DE523222C - Verfahren zur Vereinigung der Raender von in Form gearbeiteter, flacher, gummielastischer Ware - Google Patents
Verfahren zur Vereinigung der Raender von in Form gearbeiteter, flacher, gummielastischer WareInfo
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- DE523222C DE523222C DENDAT523222D DE523222DD DE523222C DE 523222 C DE523222 C DE 523222C DE NDAT523222 D DENDAT523222 D DE NDAT523222D DE 523222D D DE523222D D DE 523222DD DE 523222 C DE523222 C DE 523222C
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- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
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- D05D2303/02—Tape
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Description
- Verfahren zur Vereinigung der Ränder von in Form gearbeiteter, flacher, gummielastischer Ware Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Vereinigung der Ränder von in Form gearbeiteter, flach gestrickter oder gewirkter, gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen o. dgl.
- Bei flach gestrickten oder gewirkten. gummielastischen Striünpfen dieser Art geschah bisher die Vereinigung der geschweiften Kanten zu einem geschlossenen Strumpf durch Zusammennähen von Hand oder mit der Maschine. An den zu vereinigenden Rändern sind die Gummifäden beim L"bergang von einer Maschenreihe zur nächstfolgenden umgeleitet und bilden Schlingen, welche stets ungleichmäßig groß sind. Insbesondere tritt dies an den geschweiften Stellen ein, weil hier infolge Minderung bzw. Verbreiterung der Flachware die Schleifenbildung der Gummifäden besonders unregelmäßig ausfällt. Bei der bisher üblichen Vereinigung mußten die aneinanderstoßenden Ränder durch Nähen stark zusammengezogen werden, uni eine dichte Naht zu erzeugen. Dadurch wurden aber die langen Schleifen der Gummifäden nach außen bzw. nach innen gedrückt, so daß die Naht eine urischöne und ungleichförmige Verdickung bildete, die einerseits den Träger des Strumpfes drückt, andererseits nach außen Tieraustritt, so daß der darübergetragene Seiden- oder Flosstrumpf die Naht deutlich erkennbar werden läßt. Man hat schon versucht, diese Naht wenigstens nach außen glatt zu gestalten, indem nach dein Zusammennähen ein Besatzband oder eine flache Litze darüber gesteppt wurde. Da dieses Band oder diese Litze stets aus Gewebe bzw. Geflecht bestehen müssen, so lieben sich dieselben von dem gestrickten oder gewirkten Strumpf deutlich erkennbar ab, so daß sie durch den darüber getragenen Strumpf ebenfalls deutlich erkennbar sind. In diesem Falle treten alle Gummifädenschleifen nach innen in verstärktem Maße hervor, und es ist das Tragen eines solchen Strumpfes besonders unangenehm.
- Gemäß vorliegender Erfindung soll dieser Übelstand dadurch vermieden werden, daß die zu vereinigenden Ränder der in Form gearbeiteten, flach gestrickten oder gewirkten, gummielastischen Ware mit einer die Ränder umfassenden Litze versehen werden, die an den Rändern durch die ganze Litze übergreifenden Fäden festgesäumt ist, worauf die Ränder stumpf zusammenstoßend zusammengenäht «-erden. Auf diese Weise entsteht eine vollkommen glatte, ebene Naht, die infolge der übersteppten Litzen nahezu genau so wie der gestrickte oder gewirkte Strumpf aussieht und sich von diesem in keiner Weise unterscheidet.
- Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform einer solchen Naht dargestellt, und zwar zeigt Fig. r eine Ansicht eines mit der Naht versehenen Strumpfes, Fig. :: eine Vorderansicht der Naht in vergrößertem Maßstabe, Fig.3 einen Schnitt durch die Naht nach Linie 3-3 der Fig. 2.
- Der in Form gearbeitete guininielastische Strumpf, der besonders hei Krampfadern u. dgl. Verwendung finden soll. besteht aus einem flach gestrickten oder gewirkten Teil i o, dessen Ränder ii miteinander vereinigt werden.
- Zu diesem Zweck werden uiri die Ränder i i Stofflitzen 12 gelegt, die an den Rändern durch die ganze Litze übergreifende Stiche 13 befestigt werden, so daß durch diese Litzen 12 die Ränder vollkommen glatt und eben werden. Die Ränder mit den Litzen werden dann stumpf aneinanderstoßend auf der Maschine durch die Nähstiche 14 miteinander vereinigt.
- In der Darstellung Fig. 2 sind die einzelnen Teile 1r, 12, 13 und 14 der Deutlichkeit wegen übereinanderliegend gezeichnet. Es dürfte aber klar sein, daß diese Teile infolge ihrer geringen Stärke in Wirklichkeit nicht auftragen.
- Dieselbe Art der Vereinigung kann auch bei der Fußnaht r5 angewandt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vereinigung der Ränder von in Form gearbeiteter, flach gestrickter oder gewirkter, gummielastischer Ware zur Herstellung von Strümpfen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß jeder der zu vereinigenden Ränder der Ware mit einer den Rand umfassenden Litze durch Aufsäumen versehen wird, worauf die eingefaßten Ränder stumpf aneinanderstoßend zusammengenäht werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE523222T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523222C true DE523222C (de) | 1931-04-21 |
Family
ID=6551906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT523222D Expired DE523222C (de) | Verfahren zur Vereinigung der Raender von in Form gearbeiteter, flacher, gummielastischer Ware |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523222C (de) |
-
0
- DE DENDAT523222D patent/DE523222C/de not_active Expired
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