DE285945C - - Google Patents
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- DE285945C DE285945C DENDAT285945D DE285945DA DE285945C DE 285945 C DE285945 C DE 285945C DE NDAT285945 D DENDAT285945 D DE NDAT285945D DE 285945D A DE285945D A DE 285945DA DE 285945 C DE285945 C DE 285945C
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- hat
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A42—HEADWEAR
- A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
- A42C5/00—Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
Landscapes
- Woven Fabrics (AREA)
- Decoration Of Textiles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 285945 KLASSE 41 b. GRUPPE
Gewebtes Huteinfassungsband. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft gewebte Bänder zum Einfassen der Kante von Huträndern, insbesondere
von steifen Hüten, und bezweckt, das Festmachen der Einfassung am Hutrand
zu erleichtern. Die Einfassungen, wie sie gewöhnlich verwendet werden, bestehen aus
geeignet langen, gewöhnlichen Bändern oder ähnlichem schmalen Warenstoff. Bei der Befestigung
derselben muß große Sorgfalt angewendet werden, damit ihre Kanten genau parallel mit der Kante des Hutrandes verlaufen
und dem fertigen Stück ein gutes Aussehen geben. Die Arbeit ist demzufolge mehr oder weniger mühsam und erfordert, daß das
Einfaßband in gewissen Abständen gerafft wird, damit es sich auf dem Hutrande nicht
beult.
Diese Schwierigkeiten, welche durch die Verwendung der gewöhnlichen Huteinfassungen
auftreten, werden gemäß der Erfindung durch Anordnung einer Huteinfassung beseitigt,
welche so geformt ist, daß sie über ihre ganze Länge mit einer üblichen Querwölbung
versehen ist, die von einer Längskante zur anderen verläuft, wobei gleichzeitig das Gewebe
mitsamt seinen beiden Längskanten in der Längsrichtung gleich gewölbt ist, so daß
das Band immer das Bestreben hat, sich kreisförmig zu legen, und im zusammengenähten
Zustand schon annähernd die Form einer Hutrandeinfassung hat.
Die Herstellung des Erfindungsgegenstandes wird dadurch ermöglicht, daß beim Weben
die mittleren Kettenfäden des Bandes weniger unter Zug gestellt sind als die äußeren.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform
näher erläutert.
Fig. ι ist eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der neuen Einfassung.
Fig. 2 zeigt dieselbe in Draufsicht und Stirnansicht.
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch den Hutrand mit der neuen Einfassung und zeigt,
wie sie selbst zur Kante des Randes paßt.
Fig. 4 stellt die Lage eines einfach hingeworfenen Bandes vorliegender Erfindung dar,
Fig. 5 ein Band, das an den beiden Enden zusammengenäht ist und ■ von selbst die Form
einer Hutrandeinfassung annimmt, indem es sich nach oben wölbt und beide Längskanten
in ihrer Längsrichtung gleich gewölbt sind.
Die Querwölbung des Bandes α ist bei jeder der verschiedenen Figuren der Zeichnung
zu sehen, jedoch am besten rechts von der Fig. 2. Die Längskrümmung ist in Fig. 1
zu sehen und ist eine Krümmung von ähnlicher Ausführung, wie sie das Band haben würde, wenn es zum Bekleiden eines Zylinders
hergestellt worden wäre. Das Band hat sowohl eine Wölbung in der Querrichtung als auch in der Längsrichtung, in welchem
Fall es wie in Fig. 1 aussieht, wo ein Stück Band abgebildet ist, wie wenn es sorgfältig
vom Webstuhl abgezogen worden wäre, ohne ihm eine Wölbung zu geben.
Beim Anbringen der so geformten Einfassung an einem Hutrand wird die Arbeit
wesentlich erleichtert, wie leicht zu ersehen ist, weil es sich vermöge der Biegung oder
Krümmung in der Querrichtung selbst um die Kante des Randes legt und demzufolge genau in seiner Lage liegen bleibt, d. h. nachdem
die Einfassung um die Kante des Randes gelegt und an diesem festgemacht ist,
ίο kann sie, aber nur an einem Punkt, d. h. an
den Enden, leicht in parallele Lage mit der Hutrandkante gebracht werden und bleibt
dann so liegen, ohne HilfsStiche, bis das endgültige Festnähen ausgeführt werden kann.
Die Längskrümmung vermehrt die Spannung des Bandes, um dieses selbst an der Kante
des Hutrandes festzuhalten, weil das Band mehr oder weniger der Wölbung jener Kante
folgt, und dies führt zu dem weiteren Vorzug, daß in der Hauptsache alle Falten vermieden
werden, wie solche bei Huteinfassungen aus gewöhnlichem, flachem Band oder solchem mit
verkürzter Innenkante auftreten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Gewebtes Huteinfassungsband, dadurch gekennzeichnet, daß dieses über seine ganze Länge hinweg mit einer normalen Querwölbung versehen ist, die von einer Längskante zur anderen Längskante verläuft, wobei beide Längskanten in ihrer Längsrichtung gleich gewölbt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE285945C true DE285945C (de) |
Family
ID=541303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT285945D Active DE285945C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE285945C (de) |
-
0
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