AT142422B - Verfahren zur Herstellung von marmoriertem Glas. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von marmoriertem Glas.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von marmoriertem Glas. Die Herstellung von sogenanntem Marmorglas, das sind Glasplatten und Glasgegenstände, die verschieden gefärbte Adern und Stellen aufweisen, macht nicht unerhebliche Schwierigkeiten. Vor allem ist die Herstellung grosser, durchgehends gleichmässig marmorierter Platten bisher nicht in befriedigender Weise gelungen. Diese Aufgabe löst die vorliegende Erfindung. Zur Herstellung von Marmorglas hat man sich bisher hauptsächlich des Einstichverfahrens bedient, bei welchem massive Stäbe von Farbglas in die Masse des Grundglases an verschiedenen Stellen einge- drückt werden. Nachdem der ganze Hafen mit verschiedenfarbigen Stäben vollgesteckt ist, lässt man ihn stehen, bis alle Stäbe geschmolzen sind, und rührt ihn dann durch. Dieses Verfahren hat vor allem den Nachteil, dass die Glasmasse, wenn sie zur Verarbeitung bereit wäre, bereits so weit abgekühlt ist, dass die Vermischung nur schwer gleichmässig vorgenommen werden kann. Wollte man aber durch Wiedererhitzen die Verarbeitung erleichtern, so träte ein Verschmelzen der Farbgläser mit der Grundmasse ein. Es ist ferner vorgesehlagen worden, Farbglas in kleinen Sätzeln oder Tiegeln zu schmelzen, und das geschmolzene Farbglas und das geschmolzene Grundglas abstehen zu lassen ; ist das Glas zähflüssig genug, so wurde nach diesem bekannten Verfahren das farbige Glas in den das Grundglas enthaltenden Hafen geschöpft und die Masse leicht umgerührt. Man kann auch die Farbsätze nacheinander einbringen und nach jedem Farbenglaszusatz umrühren. Auch dieses Verfahren lässt sieh aber für die Herstellung grosser Platten nicht anwenden. Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung zur Herstellung von marmoriertem Glas durch Zusatz geschmolzener farbiger Glasmassen zu einem geschmolzenen Grundglas, wobei das Farbglas vorzugsweise an verschiedenen Stellen in die Grundmasse eingebracht und dann erst die gesamte Masse EMI1.1 vereinigt wird, indem das Grundglas beispielsweise auf etwa 1400 C, das Farbglas auf etwa 1000-12000 C erhitzt wird. Es wurde gefunden, dass die Herstellung von Marmorglas in jeder Grösse gelingt, wenn dafür Sorge getragen wird, dass die Temperatur des die Grundmasse bildenden Glases so hoch wie möglich liegt, beispielsweise bei etwa 14000 C, während die hinzugefügten Farbglasmassen eine um weniges niedrigere Temperatur besitzen, beispielsweise zwischen 1000 und 12000 C. Zur Erzielung eines guten Ergebnisses muss man unbedingt diese Beziehung der Temperaturverhältnisse des Grundglases und der Farbglaszusätze beachten. Ferner ist es von Wichtigkeit, dass die verwendeten Glasmassen in ihrer Zu- sammensetzung möglichst genau übereinstimmen. Zur Durchführung des Verfahrens erhitzt man beispielsweise in besonderen Tiegeln oder Öfen gleichartig zusammengesetztes Glas mit verschiedenen, jedoch im Grundton übereinstimmenden oder möglichst wenig voneinander abweichenden Farben. In das Glas, dessen Farbe den Grundton des herzustellenden Gegenstandes bildet und welches auf eine Temperatur von 1400 C erhitzt ist, giesst man an verschiedenen Stellen auf 1200 C vorerhitztes Farbglas, u. zw. entsprechend dem angestrebten Ziel in mehr oder weniger grossen Mengen. Hierauf mischt man die Glasmassen schnell miteinander. Das erhaltene Produkt ist gleichmässig marmoriert, die Farben sind nicht völlig verschwommen. Es genügt auch sonst allen Anforderungen, welche an solche Gläser gestellt werden. Die nach dem Verfahren hergestellte bunte Glasmasse kann nach Bedarf zu Tafeln, Platten oder irgendwelchen andern Gegenständen verarbeitet werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von marmoriertem Glas durch Zusatz geschmolzener farbiger Glasmassen zu einem geschmolzenen Grundglas in der Weise, dass das Farbglas vorzugsweise an verschiedenen Stellen in die Grundmasse eingebracht und dann erst die gesamte Masse dureheinandergerührt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperatur des Farbglases beim Zusetzen unterhalb der Temperatur des Grundglases erhalten wird, indem beispielsweise das Farbglas auf etwa 1000-1200 C erhitzt wird, während das Grundglas beispielsweise eine Temperatur von etwa 1400 C besitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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1929
- 1929-10-31 AT AT142422D patent/AT142422B/de active
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