AT130615B - Verfahren zur Glasverzierung. - Google Patents
Verfahren zur Glasverzierung.Info
- Publication number
- AT130615B AT130615B AT130615DA AT130615B AT 130615 B AT130615 B AT 130615B AT 130615D A AT130615D A AT 130615DA AT 130615 B AT130615 B AT 130615B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- glass
- melt
- coloring substances
- capillary
- depressions
- Prior art date
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 title claims description 27
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 11
- 238000005034 decoration Methods 0.000 title claims description 3
- 238000004040 coloring Methods 0.000 claims description 10
- 239000000126 substance Substances 0.000 claims description 10
- 239000002826 coolant Substances 0.000 claims description 2
- 235000019353 potassium silicate Nutrition 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 238000009987 spinning Methods 0.000 claims description 2
- 238000010186 staining Methods 0.000 claims 1
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 6
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 2
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 2
- ZYDVNTYVDVZMKF-UHFFFAOYSA-N [Cl].[Ag] Chemical compound [Cl].[Ag] ZYDVNTYVDVZMKF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000004043 dyeing Methods 0.000 description 1
- 239000000156 glass melt Substances 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000010791 quenching Methods 0.000 description 1
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Glass Compositions (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Glasverzierung. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Glasverzierung, bei welchem auf das heisse Glas solche glasfärbenden Stoffe aufgebracht werden, die eine dünnflüssige, das Glas völlig benetzende Schmelze ergeben. Das Verfahren gemäss der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die glasfärbenden Stoffe auf ein an der Pfeife befindliches heisses Külbel aufgebracht werden, welches durch Abschrecken in einem Kühlmittel, durch Umspinnen des Külbels mit Glasfäden oder durch Eindrücken spitzer Gegenstände entstandene kapillare Räume aufweist, während dann das mit glasfärbenden Stoffen überzogene Külbel in an sich bekannter Weise durch Einstechen mit flüssigem Glas überfangen wird. Glasfärbende Stoffe, welche die vorstehend genannten Eigenschaften haben, sind beispielsweise Silbersalze, wie Chlorsilber u. dgl. Die einzelnen Merkmale des Verfahrens gemäss der Erfindung wirken in eigenartiger Weise zusammen. In den kapillaren Räumen, welche auf dem Külbel vorgesehen werden, hält sich die dünnflüssige, das Glas völlig benetzende Schmelze der glasfärbenden Stoffe, während die Schmelze von den übrigen Glasflächen in der Hauptsache abtropft. Selbst solche, etwa vorhandenen, Vertiefungen der Glasoberfläche, die keine Kapillarwirkung haben, sind nicht imstande, die dünnflüssige Schmelze in irgendeinem wesentlichen Masse festzuhalten. Das Überfangen des Glaskülbels, welches nach der Aufbringung der dünnflüssigen Farbschmelze erfolgt, bewirkt, dass einerseits die Reste der nicht in die kapillaren Räume eingedrungenen glasfärbenden Schmelze vollkommen abgestreift werden, während die in die kapillaren Vertiefungen eingedrungenen glasfärbenden Stoffe in diesen durch die Glasschmelze, welche selbst wegen ihrer Dickflüssigkeit in die kapillaren Vertiefungen nicht eindringen kann, eingeschlossen werden. Man erhält bei der Weiterverarbeitung des erfindungsgemäss behandelten Külbels Glaskörper von eigenartiger Musterung, die einen sehr schönen Effekt-ergeben. Es sei darauf hingewiesen, dass es bekannt ist, auf einem fertiggeblasenen Glasgegenstand Glasgekrösel aufzuschmelzen, dann einen Farbbrei-aufzubringg-n,-dieg-en zu-trocknen und bei Rotglut zu brennen. Bei diesem Verfahren spielen die von dem Glasgekrösel gebildeten Kapillaren keine Rolle, weil die glasfärbenden Stoffe wegen ihrer breiartigen Konsistenz gar nicht in der Lage sind, in kapillare Zwischenräume einzudringen, sondern lediglich die nicht kapillaren Zwischenräume zwischen dem Glasgekrösel ausfüllen. Die bei dem bekannten Verfahren benutzten, keine dünnflüssige Schmelze ergebenden, sondern breiartigen Glasfärbemittel haften auch auf denjenigen Glasteilen, welche keine Vertiefungen aufweisen. Schliesslich wäre es bei dem bekannten Verfahren ausgeschlossen, durch Überfangen die Glasfärbemittel von denjenigen Stellen, an denen keine Vertiefungen vorhanden sind, zu entfernen. Wegen der völlig andersgearteten Natur der bei dem bekannten Verfahren benutzten Glasfärbemittel ist daher der Effekt, der mit dem bekannten Verfahren erzielt wird, mit dem Effekt gemäss der Erfindung gar nicht vergleichbar. Weiterhin ist es auch bekannt, auf einem fertigen Glaskörper bestimmte Zeichnungen in Form von Vertiefungen, die keine kapillare Wirkung haben, aufzubringen und in diesen Vertiefungen Färbemittel festzubrennen. Auch die Verwendung solcher Farbmittel, die eine das Glas völlig benetzende Schmelze ergeben, zur Glasfärberei ist an sich bekannt. Jedoch werden diese Farben bisher niemals zur Ausfüllung kapillarer, auf dem heissen Külbel angebrachter feinster Vertiefungen benutzt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Glasverzierung, wobei auf das heisse Glas solche glasfärbenden Stoffe aufgebracht werden, die eine dünnflüssige, das Glas völlig benetzende Schmelze ergeben, dadurch gekennzeichnet, dass die glasfärbenden Stoffe auf ein an der Pfeife befindliches heisses Külbel aufgebracht werden, welches durch Abschrecken in einem Kühlmittel, durch Umspinnen des Külbels mit Glasfäden oder durch Ein- drücken spitzer Gegenstände entstandene kapillare Räume aufweist, worauf dann das mit glasfärbenden Stoffen überzogene Külbel in an sieh bekannter Weise durch Einstechen mit flüssigem Glase überfangen wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT130615T | 1929-12-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT130615B true AT130615B (de) | 1932-12-10 |
Family
ID=3636597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT130615D AT130615B (de) | 1929-12-11 | 1929-12-11 | Verfahren zur Glasverzierung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT130615B (de) |
-
1929
- 1929-12-11 AT AT130615D patent/AT130615B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT130615B (de) | Verfahren zur Glasverzierung. | |
| DE642488C (de) | Verfahren zur Herstellung von Glasroehren | |
| DE505041C (de) | Verfahren zur Herstellung farbiger Glaeser | |
| DE493608C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kunstseidenspinnduesen fuer hohe Spinndruecke | |
| DE936228C (de) | Verfahren zur Herstellung von Wachspasten | |
| DE390022C (de) | Verfahren zum Faerben von Fassonperlen u. dgl. Posamenten | |
| DE455899C (de) | Verfahren zur Herstellung plastischer Massen aus wasserloeslichem Trockenblut | |
| DE592954C (de) | Verfahren zum Herstellen von gewalzten, auch gemusterten Glasscheiben | |
| AT149370B (de) | Kunstharz mit Einlagen in Fadenform und Verfahren zu dessen Herstellung. | |
| DE481696C (de) | Verfahren zur Herstellung grosser Salmiakkristalle | |
| DE712699C (de) | Verfahren zum fortlaufenden Erzeugen von UEberfangglas | |
| DE714682C (de) | Verfahren zur Herstellung von mattierten Kunstseidefaeden | |
| DE481545C (de) | Verfahren zum Faerben von Korkfussbodenbelag | |
| AT142422B (de) | Verfahren zur Herstellung von marmoriertem Glas. | |
| DE683258C (de) | Verfahren zum Herstellen von UEberfangglaesern mit seidenartigem Glanz | |
| DE654431C (de) | Verfahren zur Herstellung von Glaesern fuer Beleuchtungszwecke | |
| DE527457C (de) | Verfahren zur Herstellung beliebig gefaerbter Massen aus Blut mit weissen anorganischen Substanzen | |
| AT128872B (de) | Verfahren zur Herstellung gemaserter Gegenstände aus Kunstharz. | |
| DE666252C (de) | Verfahren zur Herstellung einer trockenen Textilstaerke aus Kartoffelstaerke | |
| DE724927C (de) | Verfahren zur Herstellung bei auf- und durchfallendem Licht gemustert erscheinender Gebilde, z. B. bei Lampen- oder Ofenschirmen | |
| DE561346C (de) | Vorhang | |
| DE690515C (de) | Verfahren zur Herstellung von Daemmschichten gegen Kaelte, Waerme und Schall | |
| AT123845B (de) | Verfahren zur Herstellung von weißen Grundglasuren. | |
| AT100705B (de) | Verfahren zur Herstellung eines dem Linoleum ähnlichen Belagmaterials. | |
| DE466922C (de) | Verfahren zur Herstellung gemusterter Schwefelgussmassen von marmoraehnlichem Aussehen |