AT141801B - Antrieb für Hilfsmaschinen von Eisenbahnfahrzeugen. - Google Patents

Antrieb für Hilfsmaschinen von Eisenbahnfahrzeugen.

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AT141801B
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Elin Ag Elek Ind Wien
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Antrieb für Hilfsmaschinen von Eisenbahnfahrzeugen. 



    Es ist bekannt, Hilfsmaschinen, wie z. B. Beleuehtungsmaschinen, vom Rad bzw. von der Achse aus anzutreiben. Die hiefür bekannten Antriebsarten (Riemenantrieb usw. ) sind jedoch einerseits verhältnismässig kostspielig und umfangreich. Anderseits ist bei diesen die In- und Ausserbetriebsetzung des Antriebes kompliziert. Schliesslich kann nur ein ziemlich begrenztes Übersetzungsverhältnis untergebracht werden.. 



  Es ist ebenfalls bekannt, den Antrieb einer derartigen Hilfsmaschine direkt vom Fahrzeugrad über ein Reibradgetriebe abzuleiten (s. Schweizer Patentschrift Nr. 133363 und britische Patentschrift Nr. 189258). Die bisher vorgeschlagenen Bauformen verwenden jedoch Reibungsräder mit zylindrischem oder kegelförmigem Querschnitt, wodurch die genügende Reibung zwischen Fahrzeugrad und Antriebscheibe nicht immer gewährleistet erscheint. 



  Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile. Bei ihr wird die Bewegung vom Spurkranz des Rades direkt in der Weise abgenommen, dass eine den Spurkranz umschliessende Rillenscheibe auf der Hilfsmaschine vom Spurkranz angetrieben wird. Der Spurkranz des Rades und die ihn umschliessende Rillenscheibe bilden dabei ein Reibradgetriebe, bei welchem infolge der Keilwirkung ein grosser Reibungkoeffizient erzielt wird. 



  In Fig. 1 und 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform prinzipiell dargestellt. 1 ist das Fahrzeug, 2 die dazugehörige Fahrzeugachse. Die Hilfsmasehine 3 ist an einem Bolzen 4 schwenkbar aufgehängt. 



  Auf ihrer Welle sitzt die Rillenseheibe 5, die der Spurkranz 6 des Rades umgreift. Der Reibungsschluss zwischen Spurkranz 6 und Rillenscheibe 5 kann durch eine Komponente des Gewichtes der Hilfsmaschine 3 (wie in Fig. 1 ersichtlich) oder durch eine Druekfeder 8 bzw. eine analoge Einrichtung, die die Rillenscheibe an den Spurkranz anpresst, erhalten werden. 



  Dadurch, dass der volle Durchmesser des Spurkranzes für die Übersetzung in Frage kommt, kann ein verhältnismässig grosses Übersetzungsverhältnis untergebracht werden. 



  Zur Erhöhung der Reibung kann die Rillenscheibe 5 in bekannter Weise Einlagen aus einem Material mit grossem Reibungskoeffizienten (z. B. Gummi, Asbest usw. ) erhalten. Die Einlagen können auch auswechselbar vorgesehen werden, damit bei Abnutzung dieser nicht die Erneuerung der ganzen Rillenscheibe notwendig wird. 



  Damit die Hilfsmasehine allen Bewegungen des Rades in vertikaler und horizontaler Richtung folgt, wodurch die Eingriffsverhältnisse des Reibradgetriebes verbessert werden, kann erfindungsgemäss die Anordnung so getroffen werden, dass die Aufhängung der Hilfsmaschine mit dem Rad bzw. der Achse fest verbunden ist. Eine beispielsweise Ausführung ist in Fig. 1 und 2 strichliert eingetragen. Mit der Achsbüchse 7 ist ein Tragarm 9 fest verbunden, in dem der Aufhängebolzen 4 (Querbalken) mittels des Lagers 10 gelagert ist. Bei Bewegungen des Rades 1 bzw. der Achse 2 verschiebt sich der Tragarm 9 und der Querbalken 4 in gleicher Weise. Die Lagerung des Querbalkens 4 kann dabei auch so erfolgen, dass sie nur z.

   B. einseitig am Rad 1 selbst über das Lager 10 vorgenommen wird, während der Querbalken 4 zugleich (etwa auf der andern Seite) am gefederten Wagenteil (Wagenkasten) beweglich aufgehängt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Antrieb für Hilfsmaschinen von Eisenbahnfahrzeugen mit schwenkbar angeordneter Hilfsmaschine und Reibradgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass eine auf der Welle der Hilfsmaschine auf- <Desc/Clms Page number 2> gesetzte Rillenscheibe, deren Rillen den Spurkranz des Eisenbahnrades umschliessen, mit dem Spurkranz selbst das Reibradgetriebe bildet.
    2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung der Hilfsmaschine auf einem Querbalken erfolgt, der mit den Lagerbüchsen fest verbunden ist, wobei gegebenenfalls der Querbalken mit dem Wagenkasten beweglich verbunden ist. EMI2.1
AT141801D 1934-04-11 1934-04-11 Antrieb für Hilfsmaschinen von Eisenbahnfahrzeugen. AT141801B (de)

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