AT141725B - Überwegsignaleinrichtung. - Google Patents

Überwegsignaleinrichtung.

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AT141725B
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Ver Eisenbahn Signalwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Überwegsignaleinriehtung.   



   Bei Überwegsignaleinrichtungen hat man ein Licht, z. B. weiss, das im Ruhezustand der Einrichtung anzeigt, dass die Signalanlage im Betriebe ist. Bei Annäherung eines Zuges wird das weisse
Licht zum Erlöschen gebracht, und es leuchtet jetzt eine rote Lampe auf, die die Fahrzeuge warnt, den Überweg zu befahren. Das abwechselnde Aufleuchten von weiss und rot wird in bekannter Weise durch
Relais gesteuert, die über die isolierte Schienenstrecke oder Schienenkontakte vom Zuge betätigt werden. 



  Eine der Hauptschwierigkeiten besteht hiebei darin, das rechtzeitige Aufleuchten des roten Lichtes nicht nur bei Annäherung eines Zuges, sondern auch dann herbeizuführen, wenn einer der Gleisstromkreise gestört ist. 



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass die Abschaltung des roten Lichtes nach
Befahren des Wegüberganges durch ein oder mehrere Arbeitsstromrelais herbeigeführt wird, die über die   Zugachsen   Strom erhalten und während des Befahrens der hinter dem Überweg liegenden Einschaltvorrichtungen das Erscheinen des roten Lichtes verhindern. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in den Abbildungen näher erläutert. Fig. 1 zeigt die Gleisstromkreise, Fig. 2 den von den Relais gesteuerten Signalstromkreis. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Angenommen, ein Zug kommt von links. Sobald er auf die isolierte Gleisstrecke 7 gelangt, schliesst er das von der Stromquelle 8 über 7 gespeiste Relais 1 kurz. Hiedurch werden die an dem Relais 1 befindlichen Kontakte umgelegt. Durch Umlegen des Kontaktes   12,   Fig. 2, erhält die rote Sperrlampe 5 von der Batterie 9 Strom, während die weisse Lampe 6 gleichzeitig abgeschaltet wird. Durch Schliessen des Kontaktes 11 wird das nachher erfolgende Anziehen des Relais 4 vorbereitet. Sobald nun die an dem Überweg befindliche isolierte Schiene 13 befahren wird, erhält das Relais 4 Strom von der Batterie 14 auf dem Wege : 32, 4, 11, 13, Zugachse 15. Das Anziehen des Relais 4 hat vorläufig keine Wirkung auf die Signalstellung.

   Sobald nun die ersten Achsen auf das hinter dem Überweg liegende isolierte Gleis 16 gelangen, wird Relais 2 kurzgeschlossen und fällt ab. Auch hiedurch wird zunächst eine Wirkung auf die Signalstellung nicht erzielt. Sobald jetzt aber das isolierte Gleis 7 von Zugachsen frei geworden ist, zieht Relais 1 wieder an, 12 wird umgelegt, die rote Lampe 5 wird abgeschaltet und die weisse Lampe 6 erhält wieder Strom auf dem Wege : Batterie 9, Kontakt 12, 22, Leitung 17, Kontakt 43, der durch Anziehen des Relais 4 in die gestrichelte Lage umgelegt ist, Leitung 18, 19, Lampe 6 zum Rückpol der Batterie.

   Diese Stellung bleibt auch bestehen, sobald 13 vom Zuge geräumt ist, da jetzt das Relais   4   über seinen Selbstschlusskontakt 41 und den Kontakt 20 am abgefallenen Relais 2 weiter Strom über das Gleis   16,   die Zugachsen, Leitung 27 von der Batterie 14 erhält. Kontakt   43   bleibt also in der gestrichelt gezeichneten Lage, so dass ein Stromfluss von der Batterie über 22 und 43 nach der roten Lampe 5 nicht zustande kommen kann. Sobald nun Gleis 16 frei geworden ist, zieht Relais 2 seinen Anker wieder an, während gleichzeitig Relais   4   abfällt, wodurch die Ruhelage der Einrichtung wieder herbeigeführt ist.

   Dadurch, dass ausser dem Ruhestromrelais 2 noch ein Arbeitsstromrelais 4 vorgesehen ist, das über die Schienen gespeist wird, ist Sicherheit dafür gegeben, dass bei jeder Störung das rote Licht zum Aufleuchten kommt. Das Arbeitsstromrelais 4 muss vorhanden sein, damit gleich nach dem Verlassen des Wegüberganges das weisse Licht wieder aufleuchtet und das rote Licht verschwindet. Wäre das Relais 4 nicht da, so würde durch das abgefallene Relais 2, das ja nur für das Einschalten des Rot- 

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 EMI2.1 
 in diesem Falle aufleuchten soll, da dann das Relais 4 über die Kontakte des abgefallenen Relais 2 weiter Strom erhalten würde. Dies wird nun dadurch verhindert, dass das Relais 4 nicht nur über den Kontakt 20 am Relais 2, sondern ausserdem über die   Zugachse Strom   erhält.

   In diesem Fall würde bei einer Störung im Gleis 16 die Stromunterbrechung für das Relais 4 von hieraus hervorgerufen werden und auf diese Weise das rote Licht 5 über 22 und 43 eingeschaltet werden. 
 EMI2.2 
 Bezeichnung hervorgeht, bei der entgegengesetzten Fahrtrichtung. 



   In Fig. 2 ist gleichzeitig noch gezeigt, wie in bekannter Weise über Transformatoren 2. 3 und 24 die Überwachungslampen 25 und 26 versorgt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1, Überwegsignaleinrichtung, wobei für jede Fahrtrichtung ein besonderes   Einsehaltrelais vef   
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. lampe (5) gespeist wird über Kontakte an den Einschalt-und Aussehaltrelais, wobei je ein Kontakt (z. B. 22,43) der zusammenarbeitenden Einsehalt-und Ausschaltrelais (2, 4) hintereinander geschaltet sind, EMI2.4
AT141725D 1931-07-27 1932-07-18 Überwegsignaleinrichtung. AT141725B (de)

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