AT141425B - Haushaltkühlschrank für Trockeneis. - Google Patents

Haushaltkühlschrank für Trockeneis.

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AT141425B
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Austria
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dry ice
gas
walls
household refrigerator
edges
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Inventor
Ernst Loewen-Rosen
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Ernst Loewen-Rosen
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Description


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  HaushaltkühlschrankfürTrockeneis. 



   Die Erfindung hat den Zweck,   einen Troekeneis-Kühlschrank   zu schaffen, der besonders billig in der Herstellung, sparsam im Gebrauch und bequem in der Handhabung ist. ohne Einbusse an Haltbarkeit und Hygiene. 
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   raum, Fig.   6 einen geschlitzten Steg, Fig. 7 ein aus Stegen zusammengesetztes Fachwerk. Fig. 8-10 stellen den   Trockeneisbehälter   dar. 



   In Fig. 1 sehen wir ein Ausführungsbeispiel des   geöffneten Kühlschrankes von   innen. Er besteht aus einem Kasten mit Hohlwänden, der durch eine Hohlwand in den   Gefrierraum. 1   und den Kühlraum B geteilt ist. Im Gefrierraum steht der Trockeneisbehälter C. ausserdem ist darin Platz   vorhanden   zur Erzeugung von   Eiswürfeln,   Gefrorenem u. dgl. 



   In die Hohlwände des Kastens ist eine Fachwerkkonstruktion eingebaut, die aus von geschlitzten Stegen (Fig. 6) zusammengesetzten Fachwerken (Fig. 7) besteht, deren freie Endlappen c in den Kanten der Hohlwände übereinandergreifen. Zu ihrer Herstellung schlitzt man Pappstreifen, deren Länge und Breite den Dimensionen der Hohlwände entsprechen, in gleichen Abständen bis zur halben Breite (Fig. (i), wobei die Schlitzbreite gleich ist der Materialstärke.

   Mittels der Schlitze verbindet man diese Stege zu Fachwerken (Fig. 7) und bildet aus fünf solchen eine Fachwerkkonstruktion, die zusammenhängend den hohlen Boden und die vier hohlen Seitenwände des Kastens auszufüllen bestimmt ist, indem man das die Füllung des Bodens bildende Fachwerk waagrecht legt und die vier zur Füllung der Wände bestimmten senkrecht stellt, wobei je eine ihrer horizontalen Unterkanten mit den treien Endlappen über die Endlappen je einer der vier Kanten des waagreehten Fachwerks übergreifen. Gleichzeitig greifen auch die freien Endlappen der acht senkrechten Kanten der die Wände füllenden vier Fachwerke, u. zw. immer jene von zwei benachbarten Kanten, übereinander.

   Auf diese Weise ist eine Fachwerkkonstruktion geschaffen, die in die Hohlwände des Kastens genau hineinpasst, da die Länge und Breite der Stege den Dimensionen der Hohlräume entsprechend bemessen wurden. Die übereinandergreifenden Endlappen können miteinander verleimt werden, ebenso die Fachwerke mit den Hohlwänden. Durch den Einbau dieser zusammenhängenden Fachwerkkonstruktion wird den Hohlwänden eine hohe Druckfestigkeit verliehen, denn der auf eine Wand ausgeübte Druck verteilt sich nicht nur auf die Stege des hinter dieser liegenden Fachwerks, sondern auch auf jene weiteren Fachwerke, auf welche sieh dieses mittels der in den Kanten   übereinandergreifenden   Endlappen stützt. Dadurch wird es möglich, den   Kühlsehrank   aus 
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 wie Pappe,   kartonagenfabriksmässig   herzustellen. 



   Durch die genaue Dimensionierung der Schlitzbreite usw. und durch die Verleimung wird auch erreicht, dass alle Hohlwände durch die Fachwerke in geschlossene Hohlwürfel unterteilt werden, die als stagnierende Luftpolster wärmeisolierend wirken. 



   Die den Kasten in zwei Räume teilende   Hohlwand   (Fig. 1, d) ist mit einem einfachen Fachwerk ausgefüllt und besitzt nahe ihrem oberen Rande ein die beiden Räume verbindendes Fenster a (Fig.   l und   5), unter welchem eine nach oben offene Rinne b horizontal um die vier Innenwände des Kühlraumes B   herumläuft.   Die   Innen-und Aussenwände   des Kastens, auch die Rinne, sind durch Überziehen mit weissem   Wachstueh   od. dgl. abwaschbar und gasdicht gemacht, wobei es sich empfiehlt, zumindest zur   Verleimung   

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 aller Kanten des Wachstuchs besonders an Stellen, die mit Flüssigkeiten in   Berührung   kommen könnten, ein nicht hygroskopisches Klebemittel (etwa Benzol-Gummi oder Azeton-Zelluloid) zu verwenden. 



   Der im   Gefrierraum     J. untergebrachte Trockeneisbehälter C   ist frei beweglich und herausnehmbar. 



  Er besitzt einen Innenraum e, der fugenlos geschlossen und von zwei oder mehr ebensolchen Hohl-   wänden und   einem äusseren, mit   Wachstuch   überzogenen Schutzmantel   y   umgeben wird, dessen 
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 des   Trockeneisbehälters   nicht behindern. Die Hohlwände sind durch aus je vier Fachwerken bestehende und zusammenhängende Fachwerkkonstruktionen ausgefüllt. Der allseitig mit Wachstuch od. dgl. über- 
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 ebenso wie die Seitenwände der ihn umgebenden Hohlräume ganz oder teilweise aus Pappe oder einem andern   feinporigen   und dementsprechend   gasdurchlässigen   Material bestehen.

   Die scheinbare Schwierigkeit, welche die fugenlose Herstellung dieses Behälters aus Pappe bereitet, lässt sieh leicht überwinden. 
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 innerhalb welcher sich diese Gasmenge entwickelt. Es ergibt sieh dadurch ein Residuum, das in dem fugenlos geschlossenen   Innenbehälter   das Auftreten eines Überdrucks zur Folge hat. Das Entstehen eines übermässigen Drucks, dem die Widerstandsfähigkeit des Materials nicht   gewachsen wäre,   ist aber nicht zu befürchten, da dieser sich insofern selbst reguliert, als seine Einwirkung auf den Trockeneisblock eine Verzögerung der Gasentwicklung verursacht, was sieh wieder in einer   Druckverminderung   auswirkt.

   Indem man die Grösse der durchlässigen Flächen in den Wänden der den Innenbehälter umgebenden Hohlräume f, f' entsprechend differenziert, erreicht man, dass auch in diesen ein nach aussenhin   allmählich-abnehmender Überdruck auftritt.   Dass die Wände des aus an sieh wenig widerstands-   fähigem   Material bestehenden Behälters einem verhältnismässig hohen Druck standhalten können, wird einerseits durch den Einbau der Faehwerkkonstruktion in die Hohlwände und anderseits durch die Mehrzahl der Hohlwände erreicht ; denn da auch in diesen   ein Überdruck herrscht, beschränkt sich   der Druck, den eine Wand jeweils auszuhalten hat, auf die Differenz der beiderseits derselben herrschenden Drucke.

   Da der Druck nach aussen allmählich abnimmt, kann auch die äusserste Wand, die als Gegendruck nur die Atmosphäre hat. dem im letzten Hohlraum schon stark verminderten Innendruck standhalten, dies um so mehr, als auch sie noch durch eine (im Raume f2 befindliche) Fachwerkkonstruktion gestützt ist. 



   Die Regulierung der bei einer Temperatur von zirka minus 80  C vor sieh gehenden Entwicklung des CO2 hat zur   Folge, dass   eine bestimmte Zeit verstreicht, bis das reguläre Ausströmen des kalten Gases nach aussen beginnt. Dieser Zeitraum kann dazu benutzt werden, den Troekeneisbehälter nach Füllung an der Erzeugungsstätte des Trockeneises ohne Verlust zum Kühlschrank zu transportieren. wo der gefüllte und verschlossene - gegebenenfalls plombierte - Behälter gegen den leeren ausgewechselt wird und so dem Benutzer eine Manipulation mit dem Trockeneis erspart bleibt. Die praktische Erprobung 
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 frierraum ohne Öffnung des   Trockeneisbehälters   seine erfolgte Entleerung kontrolliert werden. 



   Durch die Regelbarkeit der CO2-Entwicklung wird auch erreicht, dass dieses in den   Kühlraulll   nur in jenen Mengen eintritt, die unbedingt erforderlich sind, um die zur Konservierung günstigste Temperatur (beiläufig plus   3Q C) aufrechtzuerhalten. Dadurch   werden   Frostschäden   vermieden und der   Trockeneisverbrauch   auf das unumgängliche Minimum   beschränkt.   Zur erstmaligen   Erreichung   der vorgenannten   Kühltemperatur   bei Inbetriebsetzung des Kühlschranks wird der   Trockeneisbehälter vorüber-   gehend in den Kühlraum gestellt. 



   Die nach unten und den Seiten gasdichte Auskleidung des   KüHsehrankinnern   und ebenso der 
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 die Luft ist, erst den Gefrierraum bis zum Niveau des Fensters a ausfüllt, dann durch dieses in den Kühlraum eintritt, dort vorerst die Rinne b erfüllt und dann einerseits durch   das Nachströmen   weiteren Gases. anderseits durch die mit   der Wärmeaufnahme   aus den obersten Schichten des   Kühlraumes   verbundene 

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 reicht wird. 



    Der Deckel des Kühlschranks, der aus zwei mit Fachwerken ausgefüllten, mit Wachstuch od. dgl. 



  5 überzogenen flachen Hohlkästen D, E besteht - von denen der eine E den Kuhlraum, der andere D   den   Gefrierraum   separat abschliesst -, wird nur durch sein eigenes Gewicht festgehalten, daher kann das den   Kühlschrank   mit der Zeit ganz ausfüllende CO2 kontinuierlich zuerst die Luft und dann das über- schüssige erwärmte CO2 nach oben durch die   Deckelfugen hinausdrücken, dadurch auch   das Einströmen 
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 entweichen kann, ferner wird dadurch und durch die Zweiteilung des Deckels auch erreicht, dass die Mani- pulation in jedem der beiden Räume ohne Öffnung des andern vor sich gehen kann. Beides dient sowohl der Sparsamkeit im Verbrauch des $Trockeneises als auch der bequemen Handhabung. 



   Anstatt mit Handgriffen versehen, sind sowohl der Deckel des Trockeneisbehälters, wie Fig. 8 und 9 zeigt, als auch die   Verschlussdeckel   des   Kühlschranks   (Fig. 4, E) seitlich vorspringend gebaut und 
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Haushaltkühlschrank   für Trockeneis, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Trockeneis in ) einem herausnehmbaren Wechselbehälter befindet, der fugenlos geschlossen. mehrwandig und druckfest ganz oder teilweise aus einem feinporigen und dementsprechend   gasdurchlässigen   Material, etwa Pappe, besteht, wodurch es   möglich   wird, das Trockeneis an seiner Erzeugungsstätte einzufüllen und verlustlos in den Kühlschrank zu bringen sowie den Verbrauch auf das Mindestmass zu beschränken.

Claims (1)

  1. 2. Haushaltkühlschrank für Trockeneis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu seiner Herstellung ein billiges. an sieh wenig widerstandsfähiges Material, etwa Pappe, verwendet wird, indem in die Hohlwände mit den freien Endlappen in den Kanten ilbereinandergreifende, miteinander verbundene Fachwerke eingebaut und alle Oberflächen imprägniert oder mit einem gasdichten Überzug. etwa von Wachstuch, versehen werden. um auf diese Weise eine billige, kartonagenfabriksmässige Her- stellung bei hoher Druckfestigkeit, guter Wärmeisolierung, Gasdichte und Abwasehbarkeit zu erreichen.
    3. Haushaltkühlschrank für Trockeneis nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Kühlraum unterhalb des Einströmungsfensters t) eine nach oben offene, nach unten und den Seiten gasdichte Rinne (b) angebracht ist, die sich horizontal um die Innenwände des Kühlraums herum- zieht, so dass sieh das durch das Fenster in die Rinne eintretende kalte CO2 duscheartig über deren Ränder in den Kühlraum ergiesst, wodurch eine einheitliche Temperatur in allen Teilen desselben erzielt wird. EMI3.4
AT141425D 1934-04-04 1934-04-04 Haushaltkühlschrank für Trockeneis. AT141425B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016115509A1 (de) * 2016-08-22 2018-02-22 K. + S. Kühl- und Spezialtransporte GmbH Vorrichtung für den Transport von Tiefkühlware in ungekühlter Umgebung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102016115509A1 (de) * 2016-08-22 2018-02-22 K. + S. Kühl- und Spezialtransporte GmbH Vorrichtung für den Transport von Tiefkühlware in ungekühlter Umgebung
DE102016115509B4 (de) * 2016-08-22 2020-08-20 K. + S. Kühl- und Spezialtransporte GmbH Vorrichtung für den Transport von Tiefkühlware in ungekühlter Umgebung

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