DE342585C - Feuersicherer Behaelter fuer die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Feuersicherer Behaelter fuer die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung

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DE342585C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/02Details
    • E05G1/024Wall or panel structure

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Description

  • Feuersicherer Behälter für die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung betrifft einen feuersicheren Behälter für die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. mit äußerem Metallmantel und in diesen eingesetzter feuersicherer Fütterung. Diese feuersichere Fütterung besteht gemäß der Erfindung aus einem in an sich bekannter Weise zusammenhängend gegossenen einzigen Innenkörper, welcher genau passend in das äußere Gehäuse- eingesetzt ist.
  • Feuersichere Behälter mit einem äußeren Metallmantel und in diesen eingesetzter Fütterung sind an sich bekannt. Bei diesen bekannten Ausführungen werden aber gewöhnlich die die Fütterung bildenden Innenteile aus einzelnen getrennten Gußkörpern zusammengesetzt. Der Vorteil des nach der Erfindung verwendeten einzigen Gußkörpers besteht darin, daß eine Fugenbildung, welche durch weitere Eintrocknung im Laufe der Zeit selbst bei verkitteten Einzelteilen kaum vermeidbar ist, und eine hierdurch mögliche Wärmeübertragung in da, Innere des Behälterraumes vollständig ausgeschlossen ist.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß bei der Herstellung des Innenkörpers durch Trocknung bei einer bestimmten Temperatur das freie Wasser vollständig ausgetrieben und nur das chemisch gebundene Wasser zurückgehalten wird. Hierdurch wird eine nachträgliche schädliche Einwirkung etwa zurückgehaltener Feuchtigkeit vermieden, während das chemisch gebundene Wasser für die Abwehr der Hitze von dem Innenraum zur Verfügung bleibt.
  • Durch die besondere Verstärkung der gegossenen Isolation wird gleichzeitig eine größere Festigkeit und Widerstandsfähigkeit der ganzen Bauart erzielt.
  • In der Zeichnung zeigt: Abb, i eine schaubildliche Darstellung eine geformten feuersicheren Fütterungskörpers, Abb.2 einen wagerechten Schnitt durch den Behälter ohne Türen, Abb. 3 einen teilweisen senkrechten Schnitt des oberen Behälterteils, Abb. d. einen teilweisen senkrechten Schnitt des unteren Teils desselben.
  • Die Außenwände des Behälters bestehen aus Metallblech io, welches bei i i die Seitenwände, bei 12 die Rückwand, bei 13 die obere und bei i4. die untere Wand bildet. Diese Wände können in gewöhnlicher Weise in der gewünschten Form und Größe ohne die Rückwand hergestellt werden, damit die gegossene Fütterung 15 eingebracht werden kann, worauf die Rückwand in ihre Lage gebracht und in beliebiger Weise, z. B. durch Schweißen, befestigt wird. Es kann auch irgendeine andere Wand für diesen Zweck fortgelassen werden, um den Fütterungskörper durch diese Öffnung einzubringen.
  • Der Körper 15 kann aus .beliebigem Material hergestellt werden, welches mit Wasser gemischt wird, so daß es. in geeigneter Weise geformt werden kann. Als zweckmäßig hat sich eine Mischung von Gips mit einer kleinen Menge Sägespäne erwiesen, welche die nötige Elastizität ergibt und die Brüchigkeit des Materials herabsetzt.
  • Die Mischung wird in eine Form gebracht, welche genau der Form der Innenseiten der äußeren Stahlwände entspricht. Wenn der geformte Fütterungskörper fest geworden ist, wird er aus der Form genommen. Mit Rücksicht auf die verbrauchte Wassermenge für die :Eierstellung einer Mischung, welche in die Form gegossen werden kann, enthält der gegossene Körper einen überflüssigen Betrag an freier Feuchtigkeit, welche, wenn sie erhalten bleibt, leicht eine Zerstörung der Metallwände herbeiführen könnte und außerdem eine unnötige Gewichtsvermehrung herbeiführt. Der gegossene Körper wird daher in einen Trockenraum gebracht, in welchem eine bestimmte Temperatur herrscht, worauf mit Hilfe eines Gebläses das freie Wasser abgezogen und nur das chemisch gebundene Wasser zurückgehalten wird. Dieses genügt, um bei der Erhitzung des fertigen Behälters in Form von Dampf in das Innere des Behälters zu entweichen, um den Inhalt feucht zu falten und seine Erhaltung zu unterstützen.
  • Um das Gußstück zu verstärken und ein Brechen unter starker Hitze zu vermeiden, wird vor dem Einbringen der Mischung in die Form ein Metallnetz 16 eingesetzt, welches (las Gußstück zusammenhält. Versuche haben gezeigt, daß, selbst wenn. das Material bei sehr hoher Temperatur bis zu einem kritischen Pur;kt geglüht wird, diese Verstärkung (las Gußstück zusammenhält.
  • An den Ecken des Behälters und an den kanten der Ecken, wo die größte Hitze nach innen gelangen kann, erhält das Gußstück eine erhöhte Stärke, wie bei 17 angegeben ist.
  • Nachdem das Gußstück bis zu einem bestimmten Grade getrocknet ist, kann das Metallgehäuse herübergebracht werden, worauf (nie zum Einbringen fortgelassene Wand befestigt und die Türen eingehängt werden.
  • Wenn es gewünscht wird, können innere Wände, Borte oder Ausfütterungen eingesetzt werden; aber letzteres ist unnötig, weil das Gußstück selbst eine glatte Oberfläche besitzt und bemalt oder in anderer Weise ausgestattet werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuersicherer Behälter für die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. mit äußerem Metallmantel und in diesen eingesetzter feuersicherer Fütterung, dadurch gekennzeichnet, daß die feuersichere Fütterung (15) aus einem in an sich bekannter Weise zusammenhängend gegossenen einzigen Innenkörper besteht, welcher genau passend in das äußere Gehäuse eingesetzt ist.
  2. 2. Feuersicherer Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken des inneren Gußkörpers mit Verstärkungsauflagen (17) versehen sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung eines feuersicheren Behälters nach Anspruch i ,dadurch gekennzeichnet, daß in einer dem Innenraum des äußeren Metallmantels entsprechenden Form die Isolationsmasse aus einem leicht erhärtenden, feuersicheren und widerstandsfähigen Material (bei-' spielsweise Gips und Sägespänen) in Mischung mit Wasser gegossen wird, worauf durch Trocknung bei einer bestimmten Temperatur das freie Wasser ausgetrieben und nur das chemisch gebundene Wasser zurückbehalten wird.
DE1920342585D 1920-03-21 1920-03-21 Feuersicherer Behaelter fuer die Aufbewahrung von Urkunden u. dgl. und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE342585C (de)

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