AT154549B - Metallsarg für Feuerbestattungszwecke. - Google Patents

Metallsarg für Feuerbestattungszwecke.

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AT154549B
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   Jeder Sarg wird durch das Gewicht des toten Körpers auf Biegung bzw. auf Verdrehung beansprucht, wenn er beim Tragen an Stellen unterstützt wird, die in diagonaler Richtung voneinander entfernt sind. Des weiteren findet eine Beanspruchung durch innere Druckkräfte statt, wenn der tote Körper zu stark ist oder wenn er beim Eintreten der Zersetzung an Umfang gewinnt. 



   Die bekannten festen Metallsärge entsprechen nicht der Bedingung einer vollkommenen Verbrennbarkeit, da ihre Trag-und Versteifungskonstruktion eiserne Bestandteile, wie z. B. Rippen, Boden, Schrauben, Füsse, Rosetten od. dgl., enthält, welche durch die normale Hitze des Feuerbestattungsofens nicht verbrannt werden. Wenn diese genannten Bestandteile aus verbrennbarem Material abgegossen sind, schmelzen sie schwierig und dauert es lange, bevor ein solches Material verbrennt. Diese bekannten Metallsärge werden zu Feuerbestattungen nicht zugelassen. Man half sich auf die Weise, dass in den Metallsarg eine dünnwandige, leicht verbrennbare Einlage gelegt wurde, welche in der Feuerbestattungshalle samt dem toten Körper herausgenommen und selbständig verbrannt wurde. Der äussere Metallsarg, der zur Verzierung diente, wurde auf mechanische Weise vernichet.

   Die erwähnte Einlage, in welcher sich der tote Körper befindet, entspricht nicht den Festigkeitsbedingungen für Metallsärge, und beim Herausnehmen derselben aus dem eigentlichen Sarg geschah es oft, dass dieselbe zerdrückt, gebrochen oder auf andere Weise beschädigt wurde. 



   Die bisher bekannten Metallsärge enthalten kein Traggerippe und sowohl der Boden als auch die Seitenwände des Sarges müssen entsprechend stark dimensioniert werden, um den Festigkeitsansprüchen zu genügen. Demzufolge entfällt auch der Vorteil einer leichten Verbrennbarkeit des Metallsarges. Soweit Metallsärge vorgeschlagen wurden, deren Seitenwände durch entsprechend geformte Metallstreifen versteift wurden, gelang es bisher nicht, eine selbsttragende Konstruktion zu schaffen, welche die auftretenden Spannungen aufnehmen würde. Demzufolge sind die oben geschilderten Nachteile auch hier vorhanden. 



   Vorliegende Erfindung bezweckt einen Metallsarg zu schaffen, welcher bei den verlangten Festigkeitsansprüchen auf Biegung, Verdrehung und Druck ausschliesslich aus dünnwandigen Elementen besteht, die aus leicht verbrennbarem Material hergestellt sind. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erzielt, dass das Traggerippe des Metallsarges eine selbsttragende Konstruktion bildet, deren Träger aus dünnwandigen Profilen von grossem Widerstandsmomente bestehen. Dadurch werden die Deck- 
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 dünnwandigen Elementen für alle Bestandteile des Sarges und da diese Elemente aus leicht verbrennbarem Material hergestellt sind, erfolgt eine vollkommene Verbrennung ohne jedwede Rückstände. 



   Im Falle, dass ein solcher Metallsarg transportiert werden soll, können seine Wände doppelt ausgebildet werden, indem auf die innere Seite der Längs-oder Querträger ein dünnwandiges Deckblech aus leicht verbrennbarem Material befestigt wird. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist ein senkrechter Längsschnitt mit teilweiser Ansicht von vorn. Fig. 2 ist ein Querschnitt, Fig. 3 veranschaulicht eine Ansicht von oben mit teilweise entferntem Deckel, Fig. 4 veranschaulicht eine perspektive Ansicht auf den   Quer-und Längsträger   mit den befestigten Deckblechen. 

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AT154549D 1937-04-12 1937-04-12 Metallsarg für Feuerbestattungszwecke. AT154549B (de)

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