AT141058B - Mit vorverdichteter Ladung arbeitende Zweitaktbrennkraftmaschine. - Google Patents

Mit vorverdichteter Ladung arbeitende Zweitaktbrennkraftmaschine.

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AT141058B
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Alfred Buechi
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Alfred Buechi
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 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf mit vorverdichteter Ladung arbeitende Zweitakt- brennkraftmasehinen und besteht darin, dass als Aufladepumpen nicht nur mit Verdichtungs-, sondern auch mit Ausdehnungsteil versehene Maschinen verwendet werden und der Verdichtungsteil zum Verdichten der Ladung und der Expansionsteil zur Expansion und Arbeitsleistung der Auspuffgase benutzt wird. Dabei wird   erfindungsgemäss   ein Teil der Auspuffgase in gewohnter Weise direkt aus den Verbrennungszylindern in die   Auspuffleitung   der Maschine entleert und nur ein Teil der höher gespannten Auspuffgase, welcher durch besondere Öffnungen in der Zylinderwand austritt, in dem Expansionsteil der Aufladepumpe zur Arbeitsleistung herangezogen.

   Zum Austreiben der Auspuffgase aus der Aufladepumpe und Füllen derselben mit neuer Ladung ist eine besondere Spiil-und Ladepumpe vorgesehen. Als Aufladepumpe kann eine   mit Verdiehtungs-und Expansionsteil   ausgerüstete, mit hin-und hergehenden Kolben oder eine mit rotierenden Kolben oder Verdrängern versehene Pumpe beliebiger Bauart verwendet werden. Die zum Ausblasen der Auspuffgase aus der Aufladepumpe und zum Laden dieser Pumpe vorgesehene besondere   Spül-und Ladepumpe   wird am besten als Ventilator oder Turbogebläse ausgebildet und von der Brennkraftmasehine oder von der Aufladepumpe aus angetrieben. Die Laufräder dieser Gebläse können auf der Welle der Aufladepumpe selbst   aufgekeilt   sein oder mit anderer Geschwindigkeit rotieren.

   Als   Spiil-und Ladepumpe kann   mindestens ein   ein-oder mehrstufiger Druckventilator   oder auch mindestens ein   ein-oder mehrstufiger Saugventilator   oder beide zusammen vorgesehen sein. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen beispielsweisen   Ausfiihrungs-   formen dargestellt. Gleiche Teile sind mit gleichen Zahlen bezeichnet. In Fig. 1 und 2 ist eine einfachwirkende Zweitaktmaschine im   Auf-und Grundriss dargestellt   ; die Fig. 3 und 4 zeigen eine ebensolche, aber mit Verschiedenheiten in der Ausbildung der Aufladepumpe sowie auch der Ausbildung der Arbeitszylinder. In Fig. 5 und 6 ist eine vertikale Anordnung   eines Auf1adegebläses entsprechend   dem Erfindunggegenstand gezeigt. Die Fig. 7 und 8 stellen eine doppeltwirkende Zweitaktmaschine dar. 



   Mit 1 ist jeweils das Gestell der Brennkraftmaschine bezeichnet. 2 sind die Arbeitskolben   und-   die Schubstangen, mittels welchen die Bewegung des Kolbens auf die Kurbelwelle 4 übertragen wird. 
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 Leitung 14 ein und verlässt dasselbe durch die Leitung   J. Die Aufladepumpe   ist nun so angeordnet, dass der Rotor 8 gegenüber dem Gehäuse 11 horizontal nach links verschoben gelagert ist. Der durch die verschiedene Lage des Gehäuses 11 und der Trommel 8 entstehende sichelförmige Raum ist vom Motor 
 EMI1.3 
 zeigers. Die obere Hälfte der   Aufladepumpe   6 dient deshalb der Verdichtung der neuen Ladung des Motors und die untere Hälfte derselben zur Expansion der Auspuffgase.

   Wenn die Kolbenbewegung der 

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 die am meisten von der   Verbrennungskraftmaschine   abgekehrt sind, aus, so dass sie von den Auspuffgasen gereinigt werden. Auf der hinteren Seite der   Aufladepumpe   können weitere   Üffnungen24 angebraeht   werden, und es können durch einen Saugventilator 25 die Abgase aus dem sichelförmigen Raum abgesaugt 
 EMI2.2 
 durch den Kolben abgedeckt sind, werden die Einlassöffnungen 30 durch den   niedergehenden   Kolben geöffnet.

   Durch diese   Öffnungen. 30   tritt die vorverdichtete neue Ladung ein, welche von der Aufladepumpe über die Leitung   37 zu den Öffnungen 30 gelangt.   Sowohl in die   Leitungen 7 ?',   29 als   auch 37   sind gesteuerte Absperrorgane oder   Rückschlagventile   32, 33 bzw. 34 eingebaut, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, um ein   Zurückströmen   von Auspuffgasen oder der neuen Ladung im unrichtigen Moment, sei es gegen die   Verbrennungszylinder   oder gegen die Aufladepumpe bzw. die Abgasleitung. zu verhindern. 



   In der Ausbildung entsprechend Fig. 3 und 4 ist der Rotor 8 gegenüber dem Gehäuse 11 des Aufladeverdichters vertikal nach oben verschoben. Sonst ist die Ausbildung des Aufladeverdichters und seine Verbindung mit den Verbrennungszylindern im Prinzip die gleiche. Als Zweitaktmaschine ist. 
 EMI2.3 
 und eine untere 30, eingeführt wird. Der Zutritt aus der Leitung   31   zu den oberen Schlitzen   3J ist durch   ein   Abschlussorgan,   im gezeichneten Beispiel Rückschlagventile 36, gesteuert. Diese verhindern beim Kolbenniedergang das Austreten höhergespannter Auspuffgase in die   Ladungszuleitung 31,   solange der Druck im Zylinder noch höher als der   Auf1adedrurk   in der Leitung   37   ist.

   Die   Einlassschlitze     30 und 33   sind gegenüber den   Auslassschlitzen   28 aber anders angeordnet, d. h. die Trennung zwischen Ein-und Auslass ist in Richtung quer zur Maschinenachse angeordnet. Dadurch wird es möglieh, die Eintrittsstutzen 37 für die Ladung sowie auch die Austrittsstutzen 38 für die   Auspuffgase   auf der gleichen Seite, d. h. derjenigen, wo das   Auf1adegebläsr   vorhanden ist, anzuordnen. Dadurch entstehen einfachere Zuund Ableitungen zwischen Verbrennungszylinder und   Aufladegebläse.   



   Ferner ist in Fig. 3 und 4 dargestellt, dass das   Aufladegebläse   noch von der   Maschine,   z. B. mittels eines Kettenantriebes 39, angetrieben werden kann. 
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 die Anordnung der Leitungen zu vereinfachen. 



   In den Fig. 7 und 8 ist eine doppeltwirkende Zweitaktmaschine dargestellt, wobei für vier Zylinder ein   horizontal liegendes Aufladegebläse angeordnet   ist. Die Ausbildung ist ähnlich wie bei einfach- 
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   nungrn 28.   Im übrigen ist die   Ausführung   gleich wie in den Fig. 1-6. 



   Es kann natürlich bei der Brennkraftmasehine jede andere als die gezeichnete Einführung von Spül-und Ladeluft angewendet werden, wie z. B. die Umkehrspiilung, der Auslass der Auspuffgase durch 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Mit vorverdichteter Ladung arbeitende Zweitaktbrennkraftmasehine, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Auspuffgase in gewohnter Weise in die Atmosphäre auspufft und nur ein Teil der höher gespannten Auspuffgase durch besondere Öffnungen (16) aus den Verbrennungszylindern (5) austritt und im Expansionsteil (18) der Aufladepumpe (6-11) zur Arbeitsleistung herangezogen wird.
    2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet ; dass in die Abgasleitung (17) vom Verbrennungszylinder (5) zum Expansionteil (18) der Aufladepumpe (6-11) ein gesteuertes Organ (32) eingebaut ist, das während der Admissionsperiode der Auspuffgase in den Expansionsteil (18) der Aufladepumpe sieh öffnet und sieh nachher wieder schliesst (Fig. 1-8). EMI3.1 im Verbrennungszylinder (5) verhindert wird (Fig. 1-8).
    4. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Aufladepumpe (6-11) austretenden sowie die direkt aus den Verbrennungszylindern (5) kommenden Auspuffgase in eine gemeinsame Abgasleitung (21) abströmen (Fig. 1-8). EMI3.2 bis 11) horizontal in der Höhe der Verbrennungszylinder (5) angeordnet und ihr Hoehdruekteil gegen die Brennkraftmaschine hin gerichtet ist (Fig. 1 und 2).
    6. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbrennungszylinder (5) hinsichtlich ihrer Ein- und Auslassschlitze (30, 35 bzw. 28) senkrecht zur Kurbelwellenachse (4) derart geteilt sind, dass das Abströmen der Abgase zur Aufladepumpe (6-11) sowie das Zuströmen der neuen Ladung aus derselben zu den Verbrennungszylindern (5) auf der gleichen Maschinenseite erfolgt (Fig. 1-4 und 7 und 8).
    7. Zweitaktbrennkraftmasehine nach Anspruch l, dadurch gekennzeicimet, dass der Zutritt der Abgase zur und der Austritt der neuen Ladung aus der als rotierende Pumpe ausgebildeten Ladepumpe (6 bis 11) an der gegen die Brennkraftmaschine hin befindlichen Seite erfolgt (Fig. 1, 2,5 und 6).
    8. Zweitaktbrennkraftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass je eine Aufladepumpe (6-11) für mindestens einen Verbrennungszylinder (5) angeordnet ist.
    9. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei doppeltwirkenden Brennkraftmaschinen für beide Zylinderseiten die gleiche Ladepumpe (6-11) verwendet wird und die Abgase sowie die neue Ladung durch miteinander verbundene Leitungen (17 bzw,. 31) zu den beiden Zylinderseiten geführt werden (Fig. 7 und 8).
AT141058D 1932-12-31 1933-11-23 Mit vorverdichteter Ladung arbeitende Zweitaktbrennkraftmaschine. AT141058B (de)

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