DE249565C - - Google Patents
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- DE249565C DE249565C DENDAT249565D DE249565DA DE249565C DE 249565 C DE249565 C DE 249565C DE NDAT249565 D DENDAT249565 D DE NDAT249565D DE 249565D A DE249565D A DE 249565DA DE 249565 C DE249565 C DE 249565C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
- F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
- F02C5/06—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid being generated in an internal-combustion gas generated of the positive-displacement type having essentially no mechanical power output
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 249565 KLASSE .46 rf. GRUPPE
ALEXANDER EVNEVITSCH in ODESSA, Ruszl Explosionsturbine mit Kolbenverdichter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Gasturbine, bei welcher ein Kolbenverdichter in der Hochdruckperiode
nach der Explosion als Kraftmaschine wirkt.
Die Erfindung besteht darin, daß, um lediglich während der Hochdruckperiode vom Verdichter
Arbeit aufnehmen zu lassen, der Kolben dieses Verdichters mit einem Hilfskolben
versehen ist, der sich zeitweise vom Hauptkolben trennt, so daß der Hilfskolben nach
einem Bruchteil des Hauptkolbenhubes zum Stillstand kommt und zwischen beiden Kolben
ein Ansaugeraum entsteht. Ferner wird als Steuerorgan für die Turbine der Hilfskolben
verwendet.
Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι den Schnitt senkrecht zur Welle durch das Kolbensystem nach 1-1 der Fig. 2,
Fig. la den nämlichen Schnitt bei abweichender
Ausführung gewisser Hilfseinrichtungen,
Fig. 2 den in der Längsrichtung der Welle geführten Schnitt nach 3-4 der Fig. 2 a,
Fig. 3 den Schnitt nach 5-6 der Fig. 2 und
Fig. 4 einen Schnitt durch den Vergaser.
Die Kolben f, f1, f% des sternförmig angeordneten
Zylinders A, A1, A2 arbeiten mittels der Pleuelstangen g, g1, g3 auf die gemeinschaftliche
Kurbelwelle /, die zu beiden Seiten der Kurbel in Kugellagern Q läuft und
mittels zweier Spurlager Q1 gegen Achsialverschiebung
gesichert ist. Auf der Kurbelwelle / sitzt das Laufrad B, dessen Kranz i. mit
Achsialschaufeln K besetzt ist. Leitkanäle 0 führen von den Explosionskammern M, M1, M2
nach dem Kranz i.
Die Kolben f, f1, f2 besitzen je einen Hilfsboden
C, C1, C2, der, da er sich zeitweise vom zugehörigen Kolben vollständig trennt, auch
als Schieber bezeichnet werden kann. Diese Schieber sind mittels der starr mit ihnen verbundenen
Stangen D im Zylinderdeckel geführt und werden durch außen befindliche kräftige
Federn E1 (Fig. ia und 2) oder durch in
Bremszylindern E laufende Kolben a (Fig. 1)
dauernd im oberen Teile der zugehörigen Zylinder erhalten. In jedem Schieber befindet
sich ein unter kräftigem Federdruck stehendes Rückschlagventil I, welches sich nach dem
Zylinderkopfe hin öffnet.
Sooft sich die Hilfsböden C, C1, C2 von
den zugehörigen Kolben f, f1, f2 trennen, entstehen
Hohlräume W, W1, W2, welche weiterhin als Kompressionskammern bezeichnet wer-
den sollen. Diese sind wohl zu unterscheiden von den zwischen den Hilfsböden C, C1, C2
und den zugehörigen Zylinderdeckeln befindlichen Kammern M, M1, M2, welche schon
oben als Kompressionskammern bezeichnet wurden.
Jeder Explosionskammer wird das im Vergaser (Fig. 4) bereitete Gemisch durch ein
hinreichend tief in der Zylinderwandung angeordnetes Saugventil P zugeführt. Die Zündung
erfolgt mittels in die Explosionskammern M, M1, M2 reichender Zündkerzen T.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 sind zum Hemmen der Abwärtsbewegung der Hilfsböden
Bremszylinder vorgesehen, die aus je
einem Zylinder E, einer Stopfbüchse φ zum
Abdichten der Führungsstäbe D und dem Bremskolben bestehen. Der Raum unterhalb
dieser Hilfskolben steht durch enge öffnungen β mit dem Kühlmantel χ des Zylinders in
Verbindung, so daß bei Verstellung der Hilfskolben die Kühlflüssigkeit durch jene Öffnungen
hindurchtreten muß und somit auf die jeweilige Bewegung der Hilfsböden im Sinne
ίο einer Bremsung einwirkt. Der Kühlmantel
selbst ist bei der Einlaßleitung γ1 durch ein nach innen sich öffnendes Ventil ό1 bei der
Auslaßleitung γ durch ein nach außen sich öffnendes Auslaßventil ό abgeschlossen, so daß
die Bremskolben gleichzeitig als Pumpenkolben dienen, welche die Kühlflüssigkeit durch den
Zylindermantel treiben. Oberhalb der Bremskolben sind in den Bremszylindern kleine
LuftdurchtrittsöffnuDgen t vorgesehen, welche ebenfalls bremsend wirken. Der Zweck dieser
Einrichtung ist der, zu verhüten, daß die Hilfsböden unmittelbar nach dem Aufschlagen
der Hauptkolben elastisch zurückprallen.
Die drei Zylinder sind unter Winkeln von je 120° gegeneinander versetzt.
Die beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt:
Bei der obersten Kolbenstellung (in den Fig. ι und ia oben ersichtlich) liegen der
Kolben und sein Hilfsböden unmittelbar aufeinander, das Rückschlagventil I ist geschlossen,
im Raum M befindet sich hoch verdichtetes zündfähiges Gemisch. Im Augenblick des
Hubwechsels (oder kurz zuvor) erfolgt die Zündung mit der Wirkung, daß der Hilfsböden
C nebst dem Kolben f zunächst in der Weise nach der Kurbelwelle hingedrückt wird
als wären beide Teile zusammen ein einziger starrer Kolben. Bei dieser Bewegung wird
vom Hilfsböden die Leitung 0 freigelegt und nunmehr strömt das Gemisch, welches inzwischen
auf wesentlich niedrigeren Druck und gleichzeitig auf wesentlich niedrigere Temperatur
sich ausgedehnt hat als den zur · Zeit der Zündung herrschenden Druck und die zugehörige
Temperatur, aber immer noch den überwiegenden Teil der verfügbaren Energie in sich aufgespeichert enthält, durch die
Düse 0 in die Turbine, während der Hilfsboden unter dem Einflüsse der auf ihn einwirkenden
Bremsvorrichtung unmittelbar unterhalb des Überströmkanales 0 zum Stillstand
kommt. Ist die verfügbare Arbeit an die Turbine abgegeben, so wirken die Schaufeln i
saugend auf den Explosionsraum zurück, so daß dieser von den dort befindlichen Verbrennungsrückständen
entleert wird.
Der Kolben f bewegt sich, während der Hilfsböden zum Stillstand kommt, weiter und
erzeugt zwischen sich und dem Hilfsböden einen Unterdruck, der zur Eröffnung des
Einlaßventiles P Anlaß gibt. Nunmehr füllt sich der Kompressionsraum mit frischer Ladung.
Während des unteren Hubwechsels schließt sich das selbsttätige Ansaugventil P.
Es beginnt die Verdichtung, die so weit fortschreitet, bis unter der Einwirkung des in
der Kompressionskammer herrschenden Überdruckes das Rückschlagventil I sich öffnet.
Durch diesen Überdruck wird ferner die Aufwärtsbewegung des Hilfskolbens eingeleitet
und damit zugleich der Überströmkanal 0 abgeschlossen. Immerhin bewegt sich wegen
der Bremsung der Hilfsböden langsamer nach oben als der Hauptkolben, so daß der letztere
den ersteren noch vor dem Hubwechsel erreicht und schließlich beide sich gemeinsam
nach oben bewegen, indem sie dabei das inzwischen vollständig in die Explosionskammer
gedrückte Gemisch zu Ende verdichten. Alsdann wiederholt sich das beschriebene Spiel.
Zwei Zwischenstellungen des Hauptkolbens und die zugehörigen Lagen der Hilfsböden
sind rechts und links unten in den Fig. 1 und ι a ersichtlich.
Der in Fig. 4 dargestellte Vergaser besteht aus der Düse α, der Hauptluftzutrittsöffnung b,
den Zusatzluftöffnungen c, der Klappe d, dem Zerstäubungssieb e, der Drosselklappe f und
dem zum Einlaßventil P führenden Rohr g.
Claims (1)
- Pate NT-An SPRU CH :Explosionsturbine mit Kolbenverdichter, bei welcher die Gase nach der Explosion zuerst den Kolben antreiben und dann in die Turbine übertreten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Verdichterkolben (fj und dem Explosionsraum (M) ein Hilfskolben (C) eingeschaltet ist, welch letzterer, nachdem er den nach der Türbine (B) führenden Leitkanal (0) freigelegt hat, zum Stillstand gebracht wird, während der Verdichterkolben, seinen Hub vollendend, hinter sich frisches Gemisch ansaugt, beim Rückgang das angesaugte Gemisch verdichtet und in die inzwischen von der Turbine leergesaugte Explosionskammer durch ein im Hilfskolben (C) befindliches Rückschlagsventil (I) hinübertreibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE249565C true DE249565C (de) |
Family
ID=508174
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT249565D Active DE249565C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE249565C (de) |
-
0
- DE DENDAT249565D patent/DE249565C/de active Active
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