AT141030B - Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol.

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AT141030B
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ethylene
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ethyl alcohol
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Distillers Co Yeast Ltd
Walter Philip Joshua
Herbert Muggleton Stanley
John Blair Dymock
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 produkte ist bekannt (siehe brit. Patentsehrift Nr. 360492). Ferner ist es bekannt, Alkohole durch Überleiten von Olefinen mit Wasserdampf bei über 100  liegenden Temperaturen und einem den Atmosphärendruck nicht wesentlich übersteigenden Druck über aus indifferenten porösen Trägerstoffen in Verbindung mit Metallen oder Salzen solcher bestehende Kontakte herzustellen (siehe brit. Patentsehrift   Nr. 335551).   



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird das Verfahren so ausgeführt. dass Äthylen bzw. ein Äthylen enthaltendes Gas mit Wasserdampf gemischt bei einer zwischen 100 und 2000 liegenden Temperatur. vorzugsweise   140-160 . und   bei mässigem   Überdruck über Kontakte   geleitet wird, die aus einem indifferenten   Träger.   vorzugsweise mit grosser Oberfläche, bestehen. der mit 60-85%iger Schwefelsäure getränkt ist und ausserdem noch einen die Absorption des Äthylens begünstigenden Stoff, wie z. B. Silbersulfat oder Alkalisulfate (Natrium-,   Kaliumsulfat),   enthalten kann.

   Durch entsprechendes Bemessen des angewandten   Wasserdampfüberschusses   in bezug auf das   Äthylen   sowie der erforderlichen Temperatur und des Druckes kann die Konzentration der Säure konstant erhalten und das Verfahren kontinuierlich durchgeführt werden. 



   Als Trägerstoffe können z. B. Bimsstein. nicht glasiertes Steinzeug bzw. Steingut, säurefeste   ZiegeIod. dg1. verwendet   werden. 



   Das den Kontaktraum verlassende   gas-bzw. dampfförmige Reaktionsgemisch   wird durch Kühlung von den kondensierbaren Anteilen befreit. Die nicht kondensierbaren Gase werden zweckmässig in der bei derartigen Reaktionen üblichen Weise im Kreislauf den in den Kontaktraum eintretenden Frischgasen zugesetzt. 



   Beispiel 1 : Über   3#6 l Katalysator   (bestehend aus Bimsstein, der 60% seines Gewichtes an 60-70%iger Schwefelsäure enthält). die sich in einem Kontaktgefäss   üblicher Bauart befinden,   wird eine Mischung von Wasserdampf und Äthylen im Verhältnis 2 : 1 in einer Menge von   90 1   per Stunde geleitet. Die Temperatur im Kontaktraum wird auf   1450 und   der Druck auf 3 Atm. gehalten. Die Ausbeute, berechnet auf Äthylen, beträgt 1'3%, der Alkoholgehalt des Kondensats   7'65%.   



   Beispiel 2 : Über   3'6 1   des gleichen Katalysators wird dieselbe Mischung in einer Menge von 180 1 pro Stunde bei einer Temperatur von 170  und unter einem Druck von 5 Atm. geleitet. Die Ausbeute, beträgt 1'39%, der Alkoholgehalt des Kondensats 7'15%. 



   Beispiel 3 : Über 3'6 1 Katalysator (bestehend aus Bimsstein, der   60%   seines Gewichtes an   60-70%iger Schwefelsäure   und 5% seines Gewichtes Silbersulfat enthält) wird eine Mischung von Äthylen und Wasserdampf im Verhältnis 2 : 1 in einer Menge von 871 pro Stunde unter einem Druck von 2 Atm. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 im Kondensat   7#56%.   



   Es wurde gefunden, dass die günstigste Konzentration der auf dem Träger befindlichen Schwefelsäure zwischen 60 und   70%   liegt ; sie kann aber bis 85% betragen. Die Konzentration der Säure auf dem Träger hängt nur vom Partialdruck des angewandten Wasserdampfes und der Temperatur der Katalysatorkammer ab. Es muss darauf gesehen werden, dass mit zunehmendem Partialdruck des Dampfes einer Verdünnung des Katalysators vorgebeugt wird, indem die Konzentration der Säure durch Erhöhung der Reaktionstemperatur auf   der gewünschten Höhe erhalten   wird. Unter optimalen Temperatur-und Druckbedingungen führt ein gesteigerter Durchsatz zu höheren stündlichen Ausbeuten an Alkohol. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur   Herstellung von Äthylalkohol durch   Überleiten von Äthylen oder solches enthaltenden Gasen im Gemisch mit Wasserdampf über indifferente, vorzugsweise grossoberflächige Trägerstoffe in Verbindung mit Metallsalzen bei über   1000 liegenden   Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch aus Äthylen und Wasserdampf im Verhältnis von etwa 2 : 1 bei   mässis ; erhöhtem   Druck und bei einer unter 200'. zweckmässig zwischen 140 und   160  liegenden Temperatur über   einen 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. einem porösen, mit 60-85%iger Schwefelsäure imprägnierten Träger ohne Zusatz von Metallsalzen bestehenden Katalysator verwendet.
AT141030D 1931-02-25 1932-02-01 Verfahren zur Herstellung von Äthylalkohol. AT141030B (de)

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