AT140613B - Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl.Info
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Verfahren znr Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgI.
Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dg !. bekannt : bei welchen die einzelnen Schrift-und Bildelemente unter Verwendung der Methode des Aus- schneidens und Aufklebens neben-und aufeinander auf eine Unterlage gebracht werden.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren vermeidet die bei den bekannten Verfahren zur Anwendung gelangenden Mittel, wie Druck, Lithographie, Bemalung u. dgl.. in der Weise, dass bei ihm die den einzelnen Farben sowie den einzelnen Lieht-und SehattensteIlen des Entwurfes entsprechenden Schrift-und Bildelemente je für sich aus Blättern oder Bögen entsprechender Färbung
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vereint zu dem Gesamtbild nach Entwurf aufgeklebt werden.
Durch diesen Vorgang wird im wesentliehen eine der natürlichen Abtönung der Bildelemente sehr nahekommende Abtönung erreicht und somit ein weiches, künstlerisches und sehr plastisch wirkendes Plakat, Reklamebild u. dgl. erhalten und unter andern auch die billige Herstellung von viele Quadratmeter grossen Plakaten ermöglicht, bei denen Druck nicht mehr anwendbar ist und Bemalung ausserordentlich teuer zu stehen kommt.
Um beispielsweise ein Plakat nach dem Verfahren gemäss der Erfindung herzustellen, wird folgendermassen vorgegangen :
Eine Skizze des herzustellenden Plakats wird z. B. mittels eines Projektionsapparates auf das gewünschte Format vergrössert. Nach dieser Vergrösserung werden aus Pappe oder aus Blech Schablonen für den Grund, für die einzelnen Buchstaben und Grundformen des Bildes, welche eine einheitliehe Farbe oder Wirkung aufweisen, hergestellt, worauf eine jede Schablone auf einen kleinen Stapel von Blättern oder Bogen des Materials und der Färbung gelegt wird, welche durch die betreffende Grundform wiederzugebenden Wirkung entspricht.
Indem man hierauf beispielsweise mit der Schere oder mit einem Messer den Umrissen der Schablone folgt, werden aus dem aufgeschiehteten Material auf einmal so viele gleiche der Schablone entsprechende Stücke ausgeschnitten, als es das Material und das zum Ausschneiden verwendete Werkzeug gestatten, z. B. zehn Stück, wenn es sich um Papier handelt. Nachdem auf diese Weise sämtliche Stücke der einzelnen Elemente des Plakats in der der bestellten Auflage entsprechenden Zahl ausgeschnitten worden sind, werden die Stücke auf die Unterlage, die z. B. aus Pappe besteht, geklebt oder auf andere Art befestigt, u. zw. auf-oder nebeneinander, je nach der Wirkung und dem Relief, welche erreicht werden sollen.
Bei sehr grossen an die Wand oder auf Brettern anzubringenden Tafeln werden diese in mehrere Streifen zerlegt, wobei als Unterlage Papier gewählt wird, und die einzelnen Streifen werden erst an Ort und Stelle zusammengefügt. Selbstverständlich brauchen die einzelnen Stapeln, auf welche die Schablone eines Elements der Tafel aufgelegt wird, nicht alle gleichfarbig zu sein, sondern sie können in verschiedenen Farben gewählt sein, wodurch die Möglichkeit gegeben ist. ohne Mehraufwand an Kosten und Arbeit die Farben der Tafel bei jedem Exemplar zu ändern.
Die Vorzüge des erfindungsgemässen Verfahrens bestehen in der besseren Schärfe der Seheidung.- linien der durch das Ausschneiden gebildeten Plakatelemente, ein Ausfliessen der Farben ist unmöglich - in den stärksten Gegensätzen, welche geschaffen werden durch die Verwendung von matten Papieren
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in der Wirkung des Reliefs, in der Möglichkeit, die Farben und Wirkungen derselben Reklametafel von Exemplar zu Exemplar zu verändern ohne Mehraufwand an Arbeit zum Ausschneiden der Stücke. in der Möglichkeit auch nur ein Exemplar in wirtschaftlicher Weise herzustellen und zwanzig oder
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl., bei welchen unter Verwendung der Methode des Ausschneidens und Aufklebens die einzelnen Schrift-und Bildelemente neben-und aufeinander auf eine Unterlage aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung von Druck, Lithographie, Bemalung und ähnlicher Verfahren, die den einzelnen Farben sowie den einzelnen Licht-und Sehattenstellen des Entwurfes entsprechenden Schrift-und Bildelemente je für sich aus Blättern oder Bögen entsprechender Färbung mittels Schablonen ausgeschnitten und auf einer geeigneten Unterlage über-und nebeneinander gelagert, zu dem Gesamtbilde vereint aufgeklebt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT140613X | 1931-09-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT140613B true AT140613B (de) | 1935-02-11 |
Family
ID=11144811
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT140613D AT140613B (de) | 1931-09-21 | 1932-09-13 | Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT140613B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009070B (de) * | 1953-06-23 | 1957-05-23 | Adolf Gloser | Verfahren zum Beschriften von Schildern |
| DE1028917B (de) * | 1953-08-12 | 1958-04-24 | Johann Schraudolph | Mit aufgeklebten Schriftzeichen versehenes Schild |
-
1932
- 1932-09-13 AT AT140613D patent/AT140613B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009070B (de) * | 1953-06-23 | 1957-05-23 | Adolf Gloser | Verfahren zum Beschriften von Schildern |
| DE1028917B (de) * | 1953-08-12 | 1958-04-24 | Johann Schraudolph | Mit aufgeklebten Schriftzeichen versehenes Schild |
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