AT140613B - Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl.

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AT140613B
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Austria
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plastic
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Antonino Alfano
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Antonino Alfano
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    Verfahren znr Herstellung   von plastisch wirkenden Plakaten,   Reklametafeln u. dgI.   



   Es sind bereits Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden   Plakaten, Reklametafeln u. dg !.   bekannt : bei welchen die einzelnen Schrift-und Bildelemente unter Verwendung der   Methode des Aus-   schneidens und Aufklebens neben-und aufeinander auf eine Unterlage gebracht werden. 



   Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren vermeidet die bei den   bekannten   Verfahren zur Anwendung gelangenden Mittel, wie Druck, Lithographie, Bemalung u. dgl.. in der Weise, dass bei ihm die den einzelnen Farben sowie den einzelnen Lieht-und SehattensteIlen des Entwurfes entsprechenden Schrift-und Bildelemente je für sich aus Blättern oder Bögen entsprechender Färbung 
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 vereint zu dem Gesamtbild nach Entwurf aufgeklebt werden.

   Durch diesen Vorgang wird im   wesentliehen   eine der   natürlichen   Abtönung der Bildelemente sehr nahekommende Abtönung erreicht und somit ein weiches, künstlerisches und sehr plastisch wirkendes Plakat,   Reklamebild   u. dgl. erhalten und unter andern auch die billige Herstellung von viele Quadratmeter grossen Plakaten   ermöglicht,   bei denen Druck nicht mehr anwendbar ist und Bemalung ausserordentlich teuer zu stehen kommt. 



   Um beispielsweise ein Plakat nach dem Verfahren gemäss der Erfindung herzustellen, wird folgendermassen vorgegangen :
Eine Skizze des herzustellenden   Plakats wird z. B.   mittels eines Projektionsapparates auf das   gewünschte Format vergrössert. Nach   dieser Vergrösserung werden aus Pappe oder aus Blech Schablonen für den Grund, für die einzelnen Buchstaben und Grundformen des Bildes, welche eine einheitliehe Farbe oder Wirkung aufweisen, hergestellt, worauf eine jede Schablone auf einen kleinen Stapel von Blättern oder Bogen des Materials und der Färbung gelegt wird, welche durch die betreffende Grundform wiederzugebenden Wirkung entspricht.

   Indem man hierauf beispielsweise mit der Schere oder mit einem Messer den Umrissen der Schablone folgt, werden aus dem aufgeschiehteten Material auf einmal so viele gleiche der Schablone entsprechende Stücke ausgeschnitten, als es das Material und das zum Ausschneiden verwendete Werkzeug gestatten, z. B. zehn   Stück,   wenn es sich um Papier handelt. Nachdem auf diese Weise sämtliche Stücke der einzelnen Elemente des Plakats in der der bestellten Auflage entsprechenden Zahl ausgeschnitten worden sind, werden die Stücke auf die Unterlage, die z. B. aus Pappe besteht, geklebt oder auf andere Art befestigt, u. zw. auf-oder nebeneinander, je nach der Wirkung und dem Relief, welche erreicht werden sollen.

   Bei sehr grossen an die Wand oder auf Brettern   anzubringenden   Tafeln werden diese in mehrere Streifen zerlegt, wobei als Unterlage Papier gewählt wird, und die einzelnen Streifen werden erst an Ort und Stelle   zusammengefügt. Selbstverständlich brauchen   die einzelnen Stapeln, auf welche die Schablone eines Elements der Tafel aufgelegt wird, nicht alle gleichfarbig zu sein, sondern sie können in verschiedenen Farben gewählt sein, wodurch die Möglichkeit gegeben ist. ohne Mehraufwand an Kosten und Arbeit die Farben der Tafel bei jedem Exemplar zu ändern. 



   Die Vorzüge des   erfindungsgemässen   Verfahrens bestehen in der besseren Schärfe der   Seheidung.-   linien der durch das Ausschneiden gebildeten   Plakatelemente,   ein Ausfliessen der Farben ist   unmöglich     - in den stärksten Gegensätzen, welche geschaffen   werden durch die Verwendung von matten Papieren 
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 in der Wirkung des Reliefs, in der Möglichkeit, die Farben   und Wirkungen derselben Reklametafel   von Exemplar zu Exemplar zu verändern ohne Mehraufwand an Arbeit zum Ausschneiden der Stücke. in der Möglichkeit auch nur ein Exemplar in wirtschaftlicher Weise herzustellen und zwanzig oder 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl., bei welchen unter Verwendung der Methode des Ausschneidens und Aufklebens die einzelnen Schrift-und Bildelemente neben-und aufeinander auf eine Unterlage aufgebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Vermeidung von Druck, Lithographie, Bemalung und ähnlicher Verfahren, die den einzelnen Farben sowie den einzelnen Licht-und Sehattenstellen des Entwurfes entsprechenden Schrift-und Bildelemente je für sich aus Blättern oder Bögen entsprechender Färbung mittels Schablonen ausgeschnitten und auf einer geeigneten Unterlage über-und nebeneinander gelagert, zu dem Gesamtbilde vereint aufgeklebt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT140613D 1931-09-21 1932-09-13 Verfahren zur Herstellung von plastisch wirkenden Plakaten, Reklametafeln u. dgl. AT140613B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009070B (de) * 1953-06-23 1957-05-23 Adolf Gloser Verfahren zum Beschriften von Schildern
DE1028917B (de) * 1953-08-12 1958-04-24 Johann Schraudolph Mit aufgeklebten Schriftzeichen versehenes Schild

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009070B (de) * 1953-06-23 1957-05-23 Adolf Gloser Verfahren zum Beschriften von Schildern
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