AT140390B - Anodengleichrichterschaltung mit Schirmgitterröhre. - Google Patents

Anodengleichrichterschaltung mit Schirmgitterröhre.

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    A   odengleiebrichtersehaltung   mit   Sehirmgitterröhre.   



   Bei   Schirmgitterröhren   hat man bisher dem Schirmgitter ein gegen die Kathode positives Potential von derselben Grössenordnung wie das positive Potential der Anode gegen die Kathode gegeben. Der
Erfindung zugrunde liegende Versuche über den Gleiehrichtereffekt von   Hochfrequenzschirmgitter-   röhren in   Anodengleichrichtungsschaltung   haben ergeben, dass die Krümmung am unteren Knie der    Anodenstrom-Steuergitterspannungskennlinie um   so grösser ist, je kleiner die Sehirmgitterspannung gemacht wird und bei der Schirmgitterspannung Null den grössten Wert erreicht. Die Grösse dieser
Krümmung ist ausschlaggebend für den Wirkungsgrad der Röhre bei der Gleichrichtung kleiner und kleinster Amplituden. 



   Entgegen der bisher bekannten Gebrauchsweise der Schirmgitterröhre, dem Schirmgitter eine verhältnismässig grosse positive Vorspannung zu erteilen, wird deshalb gemäss der vorliegenden Erfindung das Schirmgitter einer   Hochfrequenzsehirmgitterröhre,   falls diese als Anodengleichrichter gebraucht werden soll, direkt an die Kathode gelegt oder dem   Schirmgitter   nur eine geringe positive Vorspannung gegen die Kathode erteilt. 



   Es ist bereits vorgeschlagen, zur Vermeidung von Störungen, die bei der Verwendung einer Schirm- gitterröhre zur Verstärkung grosser Amplituden auftreten, ein weiteres zusätzliches Hilfsgitter, das zwischen
Schirmgitter und Anode liegt, ein sogenanntes Bremsgitter, auf ein niedrigeres Potential, als dem niedrigsten
Augenblickswert des Anodenpotentials entspricht, zu bringen, z. B. an das eine Ende des Heizfadens anzuschliessen. 



   Es sind ferner Verstärkerschaltungen mit Zwei-oder Mehrgitterröhren bekanntgeworden, bei denen das Steuergitter einer Röhre mit der Anode der vorhergehenden Röhre direkt verbunden ist und eine der zwischen Steuergitter und Anode liegenden Gitterelektrode an das negative Ende der Heizfäden angeschlossen ist. Im Gegensatz hiezu handelt es sich bei der Erfindung um die Erhöhung des Wirkungsgrades einer   Anodengleichrichterschaltung   zur Gleichrichtung kleiner Amplituden mittels Schirmgitterröhren mit indirekt geheizter Kathode. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin ist 1 eine Schirmgitterröhre mit indirekt geheizter Kathode 2, dem   Heizfäden   3, Steuergitter 4, Schirmgitter 5 und der Anode 6. Die Selbstinduktion 7 und der Kondensator 8 bilden den zwischen Kathode 2 und Steuergitter   4   liegenden   Sehwingungskreis.   Die Kathode 2 ist geerdet. Im Anodenkreis der Röhre liegen die Widerstände 9 und 10, an dessen mit Plus bezeichnetem Ende der positive Pol der Anodenspannung angeschlossen wird. Das andere Ende des Widerstandes 10 ist durch einen   Uberbrückungskondensator   11 mit der Kathode bzw. Erde verbunden. Über den Widerstand 12 und den Kondensator 13 ist der Anodenkreis der Röhre mit dem Gitter der ersten Niederfrequenz-Verstärkungsstufe verbunden.

   Zur   Rück-   kopplung dient die Spule   14,   mit der zwecks Einstellbarkeit der Kopplung der variable Kondensator 15 in Reihe geschaltet ist. Das Schirmgitter 5 ist erfindungsgemäss direkt mit der Kathode 2 verbunden. 



   Die Verbindung zwischen Schirmgitter und Kathode ist bei dem angegebenen Ausführungsbeispiel ausserhalb der Röhre erfolgt, sie kann naturgemäss auch innerhalb der Röhre vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Anodengleiehrichtersehaltung mit Schirmgitterröhre mit indirekt geheizter Kathode für Schwingungen geringer Amplitude, dadurch gekennzeichnet, dass das Schirmgitter direkt mit der Kathode verbunden oder dem Schirmgitter nur eine wenig von Null verschiedene positive Vorspannung gegen die Kathode erteilt ist. EMI2.1
AT140390D 1930-08-19 1931-08-18 Anodengleichrichterschaltung mit Schirmgitterröhre. AT140390B (de)

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