AT114601B - Einrichtung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen. - Google Patents

Einrichtung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen.

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AT114601B
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  Einrichtung zur Verstärkung von   Hochfrequenzschwingangen.   



   Im Patent Nr. 104950 ist eine Wheatstonesche Brückenanordnung beschrieben, die den Gitterund den Anodenkreis einer Röhre entkoppelt, um eine Rückkopplung bei hohen Frequenzen zu vermeiden. 



  Bei dieser Brückenanordnung ist ein äusserst genaues Gleichgewicht erforderlich, und wenn man diese Brückenanordnung prüft, erkennt man, dass ein genaues Gleichgewicht nicht möglich ist, wenn gewisse Leitungen, besonders die Leitung zum Gitter, eine merkliche Induktanz haben. Zu beachten ist, dass der   Ausdruck "Gleichgewicht" im   Sinne der vorliegenden Anmeldung mehr besagt als das elektrische Gleichgewicht einer Wheatstoneschen Brücke. Erforderlich ist, dass, wenn der Kreis in Betrieb ist, die Wechselspannung des Gitters gänzlich durch den Erregerkreis geliefert wird und dass dieses die einzige direkte Wirkung der Energie im Erregerkreis sein soll. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung werden nun in die Gitterleitung der Röhre (oder in die Gitterleitungen der Röhren, wenn zwei Röhren verwendet werden, eine in jedem der gegenüberliegenden Brückenzweige) ein oder mehrere Kondensatoren von solchem Werte eingeschaltet, dass ihre Reaktanz bei der Arbeitsfrequenz gleich oder nahezu gleich und-als kapazitive   Reaktanz-vektoriell   entgegengesetzt der induktiven Reaktanz der Gitterbrückenleitungen bei dieser Frequenz ist. 



   Um den Übergang von Gleichstrom zu den Gittern zu ermöglichen, werden zweckmässig im Nebenschluss zu den Kondensatoren Spulen angeordnet, deren Induktanz so gross ist, dass sie nur einen kleinen Wechselstrom hindurchlassen. 



   Es kann ferner nachgewiesen werden, dass ein vollkommenes" Gleichgewicht" nicht erreicht werden kann, wenn nicht die Reaktanzen der Anoden-und Kathodenleitungen neutralisiert werden, da die pulsierenden Speiseströme zu den Röhren durch diese Leitungen fliessen, die auch einen Teil des Erregerkreises bilden. Die Reaktanzen dieser Leitungen können durch Einfügung von negativen Reaktanzen neutralisiert werden, wie sie schon in Verbindung mit der Gitterleitung beschrieben sind ; da aber die Reaktanz der Anodenleitung im entgegengesetzten Sinne zu der der Kathodenleitungen wirkt, ist es einfacher, ihre Reaktanzen so zu bemessen, dass sie einander ausgleichen, anstatt besondere negative Reaktanzen einzufügen. 



   Wenn die kapazitive Reaktanz in einer Elektrodenleitung so bemessen ist, dass sie die Selbstinduktion dieser Leitung neutralisiert, wird das Entstehen einer Wechselstrompotentialdifferenz in dieser Leitung, herrührend von ihrer Selbstinduktion, im wesentlichen verhindert ; man kann erforderlichenfalls auch   ein steuerbares und gewünschtes Mass von Rückkopplung   oder einen ähnlichen Effekt dadurch erhalten, dass man die negativen (kapazitiven) Reaktanzen so bemisst, dass sie entweder grösser oder kleiner sind, als für einen genauen Ausgleich erforderlich wäre. 



   Fig. 1 zeigt die   Gegenrückkopplungsanordnung   der Wheatstoneschen Brücke gemäss Fig. 1 des Hauptpatentes. Von dieser Anordnung unterscheidet sich die vorliegende Schaltung nur durch die Einfügung eines Kondensators D und einer Nebenschlussdrossel M in der Leitung von dem untersten Punkt 4 der   Brücke   zu dem Gitter G. Der Kondensator D bildet eine negative (kapazitive) Reaktanz, die die Reaktanz dieser Leitung ausgleicht, und die Drossel M gestattet den Durchtritt des Gitterstromes.

   Man erkennt, dass, wenn die kapazitive Reaktanz nicht vorhanden wäre, trotz des allgemeinen Gleichgewichtes und der Symmetrie der   Brücke   der Teil des primären Stromes, der durch die Reaktanz der Leitung von 

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 EMI2.1 
 dass möglicherweise die ganze Anordnung bei hohen Frequenzen von etwa mehr als 107 unstabil werden würde. 



   Es kann ein Widerstand, etwa eine Lampe, in Reihe mit der Drossel M an den Kondensator D angeschaltet werden, welcher Widerstand das Entstehen unerwünschter Schwingungen verhindert, die sonst infolge der Drossel M und des Kondensators D auftreten könnten. 



   Fig.   8 zeigt eine Ausführungsform, die sich von der beschriebenen nur in der Anordnung der Drossel. M   unterscheidet. In dieser Figur ist 3 ein Widerstand, etwa eine Lampe, Z'ein Kondensator und B eine Batterie. 



   Fig. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung für die Wheatstonesche   Gegenrückkopplungs-Brücken-   schaltung entsprechend Fig. 2 des Hauptpatentes mit zwei Röhren in gegenüberliegenden   Brückenzweigen.   



  In die Leitungen 4-G 1 und   3-G 2   sind negative (kapazitive) Reaktanzen D   1,   D 2, Drosseln   M- ?,   M 2 und Widerstände S 1, S 2 eingefügt in gleicher Weise, wie an Hand der Fig. 1 und 2 beschrieben. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Einrichtung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen gemäss dem Patent Nr. 104950, dadurch   gekennzeichnet,   dass zum Zweck genauesten Brückenausgleiches in die Brückenleitungen zu einer oder mehreren Elektroden der Röhren, insbesondere in die   Gitterbrüekenleitung   ein Kondensator eingeschaltet ist, durch welchen die Induktanz dieser Leitungen neutralisiert wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass im Nebenschluss zu demKondensator eine hohe Impedanz oder Drossel angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit der Drossel oder der hohen Impedanz ein Widerstand geschaltet ist. EMI2.2
AT114601D 1924-07-17 1927-01-29 Einrichtung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen. AT114601B (de)

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GB114601X 1926-02-11

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