DE482134C - Einrichtung zur Verstaerkung von Hochfrequenzschwingungen - Google Patents

Einrichtung zur Verstaerkung von Hochfrequenzschwingungen

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DE482134C
DE482134C DEM98027D DEM0098027D DE482134C DE 482134 C DE482134 C DE 482134C DE M98027 D DEM98027 D DE M98027D DE M0098027 D DEM0098027 D DE M0098027D DE 482134 C DE482134 C DE 482134C
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bridge
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high frequency
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Expired
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DEM98027D
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BAE Systems Electronics Ltd
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Marconi Co Ltd
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/08Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements
    • H03F1/14Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of neutralising means
    • H03F1/16Modifications of amplifiers to reduce detrimental influences of internal impedances of amplifying elements by use of neutralising means in discharge-tube amplifiers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Amplifiers (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist eine Wheatstonesche Brückenanordnung beschrieben, die den Gitter und den Anodenkreis einer Röhre entkoppelt, um eine Rückkopplung· bei hohen Frequenzen zu vermeiden. Bei dieser Brückenanordnung ist ein äußerst genaues Gleichgewicht erforderlich, und wenn man diese Brückenanordnung prüft, erkennt man, daß ein genaues Gleichgewicht nicht möglich ist, wenn gewisse Leitungen, besonders die Leitung· zum Gitter, eine merkliche Induktanz haben. Zu beachten ist, daß der Ausdruck Gleichgewicht im Sinne der vorliegendien Erfindung mehr besagt als das elektrische Gleichgewicht einer Wheatstoneschen Brücke. Erforderlich ist, daß, wenn der Kreis in Betrieb ist, die Wechselspannung des Gitters gänzlich durch den Erregerkreis geliefert wird und daß. dieses die einzige direkte Wirkung der Energie im Erregerkreis sein soH.
Gemäß der vorliegenden Erfindung werden
nun in die Gitterleitung der Röhre (oder in die Gitterleitungen der Röhren, wenn zwei Rohren verwendet werden, eine in jedem der
a5 gegenüberliegenden Brückenzweige) ein oder mehrere Kondensatoren von solchem Werte eingeschaltet, daß ihre Reaktanz bei der Arbeitsfrequenz gleich oder nahezu gleich und vektoriell entgegengesetzt der induktiven Reaktanz der Gitterbrückenleitungen bei dieser Frequenz ist.
Um den Übergang von Gleichstrom zu den Gittern zu ermöglichen, werden zweckmäßig im Nebenschluß zu den Kondensatoren Spulen angeordnet, deren Induktanz so groß ist, daß sie nur einen kleinen Wechselstrom hindurchlassen.
Es zeigt sich ferner, daß ein vollkommenes Gleichgewicht nicht erreicht werden kann, wenn nicht die Reaktanzen der Anoden- und Kathodenleitungen neutralisiert werden, da die pulsierenden Speiseströme zu den Röhren durch diese Leitungen fließen, die auch einen Teil' des Erregerkreises bilden. Die Reaktanzen dieser Leitungen können durch Einfügung von negativen Reaktanzen neutralisiert werden, wie sie schon in Verbindung mit der Gitterleitung beschrieben sind; da aber die Reaktanz der Anodenleitung im entgegengesetzten Sinne zu der der Kathodenleitungen
wirkt, ist es einfacher, ihre Reaktanzen so zu bemessen, daß- sie einander ausgleichen? anstatt besondere negative Reaktanzen einzufügen.
Wenn die vektorieü-negative Reaktanz in einer Elektrodenleitung so bemessen ist, daß· sie die Selbstinduktion dieser Leitung neutralisiert, wird das Entstehen einer Wechselstrom-Potentialdifferenz in dieser Leitung, ίο herrührend von ihrer Selbstinduktion, im wesentlichen verhindert; man kann erforderlichenfalls auch ein steuerbares und gewünschtes Maß von Rückkopplung oder einen ähnlichen Effekt dadurch erhalten, daß man die negativen Reaktanzen so bemißt, daß sie entweder 'größer odei kleiner sind, als für einen, genauen Ausgleich erforderlich wäre.
Abb. ι zeigt die Gegenrückkopplungsan-Ordnung der Wheatstoneschen Brücke gemäß Abb. ι des Hauptpatentes. Von dieser Anordnung unterscheidet sich die vorliegende Schaltung nur durch die Einfügung eines KondensatorsZ> und einer Nebenschlußdrossel M in der Leitung von dem untersten, Punkt 4 der Brücke zu dem GitterGL. Der Kondensator D bildet eine negative Reaktanz, die die Reaktanz dieser Leitung ausgleicht, und die Drossel M gestattet den Durchtritt des Gitterstromes. Man erkennt, daß, wenn die negative Reaktanz nicht vorhanden wäre, trotz des allgemeinen Gleichgewichts, und der Symmetrie der Brücke der Teil des1 primären Stromes, der durch die Reaktanz der Leitung von Punkt 4 nach Gitter G fließt, das, Entstehen einer Wechselspannung am Gitter G veranlassen würde, so daß möglicherweise die ganze Anordnung bei hohen Frequenzen von etwa mehr als 107 Hertz unstabil werden würde.
Es kann ein Widerstand, etwa eine Lampe, in Reihe mit der Drossel M an den Kondensator D angeschaltet werden, der das Entstehen unerwünschter Schwingungen verhindert, die sonst infolge der Drossel M und des Kondensators D auftreten könnten.
Abb. 2 zeigt eine Ausführunigsform, die sich von der beschriebenen nur in der Anordnung der Drossel1 M unterscheidet. In dieser Abbildung ist S ein Widerstand, etwa eine Lampe, Z' ein Kondensator und B eine so Batterie.
Abb. 3 zeigt die Anwendung der Erfindung für die Wheatstonesche Gegenrückkopplungsbrüdceaschaltung entsprechend Abb. 2 des Hauptpatentes mit zwei Röhren in gegenüberliegenden Brückenzweigen. In die Leitungen 4-G1 und 3-G2 sind negative Reaktanzen D1, D2, Drosseln M1, M2 und Widerstände S1, S2 eingefügt, in gleicher Weise, wie an Hand der Abb. 1 und 2 beschrieben.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Verstärkung von Hochfrequenzschwingungen nach Patent 427 862, dadurch gekennzeichnet, daßzum genauen Brückenausgleich in die Brückenleitungen zu den Elektroden der Röhren, inisbesonderie in die Gitterbrückenleitung ein Kondensator eingeschaltet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Nebenschluß zu dem Kondensator eine hohe Impedanz oder Drossel angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß. in Reihe mit der Drossel oder der hohen Impedanz ein Widerstand geschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
GfcbfcücKT Si bfen
DEM98027D 1926-02-11 1927-01-27 Einrichtung zur Verstaerkung von Hochfrequenzschwingungen Expired DE482134C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB399426A GB270800A (en) 1926-02-11 1926-02-11 Improvements in or relating to circuit arrangements for use with high frequency currents

Publications (1)

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DE482134C true DE482134C (de) 1929-09-07

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FR (1) FR630868A (de)
GB (1) GB270800A (de)
NL (1) NL21665C (de)

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BE340136A (de)
FR630868A (fr) 1927-12-10
GB270800A (en) 1927-05-11
NL21665C (de)

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