AT145001B - Verfahren und Anordnung zur Erhöhung der maximalen Wechselstromleistung von Elektronenröhren. - Google Patents

Verfahren und Anordnung zur Erhöhung der maximalen Wechselstromleistung von Elektronenröhren.

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AT145001B
AT145001B AT145001DA AT145001B AT 145001 B AT145001 B AT 145001B AT 145001D A AT145001D A AT 145001DA AT 145001 B AT145001 B AT 145001B
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  Verfahren und Anordnung zur Erhöhung der maximalen Weehselstromleistung von Elektronen- röhren. 



   Die maximal abgebbare   Weehselstromleistung   einer Verstärkerröhre ist durch ihre Anodenverlustleistung bestimmt. Da die Anodenverlustleistung durch die zulässige Erwärmung der Anode begrenzt ist, kann die maximale Wechselstromleistung von Verstärkerröhren, deren Belastung veränderlich ist, durch Anpassung der momentanen Anodenverlustleistung an die momentane Belastung erhöht werden. 



   Es sind bereits Anordnungen bekanntgeworden, welche bei im Wesen konstanter Anodenspannung eine Vergrösserung der negativen Gittervorspannung und dadurch eine Verringerung des momentanen Ruhestromes bei   abnehmender Wechselstromleistung ermöglichen.   Diese haben jedoch den Nachteil, dass die konstante Anodenspannung für den gesamten Arbeitsbereich für die maximale Leistung bemessen werden muss, wobei die wirklich verfügbare Anodenspannung, wegen des unvermeidlichen Spannungsabfalles, bei den hohen Leistungen kleiner ist als bei den kleinen Leistungen. Es wird also nur eine unwesentliche Verbesserung des mittleren Wirkungsgrades der Röhren erreicht. Die Anoden müssen 
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 längere Zeit mit der Höchstlast arbeiten müssen. 



   Gegenstand dieser Erfindung ist der Hauptsache nach ein Verfahren, bei welchem die Anodenspannung einer Verstärkerröhre mit Hilfe des gleichgerichteten Signalstromes so gesteuert wird, dass sie im grössten Teil des Arbeitsbereiches im Wesen mit dem gleichgerichteten Signalstrom zunimmt. 



  Die negative Gittervorspannung dieser Röhre nimmt mit höherem Signalstrom ebenfalls zu und wird so   gesteuert, dass   der momentane Arbeitspunkt der Röhre fast immer in die Mitte der momentanen   Arbeitscharakteristik fällt.   Um eine Zerstörung der Röhre bei andauernd hohen Signalströmen zu verhindern, werden Relais verwendet, welche bei anhaltend unzulässig hoher Anodenbelastung ansprechen und die Anodenbelastung heruntersetzen. Eine solche Anordnung ermöglicht nicht nur eine wesentliche Verbesserung des mittleren Wirkungsgrades einer Verstärkerröhre, sondern auch die Verwendung von kleinen   Verstärkerröhreh   für bedeutend erhöhte Maximalleistungen. Verstärkerröhren, welche auf die eben beschriebene Art gesteuert werden, bezeichnen wir im folgenden kurz als "gesteuerte Röhren". 



   Anordnungen mit solchen gesteuerten Röhren können in Hochfrequenz-oder Niederfrequenzverstärkern von beliebiger Schaltung verwendet werden. Besonders hervorzuheben ist die Verwendung in Endstufen von Senderverstärkern oder Kraftverstärkern zur Wiedergabe von Ton und Musik. Als Beispiele zur Erläuterung des Wesens dieser Erfindung seien hier einige Anordnungen beschrieben, in denen schematisch die Anwendung der Erfindung dargestellt ist. 



   Fig. 1 stellt eine   Verstärkerstufe   dar, deren Anodenspannung und Gittervorspannung durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert werden. Fig. 2 stellt eine Verstärkerstufe dar, deren Anodenspannung durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert wird und deren Gittervorspannung durch den Anodenstrom der gesteuerten Röhre und durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert wird. Fig. 3 stellt eine Gegentaktverstärkerstufe dar, deren Anodenspannung durch den   gleichgeriehteten   Signalstrom gesteuert wird und deren Gittervorspannung durch den Anodenstrom der gesteuerten Röhre gesteuert wird. Fig. 4 stellt eine Verstärkerstufe dar, deren Anodenstrom durch den gleichgerichteten Signalstrom und deren Gittervorspannung durch den Anodenstrom der gesteuerten Röhre gesteuert wird.

   Der Anodenstrom der gesteuerten Röhre betätigt ausserdem zwei Relais, welche bei anhaltend hohem Anodenstrom ansprechen und die Signalspannung am Gitter der gesteuerten Röhre verringern, den gleichgerichteten Signalstrom verringern und einen Serienwiderstand vor die Stromquelle des Anodenkreises der gesteuerten Röhre einschalten. Fig. 5-12 stellen als Beispiele für die geregelte Anodenspannungsquelle der gesteuerten Röhre verschiedene regelbare Spannungsquellen dar. Fig. 15 und 16 stellen die Abhängigkeit der Anodenspannung der gesteuerten Röhre von dem steuernden Signalstrom graphisch dar. Fig. 17 stellt zwei typische Arten der Abhängigkeit des gleichgerichteten Signalstromes, vom Signalstrom, wie er vom Verstärker abgenommen wird, dar. 



   Fig. 18 zeigt einen Teil einer gesteuerten   Verstärkerstufe,   bei welcher der zum Steuern verwendete Teil des Signalstromes vor der Gleichrichtung durch eine Exponentialröhre mit gesteuerter Gittervorspannung verstärkt wird. Fig. 19 stellt einen Teil einer gesteuerten   Verstärkerstufe   dar, bei welcher der zum Steuern verwendete Teil des Signalstromes vor der Gleichrichtung durch eine Exponentialröhre mit gesteuerter Anodenspannung verstärkt wird. 



   In Fig. 1 ist 1 die gesteuerte Röhre, deren Gitter durch den Eingangstransformator 3 die Signalspannung zugeführt wird und nach Verstärkung in der Röhre über den Ausgangstransformator 4 als verstärkter Signalstrom abgegeben wird. Ein Teil des Signalstromes wird von der Primärseite des Transformators 3 abgenommen, durch das Leitungspaar 14 über ein Kopplungsglied 5, den Gleichrichter 6 und den Filterkreis 7 dem Gitterwiderstand 9 und dem Regulierungsorgan der regelbaren Gleichstrom- 
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  Die Gittervorspannung der Röhre 1 ist die Summe der fixen Vorspannung 10 und der dem Gitterwiderstand 9 aufgedrückten Spannung. Der Widerstand 9 wird vom gleichgerichteten Signalstrom in solchem Sinne durchflossen, dass in ihm eine negative Vorspannung entsteht. Die Stromquelle 8 wird so geregelt, dass die Spannung im Leitungspaar 17 bei steigendem Signalstrom im grössten Teil des Arbeitsbereiches im wesentlichen mit dem Signalstrom proportional zunimmt (s. Fig. 13-16). Die Vorspannung 10 kann negativ, Null oder positiv sein, je nach dem gewünschten Wert des Anodenstromes bei kleinen Signalströmen. 



   Die Röhre 1 kann eine direkt oder indirekt, durch Gleichstrom oder Wechselstrom geheizte   Ein-oder Mehrgitterröhre   sein. Das Kopplungsglied 5 kann als einfaches oder regelbares Kopplungsglied ausgebildet sein und kann auch eine oder mehrere Verstärkerstufen enthalten. Der Gleichrichter 6 kann ein Gleichrichter von beliebiger Bauart, wie z. B. ein elektrolytiseher Gleichrichter, ein Quecksilberdampfgleichrichter, ein Glühkathodengleichrichter, sein. Wenn ein   Röhrengleichrichter   verwendet wird, so kann er als Anodengleichrichter oder als Gittergleichrichter arbeiten, u. zw. durch Gleichrichtung durch die obere oder untere Krümmung seiner Charakteristik oder auf analoge Art wie die Audionröhren der Radioempfänger durch Gleichrichtung durch die Gitterströme und entsprechend dimensionierten Gitterkondensator.

   Der Filterkreis 7 besteht aus Drosseln, Kondensatoren und Widerständen und bewirkt einerseits eine Verzögerung in der Regelung der Anodenspannung und Gittervorspannung und sperrt anderseits den Stromkreis des gleichgerichteten Signalstromes für Wechselströme, welche sonst bei gewissen Anordnungen aus dem Regelungsorgan der Stromquelle 8 in diesen Stromkreis fliessen würden. 



  Die Vorspannung 10 wird gemäss Fig. 1 durch eine Batterie geliefert, sie könnte aber auch im Wege eines Gleichrichters geliefert werden. 



   In Fig. 2 wird ein Teil des Signalstromes von der Sekundärseite des Ausgangstransformators 4 abgenommen und in gleicher Art wie nach Fig. 1 der Stromquelle 8 und dem Widerstand 9 zugeführt. 



  Hier wird jedoch ausserdem eine negative Vorspannung im Widerstand 11 durch den Anodenstrom der Röhre 1 erzeugt. Der Widerstand 11 ist durch einen Kondensator 12 überbrückt. In Fig. 3 sind 1 und 2 die beiden Röhren einer gesteuerten   Gegentaktstufe.   Das Leitungspaar 14 kann den Signalstrom von irgendeiner Verstärkerstufe vor oder nach der abgebildeten Stufe oder von der abgebildeten Stufe selbst abnehmen. Der gleichgerichtete Signalstrom wird nur zur Steuerung der Stromquelle 8 verwendet. 



  Die gesamte negative Gittervorspannung der Röhren 1 und 2 wird durch den Anodenstrom im Widerstand 11 erzeugt. In dieser Figur werden die Röhren 1 und 2 mit Wechselstrom direkt geheizt, es kann jedoch eine beliebige andere Art der Heizung angewendet werden. Die negative Gittervorspannung der gesteuerten Röhre kann aus Teilspannungen zusammengesetzt werden, z. B. aus einer konstanten Spannung, einer durch den Anodenstrom erzeugten Spannung und einer durch den gleichgerichteten 
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 gerichteten Signalstrom erzeugte Spannungskomponente können bezogen auf die Kathode auch positive Werte haben. In Fig. 4 wird an einem Ausführungsbeispiel gezeigt, wie eine gesteuerte Röhre durch Relais vor unzulässiger Erwärmung geschützt werden kann.

   Wenn auch die Verstärker so gebaut und so eingestellt werden, dass sie die ihnen angemessenen Leistungen ohne unzulässige Erwärmung abgeben können, könnte trotzdem eine unzulässige Erwärmung durch falsche Steuerung oder durch Störung einmal eintreten. Die Relais 23 und 18 sind abhängig verzögerte Relais irgendwelcher bekannter Bauart und sprechen an, bevor noch die Anode der Röhre 1 eine unzulässig hohe Temperatur erreicht hat. Das Relais 23 wird durch den Anodenstrom gesteuert und betätigt einen Elektromagneten 24, welcher einen Widerstand 25 parallel zum Gitterkreis der Röhre 1 einschaltet und damit die Signalstärke und die Belastung der Röhre 1 herabsetzt, ohne dass die Röhre dabei übersteuert würde.

   Das Relais 18 wird ebenfalls durch den Anodenstrom gesteuert und schaltet durch den Elektromagneten 19 einen Widerstand 20 vor das Kopplungsglied 5 und durch den Elektromagneten 21 einen Widerstand 22 vor die Anode der Röhre 1. Es wird dadurch der gleichgerichtete Signalstrom und der Anodenstrom der Röhre 1 vermindert, wobei jedoch unter Umständen die Röhre 1 überlastet werden kann. Es sollte also vorteilhaft zuerst das Relais 23 und erst bei andauernd zu hoher Signalspannung das Relais 18 ansprechen. Die Relais können auch durch den gleichgerichteten Signalstrom oder durch den Signalstrom selbst gesteuert werden, Zur Steuerung kann auch der Anodenstrom oder der Signalstrom irgendeiner Verstärkerstufe verwendet werden. Es kann eine beliebige Anzahl von Relais verwendet werden, und jedes Relais kann mehrere Elektromagneten betätigen.

   Es können Widerstände parallel zu den Gitterkreisen irgendwelcher andern Verstärkerstufen geschaltet werden. Es kann auch ein Widerstand in das Leitungspaar 16 in Serie mit oder parallel zu dem Filter 7 eingeschaltet werden. Die Elektromagneten können Umschaltungen an Potentiometern, Widerständen oder Stufentransformatoren in den Signalstromkreisen vor der gesteuerten Röhre bewirken. Es können endlich beliebige andere Umschaltungen vorgenommen werden, welche dem Wesen dieser Erfindung entsprechend eine Herabsetzung der Belastung der gesteuerten Röhre bewirken, wie z. B. das Einschalten von zusätzlichen Widerständen oder Drosseln vor die regelbaren   Widerstände oder Drosseln, wie sie in Fig.   5,6, 7, 8 angegeben sind.

   In Fig. 5 wird die Regelung der Stromquelle 8 dadurch bewirkt, dass der gleichgerichtete Signalstrom mittels des Elektromagneten 28 einen 
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 und 36. Die Wicklung 36 erhält eine konstante Erregung aus der Stromquelle 61. Die Wicklung 35 erhält eine regelbare Erregung aus der Stromquelle 67 über einen regelbaren Widerstand 33. Der Widerstand 33 wird mit Hilfe des Elektromagneten 34 durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert. Das Feld der Wicklung 36 hat gleichen oder entgegengesetzten Sinn wie das Feld der Wicklung 35, und seine Grösse wird im wesentlichen durch die gewünschte Höhe des Anodenstromes der Röhre 1 bei schwachen Signalströmen bestimmt. 



   In Fig. 7 besteht die Stromquelle 8 aus einer Gleichstromdynamo 37, welche durch den Motor 32 angetrieben und ähnlich geregelt wird wie der Generator 31 in Fig. 6. 



   In Fig. 8 besteht die Stromquelle 8 aus einer Wechselstromquelle 39 und einem Gleichrichter 29. 



  In Serie mit der Stromquelle 39 liegt die Drosselspule 38, deren induktiver Widerstand durch Sättigung seines Eisenkerns vermindert werden kann. Die Drosselspule hat ausser der Hauptwicklung 68 noch eine Hilfswicklung 70. Die Wicklung 70 wird von dem gleichgerichteten Signalstrom durchflossen. 



   In Fig. 9 besteht die Stromquelle 8 aus einer Wechselstromquelle   39,   einem Regeltransformator 41 von beliebiger bekannter Bauart und einem Gleichrichter 29. Der Transformator 41 wird mit Hilfe des Elektromagneten 40 durch den gleichgerichteten Signalstrom geregelt. 



   In Fig. 10 besteht die Stromquelle 8 aus einer Wechselstromquelle 39, einem besonderen Transformator 42 und einem   Gleichrichter   29. Der Transformator 42 hat drei Schenkel. Der erste Schenkel trägt die   Primärwicklung   75, der zweite die   Sekundärwicklung   74 und der dritte die Hilfswieklung   73,   durch welche der Eisenkern des Transformators magnetisiert werden kann. Die Wicklung 73 wird von dem gleichgerichteten Signalstrom durchflossen. Wenn der dritte Schenkel durch Gleichstrom gesättigt 
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 die Spannung in der   Selnmdärspule   74 erhöht. Im Stromkreis der Wicklung 73 wirkt das Filter 7 als Drossel und verhindert einen Kurzschluss des Transformators durch diesen Stromkreis.

   Die angegebene Schaltung des Transformators kann auch durch eine beliebige andere Schaltung ersetzt werden, deren Wirkungsweise   ähnlich   ist. 



   In Fig. 11 besteht die Stromquelle 8 aus einer WeehselstromqueUe 39, einem statischen Frequenzwandler 43 und einem Gleichrichter 29. Der Frequenzwandler 43 besteht aus zwei ringförmigen Eisen-   kernen 76 und   77, welche zueinander symmetrisch sind. Auf den Eisenkernen 76 und 77 befinden sich je eine Spule der Primärwicklung 44, der Hilfswicklung 45, der Hilfswicklung 46 und der Sekundärwicklung 47. Die Spulen 44 sind in Reihe geschaltet. Die Spulen 47 sind in Reihe und einander entgegen geschaltet, so,   dass bei stromlosenHilfswicklungen 45 und 46 die gesamte Sekundärwicklung 47 spannungs-   los ist.

   Die Hilfswieklung 45 wird von dem gleichgerichteten Signalstrom durchflossen, wodurch die Eisenkerne 76 und 77 gesättigt werden und in der Wicklung 47 eine Spannung der zweiten Harmonischen entsteht, welche durch den Gleichrichter 29 gleichgerichtet und durch das Leitungspaar 17 dem Anoden- 
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 der Stromquelle 65 gespeist. Die Drossel 48 verhindert, dass die Wicklung 46 als Kurzschluss wirkt. Im Stromkreis der Wicklung 45 wirkt das Filter 7 (Fig. 1-4) als Drossel. Das Feld der Wicklung 46 hat gleichen oder entgegengesetzten Sinn wie das Feld der Wicklung 45, und seine Grösse wird im wesentlichen durch die gewünschte Höhe des Anodenstromes der Röhre 1 bei schwachen Signalströmen bestimmt. 



  Die angegebene Schaltung des Frequenzwandlers kann durch eine beliebige andere Schaltung ersetzt werden, deren Wirkungsweise   ähnlich   ist. 



   Fig. 12 stellt im allgemeinen eine Kombination der Anordnungen gemäss Fig. 6 und 11 dar. Der gleichgerichtete Signalstrom regelt sowohl die Spannung des Wechselstromgenerators 31 als auch die Spannung des Frequenzwandlers 43. In Fig. 12 sind die Erregerwicklungen des Generators 31 und des Frequenzwandlers 43 in Reihe geschaltet, sie könnten aber auch parallel geschaltet werden. 



   Es kann eine beliebige andere Kombination der Anordnungen gemäss Fig. 5-11 verwendet werden. 



   Fig. 13 enthält drei Kurven. Die Kurve   A   stellt den typischen Verlauf dar, Anodenspannung   p, :   der gesteuerten Röhre 1 in Abhängigkeit von dem Signalstrom is in Anordnungen dar, wie sie inFig. 5,8, 9 und 10 dargestellt sind. Die Kurve B entspricht den Anordnungen gemäss Fig. 6,7, 11, wenn die Wick-   lungen 36   bzw. 46 nicht gespeist werden oder ganz weggelassen sind. Werden die Drosseln im Siebkreis 7 bei einer Anordnung gemäss Fig. 11 bei hohen Signalströmen   is gesättigt,   so kann die Anoden-   spannung   e bei hohen Signalströmen is gemäss Kurve 0 wieder abfallen. 



   In Fig. 14 stellt die Kurve   B   den Verlauf der Anodenspannung   ea der Röhre 1   in Abhängigkeit von dem Signalstrom is dar, wenn in einer Anordnung gemäss Fig. 7 das Feld der Wicklung 36 dem Feld der Wicklung 35 entgegengesetzt gerichtet ist. Wenn das Feld der Wicklung 36 mit dem Feld der   Wiek-   lung 35 gleichgerichtet ist, so gilt die Kurve F. 



   In Fig. 15 entspricht die Kurve G entgegengerichteten Feldern der Wicklungen 35 und 36 bei einer Anordnung gemäss Fig. 6.   Die Kurve H entspricht gleichgerichteten Feldern der Wicklungen 35 und 36   bei der gleichen Anordnung. Kurven der Type E oder G bedeuten eine Erhöhung der Sehwellgrenze der gesteuerten Röhre und geben dadurch eine   Unterdrückung   der Nebengeräusche in signalfreien Zeit- 

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 abschnitten. Bei den Anordnungen gemäss den Fig. 6-11 werden zur Regelung der Spannung Wicklungen mit Eisenkernen verwendet. Die erzielten Regelungskurven der Stromquelle 8 werden daher gekrümmt sein.

   Fig. 16 und 17 veranschaulichen, dass eine gekrümmte Regelungskurve der Anodenstromquelle 8 durch eine entsprechend gekrümmte Charakteristik des Gleichrichters 6 kompensiert werden 
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 von Fig. 16 die Kurve K von Fig. 17 und der Kurve J von Fig. 16 die Kurve L von Fig. 17. 



   Wir setzen voraus, dass bei einer linearen   Gleichrichtercharakteristik   gemäss Kurve K die Regelungskurve von 8 derart ist, dass e" als Funktion von is durch die Kurve E dargestellt wird. Wird nun die Charakteristik des Gleichrichters 6 gemäss der Kurve L abgeändert, so wird bei Beibehaltung der alten Stromquelle 8 die Spannung e" als Funktion von   i., gemäss der   Kurve J, also praktisch linear verlaufen. Wird als Gleichrichter 6 ein Gittergleichrichter verwendet, wobei die Gleichrichtung durch die untere Biegung der stark gekrümmten Charakteristik der   Gleichrichterröhre   bewirkt wird, so wird eine Kurve der Type L erreicht. Eine solche Kurve lässt sieh insbesondere durch Verwendung einer Exponentialröhre als   Gleichrichterröhre   erreichen. 



   Eine andere Art zur Erzielung einer Kurve von der Type L besteht in der Verwendung mindestens einer Verstärkerstufe mit Exponentialröhre im Kopplungsglied 5. Es gibt dabei zwei prinzipiell verschiedene typische Schaltungen für diese Verstärkerstufe, welche durch Fig. 18 und 19 dargestellt sind. In Fig. 18 bedeutet 49 ein Kopplungsglied oder einen Verstärker, 54 eine Exponentialröhre und 50 ein weiteres Kopplungsglied bzw. einen Verstärker, dessen Ausgang mit dem Eingang des Gleichrichters 6 verbunden ist. Die Kopplungsglieder 49 und   50   können auch ganz oder teilweise weggelassen werden. Die Röhre 54 arbeitet mit im wesentlichen konstanter Anodenspannung, welche von einer Batterie geliefert wird, aber ebensogut von einer andern zweckentsprechenden Stromquelle geliefert werden könnte.

   Die Gittervorspannung der Röhre 54 wird so gesteuert, dass der Arbeitspunkt bei höheren Signalströmen in steilere Stellen ihrer Arbeitscharakteristik versetzt wird. Durch die Drähte 53 wird der steuernde Signalstrom dem Gleichrichter 52 zugeführt, dort gleichgerichtet und fliesst über den Filter 51 dem Gitterwiderstand 55 zu, wodurch dem Gitter der Exponentialröhre 54 eine positive Vorspannung aufgedrUckt wird. Die Batterie 56 gibt dem Gitter der Röhre 54 eine negative Vorspannung, deren Grösse der gewünschten Höhe des gleichgerichteten Signalstromes im Leitungspaar 16 für eine bestimmte steuernde Signalspannung entsprechend gewählt wird. Statt der Batterie 56 kann auch eine andere Spannungsquelle verwendet werden. Die Drähte 53 können an irgendeine Verstärkerstufe des gesamten Systems angeschlossen werden.

   Sie können auch am Ausgang des Gleichrichters 6 oder des Filters 7 angeschlossen werden, wobei dann der Gleichrichter 52 oder auch das Filter 51 wegfallen können. 



   In Fig. 19 arbeitet die Exponentialröhre 54 bei konstanter Gittervorspannung 56, wobei ihre Anodenspannung so gesteuert wird, dass sie bei höheren steuernden Signalströmen höher wird, wodurch der Arbeitspunkt der Röhre bei höheren Signalströmen in steilere Stellen ihrer momentanen Arbeitscharakteristik versetzt wird. Die Anodenspannung der Röhre 54 wird auf analoge Art gesteuert wie die Anodenspannung der Röhre 1 (Fig. 1). Durch das Leitungspaar 60 wird der steuernde Signalstrom von irgendeiner Stelle des gesamten Systemes abgenommen, durch das Kopplungsglied 59 dem Gleichrichter 58 zugeführt, gleichgerichtet und fliesst über den Filter 78 zum Regelungsorgan der regelbaren Stromquelle 57. Die Stromquelle 57 kann irgendeine Bauart haben, wie sie etwa für die Stromquelle 8 angegeben wurde.

   Das Leitungspaar 60 kann aber auch an die Stromquelle 8 (in den Fig. 1-4) angeschlossen werden, wobei dann der Gleichrichter 58, das Filter 78 und die Stromquelle 57 ganz oder teilweise wegfallen können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erhöhung der maximalen Wechselstromleistung von Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, dass im grössten Teil des Arbeitsbereiches die Anodenspannung mit der Intensität des gleichgerichteten Signalstromes zunimmt und gleichzeitig dem Gitter der gesteuerten Röhre   (1)   bzw. 



   (1 und 2) eine zusätzliche negative Vorspannung   aufgedrückt   wird, wobei der absolute Wert dieser zusätzlichen negativen Vorspannung mit der Anodenspannung wächst und so gross ist, dass der Arbeitspunkt der Röhre für jede Anodenspannung im wesentlichen gegen die Mitte der momentanen Arbeitscharakteristik versetzt wird (Fig. 13).

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche negative Gittervorspannung der gesteuerten Röhre durch den Anodenstrom der gesteuerten Röhre erzeugt wird (Fig. 3).
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche negative Gittervorspannung der gesteuerten Röhre durch den gleichgerichteten Signalstrom erzeugt wird (Fig. 1).
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die negative Gittervorspannung der gesteuerten Röhre aus einer konstanten Spannung, einer durch den Anodenstrom erzeugten Spannung und einer durch den gleichgerichteten Signalstrom erzeugten Spannung zusammengesetzt wird, wobei die Anteile dieser drei Spannungen verschieden gross und auch Null sein können. <Desc/Clms Page number 5>
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verstärkerstufe vorgesehen ist, der den zum Steuern der Elektronenröhre (1) bestimmte Signalstrom entnommen wird, wobei der Signalstrom vor der Gleichrichtung durch einen besonderen Verstärker mit beliebiger Anzahl von Verstärkerstufen verstärkt wird.
    6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit der Stromquelle des Anodenkreises der gesteuerten Röhre ein regelbarer Widerstand liegt, wobei dieser Widerstand mittels eines elektromagnetischen Antriebes geregelt und dieser Antrieb durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert wird (Fig. 5).
    7. Anordnung nach Anspruch 6 bzw. zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Erregerstromes des zur Erzeugung des Anodenstromes bestimmten Gleichstrom- (37) oder Wechselstromgenerators (31) durch einen elektromotorischen Antrieb (34) geregelt und dieser Antrieb durch den gleichgerichteten Signalstrom gesteuert wird (Fig. 6,7).
    8. Anordnung nach den Ansprüchen 6 bis 7 bzw. zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Wechselstromquelle (39) des Anodenkreises der gesteuerten Elektronenröhren und dem Eingang des Gleichrichters (29), welcher den Anodenstrom liefert, eine Drosselspule (38) vorgesehen ist, wobei diese Drosselspule eine besondere Wicklung (70) enthält, die durch den gleichgerichteten Signalstrom durchflossen wird (Fig. 8).
    9. Anordnung nach den Ansprüchen 6 bis 8 bzw. zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Wechselstromquelle (39) für den Anodenstrom durch einen mittels elektromagnetischen Antriebes geregelten Regeltransformator (41) reguliert wird, wobei der elektromagnetisehe Antrieb mindestens teilweise vom gleichgerichteten Signalstrom gesteuert wird (Fig. 9).
    10. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Transformator (42) vorgesehen ist, der über einen Gleichrichter (29) den Anodenkreis der Elektronenröhre speist, wobei die Sekundärspannung des Transformators durch Sättigung seines magnetischen Nebenschlusses geregelt wird und zur Sättigung dieses Nebenschlusses der gleichgerichtete Signalstrom dient (Fig. 10).
    11. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein statischer Frequenzwandler ( vorgesehen ist, der über einen Gleichrichter den Anodenkreis der Elektronenröhre speist, wobei die Ausgangsspannung des Frequenzwandlers durch Sättigung seines Eisenkörpers geregelt wird, wobei zur Sättigung seines Eisenkörpers zumindest teilweise der gleichgerichtete Signalstrom dient (Fig. 11).
    12. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Regelvorrichtungen, wie regulierbarer Widerstand, Generatorerregung, Drosselspule, Regeltransformator mit magnetischem Nebenschluss, statischer Frequenzwandler, wahlweise miteinander kombiniert werden, um die Spannung des Anodenkreises der Exponentialrohre zu regeln, wobei der gleichgerichtete Signalstrom mindestens zur teilweisen Regelung verwendet wird (Fig. 5-12).
    13. Anordnung gemäss den Ansprüchen 6 bis 12 bzw. zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstärker, welcher den Signalstrom vor der Gleichrichtung verstärkt, mindestens eine Stufe mit Exponentialröhren enthält (Fig. 18,19).
    14. Anordnung gemäss dem Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter, der einen Teil des Signalstromes gleichrichtet, einen Widerstand (55) in seinem Ausgangskreis aufweist, wobei dieser Widerstand gleichzeitig einen Teil des Gitterkreises der Exponentialröhre (54) bildet und durch den Widerstand dem Gitter der Exponentialröhre eine zusätzliche positive Vorspannung aufgedrückt wird (Fig. 18).
    15. Anordnung gemäss den Ansprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Gleichrichter eine Exponentialröhre verwendet wird.
    16. Anordnung gemäss den Ansprüchen 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein abhängig verzögertes Relais (18, 23) vorgesehen ist, mit solcher Charakteristik, dass ein Ansprechen dann erfolgt, wenn die Anoden der gesteuerten Röhren eine vorausbestimmt höchstzulässige Temperatur erreichen, wobei das Ansprechen in der Weise erfolgt, dass in der Anordnung Änderungen bewirkt werden, die die Senkung der Anodenverlustleistung der gesteuerten Röhren zur Folge haben, wobei die Steuerung der Relais durch den gleichzurichtenden oder gleichgeriehteten Signalstrom oder durch den Anodenstrom erfolgt (Fig. 4).
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