AT129500B - Elektrische Gegentaktschaltung und Verfahren zu deren Anwendung. - Google Patents

Elektrische Gegentaktschaltung und Verfahren zu deren Anwendung.

Info

Publication number
AT129500B
AT129500B AT129500DA AT129500B AT 129500 B AT129500 B AT 129500B AT 129500D A AT129500D A AT 129500DA AT 129500 B AT129500 B AT 129500B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tubes
push
control
voltage
pull
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Jacques Numans
Original Assignee
Johannes Jacques Numans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Johannes Jacques Numans filed Critical Johannes Jacques Numans
Application granted granted Critical
Publication of AT129500B publication Critical patent/AT129500B/de

Links

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische   Gegentaktsehaltung   und Verfahren zu deren Anwendung. 



   Bei elektrischen Verstärkern, insbesondere bei Endverstärkern, ist man aus wirtschaftlichen Gründen bestrebt, den Wirkungsgrad der Gleichstrom-Wechselstrom-Umformung soweit wie möglich zu steigern und die Belastung der dabei verwendeten   Entladtingsröhren   möglichst zu beschränken. 



   Bei Gegentaktverstärkern versuchte   man,   dieses Ziel durch Einstellung auf den unteren Teil der Kennlinie zu erreichen. Der im Ruhestand aufgenommene Anodenstrom und damit auch die Belastung der Röhren, insbesondere der Anoden, wird dadurch herabgedrückt. 



   Anfänglich hat man dabei angenommen, dass der Teil der Kennlinie, der in jeder der Gegentaktröhren durch die negativen Halbperioden der Steuerspannung durchlaufen wird, praktisch keine Rolle spielt. Versuche haben aber ergeben, dass dies durchaus unrichtig ist. 



   Stellt man über die untere Krümmung ein an der Stelle, an der die Kennlinie noch eine Gerade ist, so geben die Anodenstromsenkungen, die bei den negativen Halbperioden der Steuerspannung auftreten, zu einer vollkommen unzulässigen Verzerrung Anlass. 



   Geht man mit der Einstellung noch weiter nach unten, also in den gekrümmten Teil der Kennlinie, so werden zwar die Anodenstromsenkungen kleiner, jedoch wird durch die Krümmung auch bei den positiven Halbperioden eine Verzerrung entstehen. 



   Diese Verzerrung hat man durch Einstellung in einen derartig gekrümmten Teil, in dem die Steilheit durchschnittlich die Hälfte von der des linearen Teils der Kennlinie ist, aufzuheben oder wenigstens zu vermindern versucht. 



   Auch dieses Verfahren hebt die Verzerrung nur teilweise auf. Die Verzerrung infolge der Abweichung bei zunehmenden Werten der Gitterspannung kann nämlich durch die Abweichung bei abnehmenden Werten der Gitterspannung nicht immer vollständig beseitigt werden. Selbst, wenn dies der Fall wäre, ist es für eine gute Wirkung erforderlich, dass die positiven und die negativen Halbperioden der Steuerspannung einander gleich sind, was unter normalen   Umständen   in der Tat der Fall sein wird. Auch dann entsteht jedoch noch eine wesentliche Verzerrung, sobald in der negativen Halbperiode die Steuerspannung einen Wert erreicht, bei dem der Anodenstrom null wird, weil dieser Übergang unstetig erfolgt.

   Man hat zwar versucht, diesen unstetigen übergang soweit wie möglich zu vermeiden, indem man bestrebt war, den   Seheitelfaktor   der positiven und negativen Halbperioden der Steuerspannung vorher ungleich zu machen, derart, dass die negativen Halbperioden mehr abgerundet, also   weniger scharf   als die positiven werden, wodurch ein etwas grösserer Effektivwert der   Steuerspannung   zur Verfügung steht. In diesem Fall tritt jedoch wieder eine Verzerrung in den positiven Halbperioden auf, weil die obengenannte Symmetrieforderung nicht mehr erfüllt ist. 



   Der   Vollständigkeit wegen   soll noch bemerkt werden, dass aufeinanderfolgende, entgegengesetzt gerichtete, nichtlineare Verzerrungen einander nicht aufheben können, wenn zwischen ihnen Phasenverschiebungen der die elektrischen Schwingungen bildenden Komponenten auftreten. 



   Abgesehen von der Tauglichkeit der angeführten Verfahren spricht gegen sie in praktischer Hinsicht, dass ihre gute Wirkung von der sehr schwierigen Einstellung abhängt und der etwa 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Abwägen verschiedener Abweichungen, die jede für sich auf wenig übersichtliche Weise sich mit der Amplitude verändert. Ausserdem ist, was die   Krümmung   der Kennlinien anbelangt, eine grosse Gleichheit der beiden Röhren erforderlich ; besteht diese nicht, dann wird es unmöglich sein, bei allen in Frage kommenden Amplituden die gewünschte Ausgleichung zu erhalten. 



  Dies ist um so mehr von Bedeutung, als bekanntlich z. B. bei der Telephonie eine Verzerrung von nur einigen Prozenten bereits als sehr hinderlich empfunden wird. Gerade infolge dieser und noch anderer Bedenken ist die Technik bisher noch nicht zur Anwendung von Gegentaktsystemen übergegangen, bei denen auch Teile der Kennlinie mit wesentlicher Krümmung durchlaufen werden. 



   Stellt man die bekannten Schaltungen so auf den unteren Teil der Kennlinie ein, dass nur lineare Teile durchlaufen werden, dann ist durch eine kurze theoretische Überlegung einzusehen, dass damit kein wesentlicher Gewinn erzielt werden kann gegenüber dem gebräuchlichen Verfahren, bei dem in der Mitte des rechten Teiles der Kennlinie eingestellt wird. In diesen beiden Fällen bildet nämlich der Verstärker ein lineares System, bei dem weder die Widerstände noch die mittleren Spannungen an Anoden und Gittern sich unter dem Einfluss der Steuerung verändern. Hieraus folgt, dass der mittlere aufgenommene Strom und damit auch die aufgenommene Energie trotz der Steuerung konstant bleiben und in keinem Fall steigen werden. 



   Durch die Einstellung auf einen sehr kleinen mittleren Anodenstrom im unteren Teil der Kennlinie wird sowohl im Ruhe-als auch im Arbeitszustand die aufgenommene Energie nur ganz gering sein. 



   Unter den gegebenen Umständen kann der Wirkungsgrad bei vollständiger Aussteuerung nicht höher sein als bei Einstellung in der Mitte des rechten Teiles ; aber selbst, wenn er sehr hoch wäre, kann die abgegebene Energie doch nur sehr gering sein, so dass das gedachte Ziel keinesfalls erreicht wird. 



   Bei zu starker Aussteuerung wird man inzwischen bei einem derartigen System doch noch eine Zunahme des mittleren Anodenstromes wahrnehmen können. Dieser ist dann aber nur die Folge des Durchlaufens nichtlinearer Teile der Kennlinie, was natürlich eine ungewünschte Amplitudenverzerrung bewirkt. 



   Bis jetzt ist kein Gegentaktsystem bekannt, mit dem es ohne Gefahr einer Amplitudenverzerrung möglich ist, ausschliesslich in linearen Teilen der Kennlinie zu arbeiten und dabei mehr Energie in jeder Röhre, sowie einen besseren Wirkungsgrad zu erhalten, als bei der gebräuchlichen Einstellung in der Mitte der Kennlinie. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Verfahren und auf Schaltungen für dieses Verfahren, durch das die bisherigen Schwierigkeiten vermieden werden und das einen sehr bedeutenden Fortschritt bringt. 



   Sehr wesentlich ist es für das neue Verfahren, dass die Röhren immer auf linearen Teilen ihrer Kennlinie arbeiten können und dass trotzdem unter dem Einfluss der Steuerung die durch den Verstärker aufgenommene Energie steigt. Diese Zunahme ist um so grösser, je stärker die Steuerung wird, so dass die von jeder Endröhre abgegebene Energie sehr gross sein kann und der Wirkungsgrad, auch bei schwacher Steuerung wesentlich besser ist als bei den bisher bekannten Systemen. 



   Die Zunahme an Energie wird gemäss der Erfindung dadurch erhalten, dass sich unter dem Einfluss der Steuerung die mittlere Gitterspannung oder die mittlere Anodenspannung oder beide verändern. 



   Werden Röhren mit mehr als drei Elektroden gebraucht, dann kann natürlich auch eine Veränderung der mittleren Spannung einer dieser andern Elektroden zum gleichen Ziel führen. 



   Die Erfindung kann auch bei Röhren Anwendung finden, die mit magnetischer Steuerung oder kombiniert elektrischer und magnetischer Steuerung mit Elektronenströmen oder Ionenströmen oder mit beiden arbeiten, im allgemeinen bei allen Arten evakuieren oder gasgefüllten   Entladungsröhren   oder Vorrichtungen mit einem oder mehreren Steuerorganen und einer oder mehreren Ausgangselektroden. Es ist nur nötig, dass der charakteristische Verband zwischen den Strömen in den Ausgangskreisen einerseits und den steuernden Spannungen oder bzw. und Strömen anderseits über ein gewisses Gebiet keine Unstetigkeit aufweist, während zur Vermeidung einer Amplitudenverzerrung eine möglichst kleine Abweichung von einer geraden   Kennlinie wünschenswert   ist. Das zulässige Mass der Abweichung wird durch die zulässige Amplitudenverzerrung bestimmt. 



   Im folgenden soll die Erfindung für den Fall erläutert werden, dass   Entladungsröhren   mit Glühkathode und elektrischer Steuerung im Hochvakuum verwendet werden, wie sie in der Technik jetzt allgemein gebräuchlich sind. 



   Die gemäss der Erfindung durch die Steuerung herbeigeführte Veränderung der mittleren Spannung einer oder mehrerer Elektroden der in Gegentakt geschalteten Röhren wird erreicht durch Einschalten asymmetrisch leitender Elemente in die Gitter oder vorangehenden Kreise 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 (z. B. eines   Vorverstärkers) in   die Anoden oder folgenden Kreise (z. B. nach dem Ausgangs-   transformator)   oder in beide. 



   Hierin ist auch die sogenannte   Gitterstromgleidiricittung mit HIIi'e   eines mit dem Gitter in Reihen geschalteten Widerstandes einbegriffen, bei der von der asymmetrischen Leitfähigkeit der   Gitterkathodenstrecke selbst Gebrauch gemacht   wird. Ferner   umfasst   sie die Anwendung der Anodengleichrichtung, z. B. in einem   Vorverstärker   durch Einstellung auf den unteren Teil der Kennlinie. 



   Als asymmetrisch leitende Schaltelemente, die im folgenden   kurz als Gleichrichter"   bezeichnet werden, können unter anderm verwendet werden : Dioden mit Glühkathode, Glimmlichtgleichrichter,   Metalldampfgleichrichter   mit oder ohne selbständige Entladung. Kristalldetektoren,   Kupferoxyd-u.   dgl. trockene Gleichrichter ; im allgemeinen jedes Zweielektrodensystem, bei dem die Leitfähigkeit in der einen Richtung wesentlich grösser ist als in der andern Richtung. Als Ideal kann ein Element gelten, das in der einen Richtung vollkommen isolierend. in der andern Richtung vollkommen stromleitend wirkt, d. h. bei dem der innere Widerstand null ist.

   Praktisch ist dies niemals der Fall ; denn der innere Widerstand in der   Stromleit-   richtung ist selbst nicht konstant, sondern abhängig von der   Stromamplitude.   Die hiedurch auftretende Verzerrung ist jedoch auf einen willkürlich kleinen Wert zu verringern durch Ver-   grösserung   des äusseren Widerstandes bzw. der Impedanz, auf die der Gleichrichter wirkt, in bezug auf seinen inneren Widerstand oder die darin   auftretenden Veränderungen.   



   Um eine Verzerrung, z. B. infolge eines auftretenden Schwellenwertes der Gleichrichterkennlinie zu vermeiden, kann es erwünscht sein, eine besondere Hilfsspannung anzulegen. 



  Auch im allgemeinen kann eine solche Hilfsspannung   wünschenswert   sein, um den Gleichrichter in einem günstigen Punkt der Kennlinie arbeiten zu lassen. 



   Bei Einschaltung der Gleichrichter in die Gitterkreise der Röhren ist es notwendig, dass die Gleichspannungskomponenten, die durch die   Gleichrichtung entstehen, tatsächlich   auch auf die Gitter einwirken. Auch wenn die Gleichrichtung in einer   Vorverstärkerstufe   oder einem andern Kreis stattfindet, ist es natürlich ebenfalls von Bedeutung,   dass   nicht nur die Wechselspannungskomponenten, sondern auch die entstehenden   Gleichspannungskomponenten auf   die Gitter oder andern Steuerorgane der Endröhren übertragen werden. Die Kopplung (Verbindung) mit den Gitterkreisen der eigentlichen Gegentaktröhren geschieht daher gemäss der Erfindung galvanisch und nicht induktiv (z. B. mit einem Transformator) oder kapazitiv (z.

   B. mit einem   Gitterkondensator),   da sonst niemals eine Veränderung der mittleren Gitterspannung zustande kommen kann. 



   Gemäss der Erfindung kann eine beträchtliche Erhöhung der abgegebenen Leistung dadurch erreicht werden, dass bei Anwendung einer   Gegentaktschaltung   die Röhren abwechselnd wirken, was, wie weiter erläutert werden soll, ebenfalls durch Anwendung von Gleichrichtung möglich ist, sei es mit denselben Gleichrichtern, die die Veränderung der mittleren Spannung (en) zur Folge haben, oder mit andern Gleichrichtern. 



   Auch bei bestimmten bereits bekannten Schaltungen wird in mehr oder weniger starkem Masse eine derartige abwechselnde (asymmetrische) Wirkung beabsichtigt ; doch war es bisher nicht möglich, die stark gekrümmten Teile der Kennlinie zu vermeiden. Die abwechselnde (asymmetrische) Wirkung beruhte tatsächlich gerade auf der Gleichrichtung in den Röhren selbst, so dass es prinzipiell nicht möglich war, den unteren Teil der Kennlinie zu vermeiden. 



   Gemäss der Erfindung üben die verwendeten Gleichrichter eine Art kommutierender Wirkung aus, so dass die   eigentlichen Verstärkerröhren dauernd   auf dem praktisch geraden Teil ihrer Kennlinien wirken können. Doch wirken sie dabei abwechselnd (intermittierend), also asymmetrisch. 



   Durch Anwendung der Gleichrichtung wird   erfindungsgemäss   eine asymmetrische (bzw. intermittierende) Wirkung erreicht, die es ermöglicht, eine Verzerrung infolge nichtlinearer Teile der Kennlinie zu verhindern. Die Gleichrichtung wird also zur Vermeidung der Verzerrung herangezogen. 



   Die in jeder der Endröhren auftretenden Periodenhälften sind einander also nicht gleich (asymmetrisch) (abgesehen von der entgegengesetzten Richtung der Phase). 



   Aber dadurch würde, entsprechend der intermittierenden und   asymmetrischen   Wirkung, ein wesentlicher Energieverlust in den Röhren entstehen, da zwischen den Röhren gleichsam ein Energieaustausch eintritt ; wechselweise würde die eine Röhre die andere belasten, was eine bedeutende Verringerung des Wirkungsgrades verursachen würde. Dies ergibt sich noch näher aus einer Betrachtung der auf der Zeichnung dargestellten Schaltungen, z. B. von Fig. 1. 



   Führt die obere Röhre in einem bestimmten Augenblick mehr Strom als normalerweise, so nimmt die Anodenspannung ab. Die Anodenspannung der andern Röhre (deren Gleichrichter   geschlossen"ist),   ist dann jedoch wegen der induktiven Kopplung der Transformatorhälften gestiegen, so dass in dieser Röhre eine   Sn'omzunnhmc entstehen   wird, die den Charakter 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 einer ungewünschten Belastung der ersten Röhre hat. In der entgegengesetzten Halbphase ist der Zustand gerade umgekehrt, und es belastet die obere Röhre die untere. 



   Nimmt man an, dass die Steuerung durch eine rein sinusförmige Wechselspannung erfolgt, so werden die Anodenströme jeder der Endröhren infolge der asymmetrischen, intermittierenden Wirkung nicht sinusförmig sein. Im Hinblick auf die Phasenverhältnisse ist es klar, dass nur auf die sinusförmigen Komponenten der Anodenströme durch die Belastungsimpedanz in dem Sinne ein Einfluss ausgeübt wird, dass diese Komponenten in der Belastungsimpedanz wirksame Energie entwickeln und eine die Stromkomponente   beschränkend     Gegenspannung her-   beiführen. 
 EMI4.1 
 Anodenstromkomponenten die beiden Anodenkreise der Gegentaktschaltung aufeinander kurz-' geschlossen sind. Diese Anodenstromkomponenten kommen somit sehr stark zum Ausdruck, wobei sie erhebliche Röhrenverluste, aber keine Nutzenergie entwickeln. 



   Aus Obigem geht hervor, dass die   gewünschte   Stromkomponente (die Grundschwingung) gegenüber den übrigen Komponenten geschwächt ist. Diese Schwächung ist um so   stärker, je   grösser die äussere Belastungsimpedanz in bezug auf den inneren Widerstand der Röhren ist. 



   Infolgedessen könnte dieser Energieverlust dadurch begrenzt werden, dass man die äussere Belastungsimpedanz (unter   Berücksichtigung   des Übersetzungsverhältnisses des Ausgangstransformators) klein macht in bezug auf den inneren Widerstand jeder der beiden Röhren. Ein derartiges Verfahren würde jedoch z. B. bei Trioden stark auf Kosten der Menge der abgegebenen Energie und des Wirkungsgrades gehen und also keine Vorteile ergeben. 
 EMI4.2 
 dass man durch Umkehrung   obiger Massnahme den gegenseitigen Energieaustausch beschränkt.   



  Dadurch entsteht die Möglichkeit, die Herabsetzung des Wirkungsgrades zu verhindern. 



   Gemäss der Erfindung wird der innere Widerstand jeder der Röhren bzw. der Effekt dieses Widerstandes gegenüber der Belastungsimpedanz oder dem Effekt dieser Impedanz sehr gross gemacht. (Wie erst weiter unten   erläutert wird,   gibt es noch   eine weitere Möglichkeit,   den gewünschten Effekt zu erreichen, u. zw. dadurch, dass der innere Widerstand verringert wird.)
Dies kann auf verschiedene Weise geschehen. Eine praktische Ausführungsform ist die Anwendung sogenannter Penthode-Endröhren, die einen sehr hohen inneren Widerstand besitzen (z. B. das   Zehn-bis Zwanzigfache   von demjenigen einer Triode entsprechender Leistung) und bei der trotzdem bei niedriger Anodenspannung beträchtliche Werte des Anodenstromes auftreten können, ohne dass dazu die Steuergitterspannung positiv gemacht zu werden braucht. 



   Auch bei Anwendung von Trioden kann jedoch gemäss der Erfindung der Effekt eines hohen inneren Widerstandes erreicht werden, u. zw. dadurch, dass die Steuerelemente der Röhren zusätzlich mit einer sogenannten Kompensationssteuerung versehen werden, die von der Spannung oder von dem Strom im Ausgangskreis abgeleitet werden kann und eine richtige Amplitude und Phase haben muss. 



   Wie eine einfache Berechnung zeigt, ist der innere Widerstand eines   Triodensyslems   (hier : eine der Hälften der Gegentaktschaltung) für von aussen angelegte Wechselspannungen unendlich gross, wenn an das Gitter eine kompensierende Steuerspannung angelegt wird, die in Phase und in der Grösse   llg   der obengenannten Anodenspannung entgegengesetzt gerichtet ist, wobei g den   Spannungsverstärkungsfaktor   (reziproker Wert des   sogenannten"Durchgriffs")   darstellt. 



   Wird auf diese Weise die Kompensationsspannung von der Anodenspannung abgeleitet, so ist eine vollständige Kompensation möglich. Wird sie jedoch vom Anodenstrom abgeleitet. so ist die vollständige Kompensation ein Grenzzustand, dem man sich durch Steigerung der   Kompensationsspannung praktisch genügend   nähern kann. 



   Mit beiden Systemen der Kompensation sind praktisch gute Ergebnisse zu erzielen. Die gegenseitige Beeinflussung der   intermittierend wirkenden Gegentaktrühren beschränkt sich   dann auf die gegenseitige Erzeugung von Anoden-und Gitterspannungen, die sich in Amplitude und Phase zueinander derart verhalten, dass keine bedeutende gegenseitige Energiebelastung, also kein Verlust mehr auftritt. Wenn z. B. in Fig. 1 die Anodenspannung der unteren Röhre durch die Kopplung der Transformatorhälften im Begriff ist zu steigen, entsteht auf dem Gitter eine Kompensationsspannung, die eine Anodenstromzunahme verhindert. 



   Die Kompensation kann selbstverständlich auch angewendet werden bei   Entladl1ngsrühren   mit magnetischer oder kombiniert magnetischer und elektrischer Steuerung mit einem oder mehreren Steuerelementen und einer oder mehreren Ausgangselektroden. 
 EMI4.3 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 auf die Gitterkreise der Röhren wirken lassen, jedoch auch mittelbar, z. B. durch Schaltung eines Vorverstärkers in den   Anoden-oder Gitterkreis.   



   Es ist keinesfalls nötig, die   Kompensationssteuerung   immer dem Ausgangskreis zu entnehmen. Es ist auch möglich, sie von der Steuerspannung durch Anwendung unvollkommener Gleichrichtung abzuleiten, so dass diese auch in   den, Ruhehalbperioden   einigermassen   einwirkt. 



  Es ist klar, dass auch auf diese Weise die Grundschwingung gegenüber den übrigen Komponenten der   Anodenströme verstärkt wird.   



   Ist z. B. die äussere Belastung des Verstärkers ein konstanter   Ohmscher   Widerstand, so 
 EMI5.1 
 der Gleichrichter mit   Ohmschen   Widerständen passender Grösse (s. Fig. 1). Auch wenn dann in dieser Schaltung keine Penthoden, sondern Trioden mit ziemlich niedrigem inneren Widerstand gebraucht werden, wird in   der Ruhehalbperiode"keine Anodenveränderung entstehen,   so dass die gegenseitige Belastung aufgehoben ist. Wenn die äussere Belastung eine Impedanz ist, die sich z.

   B. mit der Frequenz von Grösse und Phasenwinkel ändert, ist es wünschenswert, dass dies mit der Kompensationssteuerung in übereinstimmender Weise geschicht, was erzielt werden kann durch   Anwendung   von passenden   Impedanzen   als Nebenschluss oder an Stelle   der Widerstände 6 und 7   in Fig. 1 und 2, deren Grösse und Zusammensetzung durch die Eigenschaften der äusseren Belastungsimpedanz bestimmt sind. Eine unvollkommene Gleichrichtung kann in Fig.   2   beispielsweise auch dadurch erreicht werden, dass man Impedanzen in Reihe mit den Gleichrichtern 3 und 4 schaltet. 



   Bei Anwendung von Gitterstromgleichrichtung (ein Beispiel hiezu zeigt, wie später erläutert werden wird Fig. 3), kann eine derartige Kompensation auch erreicht werden durch Einschaltung eines Widerstandes oder einer Impedanz zwischen Gitter und Glühfaden (Kathode) oder indem man die Gitterwiderstände (oder   Impedanzen) 15, 10 ziemlich   klein wählt. 



   Welche Art Kompensation, d. h. entweder die, die von dem   Ausgangsstrom   oder der Ausgangsspannung abgeleitet ist, oder die von dem   Steuerstrom   oder der Steuerspannung selbst 
 EMI5.2 
 ab und muss von Fall zu Fall entschieden werden. Es ist   klar, dass z. B. mit   einer konstanten Olm schen äusseren Belastung die Kompensation, die von der Steuerspannung selbst abgeleitet ist, den Vorzug wegen der Einfachheit verdienen würde. 



   Schaltungen nach der Erfindung sind auf der Zeichnung an Hand einer Anzahl von Ausführungsbeispielendargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Gegentaktschaltung mit zwei Röhren 1 und 2, von denen jede über eine der   primären Wicklungen   8 und 9 eines   Ausgangstransformators-M   mit einer Belastungsimpedanz 12 gekoppelt ist. 



   Um gemäss der Erfindung unter dem Einfluss der   Steuerung   eine Zunahme der auf-   genommenen   Energie und zugleich eine intermittierende Wirkung zu erreichen, sind in den Gitterkreisen der Röhren 1 und 2 Gleichrichter 3 und 4 aufgenommen, von denen jeder mit 
 EMI5.3 
 Die eine Halbperiode der zugeführten Steuerspannung macht den Gleichrichter 3 leitend und erhöht die Spannung des Gitters der   Röhre. 1,   die andere Halbperiode der Steuerspannung bewirkt das Gleiche mit dem Gleichrichter 4 und dem Gitter der Röhre 2. Mit Hilfe der gitterbatterie 13 sind beide Gegentaktröhren z. B. auf das unterste äussere Ende des linearen Teiles ihrer Kennlinie eingestellt. Da durch die Steuerung nur Gitterspannungssteigungen und 
 EMI5.4 
 spannung und des Anodenstromes und damit auch die aufgenommene Energie. 



   Die Widerstände 6 und 7 sind gross in bezug auf den inneren Widerstand oder die   Veränderungen   in diesem in der Durchlassrichtung der Gleichrichter 3 und 4 und klein in bezug auf den inneren Widerstand in der Richtung, in der die Gleichrichter-wenn sie unvollkommen sind-beinahe keinen Strom   durchlassen. Ausserdem   ist mit Hilfe dieser Widerstände die Gitterspannungsbatterie mit den Gittern der   Röhren 1 und 2   verbunden. 



   Infolge der Anwesenheit der so geschalteten Gleichrichter 3 und 4 werden die Röhren stets auf lineare Teile ihrer Kennlinien wirken und hauptsächlich intermittierend in Tätigkeit sein. 



   Die gegenseitige Energiebelastung, die zwischen beiden Gegentaktröhren auftritt, wird grösstenteils dadurch aufgehoben, dass die Röhren 1 und 2 als Penthoden mit hohem inneren Widerstand ausgeführt sind, und durch Wahl der Grösse der Belastungsimpedanz   12   oder des Übersetzungsverhältnisses des Transformators 10. 



   Eine ähnliche Gleichrichterwirkung ergibt sich bei einer Schaltungsanordnung nach Fig. 17. 



  Wenn die Amplituden der gleichgerichteten und der   nicht gleichgerichteten Spannungen gleich   

 <Desc/Clms Page number 6> 

 sind und die   Hälfte der Gittcrspannungen in   Fig. 1 betragen, so werden die resultierenden Spannungen an den Gittern der Röhren 1 und 2 in Fig. 17 denjenigen der Fig. 1   vollkommen   gleich sein. 



   Überwiegt in Fig. 17 z. B. die ungleichgerichtete Komponente, so entsteht dadurch dieselbe Wirkung als bei unvollkommener Gleichrichtung in Fig. 1 (wenn dort beispielsweise die Gleichrichter durch Widerstände 3, 4   überbrückt werden).   



   Die Gleichrichtung gemäss Fig. 17 lässt sich selbstverständlich auch bei allen nachstehend erläuterten Schaltungen anwenden, obwohl die in Fig. 1 gegebene Lösung im allgemeinen wegen ihrer Einfachheit vorzuziehen ist. 



   Eine Gleichrichterwirkung wird auch dadurch erreicht, dass man nach Fig. 2 die Gleichrichter parallel zur   GitterglühFadenstrecke   der Röhren 1 und 2 in Reihe mit-den Gleichrichtern 3 und 4 hohe Widerstände oder Impedanzen 6 und 7 schaltet. Für die eine Halbperiode, die z.   B.   die Gitterspannung der Röhre 1 steigen   lässt, wirkt der Gleichrichter 3   isolierend, dagegen der Gleichrichter 4 durchlässig. Ein Senken der Gitterspannung der Röhre 2 kann also nicht stattfinden, weil der innere Widerstand des Gleichrichters 4 so klein ist in bezug auf den Widerstand 7, dass dadurch praktisch ein   Kurzschluss   der   Gitterglühfadenstrecke   der Röhre 2 hervorgerufen wird. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei der ebenfalls von Penthode-Endröhren Gebrauch gemacht wird, bei der jedoch die Gleichrichtung nicht direkt in den Gitterkreisen dieser beiden Röhren, sondern in den Gitterkreisen einer vorhergehenden Gegentaktstufe zustande kommt. 



   Die Gleichrichter 3 und 4 bestehen aus Trioden, deren Gitter über hohe Widerstände   15, 16   mit den Enden der Sekundärwicklung des Eingangstransformators 11 verbunden sind. Diese Gitter haben keine negative Vorspannung und werden also bei Erregung des Transformators 11 unter dem Einfluss der Widerstände 15 und   16   eine Gitterstromgleichrichtung hervorrufen, 
 EMI6.1 
 
Dabei treten an den Gittern   Spannungssenkungen   und infolgedessen an den Anoden der Röhren 3 und 4 Spannungssteigungen auf, die mit Hilfe der Widerstände 18 und 19 ganz oder teilweise rein galvanisch auf die Gitter der Röhren   1   und 2 übertragen werden. Diese Gitter erleiden daher praktisch ausschliesslich Spannungszunahmen, so dass die mittlere Spannung steigt. 



   Der Spannungsabfall an den Widerständen 18 und 19 dient als negative Vorspannung 
 EMI6.2 
 tiven Pol an die Glühfäden (Kathoden) der Gegentaktröhren angeschlossen ist. 



   Der Zweck dieser Batterie ist ferner der, bei starker Steuerung einer Verzerrung in der vorhergehenden Verstärkerstufe mit den Röhren 3 und 4 vorzubeugen. Ohne diese Batterie würde es nicht möglich sein, die Gitterspannung der Endröhren 1 und 2 von negativen Werten bis auf den Wert Null zu steigern, ohne die Anodenströme der Röhren 3 und 4 bis auf Null zu reduzieren. Hiedurch durchlaufen diese Röhre die unteren Krümmungen ihrer Kennlinien, was zur   Verzerrung   Anlass geben kann. 



   Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform, die im Prinzip mit der nach Fig. 3 übereinstimmt, bei der jedoch die Möglichkeit besteht,   alle gewünschten   Spannungen durch ein und dieselbe Spannungsquelle, z. B. ein   Netzanschlussgerät     Va+,   Va-, liefern zu lassen, wovon 25 ein   Beruhigungskondensator   ist. Das   Nelzanschlussgerät   speist die in Reihen geschalteten Glimmlampen   14   und 17, wobei die Klemmenspannung praktisch unabhängig ist vom durchgelassenen Strom. Es können auch andere Röhren oder Apparate mit flacher   Spannungsstromkennlinie   Anwendung finden. Von den Lampen 17 wird die Anodenspannung für die gleichrichtenden Vorverstärkerröhren 3 und 4 erhalten (als   Ersatz'der Batterie ;/7   in Fig. 3).

   Ein Widerstand ist mit diese (n) Lampe (n) in Nebenschluss geschaltet, um den Strom durch die Lampe (n) zu begrenzen ; es kann   ausserdem wünschenswert   sein, einen Parallelkondensator anzubringen. um   Ströme   von beträchtlich hoher Frequenz   durchzulassen, mit Rücksieht   auf die Trägheit der Ionen in derartigen Glimmlampen. Von den Lampen 14 wird die   Anodenspannung   für die Endröhren 1 und 2 abgenommen. Der Spannungsabfall an den Widerständen 20 und 21 dient dazu, die Batterie 13 in Fig. 3 zu ersetzen, und sorgt dafür, dass das Potential der Gitter der Endröhren weniger negativ ist als die Abzweigungen an den Widerständen 18 und 19. 



   Als Endröhren 1 und 2 können auch Trioden Dienst tun, wenn z. B. bei Ci und   C2   Kompensationsspannungen angelegt werden, welche von den Ausgangskreisen der   Röhren-   und 2 abgeleitet sind, wie in den folgenden Figuren näher erläutert wird. Mit den Potentiometern 18 und 19 kann die Grösse der kompensierenden Gitterspannungen geregelt werden. 
 EMI6.3 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 



   Zur Erreichung der gewünschten Kompensationsspannung sind auf   dem   Ausgangstransformator 10 zwei tertiäre Wicklungen 15 und 16 angebracht, welche miteinander verbunden sind, und falls nötig (zum Zwecke einer besseren Symmetrie), durch eine Leitung 5 mit dem Verbindungspunkt der Potentiometer 17 und M verbunden werden können. 



   Die Spannungen, welche die Wicklungen 15 und 16 hervorrufen, stehen in einem festen Verhältnis zu den Anodenwechselspannungen an den Wicklungen 8 und 9 und sind in Verbindung mit den Wicklungsrichtungen in der Phase gerade entgegengerichtet. Mit Hilfe der Potentiometer 17 und 18 kann die richtige Grösse der Kompensationsspannungen auf die Gitter eingestellt werden. Die Wirkung der Gleichrichter 3 und 4 braucht nach dem Vorhergehenden keine nähere Erläuterung. Die Grösse der bereits gleichgerichteten Steuerspannungen kann mit Hilfe der Potentiometer 6 und 7 eingestellt werden. Gleichgerichtete Steuerspannungen und Kompensationsspannungen liegen also in Reihen. Es ist   natürlich,   dass die   Kompensations-   spannungen eventuell auch bei Ci und C2 angelegt werden können. 



   Eine Regelung der Kompensationsspannungen ist auch dadurch möglich, dass man von den Potentiometern 17 und 18 stets die volle Spannung der Wicklungen 15 bzw. 16 abnimmt (so dass die Potentiometer 17 und 18 nach Wunsch fortfallen könnten) und die Gitter der Röhren 1 und 2 mit Hilfe regelbarer   Widerstände mit   dem negativen Pol der Batterie 13 verbindet. Je kleiner die regelbaren Widerstände sind, desto grösser ist der Spannungsverlust in den Widerständen 6 und 7 und auch desto kleiner der auf die Gitter einwirkende Teil der Spannungen, welche durch die Wicklungen 15 und 16 hervorgerufen werden. 



   Die Kompensationsspannungen können auch, wie bereits vorher bemerkt wurde, von den Anodenströmen der   Röhren 1 und 2   abgeleitet werden, was mit Hilfe von zwei Transformatoren geschehen kann (eventuell mit einem gemeinschaftlichen   Kern),   wobei die   Primärwicklungen   bei Pi und P2 (Fig. 5) geschaltet sind und die   Sekundärwicklungen   die Tätigkeit der Wicklungen 15 und   16 übernehmen.   



   Fig. 6 zeigt eine   Ausführungsform,   bei der eine   Vereinfachung   dadurch erreicht wird, dass die Potentiometer   17 und 18   der Fig. 5 wegfallen und die Regelung mit Hilfe eines Widerstandes 5 stattfindet. Die durch die Wicklungen 15 und 16 hervorgerufenen Spannungen sind proportional der Spannung an den Klemmen des Widerstandes 5 und dieser ist wieder abhängig vom Anodenstrom. Dazu ist es nötig, dass die Selbstinduktion von 19 und 20 in bezug auf den Widerstand 5 gross ist. Wie nun zur Genüge erläutert ist, kann die Kompensationsspannung auf verschiedene Weise erhalten und an verschiedenen Stellen angelegt werden. 



  Im   nachstehenden   soll daher zur Vereinfachung nicht näher angegeben werden, wie die Kompensationsspannung erhalten wird. In den Figuren sind die Stellen, an denen sie angelegt werden kann, durch kleine Rechtecke mit den Bezugszeichen Ci,   C2   angedeutet. 



   Fig. 7 zeigt eine Schaltung, bei der die Gleichrichtung, ähnlich wie in Fig. 1, dadurch 
 EMI7.1 
 schaltet sind. Die angegebene Schaltung hat den Vorteil, dass beide Dioden in einem Glasgefäss vereinigt und an derselben Glühspannungsquelle angeschlossen werden können. Die Kompensation kann an einer der Stellen Ci und einer der Stellen   C2   eingeschaltet werden. 



   In Fig. 8 findet die Gleichrichtung ebenfalls in dem Gitterkreis der   Vorverstärkerröhren   20 und 21 auf gleiche Weise wie in Fig.   bu   statt. 



   In Fig. 9 wird von der Gitterstromgleichrichtung auf sinngemässe Weise wie in Fig. 3 Gebrauch gemacht. 



   Die Gitterglühfadenstrecke der   Vorverstärkungsröhren und ,   bei denen keine negative Gitterspannungsbatterie angewendet wird, verrichtet hier   die gleiche Tätigkeit   wie die Gleichrichter 3 und 4 in Fig. 8, während die verstärkende Wirkung der Röhren 20 und 21 in Fig. 8 und auch in Fig. 9 durch die Röhren 3 und 4 erreicht wird. Die Anwendung der 
 EMI7.2 
 in der dies erreicht wird, stimmt in grossen Zügen mit derjenigen nach Fig. 4 übereill und bedarf daher keiner näheren Erläuterung. 



   Die Kompensationsspannung wird hiebei direkt von den Anoden der Röhren 1 und 2 mit Hilfe einer   Spal1nungsteilerschaltung   erhalten, die durch die Widerstände 5 bzw. 6 mit den Widerständen 18 bzw. 19 und den damit parallel geschalteten inneren Widerständen der gleichrichtenden   Verstärkerröhren   3 und 4, mit denen eventuell die Widerstände 29 bzw. 30 in Reihe geschaltet werden können, gebildet wird. 



   Auf diese Weise erreicht man ebenfalls die Anodenspannung zur Speisung der Röhren 3 und 4. Die an den   Glimmlampen 17 und   den Widerstand 7 auftretende Spannung ist der Spannung an den Widerständen 18 und 19 entgegengesetzt und muss soviel grösser sein, als 

 <Desc/Clms Page number 8> 

 die negative Gitterspannung beträgt, die nötig ist, um die Röhren 1 und 2 z. B. am unteren Ende des linearen Teiles ihrer Kennlinie einzustellen. 



   Die Kopplung der Röhren 3 bzw. 4 mit den Röhren 1 bzw. 2 geschieht hauptsächlich durch die Widerstände 5 bzw. 6 und 18 bzw. 19, die in dieser Hinsicht als parallel geschaltet angesehen werden können. 
 EMI8.1 
 dadurch erreicht werden, dass man die Spannung an den Lampen 17 etwas grösser wählt und den Widerstand 7 durch den Widerstand 24 mit parallel geschaltetem Kondensator ersetzt. 



  Durch Regelung des Widerstandes 24 werden die   Anodenströme   der Röhren 3 und 4 und damit die Spannungen an den Widerständen 18 und 19 geregelt. 



   In den oben erläuterten Schaltungen liegen die Gleichrichter an der Gitterseite der Gegentaktröhren, zu dem Zweck, zu verhindern, dass unter dem   Einfluss   der   Steuerspannung   der Anodenstrom bis unter den unteren geraden Teil der Kennlinie sinkt. Dies wird dadurch erreicht, dass die negativen Halbperioden der Steuerspannung nicht auf die Gitter einwirken und infolgedessen nicht zu den   Anodenstromsenkungen   Anlass geben. Es können dann unter dem Einfluss der positiven Halbperioden nur abwechselnde   Anodenstroll1steigungen   entstehen.

   Wie im nachfolgenden erläutert werden soll, kann der obengenannte Zweck auch dadurch erreicht werden, dass man unter dem Einfluss der Steuerung eine mittlere Gitterspannung entstehen lässt, welche die bestehende angelegte negative   Gitterspannung vermindert (Fig. 12   und 13). Dies kann zusammen mit der Gleichrichtung an der Anodenseite (Gleichrichter 3 
 EMI8.2 
 nur Stromstösse in einer Richtung auftreten, also auch hier eine intermittierende Wirkung erzielt wird. 
 EMI8.3 
 mittleren Anodenspannung unter dem   Einfluss   der Steuerung die gewünschte Zunahme des mittleren Anodenstroms erzielt werden. Die Gleichrichter werden dabei nur an der Anodenseite angewendet. 



   Eine Zunahme der   mittleren   Anodenspannung kann nach Fig. 11 dadurch erreicht werden, 
 EMI8.4 
 regung durch eine   zusätzliche Erregerwicklung 15 unterstützt wird, welche   von dem mittleren Strom durch die Dioden 3 und 4 durchflossen wird. 



   Eine andere   Möglichkeit   zum Erreichen einer verstärkten Erregung der Dynamo besteht darin, dass man einen Teil der durch die   Verstärker   abgegebenen Energie mit Hilfe der Gleichrichter 17 und 18 des Ausgleichskondensators 19 und der Erregerwicklung 16   gleichrichtet.   



   Die Erniedrigung der mittleren negativen Gitterspannung unter dem Einfluss der Steuerung kann in   der Weise durchgeführt werden, dass   man einen Teil der Steuerspannung selbst nach Fig. 12 oder-in Übereinstimmung mit Fig. 11 einen Teil-der durch den Verstärker abgegebenen Energie gleichrichtet, vorzugsweise durch Schaltung eines Transformators 11 in Reihe mit der Belastungsimpedanz 12, z. B. nach Fig. 13. Eine Regelung der Wirkung kann mit dem Widerstand 28 erreicht werden. Die in Fig. 12 mit Hilfe der Gleichrichter 21 und 22 an dem Widerstand 23 erregte gleichgerichtete Spannung wirkt der Spannung der negativen Gitter-   spannungsbatterie 13 entgegen.   Das Ergebnis der beiden Spannungen wirkt über die Widerstände 26 und 27 auf die Gitter der Röhren 1 und 2 ein. 



   Hiebei werden also sowohl in dem Gitter-als auch in dem Anodenkreis Gleichrichter angewendet. 



   Dementsprechend dienen in Fig. 13 die Gleichrichter 3 und 4 hauptsächlich dazu, um eine intermittierende Wirkung   herbeizuführen, während durch   die Wirkung der Gleichrichter 17 
 EMI8.5 
 zunimmt. Wenn in Fig. 13 der Kondensator genügend klein gemacht wird, so werden auch die Gleichrichter 17 und 18 in erheblichem Masse zu der intermittierenden Wirkung der Röhren beitragen (durch die am Widerstand 20 entstehenden   Wechselspannungskomponenten).   Es ist dann sogar möglich, die Gleichrichter 3 und 4 und damit auch die Drosselspulen 5 und 6 fortzulassen, so dass die Schaltung nach Fig. 14 entsteht. 



   Da eine Kompensationswirkung auch bereits durch den Transformator 11 verursacht wird, würde es somit möglich sein, von den z. B. in Ci und   O2   zugeführten Kompensationspannungen abzusehen. Mit Hilfe dieser Spannungen kann aber der   Verstärker   so eingestellt werden, dass der an die Belastungsimpedanz abgegebene Strom von der Grösse dieser Impedanz praktisch unabhängig wird. 



   Entsprechend Fig. 14 ist auch Fig. 15 ausgeführt. Auch dort handelt es sich um die Gleichrichtung der Kompensationsspannungen. Der dazu benutzte Transformator ist im Primär-   kreis des Ausgangstransformators aufgenommen, genau so wie in Fig. 6, mit der die vorliegende Schaltung fast ganz übereinstimmt. Die Zunahme der Gitterspannung unter dem Einfluss der   

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
Steuerung erfolgt in Fig. 6 dadurch, dass die Steuerspannung selbst gleichgerichtet wird, in
Fig. 15 aber wird ein Teil der durch den Verstärker abgegebenen Energie gleichgerichtet. Ein ähnlicher Zusammenhang besteht zwischen den Fig. 12 und 13. 



   Grundsätzlich macht es natürlich keinen Unterschied, ob der   Kompensationstransformator   im   Primärkreis   (Fig. 6 und 15) oder im Sekundärkreis (Fig. 13 und 14) des Ausgangstransformators eingeschaltet ist. 



   Weiter ist zu bemerken, dass es natürlich, ebenso wie bei Gleichrichtung der Steuer- spannung (beispielsweise durch Überbrücken der Gleichrichter mit Widerständen), auch im vor- liegenden Falle möglich ist, eine unvollkommene Gleichrichtung herbeizuführen. 



   Auch besteht die Möglichkeit, die Gleichrichtung sowohl auf die Steuerspannung als auch auf Kompensationsspannung anzuwenden. Die dabei auftretenden mittleren Spannungen können, je nach der Richtung, in der die Gleichrichter arbeiten, mitwirkend oder gegenwirkend geschaltet sein. Beide Arten Gleichrichtung können entweder vollkommen sein oder unvollkommen (z. B. durch Überlagerung einer ungleichgerichteten Komponente gemäss Fig. 17). Fig. 16 stellt ein Ausführungsbeispiel der verschiedenen, oben erwähnten Möglichkeiten dar. Die am Widerstand 20 auftretenden Spannungen beschränken die durch die Röhren 1 und 2 aufgenommene Energie und damit auch die Röllrenverluste. 



   Selbstverständlich ist es auch möglich, die gleichgerichteten   Kompensationsspannungen   nicht unmittelbar einwirken zu lassen, sondern unter Zwischenschaltung einer oder mehrerer   Vorverstärkerstufen dadurch zuzuführen, dass   sie in die Gitter-oder Anodenkreise dieser Ver-   stärkerstufen   eingeführt werden. Auch kann man die Kompensationsspannungen vor der Gleichrichtung   verstärken, was   zur   Vermeidung   bestimmter RÜckwirkungen vorteilhaft sein kann. 



   Es sind gemäss der Erfindung natürlich noch viele andere Kombinationen und daraus   hervorgehende Schaltungen möglich. Die Wahl   dieser   Kombinationen   hängt von den Umständen ab. 



   In allen   Schaltungen muss   die Phase und Amplitude der auf das Gitter einwirkenden Spannungen immer derart sein, dass der Anodenstrom niemals in den stark gekrümmten Bereich der Röhrenkennlinien kommt. In den dargestellten Schaltungen ist dies durch Regelung der betreffenden Spannungen möglich. Die dazu erforderlichen Regelungsorgane sind einfachheithalber nicht alle gezeichnet. 



   Gemäss der Erfindung ist es auch möglich, auf den oberen linearen Teil der Kennlinie   einzu-   stellen, vorzugsweise bei der Gitterspannung null (so dass noch kein Gitterstrom auftritt), und bei niedriger Anodenspannung. Die Gleichrichter werden dann so geschaltet, dass Gitterspannungssenkungen zustande kommen. 



   Es lässt sich ohne weiteres zeigen, dass bei solcher Einstellung die aufgenommene Energie in dem Ruhezustand nicht nennenswert grösser und selbst kleiner sein kann als bei Einstellung in der Mitte des linearen Teiles mit hoher Anodenspannung, während trotzdem zweimal so grosse   Anodenstromveränderungen   möglich sind, also eine viermal so grosse Energieentwicklung. Aber da die Röhren jedesmal nur eine halbe Periode wirken, ist die mittlere entwickelte Energie nur zweimal so gross wie bei der Einstellung in der Mitte der Kennlinie. Der Gewinn ist also im allgemeinen nicht so gross wie bei Einstellung im unteren Teil der Kennlinie, wobei die im Ruhezustand aufgenommene Energie wesentlich kleiner sein kann.

   Diese letztere Methode verdient dann auch den Vorzug und ist darum im vorhergehenden am ausführlichsten erläutert
Bei der Einstellung im oberen Teil der Kennlinie ist es nötig, dass trotz der Steuerung der mittlere Anodenstrom so konstant wie möglich bleibt. Das ist nur möglich, wenn die mittlere Anodenspannung steigt, wodurch also eine Zunahme der aufgenommenen Energie entsteht. Mit Rücksicht auf die Tatsache, dass jetzt die andern Periodenhälften der Steuerspannung wirksam sind (nämlich die negativen), was z. B. von   Einfluss   auf die Richtung ist, in der die Gleichrichter den Strom durchlassen müssen, können die vorher genannten Schaltungen für die Einstellung im oberen Teil der Kennlinie praktisch unverändert bleiben. 



   Die Anwendung von Gitterstromgleichrichtung mit Hilfe von Gitterwiderständen kann hier auf die Endröhren selbst angewendet werden, wenn dabei von Penthoden Gebrauch gemacht wird, welche keine Kompensation benötigen. 



   Im allgemeinen können natürlich in allen   vorhergehenden Schaltungen Penthoden   als eigentliche Gegentaktröhren, bei denen selbstverständlich die Kompensation   fortfällt,   verwendet werden. 



   Im vorhergehenden wurde bereits kurz gesagt, dass die gegenseitige Belastung der inter-   mittierend   wirkenden Gegentaktröhren auch nicht auf andere Art vermindert werden kann, nämlich, indem man den inneren Widerstand jeder der Röhren oder die sich ergebende Wirkung nicht sehr gross, sondern sehr klein macht. Ausser durch besondere Röhrenkonstruktion (worunter der gegenseitige Austausch von Gitter und Anode einer   gewöhnlichen   Triode fällt) ist dies auch mit Hilfe von Kompensation   möglich, hei Anwendung   von Trioden mit an sich 

 <Desc/Clms Page number 10> 

 
 EMI10.1 
 bleiben, wie sie im   vorhergehenden erläutert   sind.

   Es ist nur notig, die Richtung, in der die Kompensationsspannung wirkt, umzudrehen, so dass auch die Phase 1800 entgegengesetzt gerichtet ist. 
 EMI10.2 
 sation erhöhtem inneren Widerstand angewendet werden, wurde stets von einem gemeinschaftlichen Ausgangstransformator Gebrauch gemacht. Die Vorteile hievon sind bekannt. Es ist aber auch möglich, für jede der eigentlichen Gegentaktröhren einen besonderen Ausgangstransformator zu gebrauchen. Für den   gewünschten   Effekt ist es dann notwendig, dass die   Sekundärwicklungen   untereinander parallel geschaltet werden, während an die gemeinschaftlichen Ausgangsklemmen die Belastungsimpedanz angeschlossen wird. 



   Werden dagegen die Sekundärwicklungen der getrennten   Ausgangstransformatoren   in Reihe geschaltet, so geschieht die Verminderung des gegenseitigen Euergieaustausches der   Röhren dadurch, dass   auf die obenbeschriebene Weise der innere Widerstand sehr klein gemacht wird, was nachstehend erläutert werden soll. 



   In der Ruhehalbperiode der Rohre 1 ist deren Ausgangstransformator durch den niedrigen oder erniedrigten inneren Widerstand dieser Röhre praktisch kurzgeschlossen, so dass die Impedanz, gemessen an den Sekundärklemmen, sehr klein ist. An dieser sehr kleinen Impedanz entsteht also praktisch kein Spannungsverlust infolge des durch die   wirkende Rohre   an die Belastungsimpedanz abgegebenen Stromes, der auch die   Sekundärwicklung   des Ausgangstransformators der Röhre 1   durchfliesst.   Die Röhren können also intermittierend wirken, ohne dass bemerkenswerte Verluste auftreten. 



   Die Anwendung dieser Methode, z. B. in den Schaltungen Fig. 5 und 6. geschieht in der Weise, dass man jede der Röhren 1 und 2 mit einem eigenen   Ausgangstransformator   versieht, dessen   Sekundärwicklungen   in Reihe geschaltet werden, und die Polarität der Wicklungen 15 und 16 umkehrt. Bei Anwendung der Schaltung nach Fig. 10 müssen   die Widerstände   5 
 EMI10.3 
 formatoren mit in Reihe geschalteten   Sekundärwicklungen   an Stelle des gemeinschaftlichen Transformators 10 benutzt werden. Bei Anwendung auf die Schaltungen mit Gleichrichtern an der Anodenseite, z.

   B. nach Fig. 11, 12 und 13, können die Gleichrichter 3 und 4 parallel zu   den'Primärwicklungen   8 und 9 der getrennten   Ausgangstransfo11llatoren   geschaltet werden ; die Drosselspulen können dann fortfallen. Da nun die Gleichrichter wechselweise einen Kurzschluss verursachen, wird ebenfalls die gewünschte intermittierende Wirkung erreicht. 



   Das Anwendungsgebiet der Erfindung liegt augenblicklich wohl hauptsächlich auf dem Gebiet der Endverstärkung, bei der als Belastungsimpedanz z. B. dienen kann : ein zu modulierender oder zu speisender Hochfrequenzoszillator, Lautsprecher oder andere derartige elektroakustische Einrichtungen, direkt oder unter Zwischenschaltung von Telephonleitungen usw. 



   Auch   für'Zwischenverstärkung,   bei der die Belastungsimpedanz z. B. durch den Gitterkreis eines folgenden Verstärkers gebildet wird, kann die Erfindung angewendet werden, insbesondere, wenn dabei ziemlich grosse Energiemengen benötigt sind ; weiter im allgemeinen für alle Zwecke, bei denen Verstärkung angewendet wird. 



   Obwohl die vorangehenden Auseinandersetzungen der Deutlichkeit wegen auf die Anwendung von Verstärkerröhren in der eigentlichen   Gegentaktschaltung beschränkt   wurden, kommt das der Erfindung zugrunde liegende Prinzip nicht nur für   Verstärkerröhren   in Frage, sondern auch für Gegentaktschaltungen von Oszillatoren, Modulatoren, Detektoren und andern Einrichtungen, wobei das Mass der Energieumsetzung durch eine Steuerwirkung nach einer Kennlinie beeinflusst wird, die aus einem hauptsächlich geraden, durch gekrümmte Teile begrenzten Teil besteht, und bei der die Anwendung der gekrümmten Teile aus dem einen oder andern   Grunde unerwünscht   ist. 



   Eine Vereinfachung dadurch, dass die Kompensation wegfallen kann, ist bei Verwendung eines Lautsprechers möglich, der mit zwei untereinander nicht stark gekoppelten, auf dieselbe Membrane einwirkenden Erregerwicklungen versehen ist.   Diese Wicklungen können   je in den Anodenkreis einer der Gegentaktröhren aufgenommen werden. In diesem Fall kann kein gegenseitiger Energieaustausch mehr eintreten, da die Ausgangskreise miteinander nicht gekoppelt sind. 



   Im allgemeinen lässt sich noch folgendes sagen :
Wie bekannt, kann es bei Gegentaktschaltungen zur Vermeidung von parasitären Erscheinungen erwünscht sein, die   Transformatorwicldungen   mit Hilfe von Widerständen zu dämpfen. 



   Bei Anwendung von Gegentaktröhren mit Gleichrichtern können diese und die eigentlichen Gegentaktröhren (eventuell mit noch einigen Unterteilen, z. B. Widerständen) in einem Glasgefäss vereinigt werden, so dass z. B. ein mehr zusammenhängendes Ganzes gewonnen wird, ohne dass von dem Prinzip der Erfindung auch nur im geringsten abgewichen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Betrieb von in Gegentakt geschalteten Entladungsrühren oder andern Apparaten mit älmlicher Relaiswirkung, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anwendung von Gleichrichtung wesentlich gekrümmte Teile der Steuerkennlinien vermieden werden und die aufgenommene Energie unter dem Einfluss der Steuerung zunimmt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ebenfalls durch Anwendung von Gleichrichtung, gegebenenfalls der Gleichrichtung nach Anspruch 1, eine hauptsächliche intermittierende Wirkung der Röhren auf die Belastungsimpedanz ausgeübt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerenergie oder die abgegebene Energie oder beide unmittelbar oder mittelbar eine derartige Gleichrichterwicklung veranlasst, dass dadurch eine Veränderung der mittleren Steuerspannung bzw. des Steuerstromes zustande kommt.
    4. Verfahren nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerenergie oder die EMI11.1 veranlasst, dass dadurch eine hauptsächlich intermittierende Wirkung der Röhren zustande kommt.
    5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Röhren benutzt werden, welche derart konstruiert sind oder betrieben werden, dass das Verhältnis zwischen den in den Röhren auftretenden Verlusten und der abgegebenen Energie herabgesetzt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Penthoden angewendet werden.
    7. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine kompensierende, zu- sätzliche Steuerung, welche aus dem Ausgangskreis abgeleitet ist, angewendet wird, um dadurch die Wirkung eines erhöhten bzw. erniedrigten inneren Widerstandes der Röhren zu erreichen.
    8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf eine zusätzliche Steuerung, welche aus der Ausgangsenergie abgeleitet ist, Gleichrichtung angewendet wird.
    9. Gegentaktschaltung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Steuerkreis jeder der Gegentaktröhren Schaltelemente zugeordnet sind, welche eine gleichrichtende Wirkung hervorbringen.
    10. Gegentaktschaltung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1, 2,3, 4 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass den Steuerkreisen der Gegentaktröhren gemeinsam Schaltelemente zugeordnet sind, welche eine gleichrichtende Wirkung hervorbringen.
    11. Gegentaktschaltung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die die gleichrichtende Wirkung hervorbringenden Schaltelemente mit Verstärkerstufen vereinigt oder dass ihnen Verstärkerstuten vor-oder nachgeschaltet sind.
    12. Gegentaktschaltung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplung der Elemente, welche eine gleichrichtende Wirkung ausüben, oder der Kreise, in denen die gleichrichtende Wirkung stattfindet, mit den Steuerorganen der Rühren von galvanischer Beschaffenheit ist.
    13. Gegentaktschaltnng nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichrichtenden Elemente in Kreisen aufgenommen sind, welche den Kreisen, in denen die kompensierenden Spannungen wirken, vorangehen.
    14. Gegentaktschaltung nach Anspruch 11, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Anodenspannung zum Vorverstärker, die Kopplung zwischen dem Vorverstärker und der eigentlichen Gegentaktschaltung und die Zuführung der kompensierenden Spannungen mit denselben Widerständen oder Teilen von ihnen erfolgt.
    15. Gegentaktschaltung zur Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Ausgangskreise jeder der Gegentaktrohren Sdialtelemente zugeordnet EMI11.2
AT129500D 1930-02-25 1931-02-24 Elektrische Gegentaktschaltung und Verfahren zu deren Anwendung. AT129500B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL129500X 1930-02-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT129500B true AT129500B (de) 1932-08-10

Family

ID=19775769

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT129500D AT129500B (de) 1930-02-25 1931-02-24 Elektrische Gegentaktschaltung und Verfahren zu deren Anwendung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT129500B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965852C (de) * 1954-02-16 1957-06-27 Philips Nv Transistor-Gegentaktverstaerker

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE965852C (de) * 1954-02-16 1957-06-27 Philips Nv Transistor-Gegentaktverstaerker

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE959561C (de) Negativer Impedanzwandler mit Transistoren
DE1298201B (de) Anordnung mit einer Wanderfeldverstaerkerroehre und Mikrowellenverstaerkerschaltung unter Verwendung einer solchen Anordnung
DE2556119A1 (de) Stabilisierungsanordnung
CH344122A (de) Spannungsregler in einer wechselstromgespeisten Stromversorgungsschaltung
AT129500B (de) Elektrische Gegentaktschaltung und Verfahren zu deren Anwendung.
DE1038618B (de) Monostabile oder unstabile Kippschaltung mit einem Grenzschichttransistor zur Verwendung in einem Gleichspannungswandler
DE916542C (de) Spannungs- und Stromregler
DE1251421B (de)
DE1080632B (de) Gleichspannungswandler mit einem Transistor
CH165329A (de) Verfahren zum Betrieb von in Gegentakt geschalteten elektrischen Vorrichtungen, insbesondere Entladungsröhren.
DE665633C (de) Verfahren zur Modulation einer Gleich- oder Wechselspannung
DE744885C (de) Schaltung zur Vermeidung von Koppelung in der Traegerwellentelephonie oder -telegraphie
DE914156C (de) Steuersystem mit gasgefuellten Roehren mit Zuendelektroden
DE638863C (de) Verfahren zum Betreiben von in Gegentakt geschalteten Entladungsroehren
AT147616B (de) Lautstärkeregelungseinrichtung bei Empfängern.
DE808719C (de) Pseudogegentaktschaltung
DE665909C (de) Anlage zum UEbertragen von Signalen mittels einer hochfrequenten Traegerwelle
DE471632C (de) Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen
AT259022B (de) Schaltungsanordnung zur Regelung der Dynamik elektrischer Signale
DE628791C (de) Einrichtung zur Modulation von Wechselstroemen (Traegerstroemen) durch Signalstroeme
DE618382C (de) Verfahren zur Verstaerkung elektrischer Wechselspannungen
AT138505B (de) Niederfrequenzverstärker.
DE693512C (de) Verfahren zum verzerrungsfreien Verstaerken von elektrischen Schwingungen mit Hilfe von Gegentakt-B-Verstaerkern
DE946243C (de) Einstufiger Verstaerker mit Regelung des Verstaerkungsgrades
AT115017B (de) Durch Wechselstrom gespeiste Vorrichtung zum Liefern von negativen Gitterspannungen.