DE471632C - Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen - Google Patents

Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen

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DE471632C
DE471632C DEI25241D DEI0025241D DE471632C DE 471632 C DE471632 C DE 471632C DE I25241 D DEI25241 D DE I25241D DE I0025241 D DEI0025241 D DE I0025241D DE 471632 C DE471632 C DE 471632C
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
    • H03C1/54Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10LSPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
    • G10L21/00Speech or voice signal processing techniques to produce another audible or non-audible signal, e.g. visual or tactile, in order to modify its quality or its intelligibility
    • G10L21/06Transformation of speech into a non-audible representation, e.g. speech visualisation or speech processing for tactile aids

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Description

  • Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen Die Erfindung bezieht sich auf Modulationssysteme mit Anordnungen zum Aufdrücken von sowohl hochfrequenten als niederfrequenten Strömen auf eine Vakuumröhren-Modulationseinrichtung mit Gegentaktschaltung, deren Heizkreis geerdet ist.
  • In einem Modulationssystem der genannten Art wurde bisher die Quelle von Hochfrequenzschwingungen mit dem Modulatoreingangskreis zwischen der erhitzten Kathode und dem Eingangstransformator gekuppelt.
  • Man hat gefunden. daß die. Kapazität von der Eingangskupplung zur Erde und die Kapazität von der ankommenden Leitung und deren Apparatur zur Erde einen Nebenschluß zum Gitterkreis des Modulators bildet, so daß ein größerer Betrag von Eingangsenergie nötig ist,- das Gitter auf einem für Modulätionszwecke günstigen Potential zu halten.
  • Diese Nebenschlußwirkung wächst mit der Frequenz der Hochfrequenzträgerwelle oder der Radioschwingungen, so daß bei Hochfrequenzträgersystemen und bei Radiosystemen ein sehr großer Betrag von Eingangsenergie nötig ist.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung verhindert, daß die hochfrequenten Schwingungen durch die Kapazität zwischen der Niederfrequenzeinrichtung und Erde zerstreut werden. Zu diesem Zweck werden gewisse Neuanordnungen in den Eingangsstromkreis des ausgeglichenen Röhrensystems eingeführt. Es ist schon bekannt, die Niederfrequenzströme gegen das Eindringen in den die Hochfrequenz führenden Teil des Apparates durch Kondensatoren zu sperren.
  • Gemäß der Erfindung sind in den Gitterzuführungsleitungen der N iederfr equenzkreise Drosselspulen vorgesehen, die das Eindringen der Hochfrequenzströme in die Teile der Schaltung verhindern, welche Niederfrequenz führen. Diese Drosselspulen können auf einem einzigen Kern angebracht sein.
  • Die Erfindung ist weiter dadurch gekennzeichnet, daß die Hochfrequenzschwingungen jedem Gitter gesondert durch gesonderte Transformatoren zugeführt werden, die zwischen den Gittern und dem Niederfrequenzeingangstransformator angebracht sind.
  • In den beiden Abbildungen der beiliegenden Zeichnung sind die Röhren i und 2 sämtlich gleich und können von dein bekannten Dreielektrodentypus sein. In allen Abbildungen, in welchen gleiche Bezugzeichen gleiche Teile bezeichnen, fließen die von dem Mikrophon 8 und der Batterie 7 kommenden Ströme über den Stromkreis 6 und- werden durch den bekannten Dreiwicklungstransformator 1q. auf die Eingangselektroden der Röhren i und 2 aufgedrückt. Trägerfrequenzschwingungen von der Quelle 16 werden t-benfalls auf die Eingangselektroden aufgedrückt, und zwar durch die Wicklung 15 in der gemeinsamen Eingangsleitung oder in der später zu beschreibenden Weise. Die ausgehende modulierte Energie wird dem Belastungsstromkreis 2o über den bekannten Dreiwicklungstransformator i9 zugeführt, der reit den Ausgangselektroden der Röhren i und 2 verbunden ist. Die Gittervorspannung wird von der Batterie i i und das Anodenpotential von der Batterie 17 geliefert.
  • In einer bekannten Schaltung findet die Ankopplung des Hochfrequenzträgerstroms an die Eingangselektroden der Röhren an einer Leitung statt, die einerseits an dem geerdeten Heizkreis der Röhren und andererseits über je einem Kondensator an den Eingangselektroden der Röhren liegt. Die Kapazität zwischen der Eingangsspule zur Erde und andere Kapazitäten, die absichtlich benutzt werden oder unabsichtlich zwischen den Eingangselektroden und der Erde auftreten, hat das Bestreben, den Hochfrequenzstrom von den Gitterelektroden abzuleiten. Infolgedessen ist zur Steuerung der Röhren ein größerer Betrag von Eingangsenergie notwendig. Bei sehr hoher Frequenz ist auch der Energieverlust besonders groß. Bei der Schaltung nach Abb. i ist der Hochfrequenzeingangsstromkreis einschließlich der Wicklung 15 direkt mit den Gitterelektroden über die eine große Kapazität aufweisenden Kondensatoren 9 und io verbunden. Die letzteren bilden für die Hochfrequenz einen geringen Widerstand. Gemäß der Erfindung ist es notwendig; Hochfrequenzdrosselspulen 12 und 13 einzuschalten, um den Hochfrequenzstrom von dem Sprecheingangsstromkreis fernzuhalten.
  • Die Schaltung in Abb. 2 ist im Prinzip dieselbe wie in Abb. i, weist jedoch einige Abweichungen auf. Die eine Klemme der Wicklung 15 ist mit den Kathoden, der Röhren i und 2 und die andere mit dem Rotor eines variablen Kondensators 21 verbunden. Die Statoren der Kondensatoren liegen an den Leitungen der Eingangskreise der Röhren.
  • Kondensator 21 ist variabel, so daß die Impedanz der Eingangskreise geändert werden kann, um irgendeinen Unterschied in der Charakteristik der zwei Röhren auszugleichen, so daß die Ausgangskreise in bezug auf die Hochfrequenzschwingungen ausgeglichen gehalten werden.
  • Der Transformator 14 hat ein geerdetes Gehäuse i i, an welchem der Transformatorkerri liegt. 'Die zwei Wicklungen der als Hochfrequenzsperre wirkenden Drosselspüle 25 sind auf einem gemeinsamen Kern angeordnet.
  • Diese zwei Windungen haben einen gemeinsamen Kern und sind so geschaltet, daß sie parallel sich in bezug auf die Hochfrequenzschwingungen entgegenwirken und in Serie in bezug auf die Signalvariationen sich unterstützen.
  • Demnach bieten die Windungen der Drosselspule den .Signalvariationen sehr niedrige Impedanz, jedoch den Hochfrequenzschwingungen hohe Impedanz und verhindern den Durchgang solcher Schwingungen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen durch Niederfrequenzschwingungen unter Verwendung von Vakuumröhren, bei der die Kopplung der. Hochfrequenzstromquelle an einer Leitung erfolgt, die einerseits an den geerdeten Heizstromkreisen der Röhren, andererseits über je. eine als Sperrmittel für Niederfrequenzströme wirkende Kapazität an den Eingangselektroden der Röhre liegt und bei der die Niederfrequenzströme von den Enden der Sekundärspule des Niederfrequenztransformators direkt den Eingangselektroden der Röhren zugeleitet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Gitterzufüh rungsleitungen der Niederfrequenzkreise Hochfrequenzdrosselspulen' eingeschaltet sind.
  2. 2. Gegentaktschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die HochfrequenzdTosselspulen auf einen gemeinsamen Kern gewickelt sind.
DEI25241D 1924-10-08 1924-10-08 Gegentaktschaltung zur Modulation von Hochfrequenzschwingungen Expired DE471632C (de)

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DE (1) DE471632C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752409C (de) * 1937-12-21 1953-09-28 Aeg Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung des durch Verschiedenheiten der Kennlinie bedingten Traegerrestes bei Gegentakt-Roehren-Modulatoren
DE756665C (de) * 1933-03-30 1955-11-03 Opta Radio A G Modulationsschaltung fuer Fernsehsender

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756665C (de) * 1933-03-30 1955-11-03 Opta Radio A G Modulationsschaltung fuer Fernsehsender
DE752409C (de) * 1937-12-21 1953-09-28 Aeg Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung des durch Verschiedenheiten der Kennlinie bedingten Traegerrestes bei Gegentakt-Roehren-Modulatoren

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