AT139874B - Klein-Handadressiermaschine. - Google Patents

Klein-Handadressiermaschine.

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AT139874B
AT139874B AT139874DA AT139874B AT 139874 B AT139874 B AT 139874B AT 139874D A AT139874D A AT 139874DA AT 139874 B AT139874 B AT 139874B
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Adrema Maschinenbau
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Description


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    Klein-Iaiidadressiermaschine.   



   Die bekannten Handadressiermaschinen für den Betrieb mit an ihren beiden Längskanten mit Führungsrändern versehenen Druckplatten sind so eingerichtet, dass die Druckplatten in einem-Stapel übereinander in einen Vorratsbehälter eingelegt und dann aus diesem nacheinander herausgeschoben und selbsttätig in ihrer   Längsrichtung   hintereinander schrittweise durch die   Adressiermaschine   an der   Abdruckstelle   vorbei   hindurchgeführt   werden. Die selbsttätige Vorwärtsbewegung der Druckplatten folgt hiebei mittels eines verhältnismässig verwickelten Gestänges oder sonstigen Antriebsgetriebes von dem aufwärts und abwärts schwenkbaren Druckarm aus, der das zum Abdruck der Druckplatten dienende   Druekkissen   trägt.

   Bei den für den Abdruck von Druckplatten mit an ihren beiden Längskanten vorgesehenen Führungsrädern bestimmten Handadressiermaschinen handelt es sich daher bisher stets um Maschinen mit einem ziemlich verwickelten Aufbau, die deshalb verhältnismässig teuer und daher für viele Verwendungszwecke nicht geeignet sind. 



   Der Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Klein-Handadressiermasehine für den Betrieb mit an ihren beiden Längskanten mit Führungsrädern versehenen Druckplatten, die einen wesentlich einfacheren Aufbau als die bisher bekannten Handadressiermaschinen für die gleiche Art von Druckplatten aufweist und deren Herstellungskosten daher nur einen Bruchteil von jenen der bekannten Hand-   adressiermaschinen   ausmachen. 



   Wesentlich für die Klein-Handadressiermasehine nach der Erfindung ist zunächst, dass bei ihr jeder selbsttätige Vorsehubmeehanismus für die Druckplatten entfällt, die Druckplatten also bei ihr einzeln von Hand eingeschoben werden, wodurch ermöglicht wird, die Maschine äusserst einfach und   übersichtlich   in ihrem Aufbau zu gestalten und ihr überdies durch die im folgenden beschriebene Ausbildung des Maschinensockels sowie der übrigen Teile so kleine Abmessungen zu geben, dass ihre Herstellungskosten beträchtlich verringert werden. Die   erfindungsgemässe     Kleinadressiermaschine   ist hiebei so. eingerichtet, dass beim Einschieben einer neuen Druckplatte die vorher abgedruckte Druckplatte selbsttätig von der neu eingeschobenen aus der Adressiermaschine herausbewegt wird. 



   Infolge der erzielten Einfachheit und Übersichtlichkeit der Kleinadressiermaschine nach der Erfindung ist diese sehr bequem und einfach zu bedienen und arbeitet sehr zuverlässig. 



   Die Zeichnung veranschaulicht zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 zeigt ein Schaubild der Maschine bei hochgeschwenktem Druckarm, Fig. 2 eine Draufsieht bei abwärts geschwenktem Druekarm, Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach den Linien   111-111   bzw. IV-IV der Fig. 2, Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie V-V der Fig. 3, und Fig. 6 gibt eine abgeänderte Einzelheit wieder ; Fig. 7 ist ein Schaubild einer abgeänderten Ausführungsform der Maschine. 



   Die dargestellte Klein-Handadressiermasehine besitzt einen   Sockel 7,   der mit zwei   Vorderfüssen   2,2 und einem hinteren Fuss. 3 auf dem Boden aufruht. 



   An dem Sockel 7 ist der Druckarm 4 abwärts und aufwärts verschwenkbar gelagert. Zur Befestigung des Druckarme 4 dient ein in dem Befestigungsende des Druckarme 4 festsitzender Stift 5, der in eine in der Nähe der hinteren   Begrenzungsfläche   des Sockels 1 vorgesehene Bohrung 6 von der Seite aus hineinragt und in dieser Bohrung 6 sich drehen kann. Zur Verhinderung eines Herausrutschen des Stiftes 5 aus der Bohrung 6 dient eine in den Sockel 7 eingeschraubte Schraube 7, die in eine Ringnut 8 

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 des Stiftes 5 eingreift. Das Befestigungsende 4'des Druckarme 4 ist in einer ausgesparten Ecke 9 des Sockels 1 untergebracht. 



   Der Kopf des Druckarme 4 wird von einem zylindrischen Teil 10 und einer mit dem Teil 10 ein Stück bildenden Grundplatte 11 gebildet, die mittels vier Schrauben 12 die Befestigungsplatte   1. 3   des 
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 an der Unterfläche der Kopfgrundplatte 11 lässt sich die Lage des Druckkissens 13, 14 in bequemer Weise so ausrichten, dass das   Druckkissen. M   stets mit seiner ganzen   Grundfläche   gegen die an der Abdruckstelle befindliche Druckplatte trifft. Der zylindrische   Kopf teil 10   hat ein derartiges Gewicht, dass das Auftreffen   des-druckarme   4 mit dem   Druckkissen14   gegen die Druckplatte bzw. das zu bedruckende Papier mit   einemgenügenden Schlag   erfolgt.

   Der zylindrische   Kopf teil 10   dient gleichzeitig als bequemer Handgriff zum   Abwärtsschwenken   des Druekarmes 4. 



   Eine an einem in der Verlängerung 16 des Druckarme 4 befestigten Stift 19 angreifende Schraubenfeder   17,   die mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz 18 der Deckplatte l'des Sockels 1 befestigt ist, sucht den Druckarm 4 dauernd in der in Fig. 1 gezeichneten hochgeschwungenen Lage zu erhalten bzw. in diese Lage   zurückzuführen.   Die aufwärts geschwungene Lage des Druckarme 4 ist durch einen An-   sehlag   20 des Sockels 1 begrenzt, gegen welchen Anschlag beim Hochschwenken des Druckarme 4 der Teil 16'des Druckarnies trifft. 



   In der Deckplatte l'des Sockels 1 ist die von dem Farbband 27 überdeckte   Abdruekstelle   21 für die Druckplatten vorgesehen. Zu beiden Seiten der   Abdruckstelle 21   sind in der Deckplatte l'zwei Aufnahme-oder Führungsnuten 22,   22-für   die abwärts gekröpften   Führungsränder     23,   24 der Druckplatten vorgesehen, von welchen Druckplatten die an der   Abdruckstelle   befindliche mit   25   bezeichnet ist. 



   Die Führungsräder der Druckplatten bestehen bei der gezeichneten Ausführungsform aus zwei   aufeinandergebördelten   Blechstreifen. 



   Um ein Abheben der jeweils an der Abdruckstelle befindlichen Druckplatte von ihrer Auflage zu verhindern, sind auf dem Sockel 1 der Adressiermaschine die beiden Deekschienen 26,26 mit ihren Enden festgeschraubt (s. insbesondere Fig. 2). Die Schienen 26,26 ragen mit ihren inneren Rändern über die   Führungs-und Aufnahmenuten   22,22   hinüber   und decken diese infolgedessen zum grossen Teil ab, während die äusseren Ränder 26', 26'der Deckschienen zwischen den Befestigungsenden 26"nach oben rund abgebogen sind, so dass sie Führungsleisten 26'für das Farbband 27 bilden, das über die Abdruckstelle 21 hinübergeführt ist. 



   Zur Abdeckung der Umkehrstellen des Farbbandes 27 dienen zwei Abdeckschiene   28,   deren hintere Kanten 29   winkelförmig   nach unten abgebogen sind. Die Schienen 28 lassen sich mit den waagrechten Enden ihrer hinteren Abbiegungen 29 von der Seite her unter die aufwärts gekröpften hinteren Kanten 30 der Befestigungsenden   26"der Decksehienen   22 einschieben, wodurch sie in der aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Lage festgelegt werden. Um die vorderen Kanten 31 der Abdeckschiene 28 abzustützen, sind die inneren Kanten 32 der Befestigungsenden   26"der Schienen 22 nach oben   abgebogen, wie dies insbesondere Fig. 1 erkennen lässt. 



   Die beiden Spulen des Farbbandes 27 sind mit ihren Achsen 33, 34 in den Seitenwänden des Sockels 1 drehbar gelagert. Auf jeder Achse 33, 34 sitzt fest ein Zahnrad 35 bzw. 36. Zum schrittweisen Antrieb des Farbbandes 27 in Richtung des Pfeiles 37 bzw. in entgegengesetzter Richtung über die Abdruckstelle 21 hinweg dient eine Antriebsstange 38, die mit ihrem hinteren Ende den Stift 19 in der Druckarmverlängerung lose umgreift (s. insbesondere Fig. 5).

   Bei der in Fig. 3 und 5 gezeichneten   Ausfahrungs-   form ist aus der Antriebsstange 38 ein Antriebszahn 39 nach der einen und ein Antriebszahn   40   nach der andern Seite herausgebogen.   µ Yon   diesen beiden Zähnen 39, 40 arbeitet bei der in Fig. 5 ausgezogen gezeichneten Lage der Stange 38 der Zahn 39 mit dem Zahnrad 35 auf der Spulenachse 33 zusammen, während bei der in Fig. 5 strichpunktiert gezeichneten Lage der Stange 38 der Zahn 40 mit dem Zahnrad 36 zusammenarbeitet. 



   Das vordere Ende 41 der Stange 38 ist etwas abgekröpft und reicht durch eine Aussparung 42 in der vorderen Stirnwand 43 des Sockels 1 hindurch. An der Innenfläche der vorderen Stirnwand 43 des Sockels 1 ist bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Platte 44 mit den beiden nebeneinanderliegenden Einschnitten 45 und 46 befestigt. Von diesen Einschnitten 45, 46 der Platte 44 dient der Einschnitt 45 zur Führung der Stange   38   in ihrer   Längsrichtung   bei der in Fig. 5 ausgezogen gezeichneten 
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 punktierten Lage der Stange   38   dient. 



   Befindet sieh das vordere Ende 41 der Stange 38 in dem Einschnitt 45 der Platte 44, so erfolgt bei jedem Aufwärtsgange des Druckarme 4 ein Antrieb des Zahnrades   B5   und somit der Farbbandspulenachse 33 in Richtung des Pfeiles 47 durch den Zahn 39, und dies hat zur Folge, dass das Farbband 27 in Richtung des Pfeiles 37 über die Abdruckstelle schrittweise langsam hinweggeführt wird.

   Ist bei dieser Bewegung des Farbbandes 27 das Farbband vollständig auf die Spule 33'aufgewickelt, wie dies in Fig. 3 angenommen ist, so hat es die Bedienungsperson zur Umschaltung der Farbbandbewegung nur notwendig, die Stange 38 an ihrem vorderen, aus dem Sockel 1 herausragenden Ende aus der Aufnahmenut 45 herauszuheben und in die Aufnahmenut 46 hineinzuführen, worauf dann bei der weiteren Arbeit 

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 mit der Adressiermaschine der Antrieb des Zahnrades 35 aufhört, aber nunmehr das Zahnrad 36 durch den Zahn 40 in Richtung des Pfeiles 48 angetrieben wird, was ein Abwickeln des Farbbandes von der Spule 33'und ein Aufwickeln des Farbbandes auf die Spule 34'zur Folge hat. 



   Die Notwendigkeit der Umschaltung der Farbbandbewegung kann der Bedienungsperson durch Erscheinen irgendeines Zeichens, wie z. B. eines Loches 49, im Farbband 27 oberhalb der Abdruckstelle kenntlich gemacht werden. 



   Die in Fig. 6 dargestellte abgeänderte Ausführungsform der   Farbbandantriebs-und Umschalt-   vorrichtung unterscheidet sich von der eben beschriebenen nur dadurch, dass die beiden Antriebszähne   39'   und 40'der Stange 38 nach derselben Seite gerichtet sind, wobei aber der Zahn 40'länger als der Zahn   39'   ist und der Zahn 40'eine Aussparung 50 aufweist, so dass er bei der in Fig. 6 ausgezogen gezeichneten Lage der Stange 38 nicht arbeitet, sondern erst bei der strichpunktiert gezeichneten Lage der Stange   38   in Eingriff mit dem Zahnrad 36 gelangt, bei welcher Lage dann der Zahn 39'in das Zahnrad 35 nicht mehr eingreift. 



   Die dargestellte   Kleinadressiermasehine   besitzt eine   Briefumschlag-oder Bogenanlegevorrichtung.   



  Diese besteht aus der Schiene   51,   die an ihrem einen Ende   52   rechtwinklig abgebogen ist, und dem Befestigungsblech   5. 3.   Das Befestigungsblech 53 besitzt einen quer zur   Längsrichtung   der Schiene 51 stehenden Querschlitz 54, durch den die in den Sockel 1 eingeschraubte Befestigungsschraube 55 hindurchgeht, und eine hakenförmige Abbiegung 56 an seinem vorderen Ende, die die Anlegeschiene 51 umfasst.

   Bei gelockerter Schraube 55 lässt sich einerseits durch Verschiebung des Befestigungsbleches 53 in Richtung des Querschlitzes 54 der Abstand der Schiene 51 von der Abdruckstelle einregeln, und gleichzeitig lässt sich der Abstand des abgebogenen Endes 52 von der senkrechten Mittelebene durch die   Adressiermaschine   durch Verschieben der Stange 51 in der Führungsklaue 56 des Befestigungsbleches 53 einregeln. Wird alsdann nach erfolgter Einreglung der   Anlegesehiene   51 die Schraube 55 angezogen, so wird die Schiene 51 in der eingestellten Lage fest gegen die Oberfläche der Deckplatte l'des Sockels angedrÜckt, so dass sie sich dann nicht mehr verschieben kann. 



   Die Einführung der einzelnen Druckplatten von Hand in die Adressierdruckmaschine erfolgt bei der gezeichneten Ausführungsform der Adressendruckmaschine von links her in Richtung des Pfeiles 57. 



  Um die Einführung einer Adressdruckplatte, wie z. B. der   Adressdruckplatte     25',   in die Abdruckstelle zu erleichtern, ist der Sockel   1,   wie dies auch die Figuren deutlich erkennen lassen, breiter als die Abdruckstelle   21,   und die Aufnahme-bzw. Führungsnuten 22,22 für die Führungsräder der Druckplatten sind nach der Einführungsseite der Druckplatten zu verlängert, wie dies deutlich Fig. 1 zeigt, was eine sehr bequeme Einführung der einzelnen Druckplatten in die Maschine   ermöglicht.

   Um   ein zu weites Einführen einer Druckplatte zu verhindern, ist zwischen den Verlängerungen der Aufnahmenuten 22,22 eine Aussparung 58 in der Deckplatte des Sockels vorgesehen, deren innere, etwa mit dem linken seitlichen Rand des Farbbandes 27 abschliessende Begrenzungskante als Anschlag z. B. für den Zeigefinger der die Druckplatte 25'in die Maschine einführenden linken Hand dient. 



   Bei der Einführung einer Druckplatte 25'in Richtung des Pfeiles 57 in die Maschine wird jeweils die an der Abdruckstelle bereits befindliche und abgedruckte Druckplatte, wie z. B. die Druckplatte 25, selbsttätig in Richtung des Pfeiles 59 aus der Adressiermaschine durch die vordere Stirnkante der Druckplatte 25'herausgeschoben. Damit diese bereits abgedruckte Druckplatte sanft nach unten gleitet, schliesst sich an die   Abdruckstelle   nach der   Ausführungsseite   der Druckplatten ebenfalls eine Verlängerung an, und die   Herausführungsfläche   60 für die Druckplatten ist schräg abwärts gerichtet, so dass die aus der   Abdruckstelle   herausgeschobene, abgedruckte Druckplatte schräg abwärts geleitet wird. 



   Damit die abgedruckten Druckplatten nicht wahllos auf die Tischplatte fallen, auf der die Adressiermaschine steht, ist es vorteilhaft, wie dies insbesondere Fig. 1 erkennen lässt, noch einen einfachen Aufnahmebehälter 66 für die abgedruckten Druckplatten vorzusehen. Dieser Aufnahmebehälter 66 besteht zweckmässig aus einem eine Bodenplatte und drei Seitenwände besitzenden Blechkasten, bei dem die oberen Ränder der beiden Seitenwände umgebördelt sind und zur Befestigung von Stangen 68 dienen, die über die Seitenwände des Blechkastens hinausragen. Mit diesen Stangen 68 wird der Aufnahmebehälter 66 an dem Sockel 1 befestigt, indem die Stangen durch Löcher 69 in der linken Seitenwand des Sockels hindurchgesteckt werden. Der Behälter 66 besitzt zweckmässig eine solche Höhe, dass er auf der Tischplatte, auf der die Adressiermaschine steht, aufruht. 



   Um zu verhindern, dass die einzuführende Druckplatte 25'unwillkürlieh mit solcher Kraft eingeführt wird, dass sie gleich über die   Abdruckstelle   hinausgeschoben wird, ist an den beiden Abdeck schienen 22 noch je eine Bremsvorrichtung 61 vorgesehen. Jede dieser Bremsvorrichtungen besteht aus einer aus dem Material der Deekschiene 26 ausgeschnittenen und abwärts gedrückten Zunge   61,   die sich gegen die Oberfläche des unter ihr liegenden Führungsrades der Druckplatte federnd anpresst und somit sowohl die Herausbewegung der abgedruckten Druckplatte wie die Einwärtsbewegung der neu abzudruckenden Druckplatte aus bzw. in die Abdruckstelle bremst. 



   Die Bedienung der dargestellten Kleinadressiermaschine erfolgt in der üblichen Weise, indem z. B. mit der rechten Hand der Druckarm kräftig abwärts bewegt wird, so dass das Druckkissen14 gegen den über das Farbband gelegten Briefumschlag oder Bogen trifft, wodurch der Text der an der Abdruck- 

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 stelle befindlichen Druckplatte auf den Umschlag oder den Papierbogen abgedruckt wird. Nachdem einer oder mehrere Abdrucke von der an der Abdruckstelle   befindliehen   Druckplatte erzeugt wird, sind in der oben beschriebenen Weise eine neue Druckplatte von Hand in die   Adressiermaschine   eingeführt und nunmehr diese Druckplatte abgedruckt. 



   In Fig. 7 ist schliesslich noch eine abgeänderte Ausführungsform der Kleinadressiermaschine dargestellt, durch die es   ermöglicht   wird, auch einen feststehenden Zusatztext auf die mit den vorhandenen Druckplatten bedruckten Bögen oder Umschläge abzudrucken. Dieser Zusatztext kann z. B. aus einem Datum bestehen oder Bezeichnungen, wie Drucksache od. dgl. Bei der Ausführungsform der Adressendruckmaschine nach Fig. 7 ist in die Tischplatte des Sockels 1 an der Abdruckstelle zwischen den beiden Aufnahmenuten 22,22 für die Führungsränder der abzudruckenden Druckplatten ein   Längsschlitz   62 eingefräst, der, wenn die Adressiermaschine in üblicher Weise mit den Druckplatten benutzt werden soll, durch ein nicht mitgezeiehnetes Füllstüek verschliessbar ist.

   An Stelle dieses   Füllstückes   kann aber in den Schlitz 62 auch ein   Setzkästchen   63 mit den Typen 64 eingeführt werden, welche Typen dann den gewünschten feststehenden Text, wie z. B. ein Datum, wiedergeben. Um eine Verschiebung des Setzkästchens 63 in dem Schlitz 62 zu verhindern, können an dem Boden des Setzkästehens 63 kurze Stifte   65-   angebracht sein, die in entsprechende Löcher in der   Bodenfläehe   des Schlitzes 62 eingreifen. 



   Damit bei einem Abdruck des Textes des Setzkästehens mittels des über das   Setzkästchen   hinübergeführten Farbbandes 27 das Druckkissen 14 nur an der Stelle gegen das Farbband 27 bzw. gegen das auf das Farbband gelegte Papier trifft, an der sich die Typen des   Sezkästchens   befinden, ist es zweckmässig, die Anordnung so zu treffen, dass die   Abdruckfläche   der Typen 64 um ein ganz geringes   Mass     höher   liegt als die   Oberfläche   der Abdruckstelle 21 für die Druckplatten. 
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1.

   Klein-Handadressiermaschine für den Betrieb mit an ihren beiden Längskanten mit   Führungs-   rändern versehenen Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel   (1)   der Adressiermaschine, der die von einem Farbband   (27)   überdeckte Abdruekstelle für die Druckplatten enthält, breiter als die Abdruckstelle bzw. die Länge der Druckplatten ist und nach der Einführungsseite der von Hand einzuschiebenden Druckplatten mit seitlich über die Abdruckstelle hinausragenden Verlängerungen der Aufnahme bzw.

   Führungsnuten (22, 22) für die beiden Führungsräder der Druckplatten und mit einer bis zum Seitenrand des Farbbandes bzw. zu der Abdruckstelle reichenden seitlichen Aussparung   (58)   zwischen den   Führungsnutenverlängerungen   versehen ist, deren innere Begrenzungswand als Fingeranschlag für die die einzelnen Druckplatten an die   Abdruckstelle   vorschiebende Hand dient. 



     2. Mein-Handadressiermaschine nach Auspnieli 1, dadurch gekennzeichnet,   dass ihr Sockel   (1)   auch auf der Ausführungsseite der abgedruckten Druckplatten über die Abdruckstelle (21) hinaus verbreitert ist und nach der Ausführungsseite der abgedruckten Druckplatten mit einer sich an die Abdruck- 
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 Druckplatten versehen ist, die die jeweils aus der Abdruckstelle herausgeschobene Druckplatte sanft abwärts leitet. 



   3. Klein-Handadressiermaschine nach den   Ansprüchen   1 und 2 mit einer Bremseinrichtung für die über die Abdruckstelle bewegten Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Sockel   (1)   der   Adressiermaschine zu beiden   Seiten der Abdruckstelle (21) zwei Schienen   (26,   26) befestigt sind, die, nach innen über die Führungsnuten (22, 22) für die   Druckplattenführungsränder   ragend, ein Abheben der in die Maschine eingeführten Druckplatte von ihrer Unterlage verhindern und die zur Bremsung der   Längsbewegung   der Druckplatten durch die Maschine mit abwärts vorspringenden, sich federnd gegen die Oberflächen der Druckplattenführungsränder (. 3, 24) anlegenden Zungen   (61)   versehen sind.

Claims (1)

  1. 4. Klein-Handadressiermasehine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Deekschienen (26, 26) nur an ihren beiden Enden auf dem Sockel befestigt sind, während die mittleren Teile ihrer beiden äusseren Längskanten nach oben rund abgebogen sind und derart Führungsleisten (26', 26') für das über die Abdruckstelle (21) geführte Farbband (27) bilden.
    5. Klein-Handadressiermaschine nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch oberhalb der Deckschienen (26, 26) angeordnete, zur Abdeckung der Umkehrkanten des Farbbandes (27) dienende Abdeckschienen (28, 28), die an ihren äusseren Kanten nach unten winkelförmig abgebogen sind und mit den waagrechten Schenkeln dieser Abbiegungen (29, 29) unter die Befestigungsenden der Schienen (26, 26), die zu diesem Zwecke aufwärts gekröpft sind, von der Seite her einschiebbar sind.
    6. Klein-Handadressiermaschine nach einem der Ansprüche l bis 5, gekennzeichnet durch eine EMI4.3 Längsschlitzes (54) in verschiedener Entfernung von der Abdruckstelle durch eine Schraube (55) gegen die Oberfläche (1') des Sockels (1) festklemmbar ist und das mit einer hakenförmigen Aufbiegung (56) an seinem vorderen Ende die Anlegeschiene (51) derart umfasst, dass nur bei nicht angezogener Befestigungssehraube (55) die Anlegeschiene (51) in dieser hakenförmigen Aufbiegung in ihrer Längsrichtung <Desc/Clms Page number 5> verschiebbar ist, dagegen bei angezogener Befestigungsschraube unverrückbar gegen die Tischplatte der Adressiermaschine angedrückt wird.
    7. Klein-Handadressiermaschine nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass. zur Verbindung des aufwärts und abwärts schwenkbaren Druekarmes (4) mit dem Sockel (1) der Adressiermaschine ein aus dem Befestigungsende des Druckarmes (4) seitlich hinausragender Zapfen oder Stift (5) dient, der in eine in der Nähe der hinteren Kante des Sockels vorgesehene seitliehe Bohrung (6) am Sockel (1) eingreift und in dieser durch einen in eine Ringnut (8) des Drehzapfens (5) eingreifende Querschraube oder Stift gegen Hinausrutschen gesichert wird.
    8. Klein-Handadressiermaschine nach Anspruch 7, deren Druckarm (4) mit einem einen Handgriff bildenden Kopfteil von verhältnismässig grossem Gewicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil des Druckarmes sich aus einem zweckmässig zylindrischen Oberteil (10) und einer mit diesem Oberteil (10) ein Stück bildenden Grundplatte (11) zusammensetzt, die an ihrer Unterfläche mit einem halbkugelförmigen Ansatz (15) versehen ist, gegen den sich die Druckkissentragplatte (13) anlegt, die mittels dieses Ansatzes und mittels Schrauben (12) von der Grundplatte (11) des Kopfteiles in ihrer Lage gegenüber dem Druckarmkopf ausrichtbar getragen wird.
    9. Klein-Handadressiermaschine nach einem der Ansprüche 1, 2,3, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Antriebseinrichtung für das Farbband ausser aus den beiden auf den Achsen der Farbbandspulen ',-M) sitzenden Sperrzahnrädern J, J6 nur aus einer einzigen Antriebsstange (38) besteht, die an dem Druckarm (4) lose angelenkt. ist und bei der Aufwärts-und Abwärtsbewegung des Druckarmes (4) in ihrer Längsrichtung quer zu den Längsachsen der Farbbandspulen hin-und herbewegt wird..
    10. Klein-Handadressiermasehine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstange (38) für die Farbbandspulen in zwei verschiedenen Schräglagen gegenüber den Farbbandspulen (33', . 3 von Hand einstellbar ist und mit zwei eine derartige Lage zueinander einnehmenden Antriebszähnen (39 bzw. 40) für die auf den Drehachsen sitzenden Antriebszahnräder (35, 36) der Farbband- spulen (. T, : versehen ist, dass je nach der eingestellten Lage der Stange (38) der eine oder der andere Antriebszahn (39 bzw. 40) mit dem zugehörigen Zahnrad in Eingriff steht, was dann eine Fortbewegung des Farbbandes in der einen oder in der entgegengesetzten Richtung zur Folge hat.
    11. Klein-Handadressiermasehine nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsstange (. 38) für das Farbbandwerk durch eine Aussparung (42) in der vorderen Seitenwand . des Sockels (1) der Adressiermaschine nach vorn herausragt und in dieser Aussparung (42) zwei Rasten (45, 46) für die Antriebsstange (.
    ) nebeneinander angeordnet sind, von denen die eine Rast zur Aufnahme der Antriebsstange (38) für den Antrieb des Farbbandes (27) in der einen Richtung und die andere Rast zur Aufnahme der Antriebsstange (38) für den Antrieb des Farbbandes (27) in der andern Richtung dient, so dass durch Umlegen des vorderen Endes der Stange von Hand aus der einen Rast in die andere die Umschaltung des Farbbandantriebes erfolgt.
    12. Klein-Handadressiermasehine nach Anspruch 1 mit Setzkästchen für einen ausser dem ver- änderlichen Druckplattentext abzudruckenden festen Drucksatz (Typensatz), dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sockel (1) der Adressiermaschine an der Abdruckstelle (21) zwischen den beiden Führungs- EMI5.1
AT139874D 1933-09-09 1933-09-30 Klein-Handadressiermaschine. AT139874B (de)

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