AT138938B - Rechen- oder Buchhaltungsmaschine mit mehreren Addierwerken. - Google Patents

Rechen- oder Buchhaltungsmaschine mit mehreren Addierwerken.

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AT138938B
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  Reehen-oder Buchhaltungsmaschine mit mehreren Addierwerken. 



   Es sind schon Maschinen bekannt, bei welchen für jede Gangart je ein besonderes mehreren Addierwerken gemeinsames Einrückglied vorgesehen ist. Bei diesen bekannten Maschinen können von den vorhandenen Addierwerken aber jeweils nur zwei (das Hauptzählwerk und eines der Nebenzählwerke) mit Hilfe besonderer Einrichtungen, Kupplungsklinken od. dgl., mit diesen den Addierwerken gemeinsamen   Einrückgliedern   gekuppelt werden. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist es, die Steuerung einer derartigen Maschine so auszugestalten, dass mit den besonderen allen Addierwerken gemeinsamen Einrückgliedern, wovon für jede Gangart (Addition, Summenabnahme) je eines vorgesehen ist, die Addierwerke in beliebiger Auswahl, also eines oder gleichzeitig mehrere oder selbst alle, mit Hilfe besonderer Kupplungsvorrichtungen verbunden werden können. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 und la eine Seitenansicht der gesamten Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der Addierwerkstrommel, Fig. 3 schematisch das Sondertastenfeld, Fig. 4 und 4a eine Seitenansicht der die Addierwerke antreibenden Maschinenteile, Fig. 5 und 5a eine   Rückansicht   der Maschine, Fig. 6,7 und 8 die Zehnerschaltung, Fig. 9 eine Teilansicht eines Addierwerksrahmens, Fig. 10-12 Einzelheiten aus dem Antriebsgestänge für die Einrückglieder, Fig. 13 eine Seitenansicht der Additionstastenbank, Fig. 14 eine Seitenansicht der Summenziehtastenbank, Fig. 15 und 16 eine Draufsicht und eine Seitenansicht der Antriebsvorrichtung für die die   Zehnerübertragung   steuernde Einrichtung. 



   Das Wesen der Erfindung soll an der bekannten"Ellis"-Maschine erläutert werden. Diese Maschine besitzt gewöhnlich ein Rechen-und ein Addierwerk, die mittels von den Betragstasten gesteuerter Zahnstangen fortgeschaltet werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind statt dessen zwei Rechenwerke vorgesehen, deren Räder N50 in der Fig. 4a erscheinen. Die sie fortschaltende Zahnstange R 50 ist in dieser Figur ebenfalls angedeutet. Die Ausbildung und Auswahl dieser beiden Rechenwerke ist die übliche. Sie können in bekannter Weise sowohl durch am Papierwagen befindliche Anschläge als auch durch die Sondertasten K 63-K 69 (Fig. 3) ausgewählt und für die verschiedenen Gangarten (Addition, Subtraktion, End-und Zwischensumme) mit den Zahnstangen R50 in Eingriff gebracht werden. 



   Ausser diesen beiden Rechenwerken besitzt die als Ausführungsbeispiel gewählte Maschine noch acht Addierwerke, die in einer Trommel angeordnet sind. Die Trommel wird von zwei Seitenwänden 102 und 103 (Fig. 2,4,   4a,   5) gehalten, die durch eine Vierkantstange 101 miteinander starr verbunden sind. 



  Die Vierkantstange 101 trägt eine Platte 104 (Fig. 4,5), die zur Führung der Gabeln von an den normalen Zahnstangen R 50 angeschlossenen Verlängerungszahnstangen 100 mit Schlitzen versehen sind. Die Zahnstangen 100 werden bei j edem Maschinengang um den gleichen Betrag bewegt wie die Zahnstangen R 50, an die sie angeschlossen sind. 



   Die beiden Seitenplatten 108 (Fig. 2,4, 5) der Addierwerkstrommel sind durch Schrauben 109 an den Seitenwänden 102 und 103 befestigt und dienen zur Lagerung einer Welle   106,   auf der mit den Zahnstangen 100 ständig in Eingriff stehende Zahnräder 105 lose drehbar sitzen. Innerhalb der Trommel ist jedes Addierwerk in einem besonderen verschiebbaren Rahmen gelagert. Diese werden durch Bügel 130 (Fig. 4-9) von U-förmigem Querschnitt gebildet, deren Arme   132   an den Bügelenden einerseits eine Welle 122 gabelförmig umfassen und mit Führungsstiften 140 versehen sind, die in radialen Aussparungen   der Platten 108 gleiten können. In den Armen 132 und den in gewissen Abständen angeordneten Armen131   

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 sind die Querstangen 133 und 134 gelagert.

   Auf der Querstange 133 sitzen die Addierräder 135, an denen zahnartige Hubscheibe 136 durch Schrauben 137 befestigt sind. Mit den Hubscheibe 136 arbeiten auf der Stange 134 drehbare Klinken 138 zusammen, u. zw. in der Weise, dass bei der Drehrichtung des Addierrades 135 in der in der Fig. 6 und 7 durch einen Pfeil angedeuteten Drehrichtung die Klinke   138   im Gegenzeigersinne gedreht wird, in der entgegengesetzten Richtung jedoch die Hubscheibe 136 festhält. Die Klinke 138 ist an ihrem einen Ende gegabelt und umfasst einen Stift 139 eines dem Addierrad 135 des nächsthöheren Stellenwertes zugeordneten Armes 128. 



   Der Arm 128 sitzt drehbar auf einer Welle 123 eines vom Addierwerksrahmen unabhängigen in der Trommel starr befestigten Rahmens. Dieser Rahmen wird   von U-förmigen Querträgern 18 (Fig. 4)   gebildet, die mittels Schrauben 119 an den Platten 108 starr befestigt sind. In Armen 120 der Quer-   träger 118   sind Querstangen 122 und 123 gelagert. Auf der Querstange 122 sitzen mehrarmige Hebel 125 lose drehbar (Fig. 6-9), die durch Federn 126 mit ebenfalls auf der Stange 122. lose drehbaren Zahnsektoren 124 kraftschlüssig verbunden sind. Gegen den Hebel 125 kann sich auch ein Stift 127 des Zahnsektors 124 legen. Der bereits erwähnte Arm 128 verhindert in seiner Normalstellung eine Uhrzeigerdrehung des Hebels 125 (Fig. 6,7) unter Wirkung der Feder 129. Durch die Feder 129 ist der Hebel 125 mit der Klinke 138 verbunden. 



   Die Einrichtung ist nun so getroffen, dass die Addierräder   135   sowohl   mit den Zahnrädern 105   als auch mit den Zahnsektoren   124,   die die Zehnerschaltung durchführen, in Eingriff gebracht werden können. Zu diesem Zweck greift zwischen eine seitliche Abbiegung 132a und einen Vierkantstift 141 des Armes 132 ein Arm 142 einer Welle   143,   um die Arme 132 auf der Welle 122 und mittels der Führungs-   stifte 140 in den Radialaussparungen der Platten 108 zu verschieben. Die Lager 146   der Welle   143   sind in Aussparungen 115a der Platte 115 eingesetzt (Fig.   la). Die Wellen 143 tragen an ihrem   einen Ende Arme   147,   an denen Klinken 148 drehbar befestigt sind.

   Die Klinken 148 können mit Stiften 149 oder 151 von um die Welle 106 drehbaren Scheiben 150 oder 152 in Eingriff gebracht werden. Wird z. B. die oberste rechte (Fig. la) Klinke 148 im Uhrzeigersinne gedreht, so umfasst sie einen Stift 149 der Scheibe 150. Wird sie im Gegenzeigersinne gedreht, so umfasst sie den Stift 151 der Scheibe 152. Jede Klinke 148 ist durch eine Stange 153 mit je einem Winkelhebel 154 gekuppelt, deren Drehzapfen sieh zum Teil auf der Platte   115,   zum Teil auf der Platte 116 befinden. Die Winkelhebel 154 stehen unter der Wirkung von Federn 155, deren Windungen den Drehzapfen des Winkelhebels 154 umgeben und die sich mit ihren beiden Enden von entgegengesetzten Seiten her gegen Stifte 156 und 157 der Winkelhebel 154 legen.

   Diese Federn stellen im Ruhezustand der Maschine die Klinken 148 so ein, dass sie eine Mittelstellung einnehmen und weder mit den Stiften 149 noch mit den Stiften 151 in Eingriff kommen. 



  Mit ihrem andern Ende sind die Winkelhebel 154 mit Stangen 158 verbunden, die wiederum an die oberen 
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 an dem eine Stange 164 (Fig. 1) angelenkt ist. Auf der Welle   166,   die ebenfalls in den Platten   103   und 115 gelagert ist, sitzt ein mit einem Kurvenschlitz versehener Arm 167 und ein Arm 168. In dem Kurven- 
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 angreift. Mittels der Arme 162 und 167 können die Scheiben 150 und 152 geschwenkt werden. Um die Scheibe 150 und die sie bewegenden Teile in der Ruhelage zu halten bzw. in die Ruhelage   zurückzuführen,   ist folgende Einrichtung vorgesehen :
An einem Stift 292 des Armes 163 (Fig. 10-12) ist eine Platte 291 angelenkt, deren anderes Ende mittels eines Schlitzes durch die in der Seitenwand 103 und der Platte 115 (Fig. 5) festgelagerte Welle 171 geführt wird.

   Ebenso ist auf der Welle 171 eine zweite Platte 290 drehbar angeordnet, in deren Schlitz der Stift 292 des Armes 163 hineingreift. Zwei Federn 293 verbinden die beiden Platten 290 und 291 und suchen sie in der in Fig. 10 dargestellten Lage zu halten bzw. in diese Stellung zurückzuführen, in der der Stift 292 sich in dem unteren Teil des Schlitzes der Platte 290 und die Welle 171 in dem oberen Teil des Schlitzes der Platte 291 sich befindet. 



   Bei jedem Maschinengang führt die Hauptwelle 0 2 eine hin-und hergehende Bewegung aus. 



    Die auf der Welle 0 1 sitzende Scheibe 173 trägt einen auf ihr drehbar angeordneten Hebel 165 und einen   
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 nach rechts gezogen und über die Arme 167, 168 die Scheibe 152 im Gegenzeigersinne gedreht. Bei dieserDrehung bringt die Scheibe 152'die Räder des mit ihr gekuppelten Addierwerkes mit den Zahnrädern 105 in Eingriff. Dies geschieht, wenn die Zahnstangen 100 ihre Bewegung nach links beendet haben. Unmittelbar darauf kehren die Zahnstangen   100,   die bei ihrer Linksbewegung entsprechend den gedrückten Betragstasten eingestellt worden sind, nach rechts in ihre Ruhelage zurück und drehen die eingedrückten 

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 Addierräder 135 um den den gedrückten Tasten entsprechenden Betrag.

   Die Rechtsbewegung der Zahnstangen 100 wird dadurch herbeigeführt, dass die Hauptwelle 01 ihre Drehrichtung umkehrt und die Scheibe   173   im Gegenzeigersinne in ihre Ruhelage zurückkehrt. Der Arm 170 kann sich bei der Gegenzeigerschwenkung der Scheibe   173   um seinen Drehzapfen im Uhrzeigersinne drehen, bis sich der Vierkantstift 175 gegen seine rechte Seite legt und ihn während des restlichen Teils der Gegenzeigerschwenkung der Scheibe   173   im Gegenzeigersinne mitnimmt. Dabei schiebt der Arm 170 die Stange 169 nach links und dreht über die Arme 167 und 168 die Scheibe 152 im Uhrzeigersinne, wodurch die Addierräder   1. 35   der mit ihr gekuppelten Addierwerke aus den Zahnrädern 105 ausgerückt werden.

   Dies geschieht erst, nachdem die Stangen 100 ihre Ruhelage bereits wieder eingenommen haben. 



   Im Gegensatz zum Additionsvorgang müssen die Addierräder   1. 35   des auf Null zu stellenden Addierwerks schon zu Beginn der Linksbewegung der Zahnstangen 100 in die Zahnräder 105 eingerückt werden und vor Beginn der Rechtsbewegung aus ihnen ausgerückt werden. Durch Drücken einer Summenziehtaste wird, wie bei"Ellis"-Maschinen bekannt, eine Klinke 22. 3 in die Bahn des unteren Armes des auf der Scheibe   173   drehbaren Hebels 165 gebracht. Beginnt jetzt die Hauptwelle 0 1 mit der Scheibe 17. 3 ihre Uhrzeigerdrehung, so wird das untere Ende des Hebels 165 durch die Klinke 22. 3 angehalten. Der Hebel 165 führt also noch eine zusätzliche Uhrzeigerdrehung um seinen Zapfen aus.

   Dadurch wird die Stange 164 nach rechts gezogen und über die Arme 162 und   16. 3   die Scheibe 150 im Gegenzeigersinne gedreht, die hiebei die Räder 1. 35 des mit ihr gekuppelten Addierwerks in die Zahnräder 105 einrückt. 



  Dies geschieht, bevor die Zahnstangen 100 ihre Bewegung nach links begonnen haben. Das Ausmass der zusätzlichen Uhrzeigerdrehung ist durch einen Stift 174 der Scheibe   173   begrenzt. Hat die Scheibe   173   ihre Uhrzeigerdrehung beendet, so wird die gedrückte Summenziehtaste ausgelöst. Infolgedessen kehrt auch die Klinke 223 in ihre unwirksame Lage zurück. Bei der jetzt folgenden Gegenzeigerdrehung der Hauptwelle 01 und der Scheibe   173   nimmt der Stift 174 den Hebel 165 mit, schiebt dadurch die Stange164   nach links und dreht über die Arme 162, 163 die Scheibe 150 im Uhrzeigersinne, die die Räder 135 des   mit ihr gekuppelten Addierwerks aus den Zahnrädern 105 ausrückt. Dies geschieht, bevor die Zahnstangen 100 ihre   Rückbewegung nach rechts   begonnen haben. 



   Ist vor Beginn des Maschinenganges keine Summenziehtaste   gedrückt   und daher die Klinke 223 nicht in die Bahn des Hebels 165 gebracht worden, so führt der Hebel 165 eine Gegenzeigerdrehung um seinen Drehzapfen aus, ohne die Stange 164 und damit die Scheibe 150 zu verstellen. Während also die Stange 169 und damit die Scheibe 152 bei jedem Maschinengang bewegt werden kann, die Stange 164 und damit die Scheibe 150 nur bei Summenziehvorgängen verstellt werden. 



   Ein Summenziehvorgang wird eingeleitet mit Hilfe der mittleren Sondertastenreihe 228 (Fig. 3), in der jedem der zusätzlichen Addierwerke eine Summenziehtaste zugeordnet und ausserdem noch eine einzige Zwischensummenziehtaste vorgesehen ist. Die linke Sondertastenreihe 230 (Fig. 3) enthält die Additionstasten für die   zusätzlichenaddierwerke   und eine Auslösetaste. Mit den Schäften dieser Tasten 230 arbeiten federbelastete Sperrklinken 211 (Fig. 1 und 13) zusammen, die die gedrückte Sondertaste in ihrer gedrückten Lage dadurch festhalten, dass Abbiegungen der Sperrklinken in Aussparungen der   Tastenschäfte   eintreten.

   Das untere Ende einer Sperrklinke 211 trifft, wenn sie unter Wirkung ihrer Belastungsfeder in die Aussparung einer   gedrückten   Taste einfällt, auf einen Stift 212 des unteren Armes eines Hebels   159,   an deren oberen Arm, wie bereits erwähnt, je eine der Verstellstangen 158 angelenkt ist. Durch Drücken einer Taste 2. 30 werden also die Verstellstangen 158 nach rechts gezogen. 



   Mit den   Schäften   der Tasten 228 der mittleren Sondertastenbank arbeiten federbelastete Sperrklinken   21. 3   (Fig. 1 und 14) zusammen, deren obere Abbiegungen ebenfalls in Aussparungen der Schäfte der jeweils gedrückten Taste eintreten. Dabei trifft der untere Arm der Sperrklinke 213 auf den Stift 214 des oberen Armes des Hebels 159. Infolgedessen werden durch   Drücken   einer Taste 228 die Verstellstangen nach links geschoben. 



   Der Schaft der den Additionstasten 230 zugeordneten Auslösetaste 230' (Fig. 1 und 13) trägt 
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 gedreht wird. Durch diese Drehung wird die nicht dargestellte Motor-oder Freigabetaste gesperrt, so dass Auslöse-und Motortaste nicht zu gleicher Zeit gedrückt werden können. Ausserdem ist der Schaft der Auslösetaste   230'noch   mit einem Stift   2. 33 (Fig. 1   und 13) versehen, der einen auf der Welle 235 befestigten Arm 234 im Uhrzeigersinne drehen kann. Dabei nimmt der Arm 234 die Auslösestange 238 mit nach links, deren Nasen die jeweils in die Aussparung des Tastenschaftes eingefallene Sperrklinke 211 in die unwirksame Lage zurückbringen, so dass die gedrückte Taste unter Wirkung ihrer Belastungsfeder ihre Normallage wieder einnehmen kann. 



   Ausser durch die Sondertastenreihen 228 und 230 können die zusätzlichen Addierwerke auch noch durch an dem Papierwagen befindliche Anschläge ausgewählt werden. An Armen 253 des Papierwagens sind bei 235 drehbar Seitenwände 254 befestigt (Fig. 1 und 1 a), die durch die Querstangen 256 und 257 (Fig. 5 und 5   a)   zu einem Rahmen zusammengefasst werden. Auf die Querstange 257 sind Anschlagträger 260 aufgesetzt, auf denen sich eine Reihe von Distanzringen 263 und ein oder mehrere ringförmige Anschläge 264 befinden, die durch eine Mutter 265 zusammengehalten werden. Nach Lösen der Muttern 265 können die ringförmigen   Anschläge   264 beliebig auf den Trägern 260 und an dem Papier- 

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 wagen eingestellt werden.

   Mit den Ansehlägen 264 arbeiten Fühlhebel 268 zusammen, von denen je einer einem der zusätzlichen Addierwerke zugeordnet ist. Die   Fühlhebel 26S   sind auf einem Drehzapfen266   der Querschiene 267, die die Seitenwände 102 und 103 miteinander verbindet, drehbar gelagert. Sie   greifen an ihrem einen Ende mit Nasen durch Schlitze einer Abbiegung 272 und sind mit ihrem andern Ende über Federn mit Stangen 269 verbunden. 



   An der Zwischenwand 115 (Fig. la und 5) sind Winkelhebel 270 gelagert entsprechend der Anzahl der   Fühlhebel 268,   an die die Stangen 269 angelenkt sind. Die oberen Arme der Winkelhebel 270 liegen inderBahnvonandenVerstellstangen158befindlichenStiften271. 



   Wird eine Additionstaste in der Sondertastenreihe   230   gedrückt, so hält die zugehörige Sperr- 
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 wird mittels der Stange   158,   des Winkelhebels 154 und der Stange 153 auf die   Kupplungsklinke 148   übertragen, wodurch sie mit einem Stift 151 der Scheibe 152 in Eingriff gebracht wird. Während des Maschinenganges wird, wie bereits beschrieben, die Scheibe 152 von der Antriebsscheibe   17. 3   aus über 
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 die jeweils mit ihr gekuppelte Welle 143 und ihr Arm 142 im Uhrzeigersinne gedreht, so dass die Addierräder des betreffenden Addierwerkes mit den Zahnrädern 105 in Eingriff kommen und mit diesem so lange in Eingriff bleiben, bis die Zahnstangen 100 und damit die Zahnräder 105 ihre Bewegungsrichtung um-   kehren.

   Wenn bei der Fortschaltung eines Addierrades 135 durch das Zahnrad 105 die gleichzeitig   gedrehte Hubscheibe 136 auf die Klinke 138 trifft, dreht sie die Klinke 138 und den Arm 128 im Gegenzeigersinne. Dadurch wird der zum Addierrad des nächsthöheren Stellenwertes gehörige Hebel 125 freigegeben, so dass er sich unter der Wirkung der Feder 129 im Uhrzeigersinne drehen kann, bis er auf die Rückführungsstange 144 trifft. Diese Stellung zeigt die Fig. 7, aus der sich ergibt, dass sich der Hebel 125 mit der linken Wand 236 seiner Aussparung gegen den Stift 127 des Zahnsektors 124 gelegt hat.

   Die Feder 126 ist so beschaffen, dass sie bei einer Uhrzeigerdrehung des Hebels 125 auf dem kurzen Wege bis zum Auftreffen der   Fläche   236 auf den Stift 127 keine Bewegung auf den Zahnsektor 124 überträgt, so dass dieser zunächst noch nicht aus seiner Ruhelage (Fig. 6) entfernt. 



    Werden die Addierräder 135 durch die Uhrzeigerdrehung der Scheibe 152 ausgerückt, so kommen   sie gleichzeitig mit den Zahnsektoren 124 in Eingriff. Darauf werden die   Rückführungsstangen   144,   die an Platten 145 (Fig. 2) befestigt sind, aus der Bahn der Hebel 125 entfernt, so dass sich der durch   den Arm 128 freigegebene Hebel 125 unter Wirkung der Feder 129 weiter im Uhrzeigersinne drehen und den Zahnsektor 124 mitnehmen kann, bis dieser auf die Welle 143 trifft. Das Ausmass dieser Bewegung entspricht der Weiterschaltung um einen Zahn. 



   Werden die Addierräder 135 im nächsten   Maschinengang   wieder mit den Zahnrädern   105   in Eingriff gebracht, so werden sie gleichzeitig aus den Zahnsektoren 124 ausgerückt. Erst jetzt werden   die Rückführungsstangen 144 in ihre Ruhelage zurückbewegt. Sie drehen dabei den Hebel 125 im Gegen-   zeigersinne zurück, so dass der Arm 128 seine Sperrstellung entsprechend Fig. 6 wieder einnimmt. Fig. 8 
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 federnden Klinke   275,   mit der ein Stift 274 des Armes 167 zusammenarbeitet. Sobald der Stift 274 die Klinke 275 nicht mehr berührt, wird der Arm 273 durch einen Sperrhebel 279 festgehalten, der sich mit einem Absatz gegen den Vierkantstift 278 des Armes 273 legt. Die Klinke 275 und der Sperrhebel 279 sind durch eine Feder 280 miteinander verbunden.

   Mit Hilfe dieser Einrichtung werden die Welle 106 und die auf ihr befestigten, die   Rückführungsstangen   144 tragenden Platten 145 auf folgende Weise angetrieben :
Die Antriebsscheibe 173 (Fig. 1) nimmt zu Beginn des Maschinenganges durch ihren Vierkantstift176   den Arm 170 mit, der die Stange 169 nach rechts zieht und den Arm 168 (Fig. 16) mit der Welle 166   und dem Arm 167 im Gegenzeigersinne dreht. Dabei trifft der Stift 274 des Armes 167 auf einen Absatz   der Klinke 275 und dreht formschlüssig den Arm 273 lmd die Welle 106 ebenfalls im Gegenzeigersinne.   Gleichzeitig wird der Sperrhebel 279 über die Verbindungsfeder 280 kraftschlüssig im Uhrzeigersinne gedreht, so dass sich sein Absatz hinter den Vierkantstift 278 legen und den Arm 273 und die Welle 106 in ihrer ausgeschwenkten Lage festhalten kann.

   Die bisher beschriebene Bewegung dient dazu, um die Hebel 125 (Fig. 8) in ihre Normallage (Fig. 6) zurückzubringen, so dass die Arme 128 ihre Sperrstellung wieder einnehmen können. 



   Kehrt die Antriebsscheibe   173   (Fig. 1) gegen Ende des Maschinenganges im Gegenzeigersinne   in ihre Ruhelage zurück, so nimmt ihr Stift 175 den Arm 170 mit, schiebt die Stange 169 nach links   und dreht den Arm 168 mit der Welle 166 und dem Arm 167 im Uhrzeigersinne. Dabei trifft der Arm 167 auf den unteren Arm des Sperrhebels   279,   dreht ihn im Gegenzeigersinne und entfernt dadurch den Sperrabsatz aus der Bahn des   Vierkantstiftes   278. Gleichzeitig wird über die Verbindungsfeder 280 

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   und die Klinke 275 durch den Arm 167 der Arm 273 mit der Welle 106 im Uhrzeigersinne in ihre Normal-   lage zurückgeführt.

   Diese Bewegung der Welle 106 dient dazu, die Stangen 144 (Fig. 7) so weit von den Hebeln 125 zu entfernen, dass sich diese zusammen mit den Zahnsektoren 124 unter Wirkung der Feder 129 im Uhrzeigersinne drehen und auf diese Weise die Zehnerübertragung bewirken können. 



   Wird z. B. die der obersten rechten (Fig. 1 a) Klinke 148 zugeordnete Summenziehtaste 228 (Fig. 14)   gedrückt,   so wird die zugehörige Klinke 148 im Uhrzeigersinne (Fig. 1 a) gedreht und mit dem Stifte 149 der Scheibe 150 gekuppelt. Die beim Drücken einer Summenziehtaste 228 (Fig. 14) in die Aussparung 
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 eine Stange 286 mit einem um einen festen Zapfen drehbaren Hebel 215 gekuppelt ist. An seinem unteren Ende trägt der Hebel 215 einen Stift, der mit einer   Schrägfläche   eines Hebels 222 zusammenarbeitet. 



  Der Hebel trägt einen Arm 223. Ist durch Drücken einer Taste 228 die Auslöseschiene 218 nach rechts geschoben worden, so sind über die Stange 286 der Hebel 215 und mittels dessen Stiftes der Hebel 222 im Uhrzeigersinne gedreht und der Arm 223 in die Bahn des Hebels 165 gebracht worden. Wird jetzt die Antriebsscheibe 173 im Uhrzeigersinne gedreht, so trifft der untere Arm des   Hebels165   auf den Arm 223. 



  Der Hebel 165 führt infolgedessen eine Uhrzeigerdrehung um seinen Drehzapfen aus, zieht die Stange 164 nach rechts und dreht über die Arme 163 und 162 die   Scheibe'150   in der für einen Summenziehvorgang erforderlichen Weise. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Rechen- oder Buchhaltungsmaschine   mit mehreren Addierwerken, bei welcher für jede Gangart (Addition, Summenabnahme) je ein besonderes mehreren Addierwerken gemeinsames Einrückglied vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass mittels steuerbarer Kupplungsklinken (148) ein oder gleichzeitig auch mehrere oder selbst alle der vorhandenen Addierwerke in beliebiger Auswahl mit den Einrückgliedern   (150, 152) gekuppelt werden können.  

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsklinken (148) in Abhängigkeit von Son. dertasten (228, 230) mit allen in Abhängigkeit von am Papierwagen befindlichen Anschlägen (264), dagegen nur mit einem (152) def Einrückglieder (150, 152) in Eingriff gebracht werden können.
    3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einrückglied für Addition (152) bei jedem Maschinengang, das Einrückglied für Summenabnahme MO dagegen nur bei gedrückter Summenziehtaste (228) bewegt wird.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrückglieder (150, 152) von dem gleichen auf der Hauptwelle sitzenden Antriebsglied (17. 3) bewegt werden.
    5.. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrückglieder (150, 152) mit Armen bzw. Hebeln (165, 170) gekuppelt sind, die durch Anschläge (174, 175, 176) des Antriebsgliedes (173) mitgenommen werden können und deren Drehzapfen sich auf dem Antriebsglied (173) selbst befinden.
    6. Maschine nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Einrückglied (150) für Summenabnahme gekuppelte Hebel (165) mittels eines durch die Summenziehtasten (228) steuerbaren Anschlages (223) wirksam gemacht werden kann, der in die Bahn eines seiner Arme gebracht wird.
    7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Antriebsgestänge (173, 167-170) für das Additionseinrückglied (152) gleichzeitig die Steuerung (144 145) für die Zehner- übertragungseinrichtung (124, 125) angetrieben wird (Stift 274).
    8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (144, 145) für die Zehnerübertragungseinrichtung (124, 125) zunächst formschlüssig angetrieben (Klinke 275, Arm 273), dann in der ausgeschwenkten Stellung festgehalten (Sperraum 279) wird und erst nach Rückkehr des Antriebsgestänges (173, 167-170) für das Additionseinrückglied (152) ihre Ruhestellung wieder einnehmen kann.
    9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrarm (279) für die Steuerung (144, 145) durch das in seine Ruhelage zurückgekehrte Antriebsgestänge (Arm 167) ausgelöst und die Steuerung (144, 145) kraftschlüssig in ihre Normallage zurückgeführt wird.
    10. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die am Papierwagen befindlichen und als Scheiben ausgebildeten Anschläge (264) auf senkrecht zur Bewegungsrichtung des Papierwagens liegende Anschlagträger (260) aufgesetzt werden.
    11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (264) mit Hilfe von Distanzringen (263) in der Ebene der ihnen zugeordneten Fühlhebel (268) eingestellt werden können.
    12. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die mit den Anschlägen (264) zusammenarbeitenden Fühlhebel (268) verstellbare Glieder (270) mit Stiften (271) der normalerweise durch Drücken der Sondertasten (228, 230) bewegten Verstellstangen (158) zusammenarbeiten.
    13. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die von gewissen Sondertasten (228) ausgehende Bewegung der Verstellstangen (158) von elastischen Zwischengliedern (Federn) des Fühlhebelgestänges (268-270) aufgenommen werden.
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