AT137961B - Sendeeinrichtung für Fernschreibmaschinen. - Google Patents
Sendeeinrichtung für Fernschreibmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Sendeeinrichtung für Fernsehreibmasehinen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> der Nocken 5 gegen den Zwischenhebel 3 und löst dabei die Tastensperre 4 wieder aus, wodurch die nach unten gezogenen Abfühlhebel 7 angehoben werden, und jetzt kann erst eine Taste niedergedrückt werden. Um mit der gleichen Sendeeinrichtung Lochstreifenbetrieb durchführen zu können, sind die Abfühlhebel 7 als Winkelhebel ausgebildet und mit einem Ansatz 22 versehen, so dass sie gleichzeitig den Lochstreifen 23 abtasten können. Der Hebel 3 besitzt eine Verlängerung 24 und eine Stossklinke 25, wodurch über ein auf der Welle 26 sitzendes Ritzel der Lochstreifen 23 weitergeschaltet werden kann. EMI2.1 erfolgen, wobei gleichzeitig, wie bereits vorher erwähnt, die Tastensperre 4 die Abfühlhebel 7 freigibt und diese so unter dem Einfluss der Feder 20 den Lochstreifen mittels des Armes 22 abfühlen. Je nach den in dem Lochstreifen befindlichen, den verschiedenen Kombinationen entsprechenden Löchern kann der Abfühlhebel in diese eintreten und dabei die entsprechenden Kontakthebel 9 auf den gegenüberliegenden-Kontakt der Kontakteinrichtung 11 schalten. Am Ende der Umdrehung der Sendewellen drückt, wie bei Tastaturbetrieb bereits erwähnt, der Nocken 5 auf den Hebel 3, wodurch über die Tastensperre 4 die Zahnhebel 7 mit den Ansätzen 22 aus dem Lochstreifen 23 herausgezogen werden. Hieran anschliessend schaltet die Stossklinke 25 die Transportwelle 26 um einen Zahn weiter und bringt dadurch ein neues Lochbild vor die Abfühlhebel. Der Transport des Lochstreifen kann auch durch einen Elektromagnet 28, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, erfolgen, der Stromkreis für den Elektromagneten wird hiebei vorteilhaft am Ende der Umdrehung der Sendewellen 27 durch einen Nocken 29 geschlossen. Fig. 2 zeigt eine besonders vorteilhafte konstruktive Durchbildung der Einrichtung, die zur Sperrung der Tastatur bei Lochstreifen erforderlich ist. Bei Sperrung der Tastatur müssen die Wählschienen 2 in ihre Linksstellung gebracht werden. Dieser Vorgang erfolgt automatisch beim Einlegen des Lochstreifen in seine Führung mittels einer Klappe 30. Der Schaltbügel 31, der mit seinem Vorsprung 32 in die Aussparung 33 der Klappe 30 eintreten könnte, wird durch den vor dieser Aussparung liegenden Lochstreifen nach links gedrückt und bewegt dabei über die Druckstange 34 den Sperrbügel 35, der die Wählschienen nach links bewegt, wodurch so die Tasten gesperrt werden. Die Klappe 30 wird durch einen Riegel 36, der unter Einwirkung einer Feder 37 steht, in ihrer Lage festgehalten. Beim Senden von der Tastatur aus muss der Lochstreifen herausgenommen werden, wobei der Schaltbügel 32 wieder in die Aussparung 33 eintreten kann und die Feder 38 den Sperrbügel 35 sowie die Druckstange 34 nach rechts zieht und dadurch die Wählschienen wieder freigibt. In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in Zusammenarbeit mit einem Namengeber veranschaulicht.-Wie bereits beschrieben, kann die aus der Kontaktanordnung 1, 2,3, 4 bestehende, durch die Sendeachse 25 betätigte Sendeeinrichtung durch die Wählschienen 6 oder durch. den Lochstreifenabtasthebel 7 über ein Zwischenglied 8 betätigt werden. Sämtliche Teile sind entsprechend dem zur Verwendung kommenden Fünferalphabet fünfmal vorhanden. Der Lochstreifenabtasthebel 7 besitzt einen Fortsatz 9, der den aus einer Nockenscheibe 10 bestehenden Namengeber abtastet. Je nachdem der Hebel 9 entsprechend der Nockenanordnung unter dem Zug der Feder 11 sich nach links bewegen kann oder nicht, wird der Weg für den Ansatz 12 des Zwischengliedes 8 freigegeben und so eine bestimmte Stellung der Sendekontakte bedingt. Die Auslösung des Namengebers erfolgt beim Empfang einer bestimmten Impulskonbination EMI2.2 und Transportrad 17 die Namengebernockenwalze 10 einen Schritt weitergedreht wird. Der Hebel 15 wird durch Hebel 18 verklinkt-gehalten und lässt dadurch die Klinke 19 in Eingriff mit dem Transportrad 17 kommen. Ferner werden mit dem einmaligen Anziehen -der Zugstange 13 über den Stösser 20, den Hebel 21 und Stosser 22 die Wählschienen in eine solche Stellung gebracht, dass sie die Sendeeinrichtung nicht beeinflussen können, d. h. die Stellung für Lochstreifensendung. Gleichzeitig mit dem Stösser 22 erfolgt auch die nicht dargestellte Dauerauslösung des Senders über Hebel 23. Die ausgelöste Sendeachse 25 schaltet bei jeder Umdrehung über den Nocken 26, Hebel 27 und Klinke 19 die Nockenscheibe 10 einen Schritt weiter, die hiebei durch die Fühlhebel 9 abgetastet wird. Ein mit der Achse des Transportrades 17 fest verbundener Nocken 28 gibt nach vollendeter voller Umdrehung über Hebel 29 den Hebel 15 wieder frei. Die Klinke wird dadurch bei weiteren Sehaltbewegungen ausser Eingriff mit dem Transportrad 17 gebracht und die Schaltwalze 10 bleibt dann stehen. Gleichzeitig damit auch der Sender, da mit dem Freigeben des Hebels 15 die Dauerauslösung des Senders über Gestänge 20, 21, 22,23 ebenfalls beseitigt wurde. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sendeeinrichtung für Fernschreibmaschinen, deren Sendeeinrichtung wahlweise durch eine Tastatur oder durch einen Lochstreifen betätigt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die die Wählschienen abtastenden Organe gleichzeitig als Abtastorgane für den Lochstreifen ausgebildet sind.
Claims (1)
- 2. Sendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Teile der Sendeeinrichtung sowohl die Stellung der Wählschienen als auch-die Stellung der durch den Lochstreifen gesteuerten Hebel abtasten können. <Desc/Clms Page number 3>3. Sendeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sendeeinrichtung auch von einer den Namen oder das Kennzeichen der Sendestation angebenden Einrichtung betätigt werden kann.4. Sendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abfühlhebel der von der Tastatur beeinflussten Sendeeinrichtung auf mechanischem Wege den Lochstreifen abtasten.5. Sendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Lochstreifen automatisch eine Sperrung der von den Tasten bewegten Wählschienen erfolgt.6. Sendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lochstreifen elektrisch oder mechanisch die Auslösung der Sendewelle bewirkt.7. Sendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrung der Sendewählschienen gleichzeitig bei Auslösung der Sendewelle durch den Lochstreifen erfolgt.8. Sendeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Lochstreifen abtastende Hebel gleichzeitig als Abtasthebel für den Namengeber ausgebildet ist.9. Sendeeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Namengeber aus einer den Namen oder das Kennzeichen der Station entsprechenden Nockenwalze besteht und über die Lochstreifenabtasthebel die Sendeeinrichtung zur Aussendung der entsprechenden Impulskombinationen beeinflusst. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE137961T | 1932-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT137961B true AT137961B (de) | 1934-06-11 |
Family
ID=34257045
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT137961D AT137961B (de) | 1932-01-23 | 1933-01-23 | Sendeeinrichtung für Fernschreibmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT137961B (de) |
-
1933
- 1933-01-23 AT AT137961D patent/AT137961B/de active
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