AT137628B - Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Meßzylindern. - Google Patents

Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Meßzylindern.

Info

Publication number
AT137628B
AT137628B AT137628DA AT137628B AT 137628 B AT137628 B AT 137628B AT 137628D A AT137628D A AT 137628DA AT 137628 B AT137628 B AT 137628B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
measuring
rocker
cylinders
dispensing device
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Gilbert & Barker Mfg Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gilbert & Barker Mfg Co filed Critical Gilbert & Barker Mfg Co
Application granted granted Critical
Publication of AT137628B publication Critical patent/AT137628B/de

Links

Landscapes

  • Automatic Assembly (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    FlUissigkeitsmess-und Abgabevorriehtung   mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Messzylindern. 



   Die Erfindung betrifft eine z. B. zur Ausgabe von Benzin u. dgl. dienende   Flüssigkeitsmess-und   Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Messzylindern, in denen sieh je ein Kolben hin-und herbewegt, wobei die Kolben durch ein biegsames Glied so verbunden sind, dass sie sich gegenläufig bewegen, und gegebenenfalls zwischen den Enden des biegsamen Gliedes und jedem Kolben je eine Feder eingeschaltet ist. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, dass das biegsame Glied über an den Enden einer festgelagerten Schwinge angeordnete Führungsteile geleitet ist, deren Abstände vom Drehpunkt der Schwinge unabhängig voneinander einstellbar ist, zum Zwecke, Unterschiede in den Kolbenhüben auszugleichen, die nötig sind, um in beiden Zylindern bei jedem Hub genau die gleiche Menge zu fördern. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen senkrechten von vorne nach hinten geführten Schnitt durch eine beispielsweise Ausführungsform der in Betracht kommenden Teile der Vorrichtung gemäss der Erfindung und Fig. 2 eine Vorderansicht bei geschnittenem Gehäuse. 



   Die Messvorrichtung weist wie jene nach der Patentschrift Nr. 130 425 zwei Messzylinder 20 aus Glas auf. Der untere Teil des einen Zylinders ist in Fig. 1 noch sichtbar. In den Zylindern sind Kolben beweglich,   die von der von unten her durch den Zylinderboden 21 ein- und austretenden Flüssigkeit   gehoben und gesenkt werden. Diese wird von einer unten im Gestelle der Vorrichtung angeordneten Pumpe in der üblichen Weise aus einem   Unterflur-Vorratsbehälter durch   die Steigleitung 94 und ein Gehäuse 96 hindurch in den Zuführungskanal 70 eines zweiten Gehäuses 68 gedrückt und gelangt von hier je nach der Stellung des Drehschiebers 78 abwechselnd in einen der beiden Zylinder.

   Der Kolben in diesem Zylinder wird durch die Flüssigkeit gehoben und zieht durch seine nach unten ragende Kolbenstange 63, die mit der Kolbenstange des andern Zylinders mittels einer über eine Führung laufenden Gelenkkette (s. unten) verbunden ist, den Kolben des andern Zylinders nach abwärts, und drückt hiebei die in diesem befindliche Flüssigkeit durch einen Kanal des Schiebers 78 hindurch in den   Auslasskanal M   im Gehäuse 68 und im Zylinderboden   21,   von wo sie schliesslich in den   Abfüllschlauch   fliesst. 



   Die unteren Enden der Kolbenstangen 63 ragen in Führungsrohre   112,   die an Armen 113 des Teiles 96 befestigt sind und von diesen Armen in das Gehäuse 26 herabhängen. An den unteren Enden sind sie abgeschlossen. Da die Stangen 63 auch in das Gehäuse 26 hineinragen müssen, dessen Inneres zugänglich ist, wenn dessen Tür geöffnet wird, um die Pumpe in Tätigkeit zu setzen, sind sie in die Rohre 112 eingeschlossen, um sie unzugänglich zu machen und bestimmungswidriger Einwirkung zu entziehen. Aus ähnlichen Gründen ist an den Armen   11. 3   eine waagrechte Zwischenplatte 114 angebracht, um das Hineingreifen in das Gehäuse 29 durch die Türöffnung und das Erreichen anderer Teile, die mit den Kolbenstangen verbunden sind, zu erschweren. 



   An jeder Kolbenstange ist eine Muffe mit einem nach vorne ragenden Ansatz 116 und einem nach hinten ragenden Ansatz 117 befestigt. Vom Ansatz 116 erstreckt sich vorwärts und einwärts ein weiterer Ansatz 118, der als Klinkenauslöser wirkt. Der Ansatz 117 gleitet auf einer feststehenden Stange 119, deren unteres Ende an einem der Arme   11. 3   und deren oberes Ende am Zylinderboden 21 befestigt ist. 



  Eine Stange 120 gleitet in dem Ansatz 116 parallel zur Achse der Kolbenstange. Ein Kopf 121 am unteren Ende der Stange 120 stösst an die Unterseite des Ansatzes 116 an. Eine Mutter 122 ist auf das obere Ende der Stange 120 aufgeschraubt und somit verstellbar. Zwischen ihr und der oberen Fläche des 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Ansatzes 116 liegt eine Feder 123. Eine Hülse 124   umschliesst   lose die Feder   128   und sitzt auf der oberen Fläche des Ansatzes 116 auf. Der Zwischenraum zwischen der Oberkante der Hülse 124 und der   Unter-   fläche der Mutter 122 ist ein Mass für die   Zusammendrückung   der Feder   128.   



   Der Kopf 121 der mit der einen Kolbenstange 63 verbundenen Stange 120 ist mit dem Kopf 121 der mit der andern Kolbenstange verbundenen Stange 120 durch ein biegsames Glied, wie z. B. eine Gelenkkette   125,   verbunden, die über zwei Nutrollen 126 läuft. Diese sind in den gegabelten Enden 
 EMI2.1 
 ist. Jede Rolle dreht sich um einen Bolzen   129,   dessen Enden in Schlitzen   1. 30   der Schwinge befestigt sind,   so.   dass jede Rolle für sich allein radial verstellt werden kann. Die Bewegung der Schwinge 127 wird durch Anschlagen an die vorspringenden Enden des einen oder andern von zwei Bolzen 1. 31 begrenzt, die gleichzeitig dazu dienen, die Platte 114 an den Armen 113 zu befestigen. Die Schwinge ist in Fig. 2 in einer Endlage dargestellt. 



   Den Federn   128   fällt nun die Aufgabe zu, jedem Kolben den anfänglichen abwärts gerichteten Anstoss zu geben. Wenn ein solcher anfänglicher Anstoss nicht   gewünscht   wird, kann man die Federn fortlassen. Der Ausgleich von Unterschieden in den Kolbenhüben zum Zwecke, in beiden Zylindern   bei jedem Hub genau die gleiche Menge zu fördern, auch wenn z. B. die Durchmesser beider Zylinder nicht vollständig übereinstimmen oder die Zylinderdurchmesser nicht auf der ganzen Länge genau gleich   sind, wird durch die Verstellung der Rollen 126 auf der Schwinge 127 bewirkt. Die Schwinge bewegt sich während des ersten Teiles des   Aufwärtshubes   eines jeden Kolbens. Während der eine Kolben, z.

   B. der rechte, mit der   Aufwärtsbewegung   beginnt, wird die Schwinge entgegen dem Uhrzeiger gedreht, 
 EMI2.2 
 nicht relativ   7.     den Rollen 726, sondern   sie wirkt als Verbindungsglied zwischen den Enden der Schwinge und den beiden Kolbenstangen. Infolgedessen erhält, wenn der   Mittelpunkt   der einen, z. B. rechten   Rolle l' ? 6.   so eingestellt wird, dass er weiter vom   Drei) zapfen 128 entfernt   liegt als der andere. die rechte Kolbenstange   eine grössere   Bewegung als die linke   Kolbenstange, womit   also der Ausgleich von Unterschieden in den Kolbenhüben erreicht ist. 



   Nachdem der erste Teil des Aufwärtshubes des einen Kolbens zurückgelegt und der andere Kolben   soweit wie möglich durch   die Bewegung der Schwinge 127 abwärts gezogen ist, wird der   übrige   Teil des Abwärtshubes des letzteren Kolbens durch die Kette 125 bewirkt, die sich dann über die Rollen 126 bewegt. Die Anordnung ist derart getroffen, dass jeder Kolben seinen Entleerungshub vollendet und auf den Boden 21 trifft, bevor der andere Kolben das Ende seines Aufwärtshubes ganz erreicht. Wenn z. B. der rechte Kolben durch Auftreffen auf den Boden 21 angehalten worden ist, während der linke Kolben seinen Aufwärtshub noch nicht ganz vollendet hat, so bewegt sich die linke Kolbenstange   68   noch weiter nach aufwärts.

   Daher wird die Feder 123 so lange zusammengedrückt, bis beide Hülsen 124 an den Muttern 122 anstossen. In diesem Augenblick hat der linke Kolben gerade das Ende seines Aufwärtshubes erreicht. Im gleichen Augenblick wird der Drehschieber 78 umgesteuert, so dass jetzt der linke Zylinder sich entleeren kann. Die Federn   128   entspannen sich dann, und dabei wird auch die Abwärtsbewegung des linken Kolbens eingeleitet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Flüssigkeitsmess- und   Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Messzylindern, in denen sich je ein Kolben hin-und herbewegt, wobei die Kolben durch ein biegsames Glied so verbunden sind, dass sie sich gegenläufig bewegen und gegebenenfalls zwischen den Enden des biegsamen Gliedes und jedem Kolben je eine Feder eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das   bieg-   same Glied (125) über an den Enden einer   festgelagerten   Schwinge   (12 ?) angeordnete Führungs-   teile   (126)   geleitet ist, deren Abstände vom Drehpunkte   (128)   der Schwinge unabhängig voneinander einstellbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwinge (127) in der Nähe ihrer Enden mit Rollen (126) als Führungsteile für das biegsame Glied (125) versehen ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (126) auf Zapfen (129) gelagert sind, die in radialen Schlitzen (130) der Schwinge verstellt und in der ihnen jeweils gegebenen Stellung festgelegt werden können.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen der Schwinge (127) nach beiden Richtungen begrenzt sind.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit zwischen den Kolben und den Enden des biegsamen Gliedes eingeschalteten Federn, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammendrückung der Federn (123) mittels Zwischenstücken (124) begrenzt ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Zwischenstücke Hülsen (124) dienen, die zwischen einem Ansatze (116) der Kolbenstange (6, 3) und einer Einstellmutter (12.') am Ende der Federfuhrungsstange (120) eingelegt sind, so dass die Federn (12,)) nur um die Höhe des Zwischenraumes zwischen der Hülse und der Einstellmutter zusammengedrückt werden können.
AT137628D 1929-01-02 1929-05-10 Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Meßzylindern. AT137628B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US137628XA 1929-01-02 1929-01-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137628B true AT137628B (de) 1934-05-25

Family

ID=21761625

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137628D AT137628B (de) 1929-01-02 1929-05-10 Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Meßzylindern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137628B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1130723B (de) Vorrichtung zur wahlweisen Ausgabe von Fluessigkeiten, insbesondere von fluessigen Farben
DE1133203B (de) Klinkenschaltwerk zum Drehen einer schweren Trommel
DE3150494A1 (de) Geraet zum transport und/oder zum ausbringen von fluessigkeiten oder dickfluessigen stoffen, insbesondere guellefass
AT137628B (de) Flüssigkeitsmeß- und Abgabevorrichtung mit zwei abwechselnd gefüllten und entleerten Meßzylindern.
DE1221959B (de) Behaelterdeckel, insbesondere fuer Grossraummuellbehaelter
DE531658C (de) Mess- und Fuellapparatur an Flaschenfuellmaschinen, Apparaten o. dgl.
DE3029141A1 (de) Hydraulische stabilisierungsvorrichtung fuer ein fahrzeug
AT130425B (de) Flüssigkeitsmeβ- und -abgabevorrichtung mit zwei Meßzylindern.
AT130743B (de) Hydraulischer Wagenheber.
DE876658C (de) Vorrichtung zur Abgabe abgemessener Fluessigkeitsmengen
DE572419C (de) Rotierende Flaschenfuellmaschine mit schrittweisem Vorschub
DE583500C (de) Kolbenfluessigkeitsmesser mit zwei Messzylindern und Hahnsteuerung
DE402220C (de) Federnde Aufhaengung fuer Wagen
DE634517C (de) Gruppenschmiermittelpumpe, bestehend aus Elementen von je einem Foerderkolben und einem Mengenabteiler
DE20548C (de) Neuerungen an Flaschenfüllfflaschinen
DE432860C (de) Ventilanordnung, insbesondere fuer Kesselwagen
DE353604C (de) Hydraulische Kippvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE1532314C (de) Vorrichtung zum Abteilen von Teigwaren
DE1805795A1 (de) Geraet zum Ausschleudern von Fluessigkeiten,z.B. Guelle
DE445001C (de) Von einer Waage gesteuerter Selbstschlusshahn fuer dicke Fluessigkeiten
DE1145084B (de) Abfuell- und Dosiereinrichtung fuer Fluessigkeiten, Pasten oder aehnliche Stoffe
CH145675A (de) Verfahren und Apparat zur Abgabe von Abfüllgut.
CH150815A (de) Flüssigkeitszapfapparat.
DE1655341C3 (de) Abschmiersystem für Fahrzeuge
DE738551C (de) Als Stoss- und Handhebeldruckpumpe benutzbares Einhandschmiergeraet