AT137581B - Verfahren zur Herstellung von Seife. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Seife.

Info

Publication number
AT137581B
AT137581B AT137581DA AT137581B AT 137581 B AT137581 B AT 137581B AT 137581D A AT137581D A AT 137581DA AT 137581 B AT137581 B AT 137581B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
soap
lye
fat
fats
saponification
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Chaim Dr Thaler
Original Assignee
Chaim Dr Thaler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chaim Dr Thaler filed Critical Chaim Dr Thaler
Application granted granted Critical
Publication of AT137581B publication Critical patent/AT137581B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Seife. 



   Die der üblichen Herstellung von Seife vorangehende Spaltung der Fettsäureester kann nur jene Grenze erreichen, die die Massenwirkung in der reversiblen Gleichung   Säureester- < - > -Säure+Glyzerin   zulässt. 



   Hiebei bleibt ein nicht unerheblicher Fettrest unspaltbar zurück, der einen wirkungslosen Bestandteil der Seife bildet. 



   Bei der üblichen Herstellung von Seifen kommen zwei Prozesse in Betracht, u. zw. die Fettspaltung und die Neutralisation der abgespaltenen Säuren mit Basen. Nach Abschluss der Reaktion finden sich nicht die gesamten im Fett   enthaltenen Fettsäuren   als fettsaure Alkalisalze vor, sondern es bleibt in der Seife ein erheblicher Teil an ungespaltenem Fett zurück. 



   Diesem Übelstande wird wohl nach einem Verfahren abgeholfen, bei welchem eine Verseifung auf kaltem oder halbwarmem Wege mit konzentrierter Lauge vorgenommen wird. 



   Nach diesem Verfahren wird z. B. mit der entsprechenden Menge konzentrierter Lauge vor etwa   500 Bé   bei zirka 60  so lange gerührt,   bis "Verband" eintritt.   Dann lässt man zwecks Nachverseifung über Nacht stehen. Am   nächsten   Tage wird zwecks Lösung mit Wasser aufgenommen, aufgekocht und ausgesalzen. Dann muss neuerdings zum Absetzen mindestens 12 Stunden, meist jedoch länger stehengelassen werden. 



   Abgesehen davon, dass für dieses Verfahren ein Zeitaufwand von 3 Tagen nötig ist, ist ein dauerndes Rühren bis zum Auflegen im grossen schwer durchführbar, auch hat das Aufkochen der Masse am zweiten Tage des Prozesses Schwierigkeiten. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren behebt diese Mängel   vollständig,   Dasselbe beruht auf einer günstigen   Massenverschiebung   bei der Einwirkung einer bestimmten Menge von Ätzalkalien bei Siedehitze auf die Fettstoffe und ist binnen 5 Stunden bei vollständiger Verseifung der Fette bis zur völligen Neutralisation beendigt. 



   Die günstige Massenverschiebung erfolgt im vorliegenden Prozess dadurch, dass das Glyzerin in andere Produkte verwandelt wird und als Gegenkomponente wegfällt. 



   Die Durchführung des Verfahrens erfolgt in der Art, dass die Fettmasse zunächst mit Lauge von 
 EMI1.1 
 die vorhandene Fettmasse errechneten Menge an Alkali verwendet. Während dieser Prozessperiode geht das sich nach und nach abspaltende Glyzerin infolge der Einwirkung der sich durch die Verdampfung von Wasser immer mehr konzentrierenden Lauge durch Wasserentziehung in Acrolein über. Dieses wird unmittelbar in Oxalate verwandelt. 



   Beispiel : Zirka 400 kg Fett werden mit einem Drittel der berechneten Menge Ätzlauge in einer 
 EMI1.2 
 notwendige Laugenrest in solcher Verdünnung zugegeben, dass die Gesamtlauge auf eine Konzentration von ungefähr   180 Bé gebracht   wird. Sodann wird 3 Stunden weitergekocht. Hierauf wird ausgesalzen und nach dem Abziehen der Lauge in die Kühlformen gebracht. 



   Die auf diese Weise hergestellte Seife ist reinst neutralisierte Fettsäure, und hat das Verfahren den Vorteil, beliebige Mengen des Produktes rasch und vollverseift herstellen zu können. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Seife, dadurch gekennzeichnet, dass etwa ein Drittel der zur Verseifung von Fetten rechnungsmässig bestimmten Ätzlaugenmenge hochkonzentriert den Fetten zugegeben und mit diesen gekocht wird, worauf die gebildeten Fettsäuren mit verdünnten Alkalien neutralisiert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT137581D 1932-08-12 1932-08-12 Verfahren zur Herstellung von Seife. AT137581B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT137581T 1932-08-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT137581B true AT137581B (de) 1934-05-11

Family

ID=3639780

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT137581D AT137581B (de) 1932-08-12 1932-08-12 Verfahren zur Herstellung von Seife.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT137581B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE567350C (de) Verfahren zur Herstellung von Starrschmieren
AT137581B (de) Verfahren zur Herstellung von Seife.
DE558437C (de) Verfahren zur Herstellung wertvoller Produkte aus Montanwachs
DE825297C (de) Verfahren zur Herstellung von alkalifreier Kaliseife
DE708349C (de) Verfahren zur Herstellung saeureamidartiger Kondensationsprodukte
AT140572B (de) Verfahren zur Darstellung esterartig konstituierter Netz-, Schaum- und Dispergierungsmittel.
DE708117C (de) Verfahren zur Herstellung von Eiweissabbauprodukten von der Art der Lysalbin- und Protalbinsaeure
DE404189C (de) Verfahren zur Herstellung von ueberfetteten Seifen
DE636760C (de) Verfahren zur Herstellung gut trocknender Wollfett-Naphthenat-Trockenstoffe
AT109408B (de) Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln.
DE591105C (de) Verfahren zur Raffination von Mineraloelen und fetten OElen
DE721938C (de) Verfahren zur Erzeugung hochviskoser standoelartiger Stoffe
DE666803C (de) Verfahren zur Herstellung bei gewoehnlicher Temperatur fluessiger, insbesondere fuerdie Seifenherstellung geeigneter Phosphatiderzeugnisse
AT71426B (de) Verfahren zum Bleichen von Fettsäuren.
DE568130C (de) Verfahren zur Bleichung von Oxydationsprodukten von Kohlenwasserstoffen
DE556732C (de) Verfahren zur Gewinnung von Fettsaeuren in freier oder verseifter Form
DE538388C (de) Verfahren zur Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln
AT143654B (de) Verfahren zur Verhinderung des Ranzigwerdens von Seifen.
DE538785C (de) Verfahren zur Verarbeitung von fettsaeurehaltigen OElen und Fetten mit ungesaettigten Bestandteilen auf hochwertige Fettsaeuren
AT96831B (de) Verfahren zur gleichzeitigen Reinigung und Entsäuerung von Ölen und Fetten.
DE656600C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelsaeureestern, die sich von hoehermolekularen ungesaettigten Fettalkoholen ableiten
AT74124B (de) Verfahren zur Herstellung eines Leinöl- bzw. Firnisersatzes.
DE483454C (de) Verfahren zur Darstellung konzentrierter Essigsaeure und anderer niederer Glieder der Fettsaeurereihe
DE582068C (de) Verfahren zur Herstellung gemischter Celluloseester
AT124299B (de) Verfahren zur Herstellung türkischrotölähnlicher Produkte.