AT137581B - Verfahren zur Herstellung von Seife. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Seife.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Seife. Die der üblichen Herstellung von Seife vorangehende Spaltung der Fettsäureester kann nur jene Grenze erreichen, die die Massenwirkung in der reversiblen Gleichung Säureester- < - > -Säure+Glyzerin zulässt. Hiebei bleibt ein nicht unerheblicher Fettrest unspaltbar zurück, der einen wirkungslosen Bestandteil der Seife bildet. Bei der üblichen Herstellung von Seifen kommen zwei Prozesse in Betracht, u. zw. die Fettspaltung und die Neutralisation der abgespaltenen Säuren mit Basen. Nach Abschluss der Reaktion finden sich nicht die gesamten im Fett enthaltenen Fettsäuren als fettsaure Alkalisalze vor, sondern es bleibt in der Seife ein erheblicher Teil an ungespaltenem Fett zurück. Diesem Übelstande wird wohl nach einem Verfahren abgeholfen, bei welchem eine Verseifung auf kaltem oder halbwarmem Wege mit konzentrierter Lauge vorgenommen wird. Nach diesem Verfahren wird z. B. mit der entsprechenden Menge konzentrierter Lauge vor etwa 500 Bé bei zirka 60 so lange gerührt, bis "Verband" eintritt. Dann lässt man zwecks Nachverseifung über Nacht stehen. Am nächsten Tage wird zwecks Lösung mit Wasser aufgenommen, aufgekocht und ausgesalzen. Dann muss neuerdings zum Absetzen mindestens 12 Stunden, meist jedoch länger stehengelassen werden. Abgesehen davon, dass für dieses Verfahren ein Zeitaufwand von 3 Tagen nötig ist, ist ein dauerndes Rühren bis zum Auflegen im grossen schwer durchführbar, auch hat das Aufkochen der Masse am zweiten Tage des Prozesses Schwierigkeiten. Das erfindungsgemässe Verfahren behebt diese Mängel vollständig, Dasselbe beruht auf einer günstigen Massenverschiebung bei der Einwirkung einer bestimmten Menge von Ätzalkalien bei Siedehitze auf die Fettstoffe und ist binnen 5 Stunden bei vollständiger Verseifung der Fette bis zur völligen Neutralisation beendigt. Die günstige Massenverschiebung erfolgt im vorliegenden Prozess dadurch, dass das Glyzerin in andere Produkte verwandelt wird und als Gegenkomponente wegfällt. Die Durchführung des Verfahrens erfolgt in der Art, dass die Fettmasse zunächst mit Lauge von EMI1.1 die vorhandene Fettmasse errechneten Menge an Alkali verwendet. Während dieser Prozessperiode geht das sich nach und nach abspaltende Glyzerin infolge der Einwirkung der sich durch die Verdampfung von Wasser immer mehr konzentrierenden Lauge durch Wasserentziehung in Acrolein über. Dieses wird unmittelbar in Oxalate verwandelt. Beispiel : Zirka 400 kg Fett werden mit einem Drittel der berechneten Menge Ätzlauge in einer EMI1.2 notwendige Laugenrest in solcher Verdünnung zugegeben, dass die Gesamtlauge auf eine Konzentration von ungefähr 180 Bé gebracht wird. Sodann wird 3 Stunden weitergekocht. Hierauf wird ausgesalzen und nach dem Abziehen der Lauge in die Kühlformen gebracht. Die auf diese Weise hergestellte Seife ist reinst neutralisierte Fettsäure, und hat das Verfahren den Vorteil, beliebige Mengen des Produktes rasch und vollverseift herstellen zu können. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Seife, dadurch gekennzeichnet, dass etwa ein Drittel der zur Verseifung von Fetten rechnungsmässig bestimmten Ätzlaugenmenge hochkonzentriert den Fetten zugegeben und mit diesen gekocht wird, worauf die gebildeten Fettsäuren mit verdünnten Alkalien neutralisiert werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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