AT109408B - Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln aus vegetabilischen stärkereichen Stoffen, wie Kartoffeln oder anderen Knollenfrüchten. Bei der Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln aus vegetabilischen stärkehaltigen Sub- stanzen wird der stärkehaltige Stoff zuerst in einem mit einem Dampfmantel versehenen Trockenapparat mit einer Ätzalkalilösung bei höherer Temperatur verrührt, um die Bildung eines gleichmässigen Produkts zu erleichtern, worauf dem Gemisch verseifbare Öle oder Fettsäuren und Ätzkali zugesetzt werden. Die bekannten Verfahren dieser Art nehmen ziemlich viel Zeit, oft einige Stunden, in Anspruch. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahlen der geschilderten Art, das schneller durchführbar, einfacher, erträgnisreicher und beträchtlich billiger ist als die bisher üblichen Verfahren und das gleichzeitig ein Produkt von besserer Beschaffenheit liefert. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde. dass die flüchtigen Substanzen, die sich bei dieser Reaktion ergeben, in dem zu erzeugenden Produkt zurückgehalten werden, wenn sowohl das Verrühren des Gemisches als auch das darauffolgende Verseifen in einem geschlossenen Mischbehälter bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden und dass hiedurch ein hochwertiges Produkt entsteht, das ohne einen weiteren Trocknungsprozess sofort gebrauchsfähig ist. Der Erfindung gemäss werden beide Stadien des Verfahrens (Verrühren und Verseifen) nur je 10-20 Minuten lang durchgeführt, wobei die verwendete Temperatur 1000 C nicht überschreiten soll. In Übereinstimmung mit der Erfindung wird Kartoffelbrei mit Ätzalkali verrührt und hierauf eine weitere Menge kaustisches bzw. kohlensaures Alkali und die entsprechende Menge verseifbares Öl bzw. Fettsäure zugesetzt. Die Kartoffeln. die in rohem und ungeschältem Zustande verwendet werden können, werden mittels eines der üblichen Verfahlen zu einem feinen Brei verarbeitet, u. zw. vorzugsweise zu einem Feinheitsgrade von mindestens 20 Maschen. Dieser Kartoffelbrei (z. B. 200 kg) wird mit einer bestimmten Menge Ätzalkali vermischt, das für schärfere Haushaltungsseife entweder eine kaustische Lösung von ungefähr 156 kg und 370 Bé oder teils fest und teils eine Lösung sein kann, u. zw. hauptsächlich in den in den folgenden Beispielen angegebenen Gewichtsverhältnissen. Nach sorgfältiger Vermischung des Breies und des Ätzalkalis wird dieses Gemisch in einen geheizten (vorzugsweise mit einem Dampfmantel umgebenen) Mischbehälter gebracht : dieser wird hierauf geschlossen und das Gemisch bei einer Temperatur, die vorzugsweise 1000 C nicht überschreiten soll. 10-20 Minuten lang erhitzt und während dieser Zeit umgerührt. Behufs Herstellung einer scharfen Haushaltungsseife werden dem so behandelten Gemisch ungefähr 75 kg Ätzkali und 125 kg eines Fettstoffes, u. zw. Talg oder Kokosnussöl zugesetzt, worauf der Mischprozess bei 1000 C durch 10-20 Minuten fortgesetzt wird. Statt Talg oder Kokosnussöl kann man auch etwa 118 kg einer Fettsäure und die entsprechende Menge kohlensaures Alkali nehmen. Die Mengenverhältnisse zwischen den verschiedenen Zutaten sind bis zu einem gewissen Grade von der Beschaffenheit des gewünschten Produktes abhängig und können vielfach variiert werden. Bei den Ausführungsformen des Verfahrens gemäss den folgenden Beispielen werden Ätzkali und Ätznatron mit dem Kartoffelbrei vermischt, während rohes Ätzkali (oder Natrium-oder Kaliumkarbonat) der Mischung auf die geschilderte Weise erst nach Beendigung des ersten Teiles des Prozesses zugesetzt wird. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2 <tb> <tb> Kartoffclbrei <SEP> .................................................200 <SEP> kg <tb> Ätzalkali <SEP> von <SEP> 37'B6.......... <SEP> 39 <tb> Ätznatron <SEP> von <SEP> 76%................................................. <SEP> 12 <SEP> # <tb> Rohes <SEP> Ätzkali, <SEP> Natrium- <SEP> oder <SEP> Kaliumkarbonat...............200 <SEP> # <tb> Baumwollsamenrückstände <SEP> oder <SEP> ein <SEP> vegetabilisehes <SEP> 01 <SEP> 100 <tb> oder <tb> Kartoffelbrei <tb> Ätzalkali <SEP> von <SEP> 37 <SEP> Bé <SEP> .............................................. <SEP> 39 <SEP> # <tb> Ätznatron <SEP> von <SEP> 76%................................................. <SEP> 12 <SEP> # <tb> Rohes <SEP> Ätzkali, <SEP> Natrium- <SEP> oder <SEP> Kaliumkarbonat.....................200 <SEP> # <tb> -2/., <SEP> Talg <SEP> und <SEP> 1/3 <SEP> Öl <SEP> (Kokosnussöl <SEP> oder <SEP> Baumwollsamenrückstände).. <SEP> 50 <SEP> # <tb> Für eine schärfere Waschseife sind die folgenden Mengenverhältnisse als vorteilhaft gefunden worden : ' EMI2.3 <tb> <tb> Kartoffelbrei <SEP> .................................................125 <SEP> kg <tb> Ätzalkali <SEP> von <SEP> 370 <SEP> Bé <SEP> 31 <tb> Ätznatron <SEP> von <SEP> 76%................................................. <SEP> 32. <tb> Rohes <SEP> Ätzkali, <SEP> Natrium- <SEP> oder <SEP> Kaliumkarbonat.............. <SEP> 75 <SEP> # <tb> Kokosnussöl <SEP> oder <SEP> ein <SEP> vegetabilisches <SEP> Öl <SEP> 79,. <tb> Talg <SEP> 158 <tb> Für die Herstellung einer schärferen Haushaltungsseife haben sich die folgenden Mischungs- verhältnisse als zweckmässig erwiesen : EMI2.4 <tb> <tb> Kartoffelbrei <SEP> .................................................200 <SEP> kg <tb> Ätzalkali <SEP> von <SEP> 37 <SEP> Bé <SEP> ................................................. <SEP> 77 <SEP> # <tb> Ätzpulver <SEP> 76% <SEP> ................................................. <SEP> 21 <SEP> # <tb> Rohes <SEP> Ätzkali, <SEP> Natrium- <SEP> oder <SEP> Kaliumkarbonat..........................100 <SEP> # <tb> Talg <SEP> .............................................................. <SEP> 62 <SEP> # <tb> Kokosnussöl <SEP> oder <SEP> ein <SEP> vegetabilisches <SEP> Öl <SEP> ....................................... <SEP> 62 <SEP> # <tb> EMI2.5 dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Verrühren des Gemisehes als auch das darauffolgende Verseifen in einem geschlossenen Mischbehälter durchgeführt werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung von Seifen und Reinigungsmitteln nach Anspruch l, dadurch gekenn- zeichnet, dass beide Prozesse (Verrühren und Verseifen) bei einer Temperatur von ungefähr 100 C je 10-20 Minuten lang durchgeführt werden.
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