AT137436B - Einrichtung zum Abbinden von Adern, Lymphgefäßen, Geweben u. dgl. - Google Patents
Einrichtung zum Abbinden von Adern, Lymphgefäßen, Geweben u. dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zum Abbinden von Adern, Lymphgefässen, Geweben u. dgl. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> mit 1 und das andere Ende mit 2 bezeichnet. Die Schlinge selbst ist mit 3 bezeichnet. Sie wird durch Zug am Fadenende 1 in der Pfeilrichtung A verkleinert, wenn der Gleitknoten 4 festgehalten wird. Fig. 2 zeigt eine andere Form der Bildung des Gleitknotens. Die Schlinge 3 wird ebenfalls durch Zug am Fadenende 1 verkleinert. Der um den mittleren Teil des Fadens herumgeschlungene Teil des Fadens ist mit 5 bezeichnet. Fig. 3 zeigt den schematisch in Fig. 2 gezeichneten Knoten zusammengezogen. Durch Zug in den Pfeilrichtungen B ist es nicht möglich, die Schlinge zu vergrössern. Bei dem Faden nach Fig. 4 wird der Knoten dadurch verfestigt, dass nach dem Zuziehen der Schlinge das durchgesteckt Ende bekniffen wird. Nach Fig. 6 werden bei Zug an der Schlinge die einzelnen Teile des Knotens fest aufeinandergelegt, und das äussere Fadenende wird bekniffen. Die dargestellten Ausführungsformen des Knotens sind nur beispielsweise gegeben. Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass der Knoten, wie vorstehend beschrieben, gebildet wird, sondern es ist auch möglich, einen andern Knoten zu verwenden, weil der Katgutfaden durch die Feuchtigkeit des Körpers aufquillt und dadurch der Knoten allein schon sich auf dem mittleren Teil des Fadens festsetzt und die Ader abbindet, wie Versuche gezeigt haben. Nach Fig. 7 ist ein Gleitknoten nach Fig. 2 aus einem Katgutfaden 6 gebildet, der eine Schlinge 7 aufweist. Durch den schraubenförmigen Teil des Knotens ist ein zweiter chirurgischer Faden 8 hindurchgeführt, so dass der durch den Faden 6 gebildete Gleitknoten auf dem Faden 8 verschiebbar ist. Wird in den Faden 8 eine Nadel eingefädelt und der Faden nach dem Durchstechen eines Gewebeteiles oder zweier zusammenzufügender Wundränder mit der Schlinge 7 verknotet, so kann man durch Zug an dem Faden 8 in der Richtung 0 die Wundränder zusammenbringen und gleichzeitig die durch die Fäden 7 und 8 gebildete Schlinge verkleinern, ohne dass die Gefahr besteht, dass diese Schlinge wieder gelockert wird. Statt mit dem Faden 6 eine Schlinge bzw. Öse ? zu bilden, ist es natürlich auch möglich, das Ende des Fadens 8, der in die Nadel gefädelt war, mit dem freien Ende des Fadens 6 zu verknoten. Aus Fig. 8 ist es deutlicher ersichtlich, wie der Faden 6 frei nach beiden Richtungen auf dem Faden 8 verschiebbar ist. Nach Fig. 9 ist ein Knoten nach Art von Fig. 1 um einen rohrförmigen Knebel 9 herumgeschlungen. Das Ende 10 des Fadens ist in eine chirurgische Nadel 11 eingefädelt. Dieses Ende kann durch den Knebel 9 nach dem Durchstechen der Gewebeteile in der Pfeilrichtung D hindurchgeführt werden. Nach dem Herausziehen des Knebels aus dem Gleitknoten werden die Gewebeteile in der angegebenen Weise abgebunden. Wie Fig. 10 zeigt, besteht die Hilfseinrichtung zum An-Ort-Bringen des Fadens aus einem stabförmigen Teil 11', der an seinem einen Ende mit einem etwas stärkeren Griff und an seinem andern Ende mit einem etwas verjüngten Trägerteil versehen ist. Der Griff besitzt, wie die Zeichnung zeigt, Ösen 12, 13, M, die in an sich bekannter Weise so angeordnet sind, dass sie mit dem Daumen, Zeige-und Mittelfinger der Hand erfasst werden. Der Trägerteil ist rohrförmig, besitzt einen Kanal 15 und ist zweckmässiger- weise etwa im Winkel von 45 zu dem Teil 11'abgebogen, wie aus Fig. 14 ersichtlich. Das freie Ende 16 des Trägerteiles ist kugelig ausgebildet, um beim Gebrauch keine Verletzungen hervorzurufen. Zum Gebrauch wird ein mit einer vorstehend beschriebenen, nicht dargestellten Schlinge versehener Katgutfaden 17 bei 16 eingeführt, so dass er mit der nicht dargestellten Schlinge am andern Ende des Kanals 15 heraustritt, und die Schlinge des Katgutfadens wird über den Griff der angesetzten Aderklemme hinweggeführt. Die Schlinge des Katgutfadens wird nun mit dem Instrument über die abzubindende Stelle gebracht und vollständig zugezogen, wobei die Finger der einen Hand in die Ösen 12, 13 und 14 fassen und die andere Hand zum Zuziehen der Schlinge des Katgutfadens dient. Wie Fig. 11 zeigt,. können die Ösen für Mittel-und Zeigefinger auch auf einem unrunden, z. B. vierkantigen Teil 18 des Griffes verschiebbar sein, bis sie gegen einen Anschlag 19 stossen. In dieser Endstellung werden sie durch eine Blattfeder 20 gehalten. Wie es aus der Fig. 11 zu erkennen ist, kann die linke Fingeröse 12 um einen Zapfen 21 verschwenkt werden, der in einen auf dem Teil 18 verschiebbaren Führungsteil 22 eingeschraubt ist. Das innere Ende des Ösenteiles 12 ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, exzentrisch, so dass der Katgutfaden ! ? zwischen der rechten Öse 13 und der linken Öse 12 festgeklemmt werden kann. Die Öse 12 wird in dieser Stellung durch eine Feder 23 gehalten. Wenn ein Katgutfaden in den rohrförmigen Teil eingeführt und zwischen den Ösen 12 und 13 eingeklemmt ist, wird die Schlinge des Fadens durch Bewegung der Ösen 12 und 13 in der Pfeilrichtung A zunächst verkleinert und durch weiteren Zug vollkommen zusammengezogen. Nachdem die Ader abgebunden ist, wird der Katgutfaden jf durch Versohwenken der Öse 12 in der Pfeilrichtung B aus der festgeklemmten Stellung befreit. Die Ausführungsform nach Fig. 13 unterscheidet sich von der nach Fig. 11 lediglich dadurch, dass die beiden Ösen 12 und 13 mit dem verschiebbaren Teil 22 fest verbunden sind. Der Katgutfaden kann dann um die Ösen herumgeschlungen werden. Durch Bewegen der Ösen nach unten wird die Schlinge verkleinert bzw. zugezogen. <Desc/Clms Page number 3> Bei der Ausführungsform nach Fig. 15 ist der kugelige Teil 16 auf das freie Ende des Teiles 11' aufsteckbar. Das abgebogene Ende 24 besitzt keine Bohrung, sondern eine Nut 25. Dementsprechend kann der Katgutfaden 17 in dem kugeligen Teil 16 schon eingefädelt sein, und die Verbindung zwischen der Hilfseinrichtung und dem Katgutfaden erfolgt durch Aufstecken des kugeligen Teiles 16 auf den Teil 24. Die Bohrung 26 des kugeligen Teiles ist dementsprechend nach dem Teil 24 hin etwas konisch erweitert und dementsprechend läuft der Teil 24 konisch zu. Das Trägerende kann in einer beliebigen Ebene zu der Ebene der Ösen liegen. Dies richtet sich nach dem Verwendungszweck. Statt der dargestellten Blattfeder kann auch eine nicht dargestellte Blattfeder verwendet werden, die sich über die ganze Länge des Teiles 18 erstreckt oder in dem verschiebbaren Teil 22 angeordnet ist, so dass dieser in jeder beliebigen Stellung durch Reibung festgehalten werden kann. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zum Abbinden von Adern, Lymphgefässen, Geweben u. dgl., gekennzeichnet durch einen chirurgischen Faden mit einer durch einen auf dem einen Fadenende verschiebbaren Knoten (Gleitknoten) gebildeten Schlinge und ein als Träger des Fadens dienendes Instrument.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Knoten des Fadens derart gestaltet ist, dass durch Zug am Fadenende nur ein Zusammenziehen (Verkleinern) der Schlinge möglich ist und der Knoten nach dem Zusammenziehen der Schlinge verfestigt wird.3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung des Gleitknotens das zu verschlingende Fadenende schraubenförmig um sich selbst und um das andere freie Fadenende gewickelt ist und das Ende des schraubenförmig gewickelten Fadens um den unteren Teil der Schlinge geschlungen und unter einer der schraubenförmigen Windungen hindurchgesteckt ist (Fig. 1).4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Herumschlingen des Fadens um den mittleren Fadenteil mit dem Fadenende ein halber Schlag geschlagen ist (Fig. 2 und 3).5. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenende um den Fadenmittelteil in Gestalt einer 8 herumgeschlungen und das Fadenende durch den unteren Bogen der 8 hindurchgesteckt ist (Fig. 4).6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Legen der 8 ein halber Schlag um den Fadenmittelteil gelegt ist (Fig. 5).7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Fadenende um den Fadenmittelteil mehrere halbe Schläge gelegt sind (Fig. 6).8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem chirurgischen Faden ein aus einem besonderen Faden hergestellter Gleitknoten nach Anspruch 2 verschiebbar ist (Fig. 7 und 8).9. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fadenende um einen z. B. rohrförmigen Knebel (9) zu einem Gleitknoten nach Anspruch 2 geschlungen ist (Fig. 9).10. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein stabförmiges Glied, dessen eines Ende als bewegbarer Dreifingeigriff und dessen anderes Ende als Träger des vorbereiteten Katgutfadens ausgebildet ist, wobei das Trägerende gegebenenfalls unter einem Winkel, z. B. einem Winkel von etwa 45 , zum Halteteil abgebogen ist und eine Bohrung besitzt, die an dem freien Ende in einen kugeligen Teil und an dem andern Ende in der Aussenfläche des Trägerendes mündet.11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwei der Fingerösen zusammen auf einem unrunden z. B. verkanten Teil des Griffendes geführt sind und durch eine Haltefeder gehalten sind.12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Fingeröse zum Festklemmen des Katgutfadens beweglich z. B. verschwenkbar ist und sich mit einem exzentrischen Teil zweckmässig unter Federdruck gegen die andere Öse legt.13. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelige Teil (16) lösbar ist und eine konische Bohrung besitzt, mittels deren er auf das Trägerende (24) aufgesetzt werden kann, das zweckmässig eine Nut zur Aufnahme des Katgutfadens besitzt.
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