DE840884C - Chirurgisches Besteck zum Abbinden blutender Gefaesse und Legen von Naehten in schwer zugaengigen Koerperhoehlen - Google Patents
Chirurgisches Besteck zum Abbinden blutender Gefaesse und Legen von Naehten in schwer zugaengigen KoerperhoehlenInfo
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Description
- Chirurgisches Besteck zum Abbinden blutender Gefäße und Legen von Nähten in schwer zugängigen Körperhöhlen nei chirurgischen Eingriffen an der Lunge. wird vielfach so verfahren, daß die Brustwand an zwei Stellen durchstochen wird und die Einstichstellen vermittels kurzer Metallröhren, den so, genannten Trokaren, offengehalten werden. Der eine Trokar dient zur Aufnahme der Beleuchtungs- und optischen Einrichtung, der andere zum Durchführen des Elektrokauters.
- Um die Heilung der Einstichstellen nicht unnötig zu erschweren, werden diese so klein wie möglich gehalten. Da Lungenoperationen wegen ihrer Schwierigkeit oft längere Zeit in Anspruch nehmen, dürfen die Trokare nur geringen Druck auf die NVundränder ausüben, weil sonst nekrotische Erscheinungen auftreten, die den späteren Heilungsprozeß gefährden würden. Die Trokare haben daher nur wenige Millimeter Durchmesser.
- Am häufigsten werden Trokare verwandt, die außen 6 mm und innen etwas über 5 mm Durchmesser haben.
- Bei solch schwierigen Eingriffen, wie z. B.
- Trennen von Verwachsungen zwischen Lunge und Rippenfell, die erforderlich werden, um einen künstlichen Pneumothorax wirksam zu machen, ist es nicht zu vermeiden, daß gelegentlich blutführende Gefäße verletzt werden und sich Blut in den Brustraum ergießt. Da solches Blut vom Körper des Kranken nicht resorbiert werden kann, bilden diese Blutergüsse eine schwere Infektionsgefahr, ganz abgesehen davon, daß der Patient dabei sogar verbluten kann.
- Bisher ist kein Mittel bekannt, derartige Blutungen zu stillen. Die vorliegende Erfindung will diesem überstand abhelfen.
- Das chirurgische Besteck nach der Erfindung besteht aus einer Aderklemme und einem Unterbindungsinstrument (Binder), die beide so ausgebildet worden sind, daß sie gemeinsam durch den Trokar geführt und unabhängig voneinander darin bewegt werden können. Ferner gehört dazu ein Elektrokautr.
- Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in sechs Figuren dargestellt. Es zeigt Fig. I a, b, c, d das Unterbindungsinstrument (Binder) in Draufsicht und Seitenansicht, Fig. 2 das Widerlager (Düse) für den Knoten der Schlinge in größerem Maßstab, Fig. 3 e, f, g die Aderklemme in geschlossenem und geöffnetem Zustand, Fig. 4 iii, k das gebrauchsfertige Besteck in I)raufsicbt, Fig. 5 das im Trokar befindliche besteck ; in gröoberem Alaßstab, Fig. 6 den Elektrokauter.
- Der Binder (Fig. 1, a, b, c, d) hat den Zweck, das blutende Gefäß vermittels einer Schlinge aus sterilem Nahtmaterial zu unterbinden. Er besteht aus einem Rohr 11, bei dessen oberem Teil zwecks Gewichtsersparnis die Hälfte parallel zur Rohrachse abgeschnitten sein kann, so daß ein halbrohrförmiger Stab (Fig. I, c, d) entsteht, an dem ilur ol>en ein kurzes Vollrohrstück 12 stehengeblieben ist. Dieses Vollrohrstück hat den Zweck, zwischen Binder und der von ihm umschlossenen Aderklemme eine feste Verbindung herzustellen.
- Am unteren Ende des Rohres sitzt ein Griffkreuz I3 mit zwei abgebogenen Griffhörnern 14.
- Auf dem Rohr sitzt verschiebbar das Gleitkreuz 15. dessen Führungsschraube I6 in den Schlitz 17 des Rohres hineinragt, eine Drehung verhindert und seinen Weg begrenzt.
- Am ol>eren Ende des Stabes befindet sich eine Vorrichtung I8 zur Aufnahme des Fadens einer Schlinge aus sterilem Nahtmaterial 41 (Fig. 4, i, k).
- Der Knoten der Schlinge hat die Eigenschaft, daß er nur ein Zuziehen der Schlinge erlaubt, dagegen kein Wiederöffnen.
- Die Vorrichtung 18 besitzt eine Düse (Fig. 2) als Widerlager für den Knoten der Schlinge. Diese besteht aus einer etwa halbkugelförmigen Vertiefung 21, deren oberer Rand 22 abgerundet ist, dagegen der Übergang 23 zum zylindrischen Teil 24 nicht. Dadurch wird erreicht, daß. wenn beim \l>liiiden die Schlinge nicht in Verlängerung des zylindrischen Teils 24 steht, sondern übereck fallrt, der Faden nicht verletzt und durchgerissen werden kann und daß trotzdem ein kantiger Übergang zum zylindrischen Teil 24 besteht, der erforderlich ist, um zu verhindern, daß beim Zuziehen der Schlinge der Knoten in den zylindrischen Teil eindringt, zusammengepreßt wird und den Faden so fest bekneift, daß die Schlinge nicht zugezogen werden kann.
- Der Kopf der Führungsschraube I6 (Fig. I) besitzt senkrecht zur Schraubenachse eine Bohrung 42 (Fig. 4) zur Aufnahme des Fadens 43 der Schlinge.
- Die Aderklemme (Fig. 3, e, J, g) hat den Zweck, das blutende Gefäß so abzuklemmen, daß die Blutung zum Stehen gebracht wird. Sie besteht aus dem dünnen Rohr 3I, dessen l>urchmesser so gewählt sein muß, daß es in das Rohr 1 1 des Binders reibungslos eingeführt werden kann.
- An dem Griffende ist auf das Rohr 3I der Anschlagring 32 und in einem gewissen Abstand die Griffscheibe 33 fest aufgesetzt.
- In dem Rohr befindet sich ein Draht 34, dessen oberes Ende gespalten und zu einer Klemmvorrichtung 35 ausgearbeitet ist. Am unteren Ende des Drahtes ist eine Daumenplatte 36 befestigt, die zusammen mit der Griffscbeihe 33 die Widerlager für die Druckfeder 37 bilden.
- Die aus dem Draht gebildeten beiden Arme der Klemmvorrichtung sind im auseinandergebogenen Zustand gehärtet, so daß die Klemmbacken 35 durch ihre Federkraft geöffnet ge'halten werden (Fig. 3, g).
- Vermittels der Druckfeder 37 wird jedoch die Klemmvorrichtung in das Rohr 31 hineingezogen und dadurch geschlossen. Um die Klemmwirkung zu erhöhem, sind die Klemmbacken mit Ausbuchtungen 38 versehen, die beim Hineinziehen des Drahtes in das Rohr eine Keilwirkung ausüben.
- Ergreift man die Aderklemme so, daß Zeige-und Mittelfinger oberhalb der Griffscheibe 33 und der Daumen auf der i)aumenplatte 36 liegen, so kann man durch Druck auf die Daumenplatte oder durch Zug an der Griffscheibe die Klemmbacken öffnen (Fig. 3, g) und durch Loslassen sie wieder schließen (Fig. 3, j).
- Das Ende des aus der Griffscheibe 33 hinausragenden Rohres 31 dient der Daumenplatte 36 als Anschlag, wenn die Klemmvorrichtung 35 ganz geöffnet ist und die Klemmbacken die größtmögliche Maulweite erreicht haben.
- An einer Seite des Rohres ist oberhalb des Anschlagringes 32 ein kurzer Vierkantdraht 39 angelötet. der zwei Einschnitte trägt. Dieser Vierkantdraht dient einem doppelten Zweck. In dem Rohr II des binders ist gegnüber dem Schlitz I7 ein in der Zeichnung nicht dargestellter Schlitz angebracht, in den der Vierkantdraht beim Einführen der Aderklemme in den binder eingreift und die Aderklemme am Verdrehen hindert. Die Einschnitte dienen dazu, bestimmte Stellungen der Aderklemme iin binder von außen sichtbar zu machen. Die Einschnitte haben den Vorteil, daß sie in dem verdunkelten Operationsraum gut wahrnehml>ar sind.
- In Fig. 5 ist in starker Vergrößerung eine Draufsicht von oben auf das durch den Trokar hindurchgeführte besteck dargestellt. 51 ist der Trokar, 52 der binder, 53 die Düse, 54 das Rohr der Aderklemme und 55 die Klemmbacken.
- Der Kauter (Fig. 6, 1. m) hat den Zweck, den Faden 43 der Schlinge 41 nach erfolgter Abbindung zu durchtrennen. Er besteht aus einem Rohr 61 voll demselben Durchmesser wie das Rohr 31 der Aderklemme. I)er Kauter besitzt an seinem (;riff.entle zwei Kontaktstifte 62 und 63. Der erstere ist über die Hülse 64 mit dem Rohr 6I in fester stromleitender Verbindung. Der zweite steht mit einem das ganze Rohr durchziehenden und von diesem durch eine Isolationsmasse getrennen Draht 65 in leitender Verbindung. Am oberen Stand des Rohres 61 ist ein Glühdraht 66 aus Platin, C-Aletall oder einem anderen geeigneten Material angebracht, dessen eines Ende mit dem Rohr (lt und dessen anderes mit dem Draht 65 leitend verbunden ist. Der Glühdraht 66 hat eine Breite, die geringer ist als der Durchmesser des Rohres 16, damit er beim Druchführen des Kauters durch den Bindr dessen Rohr 11 nicht berühren und bei versehentlich zu früher Stromentischaltung nicht kurzgeschlossen werden kann.
- Die praktische Handhabung des chirurgischen Bestecks nach der Erfindung ist folgende: Die tderklemme wird in den Binder eingeführt wie in Fig 4 dargestellt. l)er Faden 43 einer Schlinge 41 wird in die Vorrichtung 18 eingefädelt und die Schlinge über die Klemmvorrichtung 35 gestreift.
- Der Faden wird dann durch die Öffnung 42 der Führungsschraube gefädlt und mehrfach um die Arme 46 des Gleitkreuzes geschlungen.
- Der Chirurg crgreift das Besteck, indem er Zeige- und Mittelfinger der einen Hand auf die Griffhörner 14 und den Daumen unter die Daumenplatte 3 legt, führt es durch den Trokar in den Brustraum ein. öffnet die Klemmvorrichtung 35, in, dem er auf die Daumenplatte drückt, und' ergreift mit der Aderklemme das blutende Gefäß, wobei er den Vorgang durch die Optik im zweiten Trokar beobachten kann.
- Das as lSesteck wird tion mit der einen Hand an der Daumenplatte 36 angefaßt und mit der anderen Hand an einem der beiden Griffhörner 14. Mit diesem wird der Binder so weit nach oben geschoben, bis auf dem Vierkantdraht 39 der obere Einschnitt erscheint. In dieser Stellung ist die Schlinge über das abzubindende Gewebe geglitten. Dann läßt die eine Hand die Daumenplatte los, ihr Zeige- und Mittelfinger werden auf die Arme46 des Gleitkreuzes gelegt und der Daumen unter eins der beiden Griffhörner 14. Durch Zusammenziehen der Finger wird die Schlinge 41 zum Schließen gebracht. Die Abbindung ist nun erfolgt.
- Danch wird das Gleitkreuz 46 ganz nach oben geschoben und der Binder an dem Griffhorn 14 so weit nach nunten gezogen, daß er mit dem unteren Einschnitt am Vierkantdraht 39 abschneidet. Durch diese Vorgang wird zwischen dem Knoten der zitgezilgetleit Schlinge und der Düse 18 ein gewisser ;\listand erreicht, der die zum Abnehmen der Aderklemme und dem Durchtrennen des Fadens vermittels des Kauters erforderliche Lose im Faden hervorrult.
- Das Abnehmen der Klemme erfolgt, indem die Griffscheibe 33 und die Daumenplatte 36 als Dreifingergriff benutzt werden, die Klemmvorrichtung geöffnet und die Aderklemme aus dem Binder herausgenommen wird. An ihrer Stelle wird nun der Kauter eingeführt und mit ihm der Faden dicht an dem Knoten der Abbindung durchtrennt. Binder und Kauter werden nun zusammen aus dem Trokar entfernt.
- Mit dem geschilderten Verfahren können nicht nur einzelne blutende Stellen abgebunden werden, sondern auch Nähte gelegt werden, indem mit der Aderklemme z. B. die beiden Ränder einer Fistel erfaßt und durch eine Abbindung eng miteinander verbunden werden. Mit einer Reihe solcher Abbindungen kann die ganze Fistel geschlossen werden.
- Da die Einstichstellen zum Zugänglichmachen von Fisteln diesen dicht gegenüberliegen und die für Thorakokaustiken vorgesehenen Bestecke Legen ihrer Länge zu unhandlich sein würden, ist vorgesehen, zum Legen von Nähten vorgesehene Bestecke in ihren stabförmigen Teilen kürzer herzustellen. Ferner erhalten die Klemmbacken 35 die bei chirurgischen Pinzetten üblichen scharfen Zähne, damit das glitschige Gewebe der Wtindränder sicher gefaßt werden kann.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Chirurgisches Besteck zum Abbinden. blutender Gefäße und Legen von Nähten in schwer zugängigen Körperhöhlen, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Binder, einer Aderklemme unid einer Schneidvorrichtung Ibesteht und bei dem der Binder so ausgebildet ist, daß wahlweise die Aderklemme oder die Schneidvorrichtung durch ihn hindurchgeführt werden kann.
- 2. Chirurgisches Besteck nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Binder aus einem Rohr (11) besteht und daß dessen Wand teilweise fortgeschnitten ist.
- 3. Chirurgisches Besteck nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (11) des Binders an seinem einen Ende einen Dreifingergriff (13, 15) besitzt, dessen Daumenlager aus gebogene Griffhörnern (14) besteht, die gleichzeitig zum Halten und Einstellen des Binders dienen.
- 4. Chirurgisches Besteck nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Binder an seinem anderen Ende eine Düse (I8) zur Aufnahme einer Schlinge trägt und daß diese eine etwa halbkugelförmige Vertiefung (21) besitzt, deren äußerer Rand (22) abgerundet ist, während der Übergang (23) zum zylindrischen Teil (24) scharfe Kanten trägt.
- 5. Chirurgisches Besteck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aderklemme aus einem Rohr (31) besteht, das an seinem einen Ende einen Anschlagring (32) und eine Griffscheibe (33) trägt und letztere als Widerlager für die Druckfeder (37) dient.
- 6. Chirurgisches Besteck nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmvorrichtung der Aderklemme aus einem Draht (34) besteht, dessen'eines Ende zu federnden Klemmbacken (35), die in Ruhestellung geöffnet sind, ausgebildet ist, während das andere Ende eine Dawmenplatte (36) trägt.
- 7. Chirurgisches Besteck nach den Ansprüehen I, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken (35) der Aderklemme je eine Ausbuchtung (38) besitzen.
- 8. Chirurgisches Besteck nach den Ansprüchen I und 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (34) der Aderklemme in einem Rohr (31 beweglich angeordnet ist und das Rohr vermittels einer Feder (37) gegen die Klemmbacken (35)'gepreßt wird, wodurch diese geschlossen werden.
- 9. Chirurgisches Besteck nach den Anspruch chen 1 und 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (3I) der Aderklemme Marken (39) besitzt, die außerhalb des Körpers des Patienten die Stellung des Binders zur Aderklemme erkennen lassen.IO. Chirurgisches Besteck nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Glühdraht (66) des Elektrokauters oder die senkrecht zu ihrer Achse stehende Schneide einer Schneidvorrichtung zum Abschneiden des Fadens (43) dient.
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1950
- 1950-08-20 DE DER3348A patent/DE840884C/de not_active Expired
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