AT137146B - Frequenzkonstanter Telegraphiesender. - Google Patents

Frequenzkonstanter Telegraphiesender.

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AT137146B
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constant frequency
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der Tastung von Telegraphiesendern für kurze und kürzeste Wellen hat sich herausgestellt, dass die Frequenz in Abhängigkeit von der Häufigkeit der Zeichen bzw. Länge der Pausen stark schwankend ist. Irgendwelche Schaltungen mit Ballastkreisen, die neuerdings bei der Telephoniemodulation von Maschinensendern verwendet werden, kommen nicht in Frage, da sie zu umfangreich für einfachere Telegraphiesender sind. Genauere Untersuchungen haben nun ergeben, dass die Frequenzänderungen von ungleichmässigen Erwärmungen der Anoden der Röhren herrühren.

   Je kürzer die Wellenlänge ist, einen um so grösseren Anteil hat die innere Röhrenkapazität an der Abstimmung des Schwingungskreises, und es ist daher leicht einzusehen, dass gerade bei kurzen Wellen durch Erwärmungen des Anodenbleches, die gleichzeitig Veränderungen der Oberflächen desselben durch die auftretende Wärme hervorrufen, Frequenzänderungen verursacht werden können. 



   Es wird daher zur Vermeidung dieser Übelstände gemäss der Erfindung vorgeschlagen, für eine gleichmässige Belastung des Anodenbleches dadurch zu sorgen, dass der Anodengleichstrom in der Tastpause gleich dem Anodenwechselstrom bei der Zeichengabe gemacht wird. 



   Zur Durchführung dieses Gedankens eignet sich in besonderem Masse das in der beiliegenden Abbildung dargestellte Schaltungsbeispiel. An der Röhre R liegt in bekannter Weise ein Schwingungkreis S. Durch die Tasteinrichtung, die in der Figur nicht dargestellt ist, werden zwei Relais   R1   und Ra betätigt. Das   Relais. Ei schliesst   im Augenblick der Zeichenpause den Schwingungskreis kurz bzw. legt den Punkt 1 an Erde. Das zweite Relais Ra sorgt dafür, dass der Anodengleichstrom während der Zeichenpause gleich dem Anodenwechselstrom bei Zeichengabe ist. Die Relaisanker sind in der Zeichnung für den Augenblick der Zeichengabe dargestellt. Der Anker des Relais Ra liegt über dem Widerstand   W1   an dem Gitter der Rohre R. Der Schwingungskreis kann schwingen, da der Kontakt des Relais   geöffnet   ist.

   Im Augenblick der Zeichenpause werden die Relaisanker umgelegt, das Relais   jRi   schliesst den Schwingungskreis kurz, das Relais Ra legt jedoch eine andere Vorspannung an das Gitter der Röhre R, da nunmehr die Vorspannung nur über den Widerstand Wa am Gitter liegt, während bei der Zeichengabe die Widerstände   W1   und   Wa bzw.   der linke Teil des Potentiometers P, dem eine Vorspannung zugeführt wird, parallel liegen. Durch entsprechende Bemessung der Widerstände W1 und      wird die eingangs gestellte Bedingung der gleichen Anodenbelastung erfüllt. 



   Durch entsprechende Einstellung der Relais kann gemäss der weiteren Erfindung dafür gesorgt werden, dass an dem Relais RI, das den hochfrequenten Schwingungskreis schalten muss, keine Funken auftreten. Das Relais Ra bringt zu diesem Zwecke zuerst die Vorspannung an das Gitter der Röhre, während das Relais R1 den Schwingungskreis erst kurzschliesst, nachdem die Schwingungen durch die Gitterspannung schon zu geringer Amplitude abgeklungen sind. 



   Um die Anordnung besonders frequenzkonstant zu machen, ist es weiterhin vorteilhaft, mit möglichst geringen Gitterströmen zu arbeiten. Der beim Einsetzen der Schwingungen auftretende Gitterstrom ruft eine Erwärmung des Gitters selbst hervor, und es treten dieselben Erscheinungen auf, wie sie oben für das Anodenblech geschildert wurden. Aus diesem Grunde wird das Gitter vorteilhafterweise nur schwach belastet und der hiedurch bedingte Leistungsverlust kann auf der andern Seite durch Erhöhung der Anodenspannung wieder ausgeglichen werden. 



   Mit einer Versuchsanordnung, die gemäss der Erfindung aufgebaut war, ergeben sich während einer 5 Minuten langen Tastpause bei einer   13-m-Welle   nur 500 Hertz Frequenzänderung, ein Wert, der bisher bei einfachen Sendern ohne besondere   Kunstsciultungen nicht erreicht   werden konnte.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Frequenzkonstanter Telegraphiesender, dadurch gekennzeichnet, dass in der Tastpause durch Änderung der Gitterspannung der Anodengleichstrom gleich oder annähernd gleich dem Anodenwechselstrom während der Zeichengabe gemacht wird.
    2. Frequenzkonstanter Telegraphiesender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gleichzeitig getastete Mittel (Relais Rl, R2) vorgesehen sind, durch welche die Gitterspannung des Senders gesteuert und die Schwingungen unterbunden werden.
    3. Frequenzkonstanter Telegraphiesender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskreis kurzgeschlossen wird.
    4. Frequenzkonstanter Telegraphiesender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwingungskreis an Erde gelegt wird, EMI2.1
AT137146D 1931-08-05 1932-07-12 Frequenzkonstanter Telegraphiesender. AT137146B (de)

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