DE730060C - Einrichtung zum Aussenden von kurzzeitugen Hochfrequenzimpulsen - Google Patents

Einrichtung zum Aussenden von kurzzeitugen Hochfrequenzimpulsen

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DE730060C
DE730060C DET46377D DET0046377D DE730060C DE 730060 C DE730060 C DE 730060C DE T46377 D DET46377 D DE T46377D DE T0046377 D DET0046377 D DE T0046377D DE 730060 C DE730060 C DE 730060C
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DE
Germany
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frequency
control
tube
pulses
pulse
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Expired
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DET46377D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Paul Kotowski
Sigmund H Sonnenfeld
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves
    • G01S1/68Marker, boundary, call-sign, or like beacons transmitting signals not carrying directional information
    • G01S1/685Marker, boundary, call-sign, or like beacons transmitting signals not carrying directional information using pulse modulation, e.g. pulse frequency modulation
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/78Generating a single train of pulses having a predetermined pattern, e.g. a predetermined number

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Remote Sensing (AREA)
  • Ac-Ac Conversion (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Aussenden von kurzzeitigen Hochfrequenzimpulsen Es ist bekannt, daß man zur Ortsbestimmung von Fahrzeugen Peilimpulssender benutzt, die für kurze Zeiten von etwa io-3 Sekunden hochfrequente Wellenzüge in einem niederfrequenten Rhythmus von z. B. 3oo Hertz aussenden. Es ist auch bekannt, die Impulse dadurch zu erzeugen, daß man dem Sender bzw. seiner Endröhre im Impulsrhythmus für die Impulszeit Anodenspannung zuführt und in den dazwischenliegenden Zeiten die Anodenspannung abschaltet. Dieses Verfahren das sehr betriebssicher ist, hat den Nachteil, daß der im allgemeinen aus Röhren bestehende Tastmechanismus für die gesamte Senderleistung ausgelegt werden muß. Ein anderes Verfahren läßt die Schwingröhre des Senders tröpfeln, d. h. das Schwingrohr lädt beim Schwingen durch seinen Gitterstrom einen Kondensator auf, der im Gitterkreise liegt, bis die Kondensatorspannung so hoch wird, daß die- Selbsterregungsbedingungen nicht mehr erfüllt sind und die Schwingungen abreißen. Der Kondensator entlädt sich dann wieder über einen Parallelwiderstand, bis die Schwingungen bei einer bestimmten kleinen Kondensatorspannung dann wieder einsetzen. Dieses Verfahren hat den Nachteil, daß der Tastrhythmus und die Form der Impulse nicht genügend konstant und nur wenig beeinflußbar sind. Um diesen Nachteil zu verringern, ist es bekannt, die Steuerimpulse von einem Niederfrequenzgenerator über Verzerrungsglieder abzuleiten. Die dann aufzuwendende Tastleistung ist gering, doch bleibt der oben festgestellte Nachteil, wenn auch in geringerem Maße, bestehen.
  • Es ist auch bereits bei fremdgesteuerten Röhrensendern bekannt, gleichzeitig den Steuer- und den Hauptsender zu tasten, indem sowohl der Steuer- als auch der Hauptsender in den Tastpausen gitterseitig durch eine negative Vorspannung gesperrt und nur in den Tastzeiten geöffnet werden. Dadurch wird eine völlige Entlastung der beiden Senderstufen in den Tastpausen erreicht.
  • Um bei gleichzeitiger gitterseitiger Tastung der Schwingröhre und der Endröhre des Hochfrequenzsenders sehr schmale und in ihrei Zeitdauer regelbare Hochfrequenzimpulse zu erzeugen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, die zur Eintastung des Senders verwendeten Steuerimpulse den beiden Senderstufen mit einer regelbaren, die Hochfrequenzimpulsdauer bestimmenden gegenseitigen Phasenverschiebung zuzuführen.
  • Im folgenden wird als Stand der Technik die Steuerung der Schwingfähigkeit durch Regelung der Steuergittervorspannung einer Drei-Ele'ktroden-Röhre eingehender beschrieben (Abb. i). Der Niederfrequenzgenerator besteht aus einer Röhre i, die durch den Rückkopplungstransformator z und den Kondensator 3 auf die Frequenz des Tastrhythnius, z. B. 300 Hertz, abgestimmt ist. Der Kondensator und die Spule können dabei, sofern mehrere Tastfrequenzen in Frage kommen, veränderlich, z. B. umschaltbar sein. Eine R-C-Kombination .I im Gitterkreis dient zur Aufrechterhaltung einer ausreichenden Gittervorspannung und durch Begrenzung des Gitterstromes zur Erhöhung der Konstanz. Erforderlichenfalls kann eine ähnliche R-C-Kombination 3 im Anodenkreis eingeschaltet sein. Die Niederfrequenz gelangt dann durch den großen Koppelkondensator6 auf das Gitter def Verstärkerröhre 8, die durch die Gitterbatterie j so stark negativ vorgespannt ist, daß sie nur einseitige Spitzen der allgelieferten Spannung gut verstärkt. Sie macht aus dem Sinuston (Abb. aa) eine Folge verhältnismäßig kurzer verstärkter Impulse (Abb. 2a). Diese Impulse werden am Widerstand 9 abgegriffen. Sie gelangen über einen großen Koppelkondensator an einen nichtlinearen Spannungsteiler, der aus einem Gleichrichter io mit gekrümmter Charakteristik und einem linearen Widerstand 12 besteht. Erst von genügender Höhe der Spannung an wird der Gleichrichter io so gut stromdurchlässig, daß an i? etwa derselbe Spannungsabfall auftritt wie an 9. Damit «-erden die Impulse von :ebb. 2 1) weiter, etwa auf die in Abb. z c dargestellte Form, verändert. 'Dieses Verfahren kann nötigenfalls mittels des durch ii und 13 bzw. 13' gebildeten Spannungsteilers fortgesetzt werden. Dabei kann 13 bzw. 13' etwa in der dargestellten Art so ausgebildet werden, daß die Verbreiterungen am Fuß der Impulse voll Abb. 2 c unterdrückt werden, so dall die Impulse der in Abb. 2 d dargestellten Form entstehen. Selbstverständlich 'brauchen nicht immer alle Arten der Impulsformung benutzt zu werden. Es werden häufig eine oder zwei davon eine befriedigende Impulsforen ergeben. Auch kann der Kondensator 6 an einen anderen Punkt angeschlossen werden. So ist z. B. häufig sein Anschluß an das Gitter der Röhre i zweckmäßig. Die von 13 bzw. 13' abgegriffenen Impulse steuern jetzt den normalerweise nicht schwingfähigen Hochfrequenzgeneratorij in den Schwingungsbereich hinein. In der Abb. i ist er dagegen mit seinem Rückkopplungstransformator 14 so dargestellt, daß er die Verriegelungsspannung mittels der Kombination 16 selbst erzeugt, z. B. mit einer tiefen, nicht störenden Tröpfelfrequenz, die durch die ankommenden Impulse lediglich gesteuert wird. Doch kann die notwendige negative Gittervorspannung auch auf andere Weise an das Gitter gelegt %\-erden.
  • Die Endröhre des Hochfreqtienzseiders ist nun im Ruhezustand so vorgespannt. dala sie durch die Gleichstromentladung-nicht voll belastet ist. Der Impulsgenerator versetzt erfindungsgemäß während der Impulszeit nicht nur die Schwingröhre in den Schwingzustand, sondern ändert auch die Vorspannung der Endröhre bzw. der Endröhren während der Impulszeit in regelbaren zeitlichem Verhältnis zur Eintastung der Schwingstufe. Auf diese Weise können sehr kurze Impulse mit einstellbarer Impulsdauer mit einer Leistung gesendet werden, die ein -Mehrfaches der normalen Telephoniemittelstrichleistung und gegebenenfalls auch der normalen Telegraphieoberstrichleistung beträgt. Zu diesem Zweck wird z. B. die an der Kombination 13 der Abb. i liegende impulsförmige Spannung über ein Laufzeitglied dem Gitter der Endröhre zugeführt. Doch bedarf die Endröhre im allgemeinen einer wesentlich höheren Impulssteuerleistung als die Schwingröhre. Daher wird sich im allgemeinen empfehlen, die Schaltung so zu treffen, dal.l der Endstufe größere Steuerimpulse zugeführt werden, wie dies z. I>. bei der Schaltung nach _Xbb. 3 möglich ist. hier ist die Anodenkreisschaltung der Röhre 8 in Abb. i mit einigen -\bänderungen wiederholt. =@n Stelle der Widerstandsschaltung ist in Abb.3 ein Transformator 17 gewählt, der zwei Sel;uild'iii-wicklungen besitzt. Die eine ist mit der aus den Elementen 1o bis 13' bestehenden Verzerrerschaltung belastet, die der in Anschluß an Abb. i beschriebenen entspricht. Die zweite Selcuiidärwiclclung, die eine wesentlich größere Windungszahl besitzt, ist mit einer ähnlichen Verzerrerschaltung belastet, die stärkere Impulse über den krummlinigen Gleichrichter 18 auf den Widerstand i9 gibt. an dein eine zusätzliche Vorspannung für die Gitter der Endröhre(n) abgegriffen wird. Dieses Beispiel stellt natürlich im Rahmen des Bekannten nicht die einzige -Möglichkeit zur Erzeugung der beiden Steuerimpulse dar.
  • Gemäß der Erfindung wird nun die Regelung der Impulsdauer derart vorgenommen. daß die Steuerimpulse im Schwingrohr und im Endrohr zu etwas verschiedenen Zeiten auftreten, so daß nur in der regelbaren L'l)erlappungszeit beider Impulse ein Hochfrequenzimpuls überhaupt , bzw. mit voller Leistung ausgesandt wird. Zu diesem Zweck kann man z. B. an die beiden Sekundärwicklungen des Transformators 17 von Abb. 3 an sich bekannte Pliasenschieberschaltungen anschließen, die dafür sorgen, daß die beiden Impulse in einer dem einstellbaren Phasenmaß entsprechenden Zeitdifferenz auf die beiden Gitter der gesteuerten Röhren gelangen. Dieses einfache Verfahren gestattet in der Regel keine weitgehende Ausnutzung der in der Röhre 8 bereits bewirkten Verzerrungen der sinusförniigen Wechselspannung im Sinne der Impulsbildung, da hierbei Grund-und Oberschwingungen der erhaltenen Impulsreihe nicht um denselben Zeitabstand versetzt werden. Man wird daher vorteilhaft denjenigen Impuls, der später eintreffen soll, über eine Drosselkette schicken, da diese die Eigenschaft hat, alle Wechselströme ihres Durchlaßbereiches um die Zeit (ia = Gliederzahl, f@ = Obere Grenzfrequenz des Durchlaß-Bereiches) zu verzögern. Diese Laufzeitkette wird zweckmäßig nicht an das Ende der Verzerretkette gelegt, da sie auch kleinere unbeabsichtigte Ausgleichverzerrungen hervorruft, sondern in Abb. 3 vor den Gleichrichter zo und den Widerstand 12 geschaltet. Man kann sich dann. mit einer oberen Grenzfrequenz von 1 ooo bis 2ooo Hertz begnügen und erreicht so alle in Frage kommenden Verzögerungszeiten mit verhältnismäßig kurzen Ketten von etwa drei Gliedern.
  • Im allgemeinen ist es zweckmäßig, den Steuerimpuls für die Schwingröhre zu verzögern, da auch bei gesperrter Endröhre stets etwas . Energie zur Antenne gelangt, wenn die Schwingröhre schwingt. Würde man also die Endröhre verzögern, so würde der Impulseinsatz etwas verwaschen, während im umgekehrten Falle der aussetzende Impuls etwas verwaschen wird. Sollte in einem besonderen Falle der aussetzende Impuls zur Beobachtung benutzt werden, so empfiehlt sich die Verzögerung des Endröhrenimpulses.
  • Insbesondere, wenn die erforderlichen Impulssteuerleistungen wesentlich verschieden sind, kann auch die Schaltung nach Abb. ,4 angewendet werden. Die Steuerspannungen für die Schwingröhre und für die Endröhre werden hier am Kopplungskondensator 6 abgenommen und getrennt verstärkt. Die Schaltelemente 18 und 21 sind bekannte Anordnungen zur Phasenverschiebung sinusförmiger Spannungen, von denen die eine z. B. einen regelbaren Voreilwinkel, die andere einen regelbaren 1Tacheilwinkel einzustellen gestattet. Eines der Schaltelemente i8 und 21 kann gegebenenfalls auch fortfallen. An die Stelle der Röhre 8 und des Transformators 17 von Abb. 3 treten hier die Röhren 19, 22 und die Transformatoren :o, 23. 'Von 'Vorteil ist bei dieser Anordnung, daß die Phasenwinkel sinusförmiger Spannungen verändert werden und der Aufwand für die dazu erforderlichen Schaltmittel klein ist. Die Mittel zur Beeinflussung der Kurvenform sind die gleichen und in demselben Umfange anwendbar wie bei der Schaltung-nach Abb. 3.
  • Ein weiteres einfaches und betriebssicheres Verfahren zur Erzeugung der Steuerimpulse im Rahmen der Erfindung besteht in der Verwendung eines unterangepaßten 1Iodulationstransformators im Anschluß an eine übersteuerte Verstärkerröhre (Abb.5), das im folgenden näher beschrieben wird. Der Niederfrequenzgenerator besteht aus der Röhre i, dem.Rückkopplungstransformator 2, dem Kondensator 3 und dem R-C-Glied 4. Die Ausgangsspannung wird über einen großen Kopplungskondensator 6 auf einen großen Widerstand 25 geschaltet. Dieser liegt parallel zur Gitter-Kathoden-Strecke der Verstärkerröhre 2.4. Durch den hohen Widerstand 25 erhält die Anodenstrom-Gitterspannungscharakteristik der Röhre 2q. bei einsetzendem Gitterstrom einen Sättigungswert des Anodenstromes, und die vom Niederfrequeii7generator i her übertragenen Sinusspannungen (Abb. 5a) werden bei Erreichung des Gitterstromeinsatzes einseitig trapezförmig verformt, so daß der Anodenstrom der Röhre 24 den in Abb. 5 b dargestellten Verlauf annimmt. Der Transformator -26 ist nun unterangepaßt, d. h. sein Primärscheinwiderstand coo Zn genügt der Bedingung coo L" < Rt 2q., wobei Ri 24. der Innenwiderstand der Röhre 2:a. ist. Dann ist die Sekundärspannung des Transformators 26 gleich der Ableitung der Stromkurve von Abb. 5 b, d. h. sie entspricht der Kurve 5,. Ist co, die Kreisfrequenz des Niederfrequenzgenerators und besteht z. B. die Bedingung, daß die Breite der Zacken in 1/s ihrer Höhe nur 1/1o der Periodendauer betragen darf, so ist Dabei ist angenommen, daß das Gitter der Senderschwingröhre 27 für den Niederfrequenzteil keine Belastung darstellt. Dieses ist auch tatsächlich der Fall, solange der Sender nicht schwingt. Sind aber die Spannungsspitzen der Kurve 5, hoch genug, um den Sender vom nichtsch@vin-,fähigen in den schwingfähigen. Zustand zu versetzen, so setzt plötzlich der Gitterstrom ein, und man erhält als Gitterstromkurve den in Abb. 5 d dargestellten Verlauf, der gleichzeitig die Umrandungskurve der ausgesandten Höchfrequenzimpulse darstellt. Der Kondensator 28 in Abb. 5 ist klein und lediglich zur Ableitung der Hochfrequenz von der Sekundärseite des Transformators 26 bestimmt.
  • Versuche haben ergeben, daß der Einschwingvorgang um so schneller ausläuft, je härter, d. h. je kürzer und höher, der Einschaltstoß des Impulses sich im Anodenstrom bemerkbar macht. Die Röhre wird dann nicht nur ruckartig vom nichtschwingfähigen in den gut schwingfähigen Zustand versetzt, sondern erhält gleichzeitig einen kräftigen Stoß, der die Schwingrängen um so kräftiger anregt, je kürzer er ist. Man erhält auf diese Weise eine wesentliche Verkürzung, häufig sogar ein Verschwinden des Anschwingvorganges. Zweckmäßig wird die Front des Einschaltstoßes so steil gemacht, daß ein wesentlicher Teil, wenigstens etwa 1/1o bis 1/s, des Gesamtanstieges in einer Zeit von i/f stattfindet, wobei f die Frequenz der erzeugten Schwingung ist. Es hat keinen Sinn, den Anstieg länger auszudehnen, da, wie sich zeigen läßt, die Anregung dadurch nicht verstärkt wird. Das Maximum der möglichen Anregung erhält man, wenn der Gesamtanstieg etwa in der Zeit stattfindet, doch steigt der Gewinn an Anregungsenergie nicht proportional mit der Zeitverkürzung, so daß die oben angegebenen Werte praktisch ausreichen, die Schwingungen zum augenblicklichen Einsatz zu bringen. Will man z. B. mit 1/3 Megahertz senden, so ist # 10--s Sekunden, d. h. etwa 00 der üblichen Impulszeit von 3 # 1o--4 Sekunden. In dieser Zeit muß ein wesentlicher Teil des Einschaltstoßes abgelaufen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Aussenden von kurzzeitigen Hochfrequenzimpulsen durch gitterseitige Eintastung der in den Impulszwischenräumen gesperrten Schwing- und Endröhre eines Hochfrequenzsenders in niederfrequentem Rhythmus, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Senderstufen zugeführten Steuerimpulse in regelbarem, die Hochfrequenzimpulsdauer bestimmendem Maße gegenseitig in ihrer Phase verschoben sind. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse von einem Niederfrequenzgenerator über Verzerrungsglieder erzeugt werden. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Phasenverschiebung der beiden Steuerimpulsreihen durch Phasenregelung der vom Niederfrequenzgenerator an zwei getrennte Verzerrungsglieder zur Erzeugung der beiden Impulsreihen abgegebenen Steuerspannungen bewirkt wird. ¢. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerimpulse von der Sekundärseite eines an eine übersteuerte Vorröhre mit Unteranpassung angeschlossenen Transformators abgegriffen werden und daß vorzugsweise die Höhe der Sekundärspannungen zur Regelung der Steuerimpulsdauer einstellbar ist.
DET46377D 1936-02-04 1936-02-05 Einrichtung zum Aussenden von kurzzeitugen Hochfrequenzimpulsen Expired DE730060C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017659B (de) * 1952-12-04 1957-10-17 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Erzielung grosser Pulsleistungen bei gegebener Roehrentype und beschraenkter Anodenspannung
DE1221692B (de) * 1961-05-09 1966-07-28 Budavox Budapesti Hiradastechn Verfahren zur Verbesserung des Anschwingens bei der Erzeugung impulsphasenmodulierter Mikrowellensignale

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017659B (de) * 1952-12-04 1957-10-17 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Erzielung grosser Pulsleistungen bei gegebener Roehrentype und beschraenkter Anodenspannung
DE1221692B (de) * 1961-05-09 1966-07-28 Budavox Budapesti Hiradastechn Verfahren zur Verbesserung des Anschwingens bei der Erzeugung impulsphasenmodulierter Mikrowellensignale

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