AT147949B - Verfahren zum drahtlosen Gegenvekehr. - Google Patents

Verfahren zum drahtlosen Gegenvekehr.

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  Verfahren zum drahtlosen Gegenverkehr. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Gerät zum drahtlosen Gegenverkehr, welches gleichzeitig zum Senden und Empfangen benutzt wird. 



   Es ist vorgeschlagen worden, zur Ermöglichung eines gleichzeitigen Sendens und Empfangens die Betriebsdaten der Anordnung mit überhörbarer   Frequenz 11 periodisch   so zu verändern, dass die Anordnung während der einen Halbperiode dieser   Umschaltfrequenz 11   als Sender und während der andern Halbperiode als Empfänger arbeitet. 



   Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, bei   Ultrakurzwellenempfänger   eine Pendelfrequenz 12 zur Erzielung eines Überrückkopplungseffektes zu verwenden. Kombiniert man nun diese Einrichtung mit der soeben erwähnten Einrichtung für den drahtlosen Gegenverkehr, so erhält man beim Senden eine zusätzliche störende Modulation der Hochfrequenz, wenn die Pendelfrequenz 12 dauernd einwirkt. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung zum drahtlosen Gegenverkehr ist dadurch gekennzeichnet, dass das Gerät mit einer   Umschaltfrequenz 11 abwechselnd   auf Sende-und Empfangsbetrieb umgeschaltet wird und dass dem Gerät eine Pendelfrequenz 12 zugeführt wird, wobei jedoch diese Zuführung während des Sendezeitabschnittes unterbrochen wird. 



   Man wird vorteilhafterweise den Generator zur Erzeugung der Umsehaltfrequenz so auf den Pendelfrequenzerzeuger einwirken lassen, dass die Pendelfrequenz nur während derjenigen Halbperiode der Umschaltfrequenz entsteht, während welcher die Anordnung als Empfänger arbeitet. 



   In der Abbildung ist eine beispielsweise Ausführung der erfindungsgemässen Anordnung dargestellt. In dem kombinierten Gerät sei die Röhre 1 z. B. eine in Bremsfeldschaltung arbeitende Triode. 



  Die Dipolantenne 2 sei mit den beiden Gitterzuführungen der Röhre 1 über eine Leitung verbunden, die eine Anpassung des Strahlungswiderstandes an den Rohrscheinwiderstand gestattet. Im Bremsfeldkreis dieser Röhre liegt ein Verstärker 3. Die Modulationssignale können an einem Indikationsinstrument, z. B. einem Telephon 4, wahrgenommen werden. Zur Steigerung der Empfangsempfindlichkeit wird dem Gitter der Röhre 1 eine   Pendelfrequenz 12 zugeführt, welche   von einer besonderen rückgekoppelten Röhre 5 erzeugt wird.

   Damit nun die Röhre 1 auch als Sender arbeiten kann, wird durch einen weiteren Generator 6 eine Wechselspannung von überhörbarer   Frequenz 11   erzeugt, welche die Bremselektrodenspannung der Röhre 1 über eine Kopplungsspule 8 so beeinflusst, dass die Röhre 1 während der einen Halbperiode der   Umschaltfrequenz 11 als   Empfänger und während der andern Halbperiode als Sender arbeitet. Der Verstärker 3, der ein Niederfrequenzverstärker oder ein Zwischenfrequenzverstärker, der etwa auf die Frequenz der Pendelschwingungen abgestimmt ist, sein kann, wird durch eine Siebeinrichtung 9, 10 für die Umschaltfrequenz   11   gesperrt. 



   Um nun zu erreichen, dass der Pendelgenerator 5 während des Sendezeitabschnittes des Rohres 1 keine Schwingungen erzeugt, wird ein gewisser Betrag der Umschaltfrequenz   11   dazu benutzt, den Arbeitspunkt der Röhre 5 periodisch zu verlegen. Zu diesem Zweck muss von der Umschaltfrequenz, z. B. durch eine induktive Kopplung 7, eine so hohe Spannung in den Gitterkreis der Pendelröhre 5 hineingebracht werden, dass während des Sendezeitabschnittes die Pendelschwingungen aussetzen. 



   Die Zeitkonstante der Widerstandskondensatorkombination CR im Gitterkreis der Röhre 5 muss so bemessen sein, dass das Gitterpotential während der positiven Halbperiode der   UmschaItfrequenz 11   nicht zu weit verlagert wird, damit noch eine Sehwingungserzeugung für die Pendelfrequenz 12 möglich ist. 

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   Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist nicht nur auf die eben beschriebene Bremsfeldschaltung beschränkt, sondern kann auf alle Ultrakurzwellenanordnungen, z. B. auch auf Magnetronschaltungen, Anwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum drahtlosen Gegenverkehr, dadurch gekennzeichnet, dass einem Gerät, das mit einer Umschaltfrequenz (11) abwechselnd auf Sende-und Empfangsbetrieb umgeschaltet wird und das beim Empfang   als Uberruckkopplungsempfänger   wirkt, nur während derjenigen Halbperiode der Umschaltfrequenz (f,) eine Pendelfrequenz   (12)   zugeführt wird, während welcher das Gerät als Empfänger arbeitet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung der Pendelfrequenz während derjenigen Halbperiode der Umschaltfrequenz unterbrochen wird, während welcher das Gerät als Sender arbeitet. EMI2.1
AT147949D 1934-10-11 1935-09-28 Verfahren zum drahtlosen Gegenvekehr. AT147949B (de)

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