DE697455C - - Google Patents

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DE697455C
DE697455C DE1933P0067244 DEP0067244D DE697455C DE 697455 C DE697455 C DE 697455C DE 1933P0067244 DE1933P0067244 DE 1933P0067244 DE P0067244 D DEP0067244 D DE P0067244D DE 697455 C DE697455 C DE 697455C
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Germany
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voltages
tubes
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braking field
magnetron
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Expired
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DE1933P0067244
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Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B9/00Generation of oscillations using transit-time effects
    • H03B9/01Generation of oscillations using transit-time effects using discharge tubes

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung von Ultrakurzwellen Vorliegende Erfindung, betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Ultrakurzwellen mittels ' Zwei-, Drei- und Mehrelektrodenröhren in Magnetron- oder Bremsfeldschaltung. Bei derartigen Schaltungen sind mit den -Elektroden der Ultrakurzwellenröhren Schwingkreise verbunden, die bei bestimmten Spannungen durch die Elektronenbewegung in der Röhre der Ultrakurzwellen erregt werden. Zur Erzielung hoher Leistungen geht man bis an die Grenze der thermischen Belastbarkeit der Röhren. Trotzdem bleibt die maximal erreichbare Energieausbeute bei solchen Röhren noch sehr klein.
  • Man hat nun, um zu wesentlich größeren Leistungen und Reichweiten mit solchen Ultrakurzwellensendern-zu kommen, die Röhren nicht konstant mit der maximal zulässigen Belastung betrieben, sondern kurzzeitig mit einem wesentlich über der Belastungsgrenze liegenden Wert. Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, der auf hohe positive Spannung gebrachten Gitterelektrode der Ultrakurzwellenröhre im Rhythmus einer Tonfrequenz Gleichspannung zuzuführen, um sie kurzzeitig überlasten, zu können, ohne daß die mittlere Belastung die zulässige Grenze übersteigt. Diese Methode weist jedoch Nachteile auf. Die in der Bremsfeld- und Magnetronschaltung erzeugten #Ultrakurzwellenschwingungen sind sehr stark abhängig von den Spannungen der Spannungs- und Bremselektrode. Es tritt also bei Beeinflussung dieser Elektroden neben der Änderung der Schwingungsamplitude auch noch bei j edem Ein- und Ausschaltvorgang eine Änderung der Schwingungsfrequenz ein. Das erfindungsgemäße Verfahren vermeidet die geschilderten Nachteile dadurch, daß die Betriebsgleichspannungen (für Anode bei Magnetronröhren, bzw. für Gitter bei Bremsfeldschaltungen) so gewählt sind, daß ihre Spannungswerte über dem normal zulässigen Belastungswert liegen, und daß unter -dauernder Aufrechterhaltung dieser Betriebsgleichspannungen die Emission durch ein der Kathode benachbartes, bei Bremsfeldschaltungen also außerhalb des Gitteranodenraumes liegendes Gitter periodisch unterbrochen wird. Infolgedessen kann in den emissionsfreien Zeiträumen eine Abkühlung eintreten. Das zusätzliche Gitter erhält zeitweise eine so stark negative Vorspannung, daß die Emission aussetzt. Dieses Steuergitter wirkt ohne Verzögerung und läßt die erzeugten Schwingungen, stets mit der gewünschten richtigen Frequenz entstehen.
  • Die Frequenz, mit der man zweckmäßig die Unterbrechung der Emission vornimmt, richtet sich danach, wie der Sender zur Zeichenübertragung moduliert wird. Soll Sprache übertragen werden, so muß die Unterbrechungsfrequenz größer als die höchste hörbare Frequenz < 2o ooo Hertz sein. Man wird demnach- hier die Unterbrechung der Emission mit einem Mittel- oder Hochfrequenzgener ator vornehmen. BeiÜbertragung vonTelegraphiewichen wird man mit geringeren Unterbrecherfrequenzen auskommen. Man kanta,'2s hier auch im Rhythmus der Morsezeichen dx 7&@ Unterbrechungen vornehmen:- Zur linte..L; brechung können in bekannter Weise elels4':=, trische oder mechanische Schalter verwendet werden.
  • Durch die nur kurzzeitigen hohen Belastungen werden große Momentanleistungen des Senders und damit große Reichweiten erzielt. Die Lebensdauer der Röhren bleibt dabei die gleiche wie bei konstanter Belastung mit kleiner Emission und gleicher Verlustleistung. Infolge der konstant bleibenden Spannung an Spannungselektrode und Bremselektrode setzen die Schwingungen bei freigegebener Emission sofort ein, so daß keine Leistung bis zur Erzielung der Schwingungen nutzlos verlorengeht: Die Anordnung nach der Erfindung zeigt die Abbildung. In der Abbildung ist mit i die nur schematisch dargestellte Ultrakurzwellenröhre bezeichnet; Diese enthält die Kathode 2, die Spännungselektrode 3, die Bremselektrode q. und außerdem noch eine Steuerelektrode 5, die im vorliegenden Fall über die Sekundärwicklung eines Transformators 6 mit der Kathode verbunden ist. Sie kann außerdem noch eine konstante Vorspannung erhalten. - Mit diesen Mitteln gelingt es leicht, die Emission der Kathode zeitweise zu unterbrechen. An Stelle des Transformators 6 kann auch.ein mechanischer Schalter treten; der eine entsprechend hoch gewählte negative Spannung periodisch ein- und ausschaltet. Soll die Unterbrecherfrequenz nicht mehr -Soll werden, so wird man der Stenerelek-4ode Wechselspannungen eines entsprechen-oder Hochfrequenzgenerators zu-': (ihren. Gitter und Bremselektrode sind mit einem Schwingsystem 7 und entsprechenden Spannungsquellen 8 und g verbunden.

Claims (3)

  1. PATFENTANSYPRITcHr :-i. Verfahren zur Erzeugung von Ultrakurzwellen mittels Zwei-, Drei- und NIehrelektrodenröhren in der Magnetron- oder Bremsfeldschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsgleichspannungen (für Anode bei Magnetronröhren bzw. für Gitter bei Bremsfeldschaltungen) so gewählt sind, däß ihre Spannungswerte über dem normal zulässigen Belastungswert liegen, und daß unter dauernder Aufrechterhaltung dieser Betriebsgleichspannungen die Emission durch ein der Kathode benachbartes, bei Bremsfeldschaltungen also außerhalb des Gitteranodenraumes liegendes Gitter periodisch unterbrochen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrecherfrequenz oberhalb des. Hörbarkeitsbereiches liegt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,. daß die Unterbrechung im Rhythmus- der Sendezeichengebung stattfindet.
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