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Zählwerk mit Doppelskala für Vorrichtungen zur unteren Randeinstellung bei Schreibmaschinen u. dgl.
Vorrichtung zur unteren Randeinstellung bei Schreibmaschinen u. dgl. sind vielfach in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Sie beruhen auf dem Prinzip, die beim Schalten der Zeilen erfolgende Umdrehung der Schreibmaschinenwalze zum Antrieb eines Zählwerkes zu benutzen, das die Anzahl der geschriebenen Zeilen meistens auf einer am Umfang einer Trommel angebrachten Skala ablesbar macht. Der gedrängte Bau der Schreibmaschinen gestattet die Anbringung eines solchen Zählwerkes noch am
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der grösste Durchmesser der Vorrichtung mit etwa 5 cm begrenzt ; wenn die erwähnte Trommelskala etwa eine 100teilige ist, so führt diese Begrenzung zu einer ungemein engen, wenig übersichtlichen Skalenteilung.
Dieser praktisch bedeutsame tbelstand wird gemäss der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, dass durch ein Doppelgetriebe im Zählwerk zwei Skalenantriebe erzielt werden, deren Drehgeschwindigkeiten sieh wie 1 : 10 verhalten, so dass auf einer Skala die Einer und auf der andern die Zehner der Zeilenzahl abgelesen werden können. Auf diese Weise ist eine 100teilige Skala durch zwei 10teilige Skalen mit weiter, übersichtlicher Teilung ersetzt. Die weite Teilung gestattet es, die beiden Skalen in einem wie auch im gegenläufigen Sinn zu beziffern ; dies ergibt, wie die folgende Beschreibung zeigt, eine besonders einfache Ausführungsform für die das Erreichen der gewünschten Zeilenzahl anzeigende Signalvorrichtung.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in vergrössertem Massstab.
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Fig. 2 ist eine Ansieht in der Richtung der Walzenachse. Die Fig. 3-fi sind schematische Skizzen zur Erklärung der Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes.
Das Stirnrad 1 ist auf die Walzenachse aufgesetzt und fest mit ihr verbunden. Es arbeitet mit dem Stirnrad zusammen, das seinerseits mit dem innenverzahnten Stirnrad 4 im Eingriff steht. Diese Anordnung ergibt eine Übersetzung ins Langsame, die man durch entsprechende Zahl der Zahnräder so einrichten kann, dass nach etwa 100 Zeilen das Stirnrad 4 sich einmal herumgedreht hat. Am äusseren Umfang des Rades 4 ist eine Skala 5 angebracht und so geteilt, dass jedem Schalten einer Zeile ein Teilstrich entspricht. Da durch die gegebenen Raumverhältnisse der Durchmesser der Trommelskala 5 mit
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eine für den praktischen Gebrauch zu enge Teilung ergeben. Der Erfindung gemäss ist daher noch eine Übersetzung ins Schnelle vorgesehen, die vom Stirnrad : i abgeleitet ist.
Dieses Rad besitzt noch einen zweiten Zahnkranz.'/, der auf das Stirnrad 6 arbeitet. Mit diesem ist das grössere Stirnrad 7 zwangläufig in Verbindung, das wieder auf das lose auf der Walzenachse 2 sich drehende Stirnrad 8 arbeitet. Wieder kann durch entsprechende Wahl der Zahnräder-T bis S die Übersetzung so eingerichtet werden, dass das
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wenn die Skala J um zehn Teilstriche fortgeschritten ist. Versieht man die Trommel 9 mit einer] Oteiligen Skala, so wird jeder Teilstrich einer Zeilensehaltung entsprechen, und man kann leicht und genau eine Zeilenzahl feststellen, indem man die Zehner auf der Skala. 5 und die Einer auf der Skala 9 abliest.
Das
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Rollen sind auf Achsen aufgesetzt, die ebenso wie die Aehse 13 des Doppelstirnrades'ini platten- förmigen Achsenträger 14 befestigt sind, der seinerseits auf das Walzenachslager montiert wird. Das Doppelstirnrad.'3--T kann auf der Achse 1 : 3 nach rechts verschoben und so der Eingriff mit dem Rad l,
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