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Sparlampentransformator.
Die kleinste, für normale Netzspannungen gebaute Glühlampe (15 Watt) ist bezüglich ihrer Lichtstärke für viele Zwecke zu gross bemessen ; einerseits wird diese Lichtstärke als lästig und unangenehm empfunden (z. B. bei Nachttisch-und Krankenzimmerlampen), anderseits wird an vielen Orten nur dauernde Schwachbeleuchtung gewünscht (z. B. die Beleuchtung von finsteren Gängen, Stiegenhäusern, Hausnummerntafeln, Uhren), die aber bei Verwendung von normalen Glühlampen im Laufe der Zeit zu teuer zu stehen kommt. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein kleiner Transformator, der einerseits einen normalen Lampensockel bzw. einen zweipoligen Stecker als primäres Ansehlussorgan, anderseits eine Niedervoltlampe (zirka 2-5 Volt) von kleiner Lichtstärke als sekundäre Belastung trägt.
Anschlussorgan, Transformator und das Lämpchen sind zu einer baulichen, für billigste aber hochwertige Massenfabrikation besonders geeigneten Einheit zusammengebaut.
Derartige Sparlampentransformatoren sind an sich seit längerer Zeit bekannt, doch konnten sich diese Bauweisen in der Praxis nicht durchsetzen, da dieselben bisher bei einwandfreier Bauweise zu teuer und unhandlich gross ausfielen.
Beide Nachteile werden vermieden, wenn der Eisenkörper des Transformators als hohlzylindrischer Rotationskörper ausgebildet wird.
Den Aufbau des Erfindungsgegenstandes zeigen die Fig. 1-7, u. zw. stellt Fig. 1 einen Axialschnitt durch den Sparlampentransformator mit Edisonsockelanschluss, Fig. 2 einen solchen mit Steckeranschluss dar. Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen zwei Ausführungen der zylindrischen Kernteile des Transformators in Axialschnitt und Ansicht, wogegen Fig. 6 und 7 verschiedene Ausführungen der vom magnetischen Feld radial durchfluteten Jochscheiben darstellen.
Der Hauptbestandteil des Sparlampentransformators ist entsprechend der Fig. 1 der Transfomator, dessen topfartiger Eisenkern aus einem inneren und äusseren Zylinder 1, 2 und den beiden, den Kraftlinienfluss schliessenden, scheibenartigen Jochen 3 und 4 besteht. Der innere Zylinder trägt entsprechend isoliert zuerst die Primärwicklung 5, auf welche, unter Zwischenlage eines neuerlichen Isolierrohres 7, die Sekundärwicklung 6 aufgebracht ist. Primär und Sekundärwicklung sind wohl auf der Stirnseite und auf der äusseren Mantelfläche von Luft umspült, werden aber vom topfartigen Eisenkern 1, 2,3 und 4 allseitig umschlossen. Diese vier Teile des Eisenkreises werden am äusseren Umfang durch den Blechmantel j und in der zentralen Bohrung durch das Bördelrohr 12 zusammengehalten.
Diese Bauteile werden aber auch zur Verbindung des Edisonsockels 8 bzw. des Reflektors 15 mit herangezogen, indem der Sockel 8 einen radial aufgebörde1ten Rand aufweist, der unter Zwisehenlage des den Bördelrand umschliessenden Isolierstückes ; M vom Bördelrand des Mantels 11 gegen die untere Jochscheibe gepresst wird, wogegen der Reflektor 15 mit Hilfe des oberen Randes des inneren Bördelrohres 12 mit
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für das Glühlämpchen 16, da sein oberer Teil ein eingepresstes Fassungsgewinde besitzt. Das Bördelrohr 12 trägt das Isolierstück 13 mit dem drahtstiftartigen Polansehluss 14, gegen den sich das Glüh- lämpchen 16 beim Einschrauben abstützt.
Die isolierten Leitungsanschlüsse 17 verbinden die Primärwicklung 5 mit den beiden Anschlussteilen des Sockels 8, wogegen die Sekundärwicklung einerseits an das innere Bördelrohr 12 (Körper), anderseits durch die Anschlussleitung 18 mit dem Stift 14 leitend verbunden ist. Durch Einschrauben der ganzen in Fig. 1 dargestellten Sparlampe in eine normale GlüLlampenfassung wird das Lämpchen 16 über den Topftransformator mit Wechselstrom gespeist.
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In Fig. 1 wurde der Eisenkern in allen Teilen als aus massivem Eisen bestehend angenommen.
Diese Ausführung ist infolge der grossen Eisenverluste minderwertig und kann durch verlustarme Eisenkreisteile ersetzt werden, die in Fig. 2-7 dargestellt sind. Die Kernteile 1 und 2 können als Roll-oder Rohrkerne ausgebildet werden (Fig. 3-5). Die Joche 3. und 4 könnten gemäss Fig. 6 aus geschlitzten Blechscheiben bestehen. Weit besser sind jedoch Joche gemäss Fig. 7, deren Lamellen ganz oder teilweise nach Kreisevolventen gekrümmt sind (österr. Patent Nr. 112072).
Eine andere Ausführung des Sparlampentransformators zeigt Fig. 2. Dieser unterscheidet sich von der in Fig. 1 dargestellten Bauweise nur durch das Ansehlussorgan für die Primärwicklung 5, das als zweipoliger Stecker ausgebildet wurde. An Stelle des Edisonsockels 8 in Fig. l tritt hier eine zylindrische Metalldose 19, die in genau gleicher Weise mit ihrem ebenen Bördelrand, unter Vermittlung zweier isolierender Ringe 9 (andere Ausführung der Isolation 10 in Fig. 1), vom Bördelrand des Gehäuses 11 mit dem Transformatorkörper verbunden ist. Die beiden Steckerstifte 23 sind mit Hilfe der beiden
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sparlampentransformator mit angebautem Anschlusselement (Lampensockel bzw.
Steckdosenstifte) und Glühlampe samt Fassung, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel für den Primäranschluss (Schraubsockel Fig. 1 bzw. Stiftdose Fig. 2) einen ebenen Bördelrand aufweist, der durch zwei Isolierringe (9 in Fig. 2) bzw. durch eine'Isoliermanschette (10 in Fig. 1) gegen das Transformatoreisen (Jochseheibe 3) isoliert und mit diesem durch Umbördeln des äusseren Gehäuserohres (11) vereinigt ist.