AT136282B - Verfahren zur Verbesserung von Steinkohlenteer für Straßenbauzwecke. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung von Steinkohlenteer für Straßenbauzwecke.

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  Verfahren zur Verbesserung von Steinkohlenteer für   Strassenbauzweckc.   



   Steinkohlenteer wird in stets wachsenden Mengen zur Befestigung von   Strassendecken   verwendet. 



  Der gewöhnliche Steinkohlenteer besitzt an sieh nur geringe Klebkraft, und eine Bindung des auf die Strasse gebrachten Gesteins durch den Teer tritt erst dann ein, wenn der Teer längere Zeit der Einwirkung der Atmosphäre ausgesetzt war. Daraus entsteht die Gefahr, dass bei zu früher Übergabe solcher mit Teer behandelten Strassen an den Verkehr eine Zerstörung der frischen Strassendecke eintritt. Man hat diesem Übelstand dadurch abzuhelfen gesucht, dass man den gewöhnlichen Steinkohlenteer durch Destillation von den leicht flüchtigen Bestandteilen befreit hat. Auch werden für   Strassenbauzwecke   Teere verwendet, die durch Auflösen von Steinkohlenteerpech in Anthrazenöl besonders hergestellt werden. Schliesslich hat man durch Zumischen von Bitumen und andern klebenden Stoffen, so   z.   B.

   Harzen, Fettpechen usw., die Klebkraft des Steinkohlenteers zu heben versucht. Durch alle diese Methoden wird aber der beabsichtigte Zweék nur unvollkommen erreicht ; insbesondere tritt durch die Zumischung der fremden Stoffe zum Teer   eine-starlze Verdiekung   des Teers ein, die seine Anwendung erschwert. 
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 destillierten Teer als auch   Anthrazenölteer, mit   Chlor eine bedeutende Erhöhung der Klebkraft des Teeres erreichen kann, ohne dass eine im Verhältnis zur Zunahme der   Klebelraft   stehende Verdickung 
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 werden können. 



   Beispiel :
In 30.   000 leg   auf 60-70  erwärmten Strassenter wird in einem geschlossenen Rührwerk Chlor unter Rühren eingeleitet. 



   Der Prozess ist in etwa zwei Stunden beendet. Der so erhaltene Teer wird in heissem Zustand als Bindemittel im Strassenbau verwendet. Wenn er kalt aufgetragen werden soll, ist er vorher mit geeigneten Lösungsmitteln in Mengen von 10-15% zu verdünnen. 



   Es ist zwar bekannt, Teer mit Chlorkalk in der Wärme oder mit Chlorkalk und Salzsäure zu behandeln. Bei diesem Verfahren findet aber in der Hauptsache eine Oxydation der Teerbestandteile und weniger eine Chlorierung statt. Bei der gleichzeitigen Behandlung von Chlorkalk und Salzsäure geht der grösste Teil des Chlors aus dem Chlorkalk verloren, ohne auf den Teer einzuwirken. Arbeitet man nach diesem Verfahren, so erhält man einen Teer, der sich kaum von dem gewöhnlichen Teer unterscheidet, während der nach der vorliegenden Erfindung behandelte Teer eine wesentlich grössere Klebrigkeit als der gewöhnliche Teer aufweist.

   Die Untersuchung der nach beiden Verfahren hergestellten Teere auf ihre inneren Eigenschaften ergibt ganz erhebliche Unterschiede, insbesondere fehlen dem nach dem bekannten Verfahren hergestellten Teer alle diejenigen Eigenschaften, die für den Strassenbau wichtig sind und die durch die vorliegende Erfindung in hohem Masse erzielt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Verbesserung von Steinkohlenteer für Strassenbanzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass man in den Steinkohlenteer Chlorgas einleitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT136282D 1930-03-08 1931-02-21 Verfahren zur Verbesserung von Steinkohlenteer für Straßenbauzwecke. AT136282B (de)

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