AT136268B - Verfahren zum Niederschlagen von Elektrolyteisen auf planen Kathoden. - Google Patents
Verfahren zum Niederschlagen von Elektrolyteisen auf planen Kathoden.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Niederschlagen von Elektrolyteisen auf planen Kathoden. Wenn man aus Eisensalzlösungen, z. B. Chlorürsalzlösungen, das Eisen auf planen Kathoden unter Anwendung höherer Stromdichten von etwa 3 bis 5 Aldm2 niederschlägt, so platzt der Niederschlag schon nach kurzer Zeit von der Grundlage ab. Als Ursache dieses Übelstandes ist bisher die Wasserstoffaufnahme des Elektrolyteisens angesehen worden, und man war daher bestrebt, Verhältnisse zu schaffen, die eine Herabsetzung der Wasseraufnahme herbeiführen. Nach Förster, Elektrochemie wässeriger Lösungen, 4. Auflage 1923, S. 378, wird die Menge Wasserstoff, die Eisenmetalle aufnimmt, immer grösser, je niedriger die Temperatur und je höher die Stromdichte ist. Da die industrielle Eisengalvanoplastik, z. B. die Herstellung von Eisenblech, nur bei Anwendung hoher Stromdichten mit den thermischen Verfahren in Konkurrenz treten kann, bestand also die einzige Möglichkeit zur Herabsetzung des Wasserstoffgehaltes im Arbeiten bei hohen Temperaturen. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass selbst bei Badtemperaturen von 90 C ein Abplatzen des Niederschlages von planen Kathoden nicht verhindert werden kann. Zur vorliegenden Erfindung hat eine gleichfalls von Förster festgestellte Tatsache geführt, dass der Wasserstoffgehalt eines elektrolytisch niedergeschlagenen Bleches bei Einhaltung konstanter Temperatur und Stromdichte nicht konstant ist, vielmehr in den aufeinanderfolgenden Schichten anfangs stark später langsamer abnimmt, um schliesslich konstant zu werden. Es ist vermutet worden, dass durch die Verschiedenheit des Wasserstoffgehaltes in den einzelnen Schichten innere Spannungen hervorgerufen werden, die das Abblättern und Abrollen des Niederschlages veranlassen, dass es also nicht darauf ankommt, den Wasserstoffgehalt niedrig zu halten, sondern dass es notwendig ist, ihn in gllen Schichten gleich gross zu machen. Man muss daher den Betrieb so führen, dass die Änderung des Wasserstoffgehaltes bei Beginn des Prozesses verhindert wird. Im Sinne der Erfindung gelingt dies dadurch, dass das Niederschlagen bei einer die Betriebsstromdichte beträchtlich unterschreitenden Stromdichte begonnen wird, die man allmählich auf die normale Stromdichte steigert. Beträgt z. B. die Betriebsstromdichte 5 alum2, so wird zunächst eine Stromdichte von 2. 4/de angewendet, die man im Laufe von 30 bis 45 Minuten auf die Betriebsstromdichte von 5 L/ < allmählich erhöht. Da der Wasserstoffgehalt mit der Zeit abnimmt und mit steigender Stromdichte zunimmt, wird durch allmähliche Erhöhung der Stromdichte von allem Anfang an eine im wesentlichen konstante Wasserstoffaufnahme veranlasst. Das Verfahren gemäss der Erfindung beeinflusst auch einen andern Umstand, der für das Ablösen und Abrollen des Niederschlages von Bedeutung ist, nämlich das Korn der Schichten. Ist das Korn sehr fein, so suchen die einzelnen Teilchen ihre grosse Oberfläehenentwieklung auf dem Wege der Vergrösserung der einzelnen Teilchen zu vermindern und erfahren dadurch als Ganzes eine Schrumpfung, die als eine weitere Ursache des Abrollens galvanischer Niederschläge zu gelten hat. Man muss daher darauf hin- arbeiten, zumindest im Anfang des Niederschlagsprozesses kein zu feines Korn zu erhalten. Da die Korngrösse um so kleiner ist, je höher die Stromdichte gewählt wird, wird also durch das Verfahren gemäss der, Erfindung auch verhindert, dass die an der Grundlage anliegende Niederschlagsschichte eine zu kleine Korngrösse erhalte. Da ferner die Korngrösse im Laufe des Verfahrens zunimmt, wirkt die allmähliche Steigerung der Stromdichte auf die Korngrösse im selben Masse ein wie auf die Wasserstoffaufnahme. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Niederschlagen von Elektrolyteisen auf planen Kathoden unter Verwendung heisser Eisensalzlösungen, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren bei einer die Betriebsstromdichte beträchtlich unterschreitenden Stromdichte begonnen und im Laufe von etwa 30 bis 45 Minuten auf die Betriebsstromdichte allmählich gesteigert wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT136268T | 1929-07-31 |
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| AT136268B true AT136268B (de) | 1934-01-25 |
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| AT136268D AT136268B (de) | 1929-07-31 | 1929-07-31 | Verfahren zum Niederschlagen von Elektrolyteisen auf planen Kathoden. |
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1929
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