DE595159C - Verfahren zur elektrolytischen Chromabscheidung aus Chromsalzloesungen - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Chromabscheidung aus Chromsalzloesungen

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DE595159C
DE595159C DESCH97619D DESC097619D DE595159C DE 595159 C DE595159 C DE 595159C DE SCH97619 D DESCH97619 D DE SCH97619D DE SC097619 D DESC097619 D DE SC097619D DE 595159 C DE595159 C DE 595159C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/18Electroplating using modulated, pulsed or reversing current

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur elektrolytischen Chromabscheidung aus Chromsalzlösungen Die bisher üblichen Verfahren benutzen zur C'hromabscheidung :ausschließlich Chromsäurelösungen mit verschiedenen Zusätzen und unlöslichen Anoden, obwohl man früher schon versucht hat, aus Chromo- und Chromisalzlösungen mit mehr oder weniger Erfolg Chrom abzuscheiden.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren, Chrom aus Chromsalzlösungen mit oder ohne Chromsäuregehalt unter Verwendung von Chromanoden und überlagertem Wechselstrom abzuscheiden. Normalerweise geht bei Anwendung von Gleichstrom, wenn Chrom als Anode verwendet wird, dieses als Chromsäure in Lösung. überlagert manaber dem Gleichstrom Wechselstrom, so geht bei entsprechender Periodenzahl und Intensität des Wechselstroms das Chrom als normales Chromsalz in Lösung.
  • Die Periodenzahl, die bei diesem Prozeß angewendet werden muß, ist abhängig von der Natur des vorhandenen Anions. Sie ist in der Regel verschieden, je nachdem, was für ein Anion vorliegt. Die Intensität des überlagerten Wechselstroms steht in Relation zu der 'des angewandten Gleichstroms, doch wird das günstigste Verhältnis von der angewandten Frequenz beeinflußt.
  • Um die Eigenschaften des abgeschiedenen Chroms zu beeinflussen, kann weiter so verfahren werden, daß dem Gleichstrom Wechselstrom von einer anderen Periodenzahl und Intensität noch überlagert wird.
  • Man kann auch noch so verfahren, daß anodisch Wechselstrom bestimmter Periodenzahl und Intensität und kathodisc:h ein Wechselstrom anderer Periodenzahl und Intensität überlagert wird. Als praktisches Beispiel sei angeführt, daß, wenn man der Anode Wechselstrom überlagert, man gleichstromseitig bei einer Spannung von 5 Volt und einer Stromstärke von q. Amp., wechselstromseitig mit einer Spannung von 2 Volt ¢ Amp. und einer Frequenz von 3oo Perioden arbeitet, oder wenn man unter deri gleichen gleichstromseitigen Bedingungen arbeitet, ist der anodische Wechselstrom r,5 Volt 2 Amp. 5o Perioden, der kathodische Wechselstrom 2 Volt q.Amp. ro ooo Perioden.
  • Zur Ausführung des Verfahrens benutzt man z. B. einen Elektrolyten folgender Zusammensetzung: 280g Chromchlorid krist., Zog Borsäure, r 1 Wasser. Durch Zusatz freier Säure kann der Elektrolyt weitgehend sauer gehalten werden, ohne daß die qualität des Niederschlags ungünstig beenflußt wird. Auch durch Chromsäure kann der Elektrolyt sauer gehalten werden.
  • Man kann auch sogenannte Leitsalze dem Bad zusetzen, z. B. Alkali-, Erdalkalis;alze u. dgl. Die Temperatur, bei der die Elektrolyse im obengen:annten Bad ausgeführt wird, beträgt etwa 2o° C.
  • Die zur Erzeugung eines guten Niederschlags erforderliche Stromdichte ist innerhalb weiter Grenzen variabel.
  • Die Überlagerung von Wechselstrom bei der Elektrolyse isst zur Beschleunigung der Auflösung von Nickelanoden besonders in Sulfatlösungen schon vorgeschlagen worden. Ebenso ist dieser Vorsc.hla zur Beseitigung der mechanischen Passivität von Goldanoden, die silberhaltig sind, gemacht worden, deren Auflösungsfähigkeit - durch Bildung einer Chlorsilherschicht gehemmt wurde.
  • Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Verfahren ist aber noch nicht beschrieben worden. Durch dieses wird aber die Abscheidung blanken metallischen Chroms aus Chromsalzlösungen praktisch brauchbar.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRG CIII? : i. Verfahren zur elektrolytischen Chromabsc.heidung aus Chromsalzlösungen unter Verwendung von Chromanoden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichstrom Wechselstrom zum Zwecke der Aktivierung der Anoden überlagert wird. a. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichstrom Wechselströme verschiedener Frequenzen und Intensitäten überlagert werden:. 3. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichstrom Wechselstrom anodisch überlagert wird. ¢. Ausführung des Verfahrens nach dem Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß Wechselströme, an:odisch und kathodisch getrennt, dem Gleichstrom überlagert werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916484C (de) * 1939-04-16 1954-08-12 Friedr Blasberg Fa Verfahren zur Herstellung von saugfaehigen Chromueberzuegen an Zylinderbohrungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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