AT129716B - Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen. - Google Patents

Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen.

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AT129716B
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Max Dr Ing Schloetter
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  Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen aus Bädern, die nebeneinander organische und anorganische Salze'des abzuscheidenden Metalls enthalten. 



  Derartig zusammengesetzte Bäder ergeben bei der Elektrolyse einen Überzug von Schwermetall, das die Oberfläche, auf welche es niedergeschlagen wird, sehr gleichmässig bedeckt. Man hat als organische Salze zu diesem Zweck Verbindungen von Alkylsulfosäuren sowie von aromatischen Mono-oder Polysulfosäuren verwendet neben einem anorganischen Salz des betreffenden Schwermetalls. Das Verhältnis der aromatischen Sulfosäuren zur anorganischen Säure ist in den genannten Elektrolyten 1 : 1. Nur bei Verwendung von   Alkylschwefelsäure   ist das Verhältnis dann ein anderes, wenn neben dem Schwermetall ein Alkali-oder Erdalkalimetall vorhanden ist, das entweder mit der Alkylsulfosäure oder der anorganischen Säure verbunden sein kann.

   Demgegenüber sollen nach der Erfindung als Elektrolyt Bäder verwendet werden, bei denen das Verhältnis der aromatischen Sulfosäure zu der anorganischen Säure in den Salzen des abzuscheidenden Metalls etwa 2 : 1 ist, also die Menge der aromatischen Sulfosäure etwa das Doppelte der anorganischen Säure beträgt. Damit ist folgender Vorteil verbunden : Es ist eine bekannte Tatsache, dass das elektrolytisch abgeschiedene Metall mehr oder weniger von dem sich bei der Elektrolyse bildenden Wasserstoff aufnimmt, u. zw. um so mehr, je stärker die Wasserstoffentwicklung ist. Bei Erhöhung der Stromdiehte nimmt diese entsprechend zu.

   Es hat sich nun gezeigt, dass bei Verwendung von Bädern nach der Erfindung trotz erheblicher Steigerung der Stromdichte die Wasserstoffaufnahme des abgeschiedenen Metalls nicht so stark ist, dass der erzeugte Metallüberzug von der 
 EMI1.1 
 steigerten Wasserstoffentwieklung erheblich zuzunehmen. 



   Es beeinflussen sich die aus den verschiedenen Metallsalzen abgeschiedenen Metallkristalle, und man kann Niederschläge erreichen, die in ihrem Aufbau einen ganz andern Charakter haben, als wenn man den Niederschlag in jeder einzelnen Metallsalzlösung herstellt. Das Metall wird dichter und verliert mehr und mehr seinen kristallinen Charakter. Es wächst nicht mehr über seine Basis hinaus, und es ergeben sich selbst an den Kanten keine Kristalle mehr, sondern die Kanten runden sich höchstens ab, so dass man mehr kugelige Gestaltung an den Rändern erhält. 



   Diese Vordichtung und Abnahme des Wasserstoffgehalts in dem abgeschiedenen Metall tritt besonders dann scharf in Erscheinung, wenn man anorganische und organische Metallsalze miteinander kombiniert. 



   Als Beispiel einer solchen Metallsalzlösung sei z. B. für Blei folgender Elektrolyt angegeben : 
 EMI1.2 
 mit Vorteil Kolloide oder kapillaraktive Substanzen zusetzen und benutzt z. B. ein Bad folgender Zusammensetzung : für Kupfer : 200   g benzoldisulfonsaueres   Kupfer, 100 g Kupfervitriol, 5 g Gelatine, 5 g Tannin, 10 g Benzoldisulfonsäure, 1l Wasser. Fügt man zu derartig zusammengesetzten Metallsalzlösungen geringe Mengen Kolloide oder kapillaraktive Substanzen oder beide zu, so verändert sich die Kornfeinheit derart, dass man direkt hochglänzende   Metallniederschläge,   wie z. B. aus Zinn oder Blei, ohne Nachbearbeitung erhalten kann. 



   Um die Mitabscheidung von   Hydroxyden   und Oxydulen zu verhindern, ist ausserdem ein Zusatz freier aromatischer Sulfosäure von Vorteil. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen aus Bädern, die nebeneinander EMI1.3 wendet werden, in denen das Verhältnis aromatischer Sulfosäuren zur anorganischen Säure in den Salzen des abzuscheidenden Metalls etwa 2 : 1 ist, die aromatische Sulfosäure also etwa das Doppelte der anorganischen Säure beträgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT129716D 1928-11-09 1929-04-10 Verfahren zur elektrolytischen Abscheidung von Schwermetallen. AT129716B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750854C (de) * 1942-09-15 1945-01-30 Verfahren zur Herstellung glaenzender Zinkniederschlaege

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE750854C (de) * 1942-09-15 1945-01-30 Verfahren zur Herstellung glaenzender Zinkniederschlaege

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