AT95615B - Verfahren zur Erzeugung von festhaftenden und dichten, elektrolytischen Zinnniederschlägen. - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von festhaftenden und dichten, elektrolytischen Zinnniederschlägen.

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  Verfahren zur Erzeugung von festhaftenden und dichten, elektrolytischen Zinn- niederschlägen. 



   Zur galvanischen Verzinnung benutzt man wohl nur alkalische Zinnbäder, trotzdem diese den Nachteil der   Veränderlichkeit   in ihrer Zusammensetzung, der leichten Sehwammbildung und der geringen Stromausbeute haben. Von sauren Zinnbädern ist das von Roseleur mit   Natri.'mpyrophosphat   hergestellte 
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 hat praktische Bedeutung nicht erlangt, trotzdem die sauren Zinnbäder wegen ihres hohen elektrochemischen Äquivalents Vorteile bieten. Der Grund, weshalb sie nicht angewandt werden, besteht darin. 
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 besonders bemerkbar, wenn man Eisen elektrolytisch verzinnen wilL Aus saurer Lösung haftet das Zinn so wenig, dass es beim Bürsten glatt wieder heruntergeht.

   Aber abgesehen von der geringen Haftintensität der aus sauren Lösungen erhaltenen Zinniedersehlägen, sind sie in der Galvanotechnik überhaupt wegen ihrer z.   i kristallinen Auswüchsen neigenden   Form nicht   zu gebrauchen.   



   Es wurde nun gefunden, dass man aus einfachen, von Alkalien und Ammonium freien Zinnsalz- 
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 freien   Zinnsalzlösungen.   Denn bisher war es üblich, um das Stannochlorid in Lösung zu halten.   e < stets   mit Ammoniumehloiid anzuwenden, falls man nicht auf alkalische Bäder direkt hinarbeitete. 



   Wenn die österreichische Patentschrift   Nr.   6553 auch ganz allgemein den Zusatz von kolloidalen S ibstanzen elektrolytischen Bädern erwähnt, so darf daraus doch nicht geschlossen werden, dass auch 
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 saure Bäder ganz anders verhalten als alkalische, war auch nicht vorauszusehen, dass kolloidale Zusätze in beiden Fällen gleich günstig wirken könnten. 
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 Stannosalzlösungen zu verwenden, denn schon eine Lösung, welche 120 g   Stannos@lfat, 2g Gelatine auf   1000   cm2   Wasser enthält, hat die Eigenschaft, kristalline Abscheidung des Zinns zu liefern, verloren.

   Lösungen vorstehender Art sind wohl geeignet,   Kopier, Messing u.   a. mit dichten fest haftenden 
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 sie mit der des Elektrolyteisens vergleichen kann, welches von allen elektrolytisch abgeschiedenen Metallen bei dickeren Schichten die am wenigsten hervortretende kristalline Struktur besitzt. 



   Trotz dieser Eigenschaft ist ein solches Bad zur Verzinnung beispielsweise von Eisengalvanos, nicht geeignet. Das Zinn haftet nicht fest genug auf dem   Grnndmetall   und, während der Niederschlag auf Kupfer oder Zinn tadellos deckt, wird er   a, d Eisen   stark kleinkristallinisch. Es gibt keine Auswiichse in der Lösung. aber das Zinn scheidet sich, wie unter dem Mikroskop zu beobachten ist, in Form von pyramidenartigen Kristallen ab ; für die Praxis ist diese Erscheinung störend. 



   Es wurde gefunden. dass sich auch dieser Übelstand beseitigen lässt, wenn man einem kolloidhaltigen Zinnbad Zusätze von kapillaraktiven Stoffen, wie Phenol. Phloroglucin u. a. m. macht. So erhält   man auch   auf Eisen aus saurer Lösung brauchbare   Niederschläge,   wenn man beispielsweise ein Bad nachfolgender Zusammensetzung verwendet :   150g Stannochlorid. 2g Gelatine, 5g Phenol, 1000 cm3 Wasser, 5g Salzsäure.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Erzeugung von festhaftenden und dichten elektrolytischen   Zinniederschlägen,   dadurch gekennzeichnet, dass man den alkali-und ammoniumfreien, aus sauren einfachen   zinksalz-   lösungen bestehenden Zinnbädern kolloidale Substanzen zusetzt. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man alkali-und ammoniumtreien, sauren einfachen Zinnsalzlosungen neben Kolloiden noch kapillaraktive Substanzen zusetzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT95615D 1917-03-15 1919-10-14 Verfahren zur Erzeugung von festhaftenden und dichten, elektrolytischen Zinnniederschlägen. AT95615B (de)

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