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Registrierkasse, bei welcher der Eingriff der Addierwerke mit den Sehaltgliedern durch die jeweilige
Stellung eines Summenziehhebels bestimmt ist.
Es sind bereits Registrierkassen bekannt, bei welchen der Eingriff der Addierwerke mit den Schaltgliedern durch die jeweilige Stellung eines Summenziehhebels bestimmt ist und durch die Einstellung dieses Hebels in die Stellung"Keine Addition"die Kupplung des ausgewählten Addierwerkes mit dem Schaltwerk verhindert wird, so dass der eingestellte Betrag wohl auf das Druck-und Anzeigewerk, aber nicht auf das Addierwerk übertragen werden kann. Infolge dieser Anordnung ist es möglich, durch Subtraktion der Summe aller addierten Beträge von der Summe aller gedruckten Beträge die Richtigkeit des Kasseninhaltes nachzuprüfen.
Da aber allen nur gedruckten Beträgen das gleiche durch die Stellung des Summenziehhebels bestimmte Sonderzeichen zugeteilt wird, so lässt sich nachträglich nicht ermitteln, welcher Art der Geschäftsvorgang war, für den die Einstellung des Summenziehhebels erforderlich war, es sei denn, dass ausserdem noch eine dem Geschäftsvorgang entsprechende Sondertaste gedrückt wurde.
Um nun für solche Geschäftsvorgänge, bei denen der eingestellte Betrag nur gedruckt und angezeigt, das der Geschäftsart entsprechende Sonderzeichen (z. B. bezahlte Rechnung, Rüekvergütung) aber gleichzeitig mitregistriert werden soll, nur ein einziges Einstellorgan bedienen zu müssen, ist erfindungsgemäss die Einrichtung getroffen, dass die durch den Summenziehhebel bewirkte Einstellung der Kupplungsglieder der Einrückvorrichtung durch Sondertasten aufgehoben werden kann.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, wobei Fig. 1 eine Vorderansicht der Addierwerksteuerung, Fig. 2 eine Einzelheit derselben und Fig. 3 ein Tastenschema der Sondertastenbank mit Steuereinrichtung zeigt.
Für Additionskassengänge wird in bekannter Weise durch die Antriebswelle 31 das Schaltwerk 49 verschwenkt, bis es durch den Fuss der niedergedrückten Taste aufgehalten wird, worauf das Addierwerk 48 in dieses durch Schwenken seines Rahmens 44, 45 mittels der Kurvenscheibe 33 (Fig. 2) und des Schwingers 39 eingerückt wird und bei der Rückkehr des Schaltwerkes in die Ruhelage den eingetasteten Betrag aufnimmt. Am Ende des Kassenganges wird das Addierwerk dann in seine Ruhelage zurück- geschwenkt. Diese Hin-und Rückschwenkung des Addierwerksrahmens 44, 45 wird durch den Additionsschwinger 39 in der Weise bewirkt, dass durch dessen Backen 42 ein Bolzen 46 einer an dem Addierwerksrahmen befestigten Zugstange 43 und diese selbst verstellt wird.
Um, wie bekannt, die Eingriffszeiten für das Adder-und das Schaltwerk bei Summenabnahmen zu ändern, ist der Summenziehhebel 51 mit einem Arm 53 versehen, dessen Bolzen 54 in einem Schlitz 55 einer drehbar gelagerten Schaltstange 47 geführt ist. Das gegabelte Ende 57 der Schaltstange 47, welche durch eine Feder 73 in ihrer oberen Lage gehalten wird, umfasst einen Bolzen 50 der Zugstange 43. Bei der Verstellung des Summenziehhebels 51 in seine Summenziehstellung senkt dieser durch seinen Arm 53 und durch den Bolzen 54 die Schaltstange 47, welche ihrerseits durch Uhrzeigerdrehung der Zugstange 43 den Bolzen 46 aus den Backen 42 des Additionsschwingers 39 entfernt und zwischen die Backen 41 des Summenziehschwingers 38 bringt.
Die Schwingbewegung der Zugstange 43 zur Verschwenkung und Einrückung des Adierwerkes in das Schaltwerk 49 wird nunmehr durch die Nutenscheibe 32 gesteuert. Bei der Rückbewegung des Summenziehhebels 51 in seine Addierstellung wird der Bolzen 54 in der gleichen Richtung (im Gegenzeigersinne) zurückgedreht, wodurch die Feder 73 die Schaltstange 47 so schwenkt, dass der Bolzen 46 die Klauen 41
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des Summenziehschwingers 38 verlässt und wieder zwischen die Klauen 42 des Additionsschwingers. 39 gelangt.
Um nun eine willkürlich Verhinderung der Betragsaufnahme durch das Addierwerk zu ermöglichen, wird erfindungsgemäss durch die Zugstange 43 der Bolzen 46 aus dem Schwingarm 39 ohne Einrückung in den Schwinger 38 ausgerückt. Die dazu notwendige. Bewegung der Zugstange 43 wird durch Niederdrücken einer der Sondertasten, z. B. der Ausgabentaste 64, der Sondertastenbank, in der die Taste 64 gerade die Stellung"1"einnimmt, aber jede andere einnehmen kann, bewirkt. Zu diesem Zweck ist die Taste 64 mit einem langen Bolzen 62 (Fig. 1 und 3) versehen. Dieser Bolzen 62 wirkt nun beim Niederdrücken der Taste 64 auf einen zugehörigen Zahn 65 eines an seinem zu einem Segment verbreiterten Ende für jede Taste mit einem Zahn versehenen Hebels 66 ein und schwenkt dadurch den Hebel 66 im Uhrzeigersinne.
Der andere Arm des Hebels 66 ist an seinem Ende mit einem Flansch 67 versehen, welcher normalerweise in der Bahn einer an der Schaltstange 47 angeordneten Rolle 69 sich befindet und so die durch die Feder 73 veranlasste Aufwärtsbewegung der Schaltstange 47 begrenzt. Durch die beim Niederdrücken der Taste 64 bewirkte Schwenkbewegung des Hebels 66 im Uhrzeigersinne wird die Schaltstange 47 und damit die Zugstange 43 gesenkt, wodurch der Bolzen 46 aus den Backen 42 des Schwingers 39 austritt, ohne dabei zwischen die Backen 41 des Schwingers 38 zu gelangen. Eine Begrenzung der Bewegung des Hebels 66 in beiden Richtungen wird durch eine in einer entsprechend grossen Ausnehmung 75 des Hebels 66 befindliche Stange 74 bewirkt.
Sobald sieh die Zugstange 43 in der Ausrück- stellung befindet, können die Schwinger 38 und 39 den Addierwerksrahmen 44 und 45 nicht schwenken, so dass dieser in der Ruhelage verbleibt. Die Abschrägungen der Zähne 65 und die Längen der Arme des Hebels 66, der Schaltstange 47 und der Zugstange 43 sind so gewählt, dass beim Niederdrücken der Taste 64 der Bolzen 46 in die Mittellage zwischen den Backen 41 und 42, wie in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet, gelangt. Damit die Schaltstange 47 sich unabhängig von dem Summenziehhebel 51, der in seiner Ruhelage verbleibt, bewegen kann, ist der Schlitz 55, in dem sich der Bolzen 54 befindet, mit einer Verbreiterung 59 versehen, die eine Verstellung der Schaltstange 47 gestattet.
Bei einer Verstellung des Summenziehhebels 51 jedoch gelangt die Rolle 69 aus der Bahn des Flansches 67 des Hebels 66, so dass ein Niederdrücken der Taste 64 wirkungslos wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Registrierkasse, bei welcher der Eingriff der Addierwerke mit den Schaltgliedern durch einen Summenziehhebel mit den Einstellungsmoglichkeiten Addition", End-"und Zwischensumme", "Keine Addition"bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass beim Niederdrücken von Sondertasten (64) trotz der durch den in Additionstellung befindlichen Summenziehhebel (51) bewirkten Kupplung des Antriebes für die Addierwerke das Einrücken eines Addierwerkes (48) in das Schalt- werk (49) verhindert wird.