AT136110B - Einrichtung zur Verhinderung des Moiréeffektes und der Wolkenbildung beim Kopieren von Linsenrasterfilmen. - Google Patents
Einrichtung zur Verhinderung des Moiréeffektes und der Wolkenbildung beim Kopieren von Linsenrasterfilmen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einrichtung zur Verhinderung des Moiréeffektes und der Wolkenbildung beim Kopieren von Linsen- rasterfilmen. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Blende 19 liegt in der beiden Objektiven 5 und 6 gemeinsamen Brennpunktsebene. Infolgedessen verlaufen die Lichtstrahlen zwischen den Objektiven 5 und 6 parallel, und die Blende 19 erscheint daher von den Filmen 1 oder 2 aus gesehen in der Unendlichkeit. Jedes Linsensystem ist zweckmässig so konstruiert, dass es in üblicher Weise Achromasie, sphärische Aberration und Astigmatismus korrigiert. Zwischen den beiden Systemen 5 und 6 ist die Blende 19 angeordnet und dicht neben ihr auf einer der beiden Seiten die Prismenvorrichtung 20 zur Ablenkung der Lichtstrahlen. Diese Vorrichtung hat die Aufgabe, das Bild auf dem Film 2 so abzulenken, dass jeder seiner Punkte eine Kreisbahn beschreibt und dadurch auf eine kreisförmige Fläche oder auf einen Kreis vergrössert wird, der grösser ist als dieser Punkt. Dies hat zur Wirkung, dass die Bildpunkte eine Grösse einnehmen, die gleich der jedes Linsenelementes in der Gaufrierung ist. Diese Vorrichtung besteht beispielsweise aus einem Prisma 22, das in einem Ring 23 gehalten ist. Dieser Ring 23 wird von einem Zahnkranz 24 getragen, der auf Kugellagern 25 läuft. Der Laufring 26 der Kugellager wird von der Fassung 4 aufgenommen. Der Zahnkranz 24 wird durch ein Stirnrad 27 auf einer Welle 28 von einer beliebigen Kraftquelle mit beliebiger Geschwindigkeit gleichförmig in Drehung versetzt. Beispielsweise kann das Prisma 22 für jedes Bild des kinematographischen Films um 360 gedreht werden. Vor diesem Objektiv wird eine elektrische Lampe 29 angeordnet, deren Licht durch eine Kollimatorlinse 30 geht, so dass der Film 1 parallele Lichtstrahlen empfängt. Vor dem Film 1 liegt ein Verschluss 31, welcher aus zwei gegeneinander verstellbaren Segmenten 31 a und 31 b besteht. Die Segmente werden durch eine Mutter 31 e festgehalten, welche sich auf einer Welle 32 befindet. Diese Welle 32 wird über Stirnräder 32 a und 32 b von der Welle 28 aus getriebenan. Der Verschluss hat eine einstellbare Öffnung 33, durch die das Licht durchfällt. Das Prisma ist so angeordnet, dass die Prismenschnitte von rechteckigem Querschnitt dann in die Richtung der Gaufrierlinien weisen, wenn der Verschluss die Mittelstellung bei der Belichtung des Films einnimmt. Dabei haben das Prisma 22 und der Verschluss 31 die gleiche Drehzahl, u. zw. laufen sie einmal bei einer Belichtung eines einzigen Bildes ganz um. Der Verschluss dreht sich gleichmässig mit beliebiger Geschwindigkeit je nach dem Vorschub des Films 2. Um beim Kopieren die Moiréeffekte zum Verschwinden zu bringen, erhält das Prisma einen Winkel, der die Lichtstrahlen in der gewollten Weise ablenkt, d. h. so weit, dass bei der Belichtung eines beliebigen Bildes jeder einzelne Punkt desselben mindestens um die Breite einer Gaufrierlinie verschoben wird. Wenn z. B. die Objektive 5 und 6 eine Brennweite von 100 mm haben und die Öffnung des Verschlusses 900 beträgt, während der Verschluss und die prismatische Vorrichtung sich im gleichen Zeitabschnitt um je 3600 drehen, so muss die prismatische Vorrichtung das Bild um 1/20 mm verschieben, wenn die Dichte der Gaufrierlinien 20 Linien je Millimeter beträgt. Aus Fig. 3 bzw. 4 ergibt sich, wie der Winkel A des Prismas 22 bestimmt werden kann. Der Kreis in Fig. 3 stellt schematisch einen Umlauf des Prismas 22 und des Verschlusses 31 dar. Der Winkel von 2 a = 900 entspricht der 900 weiten Öffnung des Verschlusses. Unter der Annahme, dass der Brechungsindex des Prismenglases n = 1'5 ist, ergibt sich A = 0'0006576. Infolgedessen wird der Dickenunterschied D des Prismas, das einen Durchmesser von 40 mm haben soll, D = 40 X 0'0006576 = =0026304mm. Hiefür ist die Zahl der Interferenzlinien N bei Natriumlicht, dessen Wellenlänge R= 0'000589 mu ist, N = 144. Das Prisma kann nunmehr auf Grund dieser Abmessungen ausgeführt werden. Da es nun schwierig ist, ein Prisma herzustellen, dessen Dicke genau 144 Interferenzlinien entspricht, so wird der Verschluss 31 nach Einbau dieses Prismas so eingestellt, dass die Moiréeffekte auf dem Film 2 vollständig verschwinden. Ist dagegen die Öffnung 33 zu gross oder zu klein, so treten Moiréeffekte wieder auf. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Verhinderung des Moiréeffektes und der Wolkenbildung beim Kopieren von Linsenrasterfilmen, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar neben der in der Symmetrieebene des Objektivs liegenden Blende ein mit einem zwischen Bildfilm und Objektiv rotierenden Verschlusse synchron umlaufendes Prisma angeordnet ist.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Prismenwinkel sowie die Dicke des umlaufenden Prismas derart gewählt sind, dass das Bild während der Freigabe durch den Verschluss um einen Abstand, der gleich oder nur um geringes grösser ist als der Abstand der Gaufrierlinien, quer zu diesen verschoben wird.3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Prismenschnitte von EMI2.1 bei der Belichtung seine Mittelstellung einnimmt.4. Einrichtung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsweite des Verschlusses (31) einstellbar ist, zum Zwecke, die Grösse der Ablenkung der Bildpunkte regeln zu können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US136110XA | 1930-10-13 | 1930-10-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT136110B true AT136110B (de) | 1934-01-10 |
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ID=21760825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT136110D AT136110B (de) | 1930-10-13 | 1931-10-05 | Einrichtung zur Verhinderung des Moiréeffektes und der Wolkenbildung beim Kopieren von Linsenrasterfilmen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT136110B (de) |
-
1931
- 1931-10-05 AT AT136110D patent/AT136110B/de active
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