DE620309C - Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen - Google Patents

Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen

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DE620309C
DE620309C DEK123108D DEK0123108D DE620309C DE 620309 C DE620309 C DE 620309C DE K123108 D DEK123108 D DE K123108D DE K0123108 D DEK0123108 D DE K0123108D DE 620309 C DE620309 C DE 620309C
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  • Stereoscopic And Panoramic Photography (AREA)

Description

  • Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen Die Erfindung betrifft Birne Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen mit Linienrasterung auf gleichartige Filme mit einem das Strahlenbündel wähnend der Belichtung verschiebenden, um die optische Achse umlaufenden optischen Glied. Durch diese Verschiebung sollen die Moire-Eftekte unterbunden werden.
  • -Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist ein umlaufendes Prisma vorgesehen, welches fest in seiner Fassung angeordnet ist und das Bild während der Belichtung um den gewünschten Betrag verschob.
  • Die Verwendung eines Prismas hatte dein Mangel, daß man Prismen verschiedener Größe und Dicke vorrätig haben .mußte, um die Einrichtung an Rasterungen verschiedener Größe anpassen zu können.
  • Um dem zu entgehen, kommt gemäß der Erfindung eine umlaufende, zur optischen Achse geneigte planparallele Platte zur Anwendung, denen hT@eigungeinstellbar ist. Die Einstellung auf verschieden große Ablenkungen kann somit durch Änderung des Neigungswinkels der Platte vorgenommen werden. Eine einzige Platte-kann für verschieden große Ablenkungen verwendet werden, ohne daß ein Austausch notwendig ist. Ferner kann durch entsprechende Einstellung des Neigungswinkels dieser Platte erreicht ,werden, daß quer zur Rasterung die Ablenkung Beines Bildpunktes auf dem Rohfilm bei verschieden großen Verschlußöffnungen, also bei verschiedenen Belichtungszeiten, gleichbleibt.
  • Planparallele Platten sind zwar an sich zur Moirevermeidung beim Kopieren von Linsenrasterfilmen bekannt, jedoch kennt man hier nur hin und her schwingende Platten. Durch eine solche Schwingbewegung können leicht Erschütterungen verursacht werden, die sich störend auf das Kopieren auswirken können.
  • In den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i ist ein senkrechter Schnitt durch die Einrichtung und Fig.2 eine Seitenansicht des verwendeten Scheibenverschlusses.
  • Mit i -ist ein Film bezeichnet, der beispielsweise quer verlaufende Rasterlinsen hat und a=uf den kinematographische Bilder aufgenominen worden sind. Ein Rohfilm 2, ,auf den die Kopie ,aufgenommen werden soll, ist am anderen Ende des Objektivs 3 angeordnet, das sich somit zwischen den beiden Filmen i und 2 befindet. Das Objektiv 3 weist eine Fassung q. auf, welche zwei symmetrische Linsensystemie 5 und 6 enthält. Diese Systeme sind durch Gewinderinge 7, 8 mit ihren Tubussen 9, 1o in der Fassung 4 festgehalten. Die einzelnen Linsen werden durch Distanzringe i i, 12 an Ort und Stelle gehalten. Die Linsensysteme 5 und 6 enthalten bikonvexe Linsen 13, 14, 15, 16 und plankonvexe Linsen 17 und 18. Die Systeme -5 und 6 sind von an sich bekannter Bauart.
  • Der Film i liegt in der Brennebene des Objektivs 5, das zweckmäßig eine lange Brennweite hat, während der , Film 2 sich in der Brennebene des Objektivs 6 befindet, das auch eine lange Brennweite hat. Die Blende i9 liegt in den Brennebenen beider Objektive 5 und 6. Die Lichtstrahlen verlaufen zwischen den Objektiven 5 und 6 parallel, und die Blende 19 erscheint von den Filmen i oder 2 aus gesehen im Unendlichen. Jedes Linsensystem ist in üblicher Weise chromatisch, sphärisch, astigmatisch korrigiert.
  • Zwischen den beiden Systemen 5 und 6 ist die Blende ig angeordnet und außerhalb des Objektivs eine geneigte- Glasplatte 20 zur Ablenkung der Lichtstrahlen. Die Lichtstrahlen sollen dabei so abgelenkt werden, daß jeder Punkt des Bildes auf dem Film 2 eine IZ'-reisbahn beschreibt. Die Verschiebung, welche die Bildpunkte erfahren, soll quer zur Rasterung, z. B. gleich der Breite einer Rasterlinse, sein.
  • Die geneigte Platte 2o wird von einem Flanschring 21 dadurch in der schrägen Lage gehalten, daß die eine Kante der Platte mittels einer in Ausnehmungen des Ringes und der Platte untergebrachten Feder 22 gegen die eine Seite gedrückt ist, während sie auf der Gegenseite zwischen einer vom Ring 2 i getragenen Schraube 24 und ;einer 'Feder 23 ruht. Durch Einstellen der Schraube 24 kann die Festlegung der Platte 2o in den gewünschten Winkellagen erhalten werden. Der Ring 21 ist von einem Zahnkranz 24a getragen, der in Kugellagern 25 läuft. Der Laufring 26 der Kugellager wird von einer Fassung 4 aufgenommen. Der Zahnkranz 24.9 wird durch ein Stirnrad z7 auf einer Welle 28 von einer beliebigen Kraftquelle in Drehung versetzt. _ Bieispielsweis;@ kann die Platte 20 für jedes Bild des Films um 36o° gedreht werden.
  • Vor dem Objektiv ist eine Lampe z9 angeordnet, deren Licht durch eine Kondensorlinsie 3o geht. Der Film i soll möglichst parallele Lichtstrahlen empfangen. Hinter dem Film i liegt ein Verschluß 31, welcher aus zwei gegeneinander verstellbaren Scheiben 3 1a und 3 ib besteht. Die Scheiben werden durch eine Mutter 31 c festgehalten, weiche sich auf einer Welle 32 befindet. Diese Welle 32 wird über Stirnräder 32a und 32b von der Welle 28 aus angetrieben. Der Verschluß hat Beine einstellbare Öffnung 33, durch die das Licht hindurchgeht. Die schräge Platte 2o ist so angeordnet, daß in der Zeichenebene eine durch die der Schraube 24 benachbarte Auflagekante gelegte Ebene die Richtung der Rasterlinsen senkrecht kreuzt, wenn der Verschluß die Mittelstellung bei der Belichtung des Films ein 'urnlnt. Dadurch wird erreicht, daß die Ablenkung der Lichtstrahlen quer zur Rasterung möglichst ,groß ist, solange die Lichtstrahlen durch die Verschlußöffnung hindurchgehen. Durch Verstellen der Verschlußöffilung kann die Bahn der Lichtstrahlen auf dem Rohfilm begrenzt werden, so daß dadurch ein weiterer Weg zur Einstellung gegeben ist. Die Platte no und der. Verschluß 31 haben die gleiche Drehzahl, und zwar laufen sie einmal bei einer Belichtung eines einzigen Bildes des Films 2 ganz um. Der Verschluß dreht sich gleichmäßig mit einer dem Vorschub des Films 2 angepaßten Geschwindigkeit.
  • Um beim Kopieren-die--Moire-Effekte zum Verschwinden zu .bringen, erhält die Platte 2o eine Neigung, die ausreicht, da.ß jeder Bildpunkt bei der Belichtung auf den Film 2 z. B. um die Breite einer Rasterlinse verschoben wird. .
  • Jeder Bildpunkt muß um 1/2o mm verschoben werden, wenn die Zahl der Rasterlinsen z. B. 2o je Millimeter beträgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen mit Linienrasterung ;auf gleichartige Filme mit einem das Strahlenbündel zur Unterbindung, von Moire-Effekten während der Belichtung verschiebenden, um die optische Achse umlaufenden optischen Glied, dadurch ge- kennzeichnet, daß dieses optische Glied von einer zur optischen Achse geneigten planparallelen Platte gebildet ist, deren Neigung einstellbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die planparallele Platte (2o) ;auf einer Seite von seiner Feder (22) gegen die Fassung (21) angedrückt ist, während sie auf der Gegenseite zwischen einer Feder (23) und einer Justierschraube (24) gehalten ist.
DEK123108D 1930-11-28 1931-11-20 Einrichtung zum optischen Kopieren von Linsenrasterfilmen Expired DE620309C (de)

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