DE733576C - Kollimatorsystem zur Erzeugung optischer Messmarken fuer Entfernungsmesser - Google Patents

Kollimatorsystem zur Erzeugung optischer Messmarken fuer Entfernungsmesser

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DE733576C
DE733576C DEZ25546D DEZ0025546D DE733576C DE 733576 C DE733576 C DE 733576C DE Z25546 D DEZ25546 D DE Z25546D DE Z0025546 D DEZ0025546 D DE Z0025546D DE 733576 C DE733576 C DE 733576C
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DE
Germany
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lenses
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collimator
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Expired
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DEZ25546D
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English (en)
Inventor
Dr Phil Otto Eppenstein
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Carl Zeiss SMT GmbH
Original Assignee
Carl Zeiss SMT GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C3/00Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
    • G01C3/10Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
    • G01C3/14Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with binocular observation at a single point, e.g. stereoscopic type
    • G01C3/16Measuring marks

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Testing Of Optical Devices Or Fibers (AREA)
  • Lenses (AREA)

Description

  • Kollimatorsystem zur Erzeugung optischer Meßmarken für Entfernungsmesser Zur Erzeugung optischer Meßmarken für Entfernungsmesser hat man bereits Kollimatorsysteme benutzt, die aus zwei gleichachsigen Objektive bestanden, mit denen je eine körperliche Marke verbunden war, Die Ob-Objektive waren so zueinander angeordnet, daß jede Marke im Brennpunkt des andern Objektivs lag, um zu erreichen, daß die beiden Objektive die Marken in großer Entfernung abbildeten. Handelte es sich um Marken, die nicht nur einen Punkt bezeichneten, sondern eine größere Ausdehnung, z. B. die Form einer Teilung, einer Markenleiter 0. dgl. hatten, dann galt die genannte Bedingung für die Achsenpunkte der Marken. Die Markenabbildungen dienten als Objekte, von denen die Entfernungsmesserobjektive in den Okularbildebene reelle Bilder, die optischen Meßmarken, erzeugten.
  • Die an Entfernungsmesser für militärische Zwecke gestellten Anforderungen an Meßgenauigkeit bedingen, daß die Lage der optischen Marken in weitgehendem Maße gegen mechanische und thermische Einflüsse unempfindlich ist. Dazu ist es erforderlich, daß der Winkel, den die Achsen der die Marken abbildenden Strahlenbündel einschließen, unverändert erhalten bleibt. Da bei dem bekannten Kollimatorsystem je eine der Marken mit einem der Objektive fest verbunden ist, bleibt der Winkel, den die Achsen der aus dem Kollimatorsystem austretenden Abbildungsstrahlenbündel einschließen, zwar erhalten, wenn die darauf wirkenden Einflüsse eine Verlagerung eines Objektivs nebst der zugehörigell Marke rechtwinklig zur Objektivachse hwirken. Der Winkel, der in der Regel 180 -beträgt, wird jedoch im allgemeinen verändert, wenn das Objektiv nebst der Äfarke cin-Drehung ausführt.
  • Um die schädliche ÄVirkung der Drehungen auszuschließen, ist gemäß der Erfindung jede Marke so angeordnet, daß das Bild des Achsenpunktes der Marke, welches von demjenigen Teil des damit verbundenen Objektivs erzeugt wird, das auf der dem andern Objektiv zugekehrten Seite der Marke liegt, mit dem Punkt zusammenfällt, welcher für die Ab bildung der andern Marke der dingseitige Hauptpunkt des Objektivs ist. Diese Unempfindlichkeit beruht darauf, daß Drehungen des Objektivs um eine Achse, welcher der genannte Bildpunlit angehört, die Lage dieses Bildpunktes und demzufolge auch weder die Richtung des von diesem Punkte ausgehenden, vom andern Objektiv erzeugten Abbildungsstrahlenbündels noch die Richtung des Strahlenbündels ändern können, welches in der andern Marke seinen Ursprung hat und vom erstgenannten Objektiv parallelstrahlig gemacht wird, und daß ferner auch Parallelverschiebungen des Objektivs mit der Ni'Iarke keine solche Änderung herbeiführen können.
  • Demzufolge sind auch Drehungen um beliebige Achsen, die man sich ja stets als Resultierende aus einer Drehung um eine Achse durch den Bildpunkt und einer Parallelverschiebung vorstellen kann, ohne schädlichen Einfluß.
  • Vorstehend genannte Bedingung gilt für den allgemeinen Fall, daß die Marke so mit dem Objektiv verbunden ist, daß sich Teile des Objektivs zwischen der Marke und dem ihr unendlich fernes Bild erzeugenden Objektiv befinden, also an dieser Bilderzeugung mitwirken. Es sind zwei Grenzfälle möglich.
  • Beim ersten dieser Grenzfälle liegt die Marke auf der Seite des mit ihr verbundenen Objektivs, welche dem andern Objektiv abgewandt ist. In diesem Falle wirkt das ganze mit der Marke verbundene Objektiv an der Erzeugung des fernen Bildes mit. Läßt man, von diesem Grenzfalle ausgehend, den Anteil des Objektivs an der Bifderzeugung kleiner werden, dann gelangt man zum zweiten Grenzfall, bei dem der Anteil Null ist, die Marke also auf derjenigen Seite des mit ihr verbundenen Ob-Objektivs liegt. welche dem andern Objektiv zugekehrt ist. Ein solches Kollimatorsystem weist daher die Besonderheit auf, daß die Marken innerhalb des von den einander zugekehrten Flächen der beiden Objektive begrenzten Raumes angebracht sind. Um in diesem Falle die etwa stattfindenden Drehungen unschädlich zu machen, hat man dafür zu sorgen, daß statt eines Bildes des Achsenpunktes jeder Marke dieser Achsenpunkt selbst mit dem Punkt zusammenfällt, welcher für die Abbildung der andern Marke der dingseitige Hauptpunkt des Objektivs ist.
  • Es ist ersichtlich, daß der Abstand der bei den Marken voneinander im letztgenannten Grenzfalle der Brennweite der Objektive des kollimatorsystems gleich sein muß. Das bedingt, daß die Brennweiten der Objektive mit großer Genauigkeit übereinstimmen. Es macht jedoch verhältnismäßig große Schwierigkeiten. diese Forderung befriedigend zu erfüllern. Es empfiehlt sich deshalb, insbesondere für Entfernungsmesser mit starker Vergrößerung und großer Leistung, eine Ausfiihrungsform des Kollimatorsystems zu wählen, bei der jedes Objektiv aus einer Linsenfolge besteht und jede Markte von einer Glasplatte getragen wird. die mit dem zugehörigen Objektiv in einer gemeinsamen Fassung befestigt ist. Diese Ausführung bietet die Möglichkeit, beim Zusammenbau des Entfernungsmessers den Abstand der Glieder der Objektive von einander noch kleinen Änderungen zu unterwerfen, wodurch bekanntlich ein Einfluß auf die Größe der Objektivbrennweite ausgeübt und überdies die Markenplatte mit der die Marke tragenden Fläche genau in die dingseitige Hauptebene des Objektivs gebracht werden kann. Es ist zweckmäßig, jedes der Objektive aus zwei Linsen zu bilden und damit gleichzeitig eine Achromatisierung des Objektivs in der Weise herbeizuführen, daß man eine sammelnde Kronglaslinse mit einer zerstreuenden Flintgl aslinse vereinigt.
  • In der Zeichnung sind sechs Kollimator systeme als Ausführungsbeispiele der Erfindung in schematischen Mittelschnitten dargestellt. Die Kollimatorobjektive sämtlicher Beispiele haben die gleiche Brennweite F. Zur N'ereinfachung der Darstellung sind als Kollimatormarken lediglich die Achsenpunkte dieser Marken angegeben. Jedes Beispiel hat zwei gleichachsig und zu einer zur Zeichenebene senkrechten Ebene symmetrisch angeordnete gleiche Objektive, deren jedes mit einer Marke verbunden ist.
  • Die Objektive des ersten Beispiels (Abb. 1) bestehen aus je einer plankonvexen Linse 1 und 2, die ihre Planflächen einander zukehren.
  • Die bildseitigen Hauptpunkte H1 und H2 dieser Objektive sind die Scheitelpunkte der konvexen Flächen. In diesen Punkten befinde; sich die Marken M1 und M2. Die Marke M1 wird durch die Linse 1 in deren dingseitigem Hauptpunkte H1', die Marke M2 durch die Linse in deren dingseitigem Hauptpunkte ff abgebildet. Die dingseitigen Hauptpunkte H1' und H2' liegen im Innern der Linsen 1 und 2, wobei H1' mit dem Brennpunkt der Linse 2, H2' mit-dem Brennpunkt der Linse I zusammenfallen soll. Ist der Abstand der Punkteil1' und H2' gleich F, dann treten beide Abbildungsstrahlenbündel der Marken M1 und M2 aus den I(ollimatorobjektiven I und 2 als parallelstrahlige Bündel aus, und der von den Achsenstrahlen der beiden Bündel eingeschlossene Winkel von I800 bleibt auch bei kleinen Drehungen der Objektive um beliebige Achsen unverändert.
  • Die Objektive des zweiten Beispiels (Abb. 2) sind Linse 3'un,d 4, die ebenfalls piankonvex sind, sich jedoch in solcher Lage befinden, daß sie ihre konvexen Flächen einander zukehren.
  • Die scheitelpunkte dieser Flächen sind die dingseitigen Hauptpunkte H3' und H4'. In diesen Punkten befinden sich die Kollimatormarken Ä13 und M4. Der Abstand der Punkte H3, und H4, voneinander ist F.
  • Beim dritten Beispiel (Abb. 3) besteht jedes Objektiv aus einer bikonvexen Linse 5 oder 6 und einer plankonkaven Linse 5' oder 6'. Die bikonvexen Linsen 5 und 6 sind einander zugekehrt, und ihre einander zugekehrten Scheitel tragen die Kollimatormarken M5 und M6.
  • Die Abstände der beiden Linsen jedes Objektivs voneinander sind verhältnismäßig klein mit Rücksicht darauf gewählt, daß die dingseitigen Hauptpunkte H5' und H6, der Objektive ebenfalls in die einander zugekehrten Linsenscheitel, also mit den Marken M5 und 1116 zusammenfallen. Der Abstand dieser Marken voneinander ist F. Die Ausführung der Objektive aus zwei unverkitteten Einzellinsen gestattet, beim Zusammenbau des K'ollimators noch kleine Abstandsänderungen der Linsen durchzuführen, um die Objektivbrennweiten dem Werte F genau anzugleichen.
  • Auch beim vierten Beispiel (Abb. 4) bestehen die Objektive aus je einer bikonvexen Linse 7 oder 8 und einer plankonkaven Linse 7' oder 8'. Die plankonkaven Linsen 7' und 8' sind einander zugekehrt. Der Abstand der Linsen jedes Objektivs ist verhältnismäßig groß; beide Hauptpunkte der Objektive liegen demzufolge auf den einander abgewandten Objektivseiten. Die Marken M7 und M8 sind auf planparallelen Glasplatten 7" und 8" angebracht, die so angeordnet sind, daß diese Marken mit den bildseitigen Hauptpunkten H7 und H8 zusammenfallen. Die Marken M7 und M8 werden infolgedessen von den mit ihnen verbundenen Objektiven in deren dingseitigen Hauptpunkten H7' und H8' abgebildet.
  • Der Abstand dieser Hauptpunkte H7' und H8' voneinander gleicht der Brennweite F. Wie beim dritten Beispiel kann die Brennweite jedes Objektivs im Bedarfsfalle durch kleine Änderungen des Abstandes der beiden Linsen dieses Objektivs dem Werte F genau angeglichen werden.
  • Die Objektive des fünften Beispiels (Abb. 5) bestehen wiederum aus je einer bikonvexen Linse g oder 10 und einer plankonkaven Linse 9' oder 10'. Bei diesem Beispiel sind jedoch die bikonvexen Linsen 9 und 10 einander zugekehrt. Die Linsen jedes Objektivs haben ebenfalls einen verhältnismäßig großen Abstand voneinander, und die Hauptpunkte der Objektive liegen demzufolge sämtlich innerhalb des von den Objektiven begrenzten Raumes. Die Marken Mg und M10 sind auf planparallelen Glasplatten g" und I0" angebracht und fallen mit den dingseitigen Hauptpunkten H9, und H10, zusammen, deren Abstand voneinander dem Werte gleicht. Auch bei diesem Beispiel ist eine nachträgliche Angleichung der Objektivbrennweiten an den Wert F wie beim vorhergehenden Beispiel möglich.
  • Beim sechsten Beispiel (Abb. 6) sind außer den optischen Teilen auch die mechanischen Teile des Kollimatorsystems gezeichnet. Ein Kollimatorrohr 11 enthält an seinen beiden Enden die Fassungen 12 und 13 der beiden Kollimatorobjektive. Diese bestehen aus je zwei gleichen, mit ihren Planflächen einander zugekehrten plankonvexen Linsen I4, I4 und 15, 15'. Zwischen beiden Linsen ist jeweils eine planparallele Glasplatte 14" oder 15" angeordnet, die eine Marke M14 oder M15 trägt.
  • Die Glasplatten 14" und 15" sind so angebracht, daß die Marken M14 und M15 mit den bildseitigen Hauptpunkten H34 und Hts der Objektive zusammenfallen, die zwischen den Linsen liegen. Die dingseitigen Hauptpunkte H14 und H15 liegen auf deren einander abgewandten Seiten. Die Marken M14 und M15 werden durch die Linsen 14' und 15' in den dingseitigen Hauptpunkten H14' und H15' abgebildet. Der Abstand dieser Hauptpunkte H14' und H15' voneinander ist F. Die als sechstes Ausführungsbeispiel beschriebene Ausführungsform des Kollimators bietet gleichfalls die Möglichkeit, durch nachträgliches Justieren der Linsen und der Glasplatte in ihrer Lage zueinander die Brennweite jedes Objektivs dem genauen Werte von F anzugleichen.

Claims (3)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Kollimatorsystem zur Erzeugung optischer Meßmarlçen für Entfernungsmesser mit zwei gleichachsigen Kollimatorobjektiven, die mit je einer körperlichen Marke verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Marke so angeordnet ist, daß das Bild des Achsenpunktes der Marke, welches von demjenigen Teil des damit verbundenen Objektivs erzeugt wird, das auf der dem andern Objektiv zugekehrten Seite der Marke liegt, mit dem Punkt zusammenfällt, welcher für die Abbildung der andern Marke der dingseitige Hauptpunkt des Objektivs ist.
  2. 2, Kollimatorsystem nach Anspruch I. bei dem die Marken innerhalb des von den einander zugekehrten Flächen der beide Objektive begrenzten Raumes angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß statt eines Bildes des Achsenpunktes jeder Marke dieser Achsenpunkt selbst mit dein Punkt zusammenfällt welcher für die Abbildung der andern Marke der dingseitige Hauptpunkt des Objektivs ist.
  3. 3. Kollimatorsystem nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Objektiv aus einer Linsenfolge besteht und jede Marke von einer Glasplatte getragen sind, die mit dem zugehörigen Objektiv in einer gemeinsamen Fassung befestigt ist.
DEZ25546D 1939-11-21 1939-11-21 Kollimatorsystem zur Erzeugung optischer Messmarken fuer Entfernungsmesser Expired DE733576C (de)

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