AT135940B - Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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AT135940B
AT135940B AT135940DA AT135940B AT 135940 B AT135940 B AT 135940B AT 135940D A AT135940D A AT 135940DA AT 135940 B AT135940 B AT 135940B
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AT
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Inventor
Erich Spittler
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Seliattuagsanordnung tiir Femspreehanlagpn   mit Wählerbetrieb. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und im besonderen auf grosse Netze mit einer Vielzahl von Vermittlungsstellen und Anschlussleitungsgruppen. 



   Zur Herstellung von Verbindungen ist in solchen Netzen eine verhältnismässig grosse Zahl von Hilfseinrichtungen erforderlich, welche entsprechend der Kennziffer für die verschiedenen Verkehrszonen (Vermittlungsstellen oder Leitungsgruppen) von der eine Verbindung aufbauenden Stelle beeinflusst werden. 



   Durch die erfindungsgemässe Anordnung wird die Zahl dieser Hilfseinrichtungen auf das Weitgehendste herabgesetzt und dadurch die Wirtschaftlichkeit des Wählerbetriebes in grossen Netzen gesteigert, u. zw. wird dies dadurch erreicht, dass zur Kennzeichnung der Verkehrsrichtung vorgesehene und entsprechend der Nummernwahl durch Stromstossreihen zu beeinflussende Schalteinrichtungen nach Aussendung eines aus mehreren Stromstossreihen bestehenden Teiles der mehrstelligen Ziffer ausgelöst werden, um durch weitere Stromstossreihen betätigt zu werden. 
 EMI1.1 
 dass für die Aufnahme einer grossen Zahl von der Kennziffer entsprechenden Stromstossreihen nur ein Hebdrehwähler mit wenigen Hilfsrelais erforderlich ist und somit für jede oder mindestens für mehrere Stromstossreihen ein besonderes   Schaltwerk   erspart wird. 



   In den Fig. 1 und 2 sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. 



   Die Fig. 1 zeigt einen von einem Teilnehmer T 1 über Vorwähler   VW   und mehrere Nummernstromstossempfänger, Gruppenwähler 1 GW bis   IV   GW und Leitungswähler   LW   zu einem Teilnehmer T 2 verlaufenden Verbindungsaufbau. Für die Feststellung der Verkehrszone ist dem   Gruppenwähler   11 GW ein Hebdrehwähler mit den Triebmagneten H und D und den   Schaltarmen     n     1, n 2, 113   zugeordnet, der mit der Einstellung der Nummernstromstossempfänger   11 GW, 111 GW, IV GW und LW gleichzeitig   beeinflusst wird. 



   Die Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform dieses dem Gruppenwähler   11 GW   zugeordneten Hebdrehwählers. Sämtliche Verbindungseinrichtungen sind bis auf den hier interessierenden Hebdrehwähler nur schematisch dargestellt. Ihre Einstellung und Auslösung kann auf irgendeine bekannte Art erfolgen. 



   Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens sei ein Verbindungsaufbau zwischen dem Teilnehmer   T 1   und T 2 beschrieben. 



   Hebt der Teilnehmer   T 1   seinen Hörer ab, so wird sein Vorwähler VW angelassen und sucht einen freien nachgeordneten Nummernstromstossempfänger. Hat er einen solchen, z. B. den Gruppenwähler 1 GW, gefunden, so wird der Vorwähler   VW   stillgesetzt, indem das Relais T über den dritten Schaltarm des Vorwählers in Reihe mit einem Relais   C*   erregt wird und auf irgendeine hier nicht interessierende Weise den nicht gezeigten Drehmagneten stromlos macht. Über die Schleife des Teilnehmers   T I   werden die Wicklungen 1 und 11 des Stromstossempfangsrelais A erregt.

   Durch Aussendung von Stromstössen, d. h. also durch Unterbrechung der Leitungsschleife, wird das Relais A stossweise aberregt und veranlasst durch Beeinflussung der nicht dargestellten Triebmagneten eine Einstellung des Gruppenwählers   1 GW. Narhdem   dieser Gruppenwähler entsprechend der Stromstossreihe gehoben 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 worden ist, sucht er in freier Wahl in der erreichten Dekade in bekannter Weise einen zweiten Nummern-   stromstossempfänger,   z. B. den Gruppenwähler II GW.

   Betätigt der Teilnehmer   T.   von neuem seine   Nummernseheibe,   so werden die durch die stossweise Aberregung des Relais A erzeugten Stromstoss auf das Stromstossempfangsrelais A 1 des Gruppenwählers II GW übertragen in dem Stromkreis : Erde, 
 EMI2.1 
 gestellt wird und einen freien nachgeordneten Nummernstromstossempfänger (z. B.   IV GW) aufsucht.   Durch Einstellung des Gruppenwählers IVGW und des von diesem erreichten Leitungswählers   LOF   wird dann der Verbindungsaufbau in bekannter Weise bis-zum Teilnehmer   T 2   vollendet. 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 dargestellte Schaltarm den vom Schaltarm   n 2   des Hebdrehwählers erreichten Kontakt 5 findet.

   In diesem Augenblick erfolgt eine Erregung des Relais Q über : Erde, Relais Q, Kontakte 27 v, 26 c 1, 25 h 12, 
 EMI3.1 
 Zählschalter ZS still und verhindert dadurch gleichzeitig eine weitere Beeinflussung des Zählrelais ZR. 



   Ist das Gespräch beendet, so erfolgt auf irgendeine hier nicht interessierende Weise die Auslösung des gesamten Verbindungsaufbaues, wobei auch die Auslösung des Hebdrehwählers eintritt. 



   Anstatt, wie oben beschrieben, den Hebdrehwähler nur durch vier Stromstossreihen zu beeinflussen, kann derselbe auch eine grössere Zahl von Stromstossreihen aufnehmen. Besteht beispielsweise die vierte Stromstossreihe nicht, wie oben dargelegt, aus fünf Stromstössen, sondern nur aus zwei Stromstössen, so erreicht der Schaltarm   m S   des Hebdrehwählers den Kontakt   2,   über welchen nach Ablauf der Strom- 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Nach Ablauf derselben erreicht der Schaltarm   n 2 Über   den Kontakt 60 y irgendeinen Kontakt, z. B. den Kontakt 2 der gezeigten Kontaktbank. 



   Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so spricht das Relais G auf irgendeine Weise an und veranlasst über den Kontakt 64 g eine Fortschaltung des Zählschalters ZS unter gleichzeitiger Beeinflussung des Relais ZR, wobei der Zähler des anrufenden Teilnehmers über die   d-Ader   mittels des Kontaktes 35   zr   betätigt wird. Erreicht der Zählschalter den vom Schaltarm n 2 gekennzeichneten Kontakt   2,   
 EMI4.1 
 wird eine weitere Fortschaltung des   Zählschalters   und auch eine weitere Betätigung des   ZählrelaL9   ZR unterbunden. 



   Die Auslösung der Verbindung erfolgt auf irgendeine Art. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für   Fernsprechanlagen   mit Wählerbetrieb und Kennzeichnung der Verkehrsrichtung durch mehrstellige Ziffern, dadurch gekennzeichnet, dass zur Kennzeichnung der Verkehrsrichtung vorgesehene und entsprechend der Nummernwahl durch Stromstossreihen zu beeinflussende Schalteinrichtungen nach Aussendung eines aus mehreren Stromstossreihen bestehenden Teiles der mehrstelligen Ziffern ausgelöst werden, um durch weitere Stromstossreihen betätigt zu werden.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die entsprechend der Nummerwahl zu beeinflussenden Schalteinrichtungen aus einem in zwei Bewegungsrichtungen einstellbaren Schaltwerk bestehen, dessen Triebmagnete abwechselnd durch die Stromstossreihen beeinflusst werden.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach je zwei Stromstossreihen eine Auslösung der Sehalteinrichtung herbeigeführt wird.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sehaltwerk mit mehreren Sehaltarmen ausgerüstet ist und die Kennzeichnung der Verkehrsrichtung über einen dieser Schaltarme erfolgt.
    5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Auslösung eine Umsehaltung auf einen andern Schaltarm eintritt.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche zur Kennzeichnung der Verkehrsrichtung erforderlichen Stromstossreihen von einer eine Spreehverbindung aufbauenden Stelle ausgesandt werden.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung ausser durch von der anrufenden Stelle auszusendende Stromstösse durch zusätzliche Stromstösse beeinflusst wird.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Stromstösse während einer zwischen den von der anrufenden Stelle ausgesandten Stromstössen liegenden Pause ausgesandt werden.
    9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahl der zusätzlichen Stromstösse durch die Zahl der vorausgehenden von der anrufenden Stelle auszusendenden Stromstösse bestimmt wird.
AT135940D 1931-03-28 1932-02-26 Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. AT135940B (de)

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