AT135654B - Verfahren zur Verbesserung von Anilinschwarz. - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung von Anilinschwarz.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Verbesserung von Anilinsehwarz. 



   Die bisher bekanntgewordenen Verfahren zur Herstellung von unvergrünlichem   Anilinschwarz   geben unregelmässige Resultate und häufig   Faserschwächungen.   



   Es wurde gefunden, dass diese Nachteile beseitigt werden können. Hiefür waren mehrere Verbesserungen notwendig, die nachstehend beschrieben sind. 



   Man setzt den bekannten Anilinschwarzbrühen oder Druckfarben neben Anilin und andern aromatischen Aminen oder Aminophenolen oder ihren Derivaten oder Homologen noch heterozyklische Stickstoffbasen hinzu, also zyklische Basen, bei welchen Stickstoff ringförmig an Kohlenstoff gebunden ist, wie Pyridin, Chinolin, Akridin usw. sowie deren Homologe und Derivate. Die heterozyklischen Basen verbessern den Ton des Anilinschwarz, fördern die Entstehung der Unvergrünlichkeit und schonen die Faser. 



   Ferner trägt zur Verbesserung ein Zusatz von Phenolen bzw. Alkoholen bei, die als Lösungsvermittler und Entwickler die Reaktion fördern. Als Beispiel wird Resorzin genannt. 



   Dann ist noch gefunden worden, dass ein Zusatz von Puffersubstanzen notwendig und vorteilhaft ist, um die Faser bei voller Entwicklung des Schwarz zu schützen. Die Puffersubstanz soll so beschaffen sein, dass sie von den bei der Entstehung des Anilinschwarz frei werdenden Säuren, wie Salzsäure, und von oxydierenden Substanzen, wie von Sauerstoff, leichter angegriffen wird als die Faser. 



  Anderseits soll die Puffersubstanz der Bildung des   Anilinschwarz   nicht hinderlich sein und in den einzelnen Stadien der Bildung des Anilinschwarz wirksam eintreten. Es ist zweckmässig, mehrere solche Schutzkörper gleichzeitig anzuwenden. 



   Beispiele sind hiefür einerseits Verdickungsmittel, wie Dextrin, Stärke, Pektine, Glukose, Tragantarten, Kasein, Leim und deren Abbauprodukte, die nach bekannten Methoden gewonnen werden, ferner andere organische, verhältnismässig leicht oxydierbare Zwischenprodukte, wie Hydrazin, Rhodanverbindungen, auch Alkohole und deren Derivate, anderseits anorganische oxydable Substanzen, wie die niedrigeren Oxydationsstufen von Schwefel, Arsen, Antimon, Zinn, Phosphor, Ferrozyanverbindungen u. a. dieser Art. 



   Zur Auflösung der Basen werden mitunter neben den üblichen flüchtigen Säuren, wie   Salzsäure,   
 EMI1.1 
 werden. 



   Die für   Anihnsehwarz   üblichen Katalysatoren werden, je nach der Herstellung von Dampfschwarz oder   Anilinschwarz,   wie üblich gewählt, z. B.   Ferrozyankalium   oder Kupfersalze u. a. Für den Druck werden die   Anilinschwarzbrühen   verdickt. 



   Man erzielt auf diese Weise zuverlässig unvergrünliches, tiefes Schwarz mit voller Festigkeit der Faser. 



   Es werden nachfolgende Beispiele im Sinne der Erfindung gegeben :   Beispiel l :   Zu einem Klotz von 80 g Anilinsalz, 60 g Ferrozyankalium, 30 g Natriumchlorat und etwas Gummiwasser werden 4 g p-Phenylendiamin und 4 g Chinolin zugesetzt. 
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   Beispiel 3 : Klotz wie 1, dazu 3 g Leim oder Kasein, die mit konzentrierter Natronlauge abgebaut und dann mit Essigsäure neutralisiert wurden, ferner 6 g Rhodanammonium. 

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739034C (de) * 1936-03-19 1943-09-09 Chem Fab Gruenau Ag Verfahren zum Faerben von tierischen Fasern mit sauren Farbstoffen

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