AT135281B - Vorrichtung zum abwechseluden Schließen und Öffnen von Stromkreisen. - Google Patents

Vorrichtung zum abwechseluden Schließen und Öffnen von Stromkreisen.

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AT135281B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum abwechselnden Schliessen und Öffnen von Stromkreisen. 



   Es werden in der Technik vielfach Schaltvorrichtungen benötigt, welche dauernd einen   elektrischen   Stromkreis ein-und ausschalten. Solche Einrichtungen finden z. B. bei   Blinkanlagen   Verwendung, in denen ein oder mehrere Lampenstromkreise dauernd ein-und ausgeschaltet werden. Für diesen Zweck sind bereits thermische Relais vorgeschlagen worden, die mit Quecksilber arbeiten ; diese sind jedoch teuer und für höhere Spannungen nicht anwendbar, da sich infolge des Quecksilbers Stehliehtbögen ausbilden. 



   Es sind ferner Einrichtungen zur Erzeugung von Blinklicht bekannt, bei denen ein als Unruhe ausgebildetes Pendel von Elektromagneten gesteuert wird, das bei Erreichen seiner Ruhelage den Steuerstromkreis der Magneten steuert und gleichzeitig mittels eines   plastischen   Gliedes aus seiner Ruhelage   herausgedrängt   wird. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Vorrichtung zum abwechselnden Schliessen und Öffnen von Stromkreisen, insbesondere zur Erzeugung von Blinklicht, bei welcher ein von einem Magneten 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wird stromlos. Infolge des Schwunges wird der   Magnetanker a ausschwingen,   wobei die Rolle   C2 auf   die Kontaktbahn k2 aufläuft. In diesem   Moment   wird der Widerstand m kurzgeschlossen, die Lampe o 
 EMI2.2 
 geschlossen und die Widerstände m bzw. n abwechselnd kurzgeschlossen.

   Die Lampen o und p leuchten daher abwechselnd auf und erzeugen das gewünschte   Blinklieht.   Die Widerstände m und n sind vorgesehen, um beim Ablaufen. der Rolle   C2   von den Kontaktbahnen keine vollkommene Unterbrechung der Lampenstromkreise zu haben und ein unzulässiges Funken an den Kontakten zu vermeiden. 



   Der Schwingmagnet bietet die Möglichkeit, die Schwingungsdauer durch einfache Kontaktgabe, die z. B. durch ein Relais erfolgen kann, verändern zu können. Solche Verhältnisse liegen z. B. bei Warneinriehtungen für unbewachte Wegübergänge vor, bei denen normalerweise ein weisses Blinklicht bestimmter Frequenz arbeitet. Kommt ein Zug, so wird ein rotes Blinklieht eingeschaltet, welches jetzt jedoch eine grössere Frequenz haben soll. 



   Die Veränderung der Frequenz wird durch den Schalter j und die im Wege der Rolle Ci liegende Kontaktbahn   Je1   erreicht. Verlässt der Magnet beim Ausschwingen mit seiner Kontaktrolle   Cl   die Kontaktbahn l1 und läuft er auf die Kontaktbahn   k1   auf, so bekommt die Magnetspule 9 bei geschlossenem Schalter j wieder Spannung. Der Magnetanker a wird entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, der Schwin-   gungsanker   also in seiner   Bewegung plötzlich   stark verzögert und nach der andern Richtung beschleunigt. 



    Da ausserdem der Widerstand t kurzgeschlossen ist, sind grössere Kräfte vorhanden, und der Schwingschalter wird plötzlich schnell hin und her schwingen.   



   Es ist ohne weiteres möglich, das Gewicht b vollkommen in Wegfall zu bringen, sofern man das Gewicht der Kontaktrollen etwas   vergrössert.   Auch kann in den meisten Fällen das Gegengewicht e in Wegfall kommen. Um die Sehwingungsdauer des Ankers einstellen zu können, kann man auch den Kontaktbahnen eine von der durch den Drehpunkt des Sehwingankers gegebenen Kreisbahn abweichende Krümmung geben. 



   Der oben beschriebene Schwingmagnet bietet also den Vorteil, dass er äusserst zuverlässig arbeitet. 



  Federn, die stets ein unsicheres Element sind, sind vermieden. Da die Kontaktgabe durch Rollen erfolgt, kommen Gleitreibungen vollkommen inWegfall, und die Kontaktabnutzung wird ebenfalls ein   Minimum   sein. Ferner bietet sich in einfachster Weise die   Möglichkeit, die Schwingungsdauer   des Schwingmagneten ändern zu können. Die Anordnung gemäss der Erfindung ist ohne weiteres   anwendbar für Blinkanlagen   mit nur einer Lampe, wobei dann je eine der Kontaktbahnen   k,     I   und der Schalter j in Wegefall kommen, 
PATENT-ANSPRÜCHE :
1.

   Vorrichtung zum abwechselnden Schliessen und Öffnen von Stromkreisen, insbesondere zur 
 EMI2.3 
 verwendet wird, das den Erregerstromkreis des Magneten steuert und dadurch das Pendel in Schwingung setzt, das so das abwechselnde Schliessen und Öffnen des Erregerstromkreises bewirkt,   dadurch gekenn-   zeichnet, dass der   Sehwinganker   des Magneten eine Kontaktrolle trägt, die auf zwei gekrümmten Kontaktbahnen, z. B. k1, l1, sich abwälzt, von denen jede aus zwei   Metallschienen   besteht, wobei die Kontaktrolle bei unerretem Magneten auf der einen   Kontaktbahn,   z. B.   71., aufliegt   und die Erregerspule g des 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. dass der Anker des Magneten zwei oder mehr Kontaktrollen trägt, von denen die eine nur mit einer Kontaktbahn bei unerregtem Magnet in Berührung ist und die Erregerspule einschaltet, während die andern Kontaktrollen abwechselnd auf zwei Kontaktbahnen k1 und k2 schleifen und auf jeder einen Widerstand m, n des zugehörigen Lampenstromkreises durch tberbrucken der beiden Metallsehienen mittels der Kontaktrolle kurzschliessen.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Schwingfrequenz des Ankers der die Erregerspule einschaltenden Rolle eine zweite Kontaktbahn zugeordnet ist, durch die nach Auflaufen der Rolle der Magnet umgesteuert wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktrolle beim Auflaufen auf die zweite Kontaktbahn einen Stromkreis über die beiden Metallsehienen derselben schliesst, der einen Teil des Vorsehaltwiderstandes k, i der Erregerspule g des Magneten bei geschlossenem Schalter j kurzschliesst, so dass die Anzugskraft des Magneten und damit die Schwingungsdauer verändert wird. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein besonderer Schalter oder ein Relais vorgesehen ist, durch den ein Teil des Widerstandes kurzgeschlossen wird.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktrolle in Langlöchern am Magnetanker gelagert sind.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen l bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die KrÜmmung der Kontaktbahnen von der durch den Drehpunkt des Schwingankers gegebenen Kreisbahn abweicht. EMI3.1
AT135281D 1932-06-10 1932-06-10 Vorrichtung zum abwechseluden Schließen und Öffnen von Stromkreisen. AT135281B (de)

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