AT134785B - Einrichtung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung in Fernsprechanlagen. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung in Fernsprechanlagen.

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AT134785B
AT134785B AT134785DA AT134785B AT 134785 B AT134785 B AT 134785B AT 134785D A AT134785D A AT 134785DA AT 134785 B AT134785 B AT 134785B
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  Einrichtung zur   selbsttätigen Verstärkungsregelung   in Fernspreehanlagen. 
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 ohmigen Widerstand rasch entladen wird. Der Kondensatorkreis ist derart bemessen, dass bei normalen, stossweise auftretenden   Sprechströmen   kein Ansprechen der Einrichtung stattfindet, sondern nur dann, wenn ein Pfeifton oder ununterbrochenes   Störgeräusch   vorhanden ist. 



   Nach einem weiteren Merkmale der Erfindung kann man die Vorrichtungen zur Regelung des Verstärkungsgrades durch eine   Zeitschalteinrithtung   in bestimmten Zeitabständen (z. B. alle drei Minuten) anlassen, wodurch jedesmal der Verstärkungsgrad soweit heraufreguliert wird, bis der   Verstärker   pfeift und dann wieder herabreguliert wird, bis das Pfeifen aufhört. 



   Dieses in bestimmten Zeitabständen erfolgende   Herauf-und Herunterregulieren   des   Verstärkunas-   grades kann verschiedenen Zwecken dienen. 



   Beim Herunterregulieren des Verstärkungsgrades sinkt natürlieh die   Spreehverständigunagüte   je nach der vorliegenden   Störung   bzw. den durch diese bedingten eingeschalteten   Dämpfungswider-   
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 kurzer Zeit wieder verschwindet. In solchem Fall würde dann die   Spreehverständigungsgüte unnötig   für die ganze Gesprächsdauer niedriger gehalten werden, als es erforderlich ist. Dies wird nun dadurch verhindert, dass man die   Reguliervorrichtung   in bestimmten Zeitabständen anlässt, wodurch beim jedes- 
 EMI2.2 
 der augenblickliche Gleichgewichtszustand auf der Leitung erfordert. 



   Gleichzeitig wird durch das in bestimmten Zeitabständen erfolgende Herauf-und Herunterregulieren des   Verstärkungsgrades   ein weiterer Vorteil erreicht. In der Pause zwischen   Herauf-und   Herunterregulieren des   Verstärhungsgrades   kommt der Verstärker kurz zum Pfeifen und dieser in bestimmten, dem Teilnehmer   bekannten Zeitabständen   wiederholte Pfeifton dient demselben als Zeichen, aus welchem er die Dauer des von ihm geführten Gespräches erkennen kann. 



   Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass die Einrichtung so getroffen werden kann, dass durch einen Pfeifton bzw. ein sonstiges   Störgeräusch   längerer Dauer den   überwachenden   Beamtinnen ein Zeichen übermittelt wird, so dass Massnahmen zur Beseitigung der Störung veranlasst werden können. 



   Nachstehend ist die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   Fig.   1-4   zeigen die Regeleinrichtung, während Fig. 5 die Regeleinrichtung im Zusammenarbeiten mit der Zeitsehalteinriehtung darstellt. 



   Es sei zunächst die Funktion und Wirkungsweise der Regeleinrichtung gemäss   Fig. 1-4 beschrieben.   Die Regeleinrichtung nach Fig. 1 besteht im wesentlichen aus einer   Röhrenanordnung,   enthaltend 
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 sprechen des Relais S, wenn dieses seinen Kontakt 1 s schliesst, der im Gitterkathodenkreis dieser Röhre liegende Kondensator C 2 über den   hoehohmigen   Widerstand   R   2 aufgeladen wird. Dieser Widerstand ist so bemessen, dass die Aufladung langsam erfolgt, d. h. eine gewisse Zeitspanne beansprucht.

   Die durch die Ladung des Kondensators C 2 dem, durch die Gitterbatterie   Bg 2 al ! f   eine bestimmte Vorspannung eingestellten Gitter   der Röhre G {2 zugefÜhrte   Energie bringt diese   zum Ansprechen   und 
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 seines Kontaktes 2 pk ein Hilfsrelais A erregt, welches über seien Kontakt 3 a einen Stromkreis schliesst, in welchem nach dem Ausführungsbeispiel eine Signallampe zum Aufleuchten kommt, als Zeichen für die   die Verbindung überwachende Beamtin. Selbstverständlich   kann auch ein anderes beliebiges optisches oder akustisches Signal verwendet werden. 



   Die Aufladezeit des Kondensators   a : 2 ist   hiebei so bemessen, dass das durch die Sprache herbei- 
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 bewirkt zusammen mit dem   Widerstand R : 2, dass   dem Gitter nicht mehr als eine vorher bestimmte Spannung zugeführt wird. Die parallel zu den Relais S und PK liegenden Kondensatoren C 1 und a 3 sind die allgemein bekannten und   angewendeten Uberbrüekungskondensatoren.   



   Ein wesentliches Merkmal des Anmeldungsgegenstandes ist seine Empfindlichkeit im Ansprechen auf bereits kleine Amplitudenwerte der Störströme, sobald sie nur entsprechende Zeit andauern während Störströme selbst   mit verhältnismässig grossen Amplituden   die Vorrichtung nicht zum Ansprechen bringen, wenn sie kurzzeitig auftreten. Massgebend für die Empfindlichkeit ist, dass für den   Verzögerungsvorang   

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 beim Ansprechen das langsame Aufladen eines Kondensators über einen hohen Widerstand benutzt wird. Der Aufladungsvorgang lässt sich bei dieser Vorrichtung also sehr genau einstellen. Das Ansprechen der zweiten Röhre ist demnach von der Zeit der Einwirkung der   Störströme,   nicht aber von der Grösse der Amplituden   abhängig.

   Demzufolge   eignet sich die   erfindungsgemässe   Anordnung nicht nur zur selbsttätigen Regelung bzw. Anzeige der Pfeiftöne von Verstärkern, sondern auch beliebiger anderer in der Leitung auftretender   Störgeräusche.   Pfeift ein Verstärker oder tritt ein sonstiges Störgeräusch längerer Dauer in der Leitung auf, so kommt die Regeleinrichtung zur Wirkung, setzt die den   Verstärkungsgrad   regelnde Vorrichtung in Tätigkeit oder schaltet ein Signal für die Beamtin ein, worauf diese die   Störung   feststellt und beseitigt. 



   Da das Pfeifen von Verstärkern in den meisten Fällen auf solche Störungen des Gleichgewichtes 
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 pfeifenden Verstärker, d. h. also durch   Herabsetzung des Verstärkungsgrades   desselben beheben lassen, wird es sich in solchen Anlagen mit unbewachten Verstärkern, die automatisch beim   Zusammensehalten   von Leitungen eingeschaltet werden, empfehlen, nicht nur den Verstärkern im unbewachten Amt eine 
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 eine Vorrichtung, wie z. B. ein Schrittschaltwerk oder eine Relaiskette oder eine andere gleichartige Anordnung angelassen wird, welche   Dämpfungswiderstände   an den Verstärker anschaltet, bis der Ver- 
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 Kontrolleinrichtung an dem pfeifenden   Verstärker   zur Wirkung und schaltet die Signallampe ein.

   Gleichzeitig tritt aber auch die Kontrolleinrichtung im iiberwaehenden Amt in Tätigkeit, so dass die Beamtin an der von dieser in Tätigkeit gesetzten Signallampe die Störung erkennt und ihre Massnahmen zur Feststellung der Störung und zu deren Beseitigung trifft. 



   Diese Anordnung ist an Hand des   Ausführungsbeispieles gemäss Fig.   2 beschrieben. 



   Sobald bei auftretendem Pfeifen eines Verstärkers die ihm zugeordnete Kontrollvorrichtung anspricht, wird das Relais PK (Fig. 1) erregt, und schliesst seinen Kontakt 4 pk und damit den Stromkreis des   Drehmagneten D 1   des Schrittschaltwerkes S 1. An die von dem Schaltarm c des letzteren bestrichenen Bankkontakte sind Dämpfungswiderstände W angeschlossen. Über die Verbindungsadern a und b sind diese mit dem Gitterkreis des Verstärkers verbunden. Der Drehmagnet D 1 dreht die Arme e 
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 Gitterkreis des Verstärkers eingeschaltet werden.

   Beruht nun das Pfeifen des Verstärkers auf einer Ursache, die sich durch diese Massnahme, d. h. durch die   Herabsetzung   des Verstärkungsgrades nicht beheben lässt, so ist, wenn der Arm c auf den letzten   Bankkontakt aufgelaufen   ist, also sämtliche Dämp- fungswiderstände eingeschaltet sind, der Arm e auf das Kontaktsegment 7 gelangt. Dadurch wird ein Stromkreis für die Signallampe L und die Relais B und H geschlossen.

   Die Signallampe L leuchtet auf, Relais B öffnet mit Ansprechen seinen Ruhekontakt 5 b, wodurch der Stromkreis des Drehmagneten D1 unterbrochen und das Schrittschaltwerk stillgesetzt wird, während Relais H seinen Kontakt 6 h vorbereitend für die spätere   Rückführung   des   Schrittsehaltwerkes   S 1 in die   Anfangsstellung schliesst  
Gleichzeitig hat die   Kontrolleinrichtnng im überwachenden   Amt   angesprochen und die Beamtin   veranlasst die Untersuchung und Behebung der Störung in ihr geeignet erscheinender Weise.

   Nach Abstellung der Störung fällt Relais   PI ( (Fig. 1)   ab, öffnet seinen Kontakt 4 pk und schliesst seinen Kontakt 8 pk, wodurch über letzteren und Kontakt 6 h der Stromkreis für den   Drehmagneten   D 1 wieder geschlossen wird. Letzterer dreht die Arme c und e des   Sehrittseh altwerkes RJ,   bis diese ihre Anfangsstellung erreicht haben, in welchem Falle der Arm c das Segment 7 verlassen hat, so dass die Relais   Bund II   abfallen. Diese legen ihre Kontakte 5 b und 6 h um und die Vorrichtung ist damit für eine neue Anzeige empfangsbereit. 
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 ämtern, wird es sich unter Umständen empfehlen, die Verstärker dauernd zu kontrollieren. Dies wird erfindungsgemäss durch eine in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung bewirkt, die zwischen die Kontrolleinrichtung und die Verstärker bzw. z.

   B. eine Gruppe solcher angeordnet ist. 



   Diese Vorrichtung   (Fig.   3) besteht beispielsweise aus einem Sehrittschaltwerk   S 2,   dessen Arme 10 und 11 über die Adern a und b mit der Kontrolleinrichtung verbunden sind, während an die Bankkontakte des Schrittschaltwerkes   S 2   die Verstärker angeschlossen sind. Die   Kontrolleinrichtung wird Über   die Taste T eingeschaltet, indem über diese, den Kontakt 8 pk, Unterbrecher U 2, Erde der Stromkreis für den Drehmagneten D 2 geschlossen wird. Die Arme 10 und 11 drehen sich so lange, als dieser Stromkreis geschlossen ist und tasten dabei schrittweise die angeschlossenen   Verstärker   ab. Treffen die Arme 10 und 11 dabei auf einen pfeifenden Verstärker auf, so wird die Kontrolleinrichtung ansprechen.

   Das Relais PI derselben öffnet seinen Kontakt 8 pk im Stromkreis des Drehmagneten D   2,   wodurch dieser unterbrochen und das Schrittschaltwerk stillgesetzt ist. Dieses bleibt so lange in Ruhe, bis die Störung 

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 behoben ist, worauf mit Abfall des Relais   PE   der Stromkreis des   Drehmagneten   D 2 am Kontakt 8 pk wieder geschlossen ist und das   Schrittsehaltwerk weitergedreht   wird. 



   In bestimmten Anlagen, d. h. dort, wo es die Betriebsverhältnisse gestatten, lässt sich eine Vereinfachung der gesamten Anordnung dadurch erzielen, dass nur im überwachenden Amt eine Kontrolle über den Betriebszustand der Verstärker ausgeübt wird. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass der Verbindunsleitung im überwachenden Amt eine Kontrolleinrichtung zugeordnet wird oder im   unbewachten   
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 werden kann. 



   In Fig. 4 ist eine Anordnung dargestellt, wo die Kontrolleinrichtung nur im   unbewachten ait   aufgestellt ist und in den   bewachten   Ämtern das Signal angeordnet ist, welches simultan über beide Adern der Verbindungsleitung erregt wird. 



   VL stellt eine zwischen dem   unbewachten Verstärkeramt An   und dem bewachten Amt Ab verlaufende Verbindungsleitung dar. Wird in ersterem Amt eine Störung durch die Kontrolleinrichtung gemeldet und der Kontakt   9a   des Relais A (Fig. 1) geschlossen, so kommt in dem bewachenden Amt Ab die Signallampe L zum Aufleuchten in einem Stromkreis von :

   Erde, Batterie, Kontakt 9 a, Mittelpunkt der an den beiden Adern der Verbindungsleitung VL in Brücke liegenden Drossel Dr 1 simultan über 
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 stellung zurückgeführt.
Nachstehend ist die   Reguliervorrichtung   gemäss Fig. 5 beschrieben. 
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 schaltet die Beamtin mittels einer Taste T eine Zeitschalteinrichtung Z ein, welche in bestimmten Zeitabständen eine Reguliervorrichtung R anlässt, welch letztere die zur Regulierung des Verstärkungsgrades 
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 heraufgesetzt wird. Diese Dämpfungswiderstände W sind mittels der Verbindungsadern a und b. z. B. mit dem Gitterkreis des nicht abgebildeten Verstärkers verbunden. 



   Selbstverständlich kann die Einschaltung der Zeitschalteinrichtung Z anstatt über die von Hand zu bedienende Taste T auch   selbsttätig,   z. B. über den Kontakt eines besonderen oder eines bereits   andern Zwecken (Zündung der Verstärker u. dgl. ) dienenden Sehaltmittels bewirkt werden.   



   Beim Schliessen der Taste T wird ein Stromkreis für den Drehmagneten D 2 des Schrittschalt-   werkes S 2 vorbereitet. In diesem Stromkreis liegt der Kontakt 5 s einer hier weiter nicht interessierenden   und nicht abgebildeten   Sehalteinrichtung,   die diesen Kontakt 5 s alle fünf Sekunden schliesst und gleich wieder öffnet. Beim jedesmaligen Schliessen des Kontaktes 5 s erhält der Drehmagnet D S des Schrittschaltwerkes   S 2 Strom über Erde,   Batterie, Wicklung des   Drehmagneten D 3, Taste   T,   Kontakt 5 s,   
 EMI4.5 
 dann auf Kontakt   36   angelangt, wodurch ein Stromkreis zustande kommt von Erde über Arm e, Bankkontakt 36, Wicklung von Relais S und Relais B, Signallampe L nach Batterie, Erde.

   In diesem Stromkreis kommen die Relais S und B zum Ansprechen.   Zweck und Wirkung von Relais S ist   später beschrieben. Relais B   schliesst   einen Haltestromkreis für sich, der von Erde über die   Signallampe L.'2,   
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 für die Beamtin. 



   Mit Ansprechen des Relais B wurde auch der Kontakt 9 b geschlossen und 5 b geöffnet. Über den 
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 Stromkreis des Drehmagneten   D     ab, wodurch   letzterer stromlos und das Schrittschaltwerk   81   stillgesetzt wird. 



   Über das Kontaktsegment 7 und den Arm c ist aber ein Stromkreis für das Relais H zustande gekommen, der von Erde, Batterie, über die Signallampe L und das Relais B verläuft, so dass   nunmehr   mit Ansprechen des Relais H und Öffnen des   Kontaktes 11 A   der bisherige Haltestromkreis für das Relais B aufgetrennt wird und letzteres sich über den eben beschriebenen Stromkreis in Reihe mit dem Relais H hält. 

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 gekehrt. Sie wird erneut angelassen, sobald der Arm e des Sehrittschaltwerkes S 2 wieder auf Kontakt 36 angelangt ist, d. h. solange die Taste T in dem Stromkreis des Zeitsehaltwerkes Z geschlossen bleibt, z. B. während des Bestehens der aufgebauten Verbindung. 



   Soll der Pfeifton in andern als den eben beschriebenen Zeitabständen wiederholt werden, sollen diese z. B. den jeweils in Betracht kommenden   Gespräehstarifen     angepasst   werden, angenommen, das erste Zeichen nach drei Minuten und jede folgende Minute ein weiteres Zeichen, so wird dies   zweckmässig   in dem dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, dass, wenn der Kontaktarm e auf den Kontakt 37 aufläuft, ein Stromkreis für das Relais K von Erde am Arm 3 über Kontakt 37, Wicklung des Relais K nach Batterie, Erde geschlossen wird.

   Bei Ansprechen des Relais Ein diesem Stromkreis   schliesst   dasselbe vorbereitend seinen Kontakt   17 Je im   Stromkreis der Relais   S und   B und legt sich in einen Haltestromkreis über den gleichfalls geschlossenen Kontakt 16 k und die geschlossene Taste T   2.   Über den vorbereitend geschlossenen Kontakt   17   k sind die   Bankkontakte 12, 24 und. 36   parallel geschaltet, so dass, wenn der Arm   e   das zweite Mal die Bankkontakte bestreicht, die Reguliervorrichtung nach je einer 
 EMI5.2 
 Gesprächsbeendigung geöffnet werden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung in Ferr. sprecl anlagen mit Spreehstromverstärkern, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstärkungsregelung in Abhängigkeit von einer Verzöge- <Desc/Clms Page number 6> rungseinrichtung erfolgt, deren verzögertes Ansprechen durch Stromvorgänge in einem Kondensatorkreis bedingt ist, dessen Schaltung von den Leitungsströmen beeinflusst wird und der derart bemessen ist, dass das Ansprechen der Verzögerungseinriehtung nur bei einem Pfeifton oder einem sonstigen, die Sprechverständigung störenden Geräusch längerer Dauer stattfindet.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungseinriehtung aus einer Röhrenanordnung (z. B. Glühkathodenröhren und Relais) besteht, deren Gitter von den Ladungvorgängen eines Kondensatorkreises beeinflusst wird, wobei für den Verzögerungsvorgang das langsame Aufladen des Kondensators über einen hochohmigen Widerstand benutzt wird.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach jedesmaligem Unterbrechen des Aufladevorganges der Kondensator über einen niederohmigen Widerstand rasch entladen wird. EMI6.1 strömen verhindert ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen zur Regulierung des Verstärkungsgrades durch eine Zeitschalteinrichtung in bestimmten Zeitabständen (z. B. alle drei EMI6.2 Verstärker pfeift und dann wieder herunterreguliert wird, bis das Pfeifen aufhört.
    6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschalteinrichtung derart EMI6.3 entsprechend, erstmalig nach drei Minuten und darauf jede Minute erfolgt.
    7. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel vorgesehen sind, welche beim jedesmaligen Heraufregulieren des Verstärkungsgrades während des Pfeifens ein Summer- EMI6.4 8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschalteinrichtung durch eine Sehaltmassnahme der Beamtin eingeschaltet wird.
    9. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeitschalteinrichtung selbsttätig durch besondere oder durch bereits andern Zwecken (Zündung der Verstärker u. dgl.) dienende Sehaltmittel eingeschaltet wird.
    10. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Vorrichtungen zur selbsttätigen Beseitigung des Pfeifens eingeschaltet als auch Signale zu den die Verbindung überwachenden Beamtinnen gegeben werden.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung den Verbindungsleitungen zugeordnet ist. EMI6.5 überwachenden Amt zugeordnet ist.
    13. Einrichtung nach den Ansprüchen 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinrichtung im unbewachten Amt angeordnet ist, während sich das die Störung anzeigende Signal im bewachten Amt befindet und über die Verbindungsleitung (z. B. simultan) beeinflusst wird.
    14. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine einer Mehrzahl von Verstärkern zugeordnete Sehalteinriehtung die angeschlossenen Verstärker kontrolliert und bei Erreichung EMI6.6
AT134785D 1930-12-08 1931-12-03 Einrichtung zur selbsttätigen Verstärkungsregelung in Fernsprechanlagen. AT134785B (de)

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