AT134678B - Sicherungseinrichtung an eingleisigen Strecken, insbesondere an Überwegen. - Google Patents

Sicherungseinrichtung an eingleisigen Strecken, insbesondere an Überwegen.

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AT134678B
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relays
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Siemens Ag
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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 schlossen und das Gleisrelais 2 fällt ab. Der Stromkreis für das Richtungsrelais 4 wird bei Abfallen des Gleisrelais 2 mit Hilfe des Kontaktes 23, 24 auf den Kurzschluss der Abrückisolierstreeke J 2 umgeschaltet. Sein Verlauf ist folgender   :"+"der Batterie   3,   Kontakt 33, 34,   Klemme 41,   42, Kontakte 45,   46,23, 24, J 2, Kurzschluss über die Zugachsen,   $", "der   Batterie 3. Um von der Besetzung der An- 
 EMI2.2 
 



   Verlässt der Zug die isolierte Strecke J 2, zieht das Gleisrelais 2 an und schaltet den Kontakt 23,24 ab, wodurch das Richtungsrelais 4 stromlos wird. Die Anlage befindet sich wieder in der Normalstellung. 



   Fährt der Zug in der Fahrtrichtung von rechts nach links, dann wird in analoger Weise bei Besetzen der in diesem Falle als Anrückisolierstreeke wirkenden isolierten Strecke J 2 das Gleisrelais 2 abfallen und das Richtungsrelais 3 anziehen. Die Schaltvorgänge entwickeln sich nun in entsprechender Weise, wobei   J     1 als Abrückisolierstrecke   wirkt. 



   Durch die geschilderten'Vorgänge wird erreicht, dass keines der Riehtungsrelais ansprechen kann, wenn beide aussenliegenden Isolierstrecken J 1 und J 2 gleichzeitig besetzt bzw. die Gleisrelais 1 und 2 gleichzeitig abgefallen sind. 
 EMI2.3 
 



   Eine dem Richtungsrelais parallel geschaltete Verzögerungszelle (beispielsweise   7 2   verhindert durch   Verlängerung   der Abfallzeit ein unbeabsichtigtes Abfallen des Richtungsrelais, wenn bei   der Fm-   schaltung des   Kontaktes 211, 213   auf 211, 212 eine kurz andauernde Stromunterbreehung eintreten sollte. 



   Bei der Schaltung (Fig. 3) ist von dem Gedanken   ausgegangen   worden, die Wirkung der   Anrück-   isolierstrecke auch auf die mittlere Isolierstreeke zu übertragen und die Anrückislierstrecke vorübergehend gewissermassen um die mittlere Isolierstrecke zu verlängern, um zu erreichen, dass die Warnsignale erst nach Verlassen der mittleren Isolierstrecke zum Verschwinden gebracht werden.

   Durch einen Kontakt 410, 49 am angezogenen Richtungsrelais 4 wird die mittlere   Isolierstrecke J 3   parallel zur   Anruckisolierstrecke J 1 geschaltet.   Ein   Kontakt 377, 372 überprüft   die abgefallene 
 EMI2.4 
 
Im Schaltbild (Fig. 4) ist der normale Stromverlauf für ein Schaltrelais 5 dargestellt, welche-wie in Fig. 5 angegeben-in der Normalstellung über Kontakt   5'1,   58 den Stromkreis für die während der Zugspausen eingeschalteten Ruhepausensignale und der sonstigen   zugehörigen   Einrichtungen, wie Blinker   usw.,   schliesst. 



   Wenn das Schaltrelais 5 abfällt, dann bringt es über   Kontakt 55, 56   (Fig. 5) die Warnsignale und die damit in Verbindung stehenden Zusatzeinrichtungen zum Ansprechen und schaltet durch Kontakt   57,   58 das Ruhepausensignal aus. 



   Der normale Stromverlauf für das Schaltrelais 5 ist folgender : Kontakt 114, 115   am Gleisrelais 1,   Kontakt 314, 315 am Richtungsrelais 3, Kontakt 214, 215 am Gleisrelais 2 und Kontakt   414, 47   am 
 EMI2.5 
 Kontakt 114, 115 unterbrochen und das Schaltrelais 5 stromlos. Besetzt also ein Zug von links kommend, die Isolierstrecke J   1,   dann werden durch die Kontakte 55, 56 die Warnsignale eingeschaltet. 



   Da nach Vorgesagtem bei abgefallenem Gleisrelais 1 ein Anziehen des Richtungsrelais 3 ausgeschlossen ist, bleibt das   Schaltrelais J   unter allen Umständen so lange abgefallen, bis der Kontakt   11-1,   115 bei Verlassen der Anrückisolierstrecke J 1 durch Anziehen des Gleisrelais 1 wieder eingeschaltet wird. 



   Es ist also durch diese Schaltung erreicht, dass die einmal eingeleitete Warnung nicht mehr unterbrochen werden kann, solange sich der Zug in Annäherung befindet und die Anrückisolierstrecke durch Zugaehsen kurzgeschlossen ist. 



   Um dem Verlangen zu genügen, dass bei Passieren des Wegüberganges die Warnung wieder aufgehoben wird, ist die Schaltung so getroffen, dass bei angezogenem Richtungsrelais und abgefallener   Abrückisolierstrecke,   wie oben geschildert, dem Sehaltrelais 5 Strom zugeführt wird, wenn das Gleisrelais der   Anrüekisolierstrecke   angezogen und das andere Richtungsrelais abgefallen ist. In Fig. 4 ergibt sich für diese Sperrstellung folgender Stromkreis : Kontakt 114, 115 des Gleisrelais 1,   Kontakt.'314, 315 des   Richtungsrelais 3, Kontakt   i ; 214, 216   des Gleisrelais 2 und   Kontakt 473, 475   des Richtungsrelais 4. 



  Wicklung 51, 52 des Schaltrelais 5. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



    Das Scllaltrelais. 5 kann durch Anziehen seines Ankers erst dann wieder von der Warnstellung auf die Ruhepausenstellung umschalten, wenn der Zug die Anruckisolierstrecke freigegeben und die Abrückisolierstrecke besetzt hat.   
 EMI3.1 
 welcher beim Anziehen des Schaltrelais 5 unterbricht. 



   In Fig. 6 ist ein Schaltungsbeispiel dargestellt, in welchem das Warnsignal und das Ruhepausensignal direkt von Kontakten der Gleisrelais   1,   2 und der Richtungsrelais 3,4 gesteuert werden. 
 EMI3.2 
 signal unmittelbar eingeschaltet. 



   Bei Anrücken des Zuges wird durch Abfallen des Gleisrelais 1 der Kontakt 117, 118 geschlossen und den Warnsignaleinrichtungen über Kontakt 316, 317 des Richtungsrelais 3 Strom zugeführt und durch Unterbrechen des Kontaktes 119, 120 des Gleisrelais 1 das Ruhepausensignal ausgeschaltet. Wenn das Richtungsrelais 4 angezogen hat und das Gleisrelais 2 abgefallen ist, ferner das Gleirelais 1 wieder 
 EMI3.3 
 des Richtungsrelais 4 eingeschaltet. Gleichzeitig wird Kontakt 117, 118 des Gleisrelais 1 unterbrochen und das Warnsignal zum Verschwinden gebracht. 



  In den Patentansprüchen ist auf die einzelnen Figuren durch in Klammer gesetzte Bezeichnungen
Bezug genommen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherungseinrichtung an eingleisigen Strecken, insbesondere für Überwege, unter Verwendung einer mittleren Isolierstrecke (J 3), welche sich im Bereiche der Wegkreuzung befindet, und zweier anschliessend daran angeordneter Isolierstrecken (J 1 und J2), dadurch gekennzeichnet, dass zur Aus- schaltung der-durch Besetzen einer der aussenliegenden Isolierstrecken (J   1 oder   J   2)   eingeschalteten-
Warneinriehtungen für jede Fahrtrichtung je ein von der mittleren Isolierstrecke (J, 3) abhängiges
Relais ("Richtungsrelais" 4 oder   3)   vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass durch Ansprechen des einen Richtungsrelais selbsttätig das Ansprechen des andern Richtungsrelais verhindert wird.
    3. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen des einen Richtungsrelais (z. B.. 3) ein von diesem betätigter Kontakt (33, 34) den Stromkreis des andern Richtungsrelais (4) unterbricht, um zu verhindern, dass beide Richtungsrelais gleichzeitig anziehen und in dieser Stellung verbleiben.
    4. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Richtungsrelais (z. B. 4) nur dann eingeschaltet wird, wenn das mit der entsprechenden Anrückisolierstrecke (J 1) in Verbindung stehende Gleisrelais (1) abgefallen, jedoch das mit der Abrückisolierstrecke (J 2) in Verbindung stehende Gleisrelais (2) angezogen und die mittlere Isolierstrecke (J kurzgeschlossen ist, so dass keines der Richtungsrelais zum Ansprechen kommt, wenn die beiden mit den aussenliegenden Isolierstrecken (J 1 und J 2) zusammen arbeitenden Gleisrelais (1 und 2) im Augenblicke des Kurzschlusses der mittleren EMI3.4 stromdurchflossen bleibt, wenn das Gleisrelais (1)
    der Anrückisolierstrecke (J nach Verlassen der Anrnekisolierstrecke (J wieder angezogen hat.
    6. Sicherungseinriehtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Selbsthaltestromkreis des Richtungsrelais (z. B. 4) einen Kontakt (z. B. 25, 26) enthält, der bei angezogener Lage des EMI3.5 isolierstrecke (J2) im Moment vor Eintritt des Kurzschlusses der Abriiekisolierstrecke (V noch angezogen ist.
    7. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen des EMI3.6 geschaltet (Kontakt 49, 410) werden, zu dem Zwecke, die Warnsigale erst bei Verlassen der mittleren Isolierstrecke (J3) auszuschalten und dass ferner dieser Parallelschluss nur dann eintritt, wenn das andere Richtungsrelais (3) abgefallen ist (Kontakt. 811, 312) (Fig. 3).
    8. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Befahren der Abrüekisolierstrecke (z. B. J2) durch Abfallen des dieser Strecke zugeordneten Gleisrelais (2) ein Kontakt (28, 24) eingeschaltet wird, der über die durch die Zugachsen kurzgeschlossene Abrückisolierstrecke J und einen Selbsthaltestromkreis (Kontakt 45, 46) des Richtungsrelais (4) ohne Mit- <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 schliesst und auch nach Verlassen der mittleren Isolierstrecke (J 3) geschlossen hält.
    9. Sicherungseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Richtungsrelais mit Verzögerungseinrichtungen versehen sind (z. B. dass ein Kondensator K 1), eine Verzögerungszelle, oder eine andere verzögernd wirkende Einrichtung zu dem Riehtungsrelais (4) parallel geschaltet wird), zu dem Zwecke, um die Abfallverzögerung des Richtungsrelais (4) so gross zu machen, dass die bei der Umschaltung der Kontakte (25, 26 ; 23, 24 ; 211, 212, 213) der Gleisrelais (2) auftretende Ansprech- verzögerung und Kontaktunterbreehung keinen Einfluss auf die richtige Funktion des Richtungsrelais ausübt (Fig. 2).
    10. Sicherungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Warnsignaleinrichtung ein Signalschaltrelais (5) dient, welches in der Ruhestellung über Kontakte (114, EMI4.2 so dass erreicht wird, dass auch bei Kurzschlüssen der mittleren Isolierstrecke (J 3) und der Abriickisolierstrecke (J2) die einmal eingeleitete Warnung nicht mehr unterbrochen werden kann, solange die Anrückisolierstreeke (J 1) besetzt ist.
    13. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Abschaltung der Warnsignale die Zuleitung zur mittleren Isolierstrecke (J 3) unterrochen wird, Kontakt (53, 54), um EMI4.3
    14. Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einschaltung der Warneinrichtungen unmittelbar die Kontakte der Richtungsrelais und 4) in Verbindung mit Kontakten der Gleisrelais (1 und 2) verwendet werden, u. zw. in der Weise, dass einerseits bei angezogener Lage der Gleisrelais (1 und 2) und abgefallener Lage der Richtungsrelais (3 und 4), anderseits bei angezogenem EMI4.4 signal eingeschaltet wird, während bei abgefallenem Gleisrelais (z. B. 1) der Anrückisolierstrecke (J 1) und abgefallenem, für die andere Fahrtrichtung bestimmten Richtungsrelais (3) die Warnsignale in Wirksamkeit treten (Fig. 6).
AT134678D 1932-09-19 1932-09-19 Sicherungseinrichtung an eingleisigen Strecken, insbesondere an Überwegen. AT134678B (de)

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