AT134529B - Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial.

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AT134529B
AT134529B AT134529DA AT134529B AT 134529 B AT134529 B AT 134529B AT 134529D A AT134529D A AT 134529DA AT 134529 B AT134529 B AT 134529B
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Ivan Tudor
Owen Tudor-Hart
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Ivan Tudor
Owen Tudor-Hart
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Description


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  Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial. 
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 Richtung wird durch die Seitenwände der Trommel verhindert, zwischen welchen jeder im Einzelfall gewünschte oder notwendige Zwischenraum bestehen kann. 



   Damit der Masse des zu behandelnden Materials von Zeit zu Zeit eine andere Richtung gegeben werden kann, anstatt es andauernd um dieselbe innere Achse drehen zu lassen, ist eine entsprechende, ziemlich grosse Anzahl von Öffnungen oder Ausschnitten in der einen oder in beiden Seitenwänden der Trommel vorgesehen. Sobald das Material eine solche Öffnung erreicht und durch diese hervorragt, hält die Begrenzungswand der Öffnung diesen aus der Fasermasse vorragenden Teil auf und dreht ihn 
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 des Reibens gegeben wird. 



   Das Material kann durch eine im Umfang der Trommel vorgesehene   geeignete Einlassöffnung   zugeführt und es kann durch eine der Einlassöffnung benachbarte Auslassöffnung entfernt werden, nachdem es eine vorbestimmte Anzahl von Durchgängen um   den Umfang   erfahren hat. Es ist selbstverständlich, dass auch eine   grössere   Anzahl von Trommeln oder Gehäusen in einer Vorrichtung vorgesehen und eine Mehrzahl von verschiedenen Seheiben darin rotieren lassen werden können, wobei die Scheiben auf einer einzigen Welle befestigt sind. 



   Die   erfindungsgemässe   Vorrichtung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in der   Zeichnung   wiedergegeben. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 eine Ansicht, ebenfalls teilweise im Schnitt. 
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 ist durch radiale ringförmige   Seheidewände   3 in eine Reihe von engen Kammern unterteilt, welche von der Aussenwand ein kurzes Stück nach innen reichen. Innerhalb des Gehäuses dreht sich ein Rad 4. auf welchem eine Mehrzahl von Reiborganen angebracht ist.

   Diese bestehen aus einem   Rückenteil 5. welcher   am   äusseren Umfang   eine Reihe von Bürsten   6 trägt.   Die Bürsten haben von der   Umfangsfläche   des Rades ansteigend immer länger werdende Borsten, so dass die Arbeitsfläche jeder Bürste eine nach aussen gewölbte Fläche darstellt, deren Tangente im höchsten Punkt parallel ist mit der Tangente an einem zum Rad konzentrischen Kreis durch diesen höchsten Punkt. 



   Es ist in Fig. 1 ersichtlich, dass die Höhe der Borsten von einer Stelle, woselbst noch ein erheblicher 
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 material überzogen. Die nach innen reichenden Flächen der verschiedenen   Scheidewände. 3 sind mit   einer Reihe von Löchern 9 versehen. Die Gehäusewand ist ausgeschnitten, so dass ein Paar Zuführungs- 
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 kann. Bei jeder Kammer sind an Scharnieren befestigte Türen 11 vorgesehen, durch welche das Material ausgeräumt werden kann. 



   Das Material wird den Kammern in Mengen zugeführt, welche beispielsweise im Fall von Kokosfasern ungefähr 1 g betragen. Es ist ersichtlich, dass diese Teilmengen, wenn man etwa eine Drehung der Trommel 4 in Fig. 1 gegen die Uhrzeigerrichtung annimmt, von den Bürsten 6 erfasst und gegen die gerippte Oberfäehe 8 gerieben werden. Sie werden hiebei andauernd durch sie wiederholende Reihen von Zwischenräumen von sieh verjüngendem Querschnitt hindurchgetrieben, so dass die einzelnen Fasern dieser Teilmassen in einer grossen Anzahl aufeinanderfolgender Teilbearbeitungen unter jedesmal zunehmendem Druck gerollt und zusammengetrieben werden. Auf diese Weise werden die einzelnen Fasern einem andauernden Rollen und einer inneren Reibung unterworfen, durch welche sie in der früher   angegebenen   Weise gekräuselt und poliert werden. 



   Die Fasermassen nehmen hiebei immer   länglicher   Form an. Die Achse dieser Gebilde liegt dabei mehr oder weniger horizontal. Sobald ein Ende durch eine der aufeinanderfolgenden   Durehlöcheruna'en   9 hervorragt, wird es von der gegenüberliegenden Begrenzung der   Durchlöcherung   erfasst und umgedreht, so dass die Masse mehr oder weniger runde Gestalt annimmt und der Reibvorgang sich andauernd auf alle einzelnen Fasern erstreckt. 



   Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel beträgt die Breite der Kammern zwischen benachbarten 
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 Minute rotieren. 



   Es werden vorzugsweise automatische Vorrichtungen vorgesehen, durch welche die Türen 11 nach beispielsweise 10 Umdrehungen geöffnet werden. Die bereits bearbeiteten Fasermasse werden dann durch Zentrifugalkraft durch diese Öffnungen ausgeworfen und eine neue Fasermenge wird hernach durch die Zuführungswalzen 10 eingebracht. 



   In der beschriebenen   Ausführungsform   enthält die Biirsteneinrichtung eine Reihe von gleichartigen 
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   Die Erfindung   ; ist natürlich nicht   auf dieses Ausführungsbeispiel   eingeschränkt.   Es kann beispielsweise auch eine feste Scheibe und ein rotierendes Gehäuse vorhanden sein, wobei das Material durch eine Türe zum Umfang, der Scheibe geleitet wird. 



   Des weiteren können die Bürsten auf der   Inrerspite des Gehäuses und   die Rippen 8 auf der Trommel oder Scheibe 4 angebracht   sein. urd es können sowohl   die Bürsten als auch die gerippte Ober-   fläche absatzförmig   ausgestaltet sein, um die die   Druckzunahme bewirkenden Organe zu bilden.   



   Man kann auch eine längliche Reibkammer vorsehen, in welcher die Bürsten oder beweglichen Reiborgane von einem biegsamen endlosen Band od. dgl. getragen werden. Im Falle, dass die Bürsten von entsprechender Steifigkeit sind, können die Bürsten fest auf der Trommel befestigt sein, aber es können die Reibelemente, wenn solches   gewünscht   wird, auch gelenkig befestigt und nachgiebige Organe vorgesehen sein, um jene nach   aussen zu   pressen und so einen Druck auf die Fasern auszuüben. 



   Bei   dem gezeichneten Ausführungsbeispiel   sind Trommel und Gehäuse konzentrisch ; sie können jedoch auch exzentrisch angeordnet werden, so dass der freie Zwischenraum während einer   Umdrehung   abnimmt. Der während der reibenden Bewegung ausgeübte Druck ist wesentlich an Stellen kleinen Zwischenraumes, da die dabei entwickelte Wärme anscheinend den gewünschten Zweck des Polierens und (oder) Kräuselns befördert. Bei einer weiteren   Abänderung   kann der Reibvorgang, falls solches gewünscht wird, auch in einer schneckenförmigen Kammer vorgenommen werden. 



   Nach Behandlung in obiger Vorrichtung enthält man das Material in Ballen von   ungefähr   kugeliger Form mit einem Durchmesser von etwa   2'5     cm.   Diese Ballen werden dann durch irgendeine geeignete Art von Tapeziererkarde aufgekrempelt. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung dient in erster Linie dazu. pflanzliche Fasern, wie Kokosfasern, zu polieren oder zu kräuseln, um ihnen so eine mit Pferdehaaren annähernd vergleichbare Qualität zu verleihen. Diese Vorrichtung kann jedoch auch dazu verwendet werden, tierisches Haar   u.   dgl., welches schon eine glatte Oberfläche hat, zu kräuseln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial, dadurch gekennzeichnet, dass kleine Fasermengen durch die sich relativ zueinander   bewegenden Umfangsflächen ring-   
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 tenden Flächen einer wechselnden Druckbeanspruchung unterworfen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die kleinen Faserballen, sobald sie durch das Reiben bzw. Rollen eine entsprechend grosse Längsausdehnung senkrecht zu ihrer Bewegungs- richtung erreicht haben, z. B. von den Rändern der Öffnungen in den Seitenwänden der ringförmigen Räume erfasst und gewendet werden, so dass sie öfters während der Behandlung ihre Lage ändern und infolgedessen nach verschiedenen Richtungen durehgearbeitet werden.
    3. Vorrichtung zum mechanischen Polieren oder Kräuseln einer Fasermasse. dadurch gekenn- zeichnet, dass Räume von sich verringerndem Querschnitt vorgesehen sind, durch welche die Fasern durchgetrieben werden, um bei zunehmendem Druck zwischen den Fasern der Masse eine Bewegung mit starker Reibung herbeizuführen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Räume, in denen die Faserballen bearbeitet werden, einerseits durch Seitenwände, anderseits durch die äussere rmfa. ngsfläehe eines Rades oder einer Scheibe und durch die innere Umfangsfläche eines diesen Teil umschliessenden Gehäuses begrenzt werden, wobei das Rad oder die Scheibe mit konvexen, sägezahnartig entlang seiner Umfangs- fläche aneinandergereihten Teilen (Bürsten) bewehrt ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Umfangsfläche des Gehäuses quer zur Bewegungsrichtung gerippt ist.
    6. Abgeänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4. dadurch gekennzeichnet, dass die innere Umfangsfläche des Gehäuses mit konvexen, sägezahnartig aneinandergereihten Teilen (Bürsten) bewehrt und die Umfangsfläche des Rades oder der Scheibe gerippt ist.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der ringförmigen Kammern, in welchen die Faserballen bearbeitet werden, mit Löchern versehen sind, welche richtungsändernd auf die Faserballen einwirken.
AT134529D 1931-07-14 1931-07-14 Verfahren und Vorrichtung zum mechanischen Polieren und Kräuseln von Fasermaterial. AT134529B (de)

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