AT90762B - Verfahren zur mechanischen Reinigung und Glättung der Magen und zur Zurichtung von Füßen geschlachteter Tiere. - Google Patents

Verfahren zur mechanischen Reinigung und Glättung der Magen und zur Zurichtung von Füßen geschlachteter Tiere.

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AT90762B
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Edouard Fernand Dauteuil
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Edouard Fernand Dauteuil
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  Verfahren zur mechanischen Reinigung und Glättung der Magen und zur Zurichtung von Füssen geschlachteter Tiere. 



   Es ist bekannt, dass die Reinigung und die Glättung der Magen von Ochsen oder von   Hammeln.   sowie die Zurichtung der Füsse von Kälbern, Schweinen und andern Schlachttieren bisher eine wichtige und erfahrene Handarbeit erforderte, die den Einkaufspreis dieser für den Verbrauch bestimmten Produkte beträchtlich erhöht. Die Reinigung und Glättung der   Ochsenmagen   erfordert bekanntlich mit   Rücksicht   auf die Blätter, aus deren Zwischenräumen alle Unreinlichkeiten entfernt werden müssen, eine ziemlich sorgsame Behandlung. Die Zubereitung der Kalbs-,   Schweine-und Hammelfüsse   besteht darin, die Sporen oder   Afterllauen   und die sie bedeckende Seide oder Wolle zu entfernen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens, um auf mechanischem Wege und schnell alle die zahlreichen oben aufgeführten   Tätigkeiten   mit jeder   gewünschten Vollkommenheit auszuführen.   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass die zu behandelnden Tierteile in einen oder mehrere sich drehende zylindrische Behälter gebracht werden, deren Wandung beispielsweise aus geriffelten Lamellen besteht. Die Innenwandung der Behälter kann aber auch auf irgendeine Art und Weise aufgerauht sein.

   Die Behälter dienen dazu, die Tierteile einerseits der Einwirkung der Zentrifugalkraft zu unterwerfen, indem man sämtliche Behälter um eine gemeinsame Achse umlaufen lässt und anderseits, um die Tierteile der Einwirkung einer Drehbewegung, die jeder Behälter um seine eigene Achse   ausführt,   zu unterziehen. Die Bewegung dieser Behälter ist somit eine bei Maschinen anderer Industriezweige häufig vorkommende Planetenbewegung.

   Die Drehbewegung der gesamten Vorrichtung um eine gemeinsame Achse hat zur Folge, dass die Teile unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft gegen einen Teil der inneren Wandungen der Behälter, die sie enthalten, geschleudert werden, und die Drehbewegung jedes der zylindrischen Behälter um seine eigene Achse hat zur Folge, die Tierteile zu zwingen, mit der Wandung in Berührung zu bleiben, gegen die sie geschleudert werden, so dass also ein   beständiger   Wechsel der Berührungsstelle des Teiles mit der Innenwand eintritt. wobei die Teile an den Wänden abgerieben werden. 



   Die Zeichnung zeigt   als Ausführungsbeispiel   eine Vorrichtung zur Verwirklichung des oben be-   schriebenen     Verfahrens in Fig. l   in Seitenansicht und Fig, 2 in Stirnansicht. 



   Die Vorrichtung umfasst beispielsweise vier zylindrische Behälter   a.   in die die Magen oder dgl. eingefüllt sind und die mit ihren Achsen   a1   zwischen zwei Platten oder zwei   Sehwungringen   b angeordnet sind, die auf einer Motorwelle e aufgekeilt sind. Diese Motorwelle c wird durch irgendeine geeignete Antriebseinrichtung mit grosser Geschwindigkeit umgetrieben, die sich auf die beiden Ringe   überträgt,   welche die Behälter a tragen. Auf der Achse   a1   jedes Behälters a ist ein Zahnrad e aufgekeilt, das mit einem Zahnkranz t in Eingriff steht, der fest auf einer feststehenden Büchse sitzt. in der sich die Welle c dreht. 



  Die Behälter a erhalten eine schnelle Drehbewegung   um   die Achse c und eine weitere Drehbewegung um ihre eigenen Achsen al in derselben Drehrichtung aber mit geringerer Geschwindigkeit als die der Schwungring b. 



   Die in den Behältern a eingeschlossenen Teile werden infolgedessen unter der Wirkung der Zentrifugalkraft gegen jenen Teil der Oberfläche der inneren Wandung geworfen, der am weitesten von der gemeinsamen Drehachse c entfernt liegt ; die Drehbewegung jedes Behälters um seine eigene Achse wird die zu behandelnden Teile mit sich ziehen, welche hiedurch entlang der inneren Oberfläche der Wandung 

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   herumrollen werden.   Die Berührungsstelle der Oberfläche wird dauernd infolge der Drehbewegung gewechselt, wodurch nacheinander alle ihre Teile zur Berührung gelangen. 



   Die Tierteile werden so, indem sie gegen die aufgerauhte oder aus Lamellen bestehende Behälterwand geschleudert werden, an dieser sieh abreiben und dabei um sich selbst rollen : auf diese Weise werden sie gereinigt oder von ihren Klauen, ihrer Seide oder ihrer Wolle befreit. Die   Rückstände   oder 
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 Wasser-, Dampf-oder Luftstrom versehen werden, der den Reinigungsvorgang erleichtert und be-   schleunigt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur mechanischen Reinigung und Glättung der   Magen   und zur   Zurrichtung   von Füssen geschlachteter Tiere, dadurch gekennzeichnet, dass die Tierteile in   planetarisch umlaufenden Behältern   längs der Innenwandungen herumgerollt und an den Wänden abgerieben werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zur Aufnahme der zu behandelnden Tierteile bestimmte Behälter, deren Wandung aus geriffelten Lamellen oder aus rauhem1\1Iaterial besteht und die zwischen zwei auf einer gemeinsamen Welle befestigten Schwungringen oder Platten montiert sind, wobei diese Welle in rasche Umdrehung versetzt wird, während jeder Behälter überdies mit geringerer Geschwindigkeit um seine eigene Achse in der gleichen Drehriehtung wie die Schwungring umläuft. EMI2.2
AT90762D 1920-02-04 1921-02-07 Verfahren zur mechanischen Reinigung und Glättung der Magen und zur Zurichtung von Füßen geschlachteter Tiere. AT90762B (de)

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