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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von veränderlicher Raumbeleuchtung, wobei als Steuerorgan für das Schaltrelais eine Glimmlampe verwendet wird, der ein Kondensator parallelgesehaltet ist, dessen Aufladestromstärke so bemessen ist, dass die
Lampenzündung durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist.
) Erfindungsgemäss werden zwei Glimmlampenkreise derart einander zugeordnet, dass das Relais des einen Kreises die Aufladungen des Kondensators des zweiten Kreises während der Belichtung ableitet, so dass der zweite Glimmlampenkreis erst bei Stillstand des ersten Relais, d. h. bei zunehmender Belichtung, zum Ansprechen gebracht wird.
Gemäss der weiteren Erfindung wird einem Glimmlampenkreis mit liehtabgedeckter Glimm- ) lampe eine Steuerglimmlampe vorgeschaltet.
In Fig. 1 wird die Schaltung einer bekannten Einrichtung dargestellt, um den Vorgang genau erläutern zu können.
Gemäss Fig. 1 wird einem Kondensator C eine Glimmlampe G handelsüblicher Bauart parallel- geschaltet, wobei in Serie zu letzterer ein Relais R geschaltet ist, welches nur auf den Zündstrom der Glimmlampe G anspricht und zur Auslösung des betreffenden Sehaltvorganges unmittelbar verwendbar ist. Dem genannten Steuerkreis, bestehend aus der Parallelschaltung von Kondensator und Glimmlampe, wird nun eine derart geringe Aufladestrommenge zugeführt, dass die Zündung der Glimmlampe G durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist. Gemäss Fig. 1 wird der Netzgleiehstrom gebräuchlicher Spannung über einen hohen Widerstand TV (beispielsweise von 20-100 Megohm) oder durch einen Spannungsteiler zugeführt.
Bei dieser Schaltung wird bei Lichtabdeckung der Glimmlampe G, d. h. im Dunkeln, durch die Aufladung des Kondensators C eine Zündung der Lampe G periodisch er- folgen. Bei Lichtbeeinflussung der Glimmlampe G von aussen werden jedoch die Zündintervalle grösser und die Zündungen schwächer, so dass bei bestimmter Raumhelligkeit die Zündungen überhaupt aufhören.
Gewöhnliches Tageslicht genügt bei entsprechender Bemessung der einzelnen Teile, um diesen Effekt der Zündungsunterbindung der Glimmlampe herbeizuführen, welcher Effekt auf der Photoempfindliehkeit der Glimmlampe beruht. Da das in Serie zur Glimmlampe G eingeschaltete Relais R erst auf den Zünd-
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nur bei erfolgter Zündung in der Glimmlampe G eintreten. Das dargestellte Schaltungsschema gemäss Fig. 1 ist demnach zur Auslösung von Schaltvorgängen bei Einbruch der Dunkelheit, z. B. zur Einschaltung von Reklamebeleuchtungen, geeignet.
Zur Auslösung eines Schaltvorganges bei zunehmender Raumbeleuchtung, beispielsweise zur Abschaltung einer Reklamebeleuehtung bei Tagesanbruch, kann die Einrichtung mit der Glimmlampe als Steuerorgan gleichfalls verwendet werden, wofür zwei Ausführungsbeispiele in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind.
Gemäss Fig. 2 werden zwei Steuerkreise 1 und 11 verwendet, wobei die Schaltung der einzelnen Teile jedes Kreises jener der Fig. 1 entspricht. Zur verschiedenen Lichtbeeinflussung der beiden Glimmlampen Grund Gnwird die Lampe GIr lichtdicht abgeschlossen (von einem lichtdichten Mantel umhüllt) Das Relais RI ist im vorliegenden Fall lediglich Hilfsrelais und dient zur Steuerung eines Ableiters für die statische Aufladung des Kondensators CIl. wogegen durch das Relais JB der beabsichtigte Schaltvorgang ausgelöst wird.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende : durch die zugeführte Gleichstromspannung werden beide Kondensatoren CI und CI, aufgeladen, wobei die Einstellung derart erfolgt, dass die Zündung in der Lampe GI früher erfolgt als in jener Gn. Durch die Zündung in der Lampe GI
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so dass eine Zündung in der Lampe GIl und damit eine Betätigung des Relais RI, unterbleibt.
Erst dann, wenn beispielsweise bei anbrechender Tageshelle durch den photoelektrisehen Effekt der Glimmlampe Gr
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densator Cn so weit aufgeladen werden, dass in der Glimmlampe Gn die erste Zündung erfolgt, wodurch das Relais Rn anspricht und den gewünschten Schaltvorgang in Abhängigkeit von zunehmender Helligkeit auslöst.
Gemäss Fig. 3 wird der gleiche Effekt durch eine andere Schaltung ausgelöst. Dem beschriebenen Steuerkreis C, G, R, dessen Glimmlampe G gleichfalls wieder durch einen lichtdichten Mantel abgeschlossen ist, wird eine Glimmlampe GI ohne Lichtmantel vorgeschaltet und diese an einen Spannungsteiler S knapp unter ihrer Zündungsspannung bei z angeschaltet. Bei Beleuchtung der ungeschützten Glimmlampe GI lässt diese ohne eigentliche Zündung genügend Strom durch, um den Kondensator C des angeschlossenen Steuerkreises so weit aufzuladen, dass eine Zündung der Lampe G und damit die Einschaltung des Steuerrelais R erreicht wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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beleuchtung, wobei als Steuerorgan für das Schaltrelais eine Glimmlampe verwendet wird, der ein Kondensator parallelgesehaltet ist, dessen Aufladestromstärke so bemessen ist, dass die Lampenzündung durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist, dadurch gekennzeichnet. dass zwei Glimmlampenkreise derart einander zugeordnet sind, dass das Relais des einen Kreises die Aufladungen des Kondensators des zweiten Kreises während der Belichtung ableitet, so dass der zweite Glimmlampe-¯ kreis erst bei Stillstand des ersten Relais, d. h. bei zunehmender Belichtung, zum Ansprechen gebracht wird.
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