AT134501B - Einrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von veränderlicher Raumbeleuchtung. - Google Patents

Einrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von veränderlicher Raumbeleuchtung.

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AT134501B
AT134501B AT134501DA AT134501B AT 134501 B AT134501 B AT 134501B AT 134501D A AT134501D A AT 134501DA AT 134501 B AT134501 B AT 134501B
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Hans Dr Alth
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Hans Dr Alth
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Auslösung von   Schaltvorgängen   in Abhängigkeit von veränderlicher Raumbeleuchtung, wobei als Steuerorgan für das Schaltrelais eine   Glimmlampe   verwendet wird, der ein Kondensator parallelgesehaltet ist, dessen   Aufladestromstärke   so bemessen ist, dass die
Lampenzündung durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist. 



  ) Erfindungsgemäss werden zwei Glimmlampenkreise derart einander zugeordnet, dass das Relais des einen Kreises die Aufladungen des Kondensators des zweiten Kreises während der Belichtung ableitet, so dass der zweite Glimmlampenkreis erst bei Stillstand des ersten Relais, d. h. bei zunehmender   Belichtung,   zum Ansprechen gebracht wird. 



   Gemäss der weiteren Erfindung wird einem Glimmlampenkreis mit liehtabgedeckter Glimm- ) lampe eine Steuerglimmlampe vorgeschaltet. 



   In Fig. 1 wird die Schaltung einer bekannten Einrichtung dargestellt, um den Vorgang genau erläutern zu können. 



   Gemäss Fig. 1 wird einem Kondensator C eine Glimmlampe G handelsüblicher Bauart parallel- geschaltet, wobei in Serie zu letzterer ein Relais   R   geschaltet ist, welches nur auf den   Zündstrom   der Glimmlampe G anspricht und zur Auslösung des betreffenden Sehaltvorganges unmittelbar verwendbar ist. Dem genannten Steuerkreis, bestehend aus der Parallelschaltung von Kondensator und Glimmlampe, wird nun eine derart geringe Aufladestrommenge zugeführt, dass die Zündung der Glimmlampe G durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist. Gemäss Fig. 1 wird der Netzgleiehstrom gebräuchlicher Spannung über einen hohen Widerstand   TV   (beispielsweise von 20-100 Megohm) oder durch einen Spannungsteiler zugeführt.

   Bei dieser Schaltung wird bei Lichtabdeckung der Glimmlampe   G,   d. h. im Dunkeln, durch die Aufladung des Kondensators C eine   Zündung   der Lampe G periodisch er- folgen. Bei Lichtbeeinflussung der Glimmlampe G von aussen werden jedoch die Zündintervalle grösser und die Zündungen   schwächer,   so dass bei bestimmter Raumhelligkeit die Zündungen überhaupt aufhören. 



   Gewöhnliches Tageslicht genügt bei entsprechender Bemessung der einzelnen Teile, um diesen Effekt der Zündungsunterbindung der Glimmlampe herbeizuführen, welcher Effekt auf der Photoempfindliehkeit der Glimmlampe beruht. Da das in Serie zur Glimmlampe G eingeschaltete Relais   R   erst auf den Zünd- 
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 nur bei erfolgter Zündung in der Glimmlampe G eintreten. Das dargestellte Schaltungsschema gemäss Fig. 1 ist demnach zur Auslösung von Schaltvorgängen bei Einbruch der Dunkelheit, z. B. zur Einschaltung von Reklamebeleuchtungen, geeignet. 



   Zur Auslösung eines Schaltvorganges bei zunehmender Raumbeleuchtung, beispielsweise zur Abschaltung einer   Reklamebeleuehtung   bei Tagesanbruch, kann die Einrichtung mit der Glimmlampe als Steuerorgan gleichfalls verwendet werden, wofür zwei   Ausführungsbeispiele   in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind. 



   Gemäss Fig. 2 werden zwei   Steuerkreise 1   und   11   verwendet, wobei die Schaltung der einzelnen Teile jedes Kreises jener der Fig. 1 entspricht. Zur verschiedenen   Lichtbeeinflussung   der beiden Glimmlampen   Grund Gnwird   die Lampe   GIr lichtdicht abgeschlossen   (von einem lichtdichten Mantel umhüllt) Das Relais RI ist im vorliegenden Fall lediglich Hilfsrelais und dient zur Steuerung eines Ableiters für die statische Aufladung des Kondensators CIl. wogegen durch das Relais   JB   der beabsichtigte Schaltvorgang ausgelöst wird.

   Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende : durch die   zugeführte   Gleichstromspannung werden beide Kondensatoren CI und   CI,   aufgeladen, wobei die Einstellung derart erfolgt, dass die Zündung in der Lampe GI früher erfolgt als in jener   Gn.   Durch die Zündung in der Lampe GI 

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 so dass eine Zündung in der Lampe   GIl   und damit eine Betätigung des Relais   RI,   unterbleibt.

   Erst dann, wenn beispielsweise bei anbrechender Tageshelle durch den photoelektrisehen Effekt der Glimmlampe Gr 
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 densator   Cn   so weit aufgeladen werden, dass in der Glimmlampe   Gn   die erste Zündung erfolgt, wodurch das Relais   Rn   anspricht und den gewünschten Schaltvorgang in Abhängigkeit von zunehmender Helligkeit auslöst. 



   Gemäss Fig. 3 wird der gleiche Effekt durch eine andere Schaltung ausgelöst. Dem beschriebenen   Steuerkreis C, G,   R, dessen Glimmlampe G gleichfalls wieder durch einen lichtdichten Mantel abgeschlossen ist, wird eine Glimmlampe GI ohne Lichtmantel vorgeschaltet und diese an einen Spannungsteiler S knapp unter ihrer   Zündungsspannung   bei   z   angeschaltet. Bei Beleuchtung der ungeschützten Glimmlampe   GI   lässt diese ohne eigentliche Zündung genügend Strom durch, um den Kondensator C des angeschlossenen Steuerkreises so weit aufzuladen, dass eine Zündung der Lampe G und damit die Einschaltung des Steuerrelais R erreicht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 beleuchtung, wobei als Steuerorgan für das   Schaltrelais   eine Glimmlampe verwendet wird, der ein Kondensator   parallelgesehaltet   ist, dessen Aufladestromstärke so bemessen ist, dass die   Lampenzündung   durch den photoelektrischen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist, dadurch gekennzeichnet. dass zwei Glimmlampenkreise derart einander zugeordnet sind, dass das Relais des einen Kreises die Aufladungen des Kondensators des zweiten Kreises während der Belichtung ableitet, so dass der zweite   Glimmlampe-¯   kreis erst bei Stillstand des ersten Relais, d. h. bei zunehmender Belichtung, zum Ansprechen gebracht wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Auslösung von Schaltvorgängen in Abhängigkeit von veränderlicher Raum- beleuchtung, wobei als Steuerorgan für das Schaltrelais eine Glimmlampe verwendet wird, der ein Kondensator parallelgeschaltet ist, dessen Aufladestromstärke so bemessen ist, dass die Lampenziindung durch den photoelektrisehen Effekt der Glimmlampe beeinflussbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass einem Glimmlampenkreis mit liehtabgedeckter Glimmlampe eine Steuerglimmlampe vorgeschaltet ist. EMI2.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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